Tombolo der Shetland Inseln

2015 – Mit dem Wohnmobil durch Schottland

15. Tag – Freitag 31.7.2015

Besuch beim Hogwarts-Express in Schottland

Ganz anders sah das schon wieder am nächsten Morgen aus. Dieses Mal war nicht nur der Himmel bewölkt, sondern es regnete ohne Unterlass. Das war blöd, denn wir hatten mal wieder einiges vor. Zunächst einmal wollten wir zum Glenfinnan Viadukt außerhalb von Fort William. Diese Brücke ist bekannt aus den Harry Potter-Filmen, die ich allesamt nicht kenne. Aber man weiß ja Bescheid und hat bereits vom Hogwarts-Express gehört oder gelesen. Dieser Hogwarts-Express existiert in der Realität als Dampflokomotive, die fast täglich in Fort William startet und nach kurzer Zeit die gebogene Brücke erreicht, die im Film zu sehen ist. Von etwas weiter oberhalb wäre das ein gutes Fotomotiv, doch erst einmal muss man da hinkommen. Und genau das wurde plötzlich zu einem kleinen Wettrennen mit der Zeit.

Dampflok auf dem Glenfinnan Viadukt

Dampflok auf dem Glenfinnan Viadukt

Wir hatten nämlich spät in unseren Unterlagen nachgesehen, wann der Zug in Fort William abfahren würde. Doch die Zeit könnte noch reichen, würde ich ein wenig schneller fahren. Das tat ich dementsprechend auch und wir erreichten den Parkplatz noch rechtzeitig. Aber wir waren weder an der Brücke, geschweige denn oberhalb des Glenfinnan-Viadukts und das passte mir überhaupt nicht. Es war schon schlimm genug, dass wir bei strömenden Regen unter unserem kleinen Regenschirm Schutz suchen mussten. Jetzt aber auch noch bei diesen Licht- und Wetterverhältnissen die Brücke aus der Ferne zu fotografieren, gefiel mir nicht.

Plötzlich sah Moni einen Weg zu unserer Linken, der zur Brücke hin zu führen schien. Wir packten unsere Sachen und folgten dem Weg in Windeseile, bis wir am Viadukt ankamen, wo schon andere Touristen standen und auf den Zug warteten. Gut, hier waren wir zwar nicht oberhalb der Brücke, aber mit diesem Anblick konnte ich mich angesichts der Umstände zufrieden geben. Zwar würde das nicht so ein schönes Motiv sein, wie damals beim Landwasserviadukt in der Schweiz, aber immerhin. Es vergingen auch kaum zwei Minuten nach unserer Ankunft, als in der Ferne schon der Zug zu hören war. Sekunden später überquerte er schnaufend das Viadukt und schon war der Spuk vorbei. Entspannt gingen wir zurück zum Parkplatz, wo wir noch einen Blick auf das Glennfinnan-Monument warfen, das sich am Ufer des Loch Shiel erhebt. Der See, der auch in den Harry-Potter-Filmen zu sehen sein soll. Vielleicht sollte ich mir eines Tages doch einmal die Filme anschauen.

Der See heißt Loch Shiel

Der See heißt Loch Shiel

Einen kleinen Aussichtspunkt oberhalb des Besucherzentrums nahmen wir noch mit, bevor wir wieder in Richtung Fort William fuhren. Noch vor dem Ortszentrum legten wir den nächsten Stopp ein und besichtigten die sogenannten Neptuns Treppen (Neptune’s Staircase). Hierbei handelt es sich um mehrere Schleusen des Caledonian Canal, die sich alle gleich hintereinander befinden und wo man als Skipper sehr viel Geduld aufbringen muss, um sämtliche Schleusen der Reihe nach zu passieren. Wir schauten dem Treiben einiger Yachten zwei Schleusen lang zu, danach reichte es uns dann und wir steuerten unser nächstes Ziel an, das sich nördlich von Fort William befindet.

Glenfinnan Monument am Loch Shiel

Glenfinnan Monument am Loch Shiel

Das Commando Monument ist ein bedeutendes Kriegsdenkmal der Schotten und sollte man wenigstens mal gesehen haben. Neben dem eigentlichen Denkmal, das drei Soldaten zeigt, die auf den Ben Nevis in der Ferne blicken, befindet sich ein kleines Rondell, in dem Täfelchen, Schilder und Kreuze an verstorbene Soldaten erinnern. Nur ist es so, dass es sich nicht nur um Kriege in der Vergangenheit handelt, zu denen man heutzutage weniger Bezug hat, sondern um aktuelle Kriege und junge Menschen, die erst in den letzten Jahren in Afghanistan oder im Irak gefallen sind.

Boote in der Schleuse

Boote in der Schleuse

Wir folgten weiter dem Kaledonischen Kanal, bogen aber bald schon westwärts ab, um der Beschilderung zur Isle of Skye zu folgen. Dabei passierten wir Loch Garry, Loch Loyne und Loch Cluanie, die zwar allesamt schön waren, aber gegen das immer noch sehr regnerische Wetter keine Chance hatten, uns ein farbenprächtiges Bild zu liefern. Im Glen Shiel, also dem Tal des Flusses Shiel, hielten wir dann nochmal an einer alten Steinbrücke an, weil wir dort einen anderen Fotografen sahen, der im strömenden Regen dort stand und Bilder machte. Von oben konnten wir nicht erkennen, was er für ein Motiv im Sucher hatte, aber wir waren neugierig. Über einen nassen Grasweg stapften wir ihm entgegen, grüßten uns kurz und versuchten uns ebenfalls an Aufnahmen dieser Brücke. Doch uns konnte sie nur wenig begeistern, was aber auch an der Witterung liegen mag. Schnell packten wir wieder zusammen, bevor unsere gesamte Ausrüstung im wahrsten Sinne des Wortes den Bach runterging.

Wo der Highlander unterwegs war

Am Ende des Tals wartete Loch Duich auf uns, wo wir entlang des Uferstreifens zum Eilean Donan Castle fuhren. Das Eilean Donan Castle ist ein bedeutendes Schloss Schottlands und auch in vielen Filmen zu sehen. Uns konnte es auf der Reise zwei Jahre zuvor nicht besonders beeindrucken. Vielleicht hatten wir zu dem Zeitpunkt auch schon zu viele Schlösser gesehen. Aber wir wollten dem Schloss auch in diesem Jahr eine Chance geben, allerdings nur, weil wir sowieso dran vorbei kamen. Und ja, es war nett, besonders bei dieser Wetterlage sah das Eilean Donan Castle mit seiner Brücke ganz gut aus. Doch es wäre jetzt nichts gewesen, wofür wir einen Umweg hätten einlegen wollen. Vielleicht hätte uns das Schloss auch wesentlich besser gefallen, wenn wir auf dem Parkplatz hätten übernachten können und das Schloss in den Abendstunden, wenn es deutlich leerer ist, erlebt hätten.

Blick zum Ben Nevis

Blick zum Ben Nevis

Denn, und das muss einfach gesagt werden, es war völlig überlaufen. Im dazugehörigen Besucherzentrum und Souvenirladen konnte man sich kaum noch umdrehen vor lauter Menschen, sodass wir den Laden auch schnell wieder verließen. Außerdem habe ich mich ein wenig über die Mitarbeiterin vor Ort geärgert, denn vor Ort durfte man sich kostenlos in das hauseigene W-Lan-Netz einloggen. Das freute uns, da wir so endlich mal wieder unsere Mails lesen konnten und vor allen Dingen, weil wir so die Möglichkeit besaßen, die nächsten Fährüberfahrten zu buchen. Bald schon sollte nämlich die Fähre zu den Äußeren Hebriden auf uns warten. Doch gerade als ich mit der Buchung beginnen wollte, war das W-Lan-Signal weg. Es war nicht nur schwach oder instabil – es war einfach nicht mehr da. So, als hätte jemand den Router ausgeschaltet. Ist ja nicht schlimm, könnte ja mal vorkommen.

Unterwegs am Loch Cluanie

Unterwegs am Loch Cluanie

Wir warteten einige Zeit, weil wir natürlich nicht als Touristen auftreten wollten, die hier meinen, ein Anrecht auf das kostenlose W-Lan zu haben. Das hatten wir natürlich nicht, aber als nach zehn Minuten immer noch kein Signal kam, weder bei meinem noch bei Monis Smartphone und wir ja vorher perfekten Empfang hatten, fragten wir dann doch mal vorsichtig nach, ob denn alles in Ordnung wäre. Die Dame an der Rezeption hatte jedoch schlicht keine Ahnung. Sie war zwar freundlich, wie die Briten halt so sind, aber technisch eben nicht auf dem Laufenden. Vermutlich hat man sie aber auch falsch eingearbeitet und sie konnte es nicht besser wissen, wer weiß das schon. Auf jeden Fall vertröstete sie uns mit den Worten, dass jetzt zu viele Menschen hier wären und deswegen das Signal nicht zu sehen wäre. Öhm, nun ja. Leider ist mein Englisch nicht gut genug, um ihr zu erklären, dass das W-Lan-Signal eigentlich immer zu sehen sein müsste, selbst wenn viele Menschen eingeloggt sind, daher nahm ich das einfach zur Kenntnis, bedankte mich freundlich und schüttelte über so viel technisches Unvermögen den Kopf.

Ankunft auf der Isle of Skye

Wir fuhren also weiter, erreichten über die Brücke die Isle of Skye und stellten fest, dass wir gleich hinter der Brücke einen relativ guten Handy-Empfang hatten, der auch endlich wieder für das Internet reichte. Wir parkten unser Wohnmobil also auf dem Parkplatz der Ortschaft Kyleakin, schalteten die Scheibenwischer aus und ließen die Windschutzscheibe einfach vollregnen. Doch leider stellte sich heraus, dass die Buchung online trotzdem nicht ganz so einfach schien, schon gar nicht auf dem Telefon mit einer schwachen Verbindung. Also entschieden wir uns, die Tickets telefonisch zu ordern, was angesichts einiger Dialekte zwar auch nicht ganz einfach war, aber immerhin funktionierte.

Eilean Donan Castle mit Brücke

Eilean Donan Castle mit Brücke

Wir freuten uns, dass wir zwei Tage später mit dem Schiff auf die Äußeren Hebriden fahren konnten und bis dahin genug Zeit auf der Isle of Skye für uns hatten. Ein bisschen schwierig war jedoch die erfolgreiche Suche nach einem schönen Stellplatz. Wir wussten noch vom letzten Mal, dass die Insel ziemlich überlaufen sein kann und so mancher Campingplatz auch schon mal geschlossen ist, weil es keinen Platz mehr gibt. Doch an diesem Abend sahen wir zwar einige Übernachtungsmöglichkeiten, nur sprachen uns diese nicht besonders an und so erreichten wir irgendwann den Loch Harport, wo sich oberhalb des Sees ein kleiner Schotterplatz befindet, der auch im Heft des Caravan Clubs verzeichnet ist. Auf diesen Flächen dürfen nur fünf Fahrzeuge stehen und wir waren der fünfte Wagen, der gerade eben noch einparkte, als ein sechstes Fahrzeug sich dazu stellen wollte. Was heißt wollte? Er tat es einfach und quetschte sich nicht nur neben uns und unseren Nachbarn, sondern belegte auch noch unseren Stromanschluss.

Der Fahrer des Wohnmobils hatte es wohl sehr eilig, sich den Platz zu schnappen, doch da hatte er die Rechnung ohne uns gemacht. Nun würde es nämlich so aussehen, als wären wir als sechstes Fahrzeug gekommen und als hätten wir uns dreist neben ihn gestellt. Das wollte ich nicht auf mir sitzen lassen und habe dem Wohnmobilisten erklärt, dass er zu spät gekommen sei und dass der Stromanschluss nicht von ihm belegt werden könne. Mit zwei Mann mussten wir ihm fünf Minuten lang erklären, wie die Parzellen eingeteilt sind und dass er mal eben von zwei Parzellen jeweils die Hälfte für sich beansprucht. Auf einem normalen Stellplatz wäre der Platz auch völlig ausreichend. Aber wir waren nun mal nicht auf einem normalen Stellplatz und wir wollten schon gar nicht, dass es so aussehen würde, als hätten wir uns verbotenerweise dazu gesellt, wenn der Besitzer am Abend oder am nächsten Morgen zum Bezahlen vorbeikäme.

Wohnmobile auf der Isle of Skye

Wohnmobile auf der Isle of Skye

Irgendwann hat der Herr seinen Fehler eingesehen oder zumindest erkannt, dass wir nicht aufhören würden, zu diskutieren – zumal für uns ja auch keine Steckdose mehr frei gewesen wäre – und packte seine Sachen. Das mag sich vielleicht arrogant lesen, aber Entschuldigung – wenn ich den letzten freien Platz belege und gerade das Wohnmobil an den Strom anschließen möchte und da kommt jemand, der sich dazwischen quetscht und schnell zur Stromsäule rennt, dann will ich auch mal arrogant sein. Nur geärgert haben wir uns darüber nicht, denn dafür war die Landschaft viel zu schön. Da der Regen mittlerweile endlich aufgehört hatte, beendeten wir den Tag bei einem kleinen Spaziergang mit Blick auf den Sonnenuntergang über den Loch Harport.

16. Tag – Samstag, 1. 8. 2015

Die Isle of Skye in aller Ruhe

Der dritte Samstag auf dieser Reise startete mit Regen. Wieder war der Himmel grau und die Wolken hingen tief. Da wir Zeit hatten, ließen wir den Tag recht langsam angehen und fuhren zunächst mal nach Portree. Das allerdings eher schon aus Verzweiflung ob des Wetters. Denn irgendwas in der Natur hätte zu diesem Zeitpunkt nur wenig Spaß bereitet, vom Bildmaterial mal ganz abgesehen, das praktisch nicht möglich gewesen wäre. Wir gingen kurz zum Hafen runter, wo wir erst 24 Monate zuvor standen, warfen einen Blick in eine Buchhandlung und hatten das kleine Einkaufssträßchen auch schnell durch.

Danach fuhren wir auf die nördlichste Halbinsel der Isle of Skye, wo wir uns in dem kleinen Örtchen Uig schon mal anschauten, wo am folgenden Tag die Fähre ablegen würde. Da Uig aus kaum mehr als dem Hafen bestand, war das dann auch schnell abgehakt und wir folgten der Straße, die wie eine Ringstraße um die Halbinsel führt. Dabei kamen wir in den Genuss, einen prächtigen Raubvogel zu beobachten, einer gemütlichen Kuhherde hinterher zu tuckern und den Friedhof Skye Museum zu besichtigen.

Straße am Quiraing

Straße am Quiraing

Auf diesem liegt nämlich Flora McDonald begraben, die eine wichtige Rolle in der Geschichte der Isle of Skye spielte. Zu diesem Zeitpunkt war das Wetter mittlerweile wieder erstaunlich gut. Nicht nur, dass der Regen aufgehört hatte, sogar die Wolken waren weitgehend verschwunden und wir konnten unter blauem Himmel den Blick auf das Meer genießen, der bis zu den Äußeren Hebriden reichte.

Entlang der Küstenstraße sahen wir immer wieder schöne, einsame Parkbuchten, die wir uns für die Abendstunden gemerkt haben. Denn wir wollten heute gerne wieder frei stehen, erst recht, wenn solche wunderbaren Plätze vorhanden sind, die sogar freien Meerblick versprechen.

Doch noch war es etwas zu früh dafür und wir besuchten Quiraing, eine wunderbare Landschaftsformation auf der Isle of Skye, die wir zwar schon kannten, aber immer wieder einen Besuch wert sind. Dummerweise war es sehr windig und der kurzfristig blaue Himmel schon wieder hinter Wolken verschwunden. Ja, so schnell kann es in diesen Breiten gehen. Erneut zogen wir unsere Regenjacken an, um uns vor dem Wasser von oben zu schützen und folgten einem kleinen Wanderweg.

Auf Grund der Nässe und des rutschigen Pfads machten wir aber an einer Stelle wieder kehrt, wo man schon bei trockenem Wetter festen Halt unter den Füßen haben sollte. Daher wechselten wir das Fortbewegungsmittel von den Wanderschuhen zum Wohnmobil und fuhren zum Old Man of Storr. Auch dieses Felsgebilde war uns natürlich mehr als bekannt. Lediglich bei schönem Wetter haben wir die Felsnadel noch nicht erleben dürfen. So auch an diesem Tag. Es regnete so stark, dass wir noch nicht mal Lust verspürten, zu ihm hinzuwandern.

Lediglich der Wasserfall Mealt Falls überraschte uns dieses Mal mit Wasser. Denn beim letzten Mal war der Wasserfall so gut wie trocken. Na wie schön, dass der lang anhaltende Regen auch mal etwas Gutes haben kann. Nach dieser Runde fuhren wir erneut nach Portree, wo wir Diesel nachtankten und ein wenig durch einen Supermarkt schlenderten. Danach steuerten wir unser Wohnmobil wieder zu der Küstenstraße zurück, um einen der anvisierten Parkbuchten anzusteuern. Schnell rückwärts eingeparkt waren wir durch hohe Felswände gut windgeschützt und konnten zusammen mit ein paar frei laufenden Schafen den Sonnenuntergang genießen.

Schafe auf der Strasse

Schafe auf der Strasse

17. Tag – Sonntag, 2.8.2015

Mit dem Schiff auf die Äußeren Hebriden

An diesem Morgen war es dann soweit. Wir verließen die Isle of Skye und damit die Inneren Hebriden, um mit dem Schiff zu den Äußeren Hebriden überzusetzen. Wir waren natürlich früh genug in Uig, um alle Formalitäten zu erledigen, die hier ein wenig seltsam waren. Oder anders, wäre vielleicht netter ausgedrückt. Ich ging in das Büro der Fährgesellschaft, wo ich unsere Unterlagen erhielt. Außerdem musste ich zwei kleine Zettelchen ausfüllen, die später in der Warteschlange eingesammelt wurden. Das Ausfüllen beschränkte sich jedoch auf den Namen und das Geburtsdatum. Dabei waren die Angaben ohnehin schon bei der Buchung und auf dem Ticket vermerkt. Den Sinn dieser Aktion habe ich nicht ganz verstanden, schon gar nicht, weil mein Name bei der telefonischen Buchung völlig falsch geschrieben wurde. Angesichts der Tatsache, dass mein Name nur vier Buchstaben hat und einer davon noch doppelt vorkommt, war das schon eine reife Leistung.

Im Nachhinein betrachtet konnte ich froh sein, dass man auf Anhieb meine Unterlagen fand. Zudem nutzte ich gleich mal die Gelegenheit zu fragen, ob es notwendig wäre, direkt schon die Tickets für die Schiffe innerhalb der Inseln zu buchen und auch für die Rückfahrt zurück zum schottischen Festland. Die Antwort war ein entschiedenes Ja, denn die Fähren seien derzeit alle sehr voll. Eine Reservierung sei daher zwingend zu empfehlen. Meine nachgeschobene Frage, dass wir doch die nächste Fähre nehmen könnten, wenn wir nicht mitgenommen würden, wurde nicht wirklich beantwortet. Denn gerade zwischen Berneray und Leverburgh pendelt eine Fähre drei Mal täglich und wir konnten uns beim besten Willen nicht vorstellen, für diese Fähre vorbuchen zu müssen. Aber gut, diese Information nahmen wir eben zur Kenntnis.

Bei relativ ruhiger See verließen wir morgens um halb 10 den Hafen von Uig und erreichten einer Stunde und 45 Minuten den Hafen von Lochmaddy auf der Insel North Uist. Wir waren endlich auf den Äußeren Hebriden, ein Ziel, das ich mir schon länger gewünscht habe. Immerhin sind Inseln ja nicht immer ganz einfach und schnell zu erreichen, schon gar nicht, wenn man Flugangst hat. Einziges Manko der Überfahrt, die wir komplett an Deck verbrachten, war die Tatsache, dass verschiedene Sicherheitsübungen und Signale getestet wurden. Das ist ja soweit nicht schlimm, muss ja auch mal gemacht werden. Allerdings wussten wir nicht von Anfang an, dass es sich um Übungen handelte.

Um ehrlich zu sein, diskutieren wir heute noch, ob die Warnsignale wirklich ein Test waren oder ob die seltsam Geräusche, die gleichzeitig aus dem Schornstein des Schiffes kamen, nicht doch etwas Ernstes waren. Aber wir orientierten uns sowohl an den anderen Passagieren, die wie ein Teil der Besatzung völlig entspannt an der Reling standen und aufs Meer schauten. Dort gab es ohnehin mit Basstölpeln interessanteres zu sehen. Ich hatte Basstölpel vorher noch nie beobachtet und fand das faszinierend, wie die Tiere über der Wasseroberfläche gleiten, abrupt nach unten stürzen und wir ein Pfeil in das Wasser eintauchen. Sehr schön.

Strand auf Uist

Strand auf Uist

Gleich nachdem wir das Schiff verließen, hielten wir sofort im Hafen an, um die Sache mit den Tickets zu klären. Auch in diesem Büro bestätigte man uns, dass das vorherige Buchen der Tickets sinnvoll sei. Also entschlossen wir uns, den heutigen Tag komplett auf den Uist-Inseln zu verbringen, und am nächsten Morgen auf die Insel Lewis and Harris überzusetzen, da diese etwas mehr zu bieten hat als die Uist-Inseln. Das Ticket für die Fahrt zum schottischen Festland, genauer gesagt von Stornoway nach Ullapool sollte dann für den darauf folgenden Tag sein.

Das Buchen war auch überhaupt kein Problem, es waren noch genug Plätze frei, was uns schon ein wenig merkwürdig vorkam. Was nicht geklappt hatte, war die Bezahlung mit Kreditkarte. Da stürzte nämlich der Rechner ab. Aber auch das sei kein Problem, versicherte man uns. An den Schiffen wüsste man Bescheid und wir könnten dann dort bezahlen. Auf unsere Frage, was denn passieren würde, wenn dort auch die Rechner beim Bezahlen abstürzen, konnte man uns leider keine genaue Antwort geben.

Wohnmobilreise auf den Äußeren Hebriden

Na denn. So starteten wir den Motor und erkundeten die südlichen Inseln der Äußeren Hebriden.
Dass der Himmel mal wieder deutlich bedeckt war, ist kaum der Rede wert und konnte unsere Stimmung nicht schmälern. Denn wir waren endlich auf den Hebriden unterwegs und fuhren in völliger Einsamkeit durch eine Landschaft, die an den hohen Norden Skandinaviens erinnerte. Sie war weit, leer und baumlos. Bis auf eine Stelle auf der linken Seite, wo uns eine größere Baumgruppe auffiel, vor der sich tatsächlich ein Wanderparkplatz befand. Das ist nichts Ungewöhnliches in Deutschland oder anderswo auf dem europäischen Festland. Doch hier auf North Uist war dieser Wald direkt ein Blickfang. Ich war so verwundert über den Anblick, der hier so gar nicht hinpasste, dass ich gleich mal die Zufahrt verpasste und das mit den Worten kommentierte, den Wald würden wir uns später noch anschauen.

Zunächst hatten wir nämlich ein anderes Ziel vor Augen und fuhren südwärts. Über Dämme passierten wir Felsen, Wattenmeer, Seen und Küstenlandschaften, überquerten die Inseln Grimsay und Benbecula und erreichten die Insel South Uist. Dort erhebt sich am linken Fahrbahnrand auf einer kleinen Anhöhe eine rund neun Meter hohe Marienfigur. Sie trägt das Jesuskind auf dem Arm und blickt auf das offene Meer hinaus.

Achtung Otter

Achtung Otter

Diese Statue ist das Wahrzeichen der Uist-Inseln und heißt nicht umsonst Our Lady of the Isles.
An der Marienstatue beschlossen wir, doch noch weiter nach Süden zu fahren, denn wir hatten noch genug Zeit und bei dieser Witterung würden wir heute leider eh nicht mehr viel wandern gehen. Das war prinzipiell schade, denn auf der Ostseite der Insel konnten wir einige interessante Gipfel ausmachen, die aber immer wieder zwischen den Wolken verschwanden. Auch unser Scheibenwischer hatte mittlerweile wieder einiges an Arbeit zu erledigen.

So fuhren wir also bis zum südlichsten Punkt von South Uist und überquerten auf einem Damm noch eine Meerenge, um auch die letzte Insel Eriskay zu erreichen. Zumindest ist sie die südlichste Insel, die man ohne weitere Fähre erreichen kann. Doch die kleine Insel Barra mit ihrer kurzen Ringstraße sparten wir uns dann wirklich mal. Bemerkenswert fand ich die Farbe des Wassers, das ähnlich türkisfarben schimmerte wie damals als wir mit dem Frachtschiff in die Karibik fuhren. Karibische Gefühle kamen angesichts der Wetterlage natürlich nicht auf, doch die Farbgebung war schon besonders.

Ebenso auch die Verkehrsschilder, die auf kreuzende Otter hinwiesen. Da kam ich natürlich nicht umhin, davon auch mal ein Foto zu machen. Wir schauten uns im Süden der Insel South Uist noch ein wenig um und machten nach einiger Zeit wieder kehrt. Natürlich auf der einzigen Straße, auf der man die Insel von Nord nach Süd und umgekehrt durchqueren kann. Dabei kamen wir noch an einem Schild vorbei, auf dem auf den Geburtsort von Flora McDonald hingewiesen wurde. Über die Dame hatten wir ja tags zuvor auf der Isle of Skye einiges erfahren und auch ihr Grab besucht. Daher fanden wir es naheliegend, dass wir uns auch ihren Geburtsort anschauten. Leider sah die Zufahrtsstraße nicht so aus, als würde das funktionieren, weswegen wir bloß am Schild verblieben. Schade, denn später erfuhren wir, dass es dort tatsächlich eine Markierung für den Geburtsort gibt.

South Uist ist nicht besonders groß und so waren wir schon bald wieder zurück auf North UIst, wo wir einem weiteren interessanten Schild folgten. Es wies nämlich auf die End of the road-Skulptur hin, die es irgendwo geben sollte. Nun gut, die Straßen wurden immer schmaler und die Strecke endete vor einer Farm, wo wir mit dem Wohnmobil noch gerade so eben in eine schmale Parklücke passten. Tja, und dann gab es dort eine Skulptur. Und ein Schild auf dem nichts weiter stand als das Wort Skulptur. Das war niedlich, denn es erweckte den Eindruck, dass das Schild wichtig sei, um zu erkennen, dass hier eine Skulptur stünde. Gut, so groß war sie ja auch nicht. Hätte ich gewusst, was uns hier erwartete, wären wir vermutlich nicht über die schmalen Straßen bis dorthin gefahren.

Wandern mit Stempelheft in Schottland

Deutlich interessanter fanden wir dahingegen das Langgas Woodland. So hieß nämlich die Waldfläche, die uns morgens ins Auge gefallen ist. Wie schon geschrieben, passte sie nicht so recht in die Umgebung hinein und als wir einparkten, sahen wir erst, dass der Wald umzäunt ist und durch ein Drehtor betreten werden kann. Das Areal wurde mit EU-Mitteln im Rahmen der LEADER-Programme gefördert, was in strukturarmen Regionen nicht ungewöhnlich ist. Als wir den Wald betraten, fiel uns sofort ein kleiner Holzkasten auf der linken Seite auf. In seinem Inneren befand sich ein Stempel und wir waren ganz überrascht, denn plötzlich erinnerte der Wald an den Harz, wo wir ebenfalls Stempel erwandern und an der Harzer Wandernadel teilnehmen. Und siehe da, so etwas Ähnliches hat man hier auch an einem kleinen Wanderweg angelegt, der durch das Wäldchen führt.

Moorlandschaft direkt neben dem Wald

Moorlandschaft direkt neben dem Wald

Mangels Stempelheft ging ich zum Wohnmobil zurück, holte ein Blatt Papier und wir begannen die einzelnen Stempelstellen abzuwandern. Im Regen zu stempeln war nicht ganz einfach, aber es ging uns um den Spaß an der Sache. Je weiter wir zwischen den Bäumen spazierten, umso mehr fühlten wir uns in den Harz versetzt. Es sah irgendwann nicht nur so aus, sondern roch auch nach einem typisch deutschen Wald. An einem Abzweig konnten wir auf einen klassischen Wurzelweg wechseln, was ich in einem klassischen Wanderbericht wohl nie erwähnen würde. Doch hier auf den Äußeren Hebriden war es eben sowas von ungewöhnlich.

Am Ende des Wurzelpfads, der auch noch leicht bergauf ging, standen wir nicht nur an einer weiteren Stempelstelle, sondern auch wieder vor der Umzäunung. Durch ein weiteres Tor konnten wir den eingezäunten Bereich verlassen und waren plötzlich in einer ganz anderen Welt, nämlich in der realen Welt der Hebriden. Eine Moor- und Heidelandschaft erstreckte sich vor uns, die bei diesigem Nieselwetter geradezu unheimlich wirkte, während hinter uns die Bäume des Waldes in die Höhe wuchsen und völlig unnatürlich wirkten. Da es in diesem Hochmoor einen Aussichtspunkt geben sollte, gingen wir einige Zeit durch das matschige Gelände bis zum höchsten Punkt, wo wir dann jedoch wieder umkehrten, um im Wald wieder ein wenig Schutz vor dem kalten Wind zu finden.

An einem Ende des Waldrundgangs fanden wir noch eine kleine Picknickhütte und an anderer Stelle eine Bärenskulptur. Er erinnerte an Hercules, den gezähmten Grizzlybären, der bei Menschen lebte und während der Dreharbeiten für einen Werbespot im Jahr 1980 auf der Insel Benbecula entlief. Nach 24 Tagen auf der Flucht wurde der Bär gefunden und zu seinem Besitzer zurückgebracht. Später spielte Hercules sogar noch im James Bond-Film Octopussy mit. Im Alter von 25 Jahren starb Hercules im Jahr 2000. Dort, wo der Bär damals flüchtete, ist heute im Langgas Woodland sein Fluchtweg ebenfalls mit Stempelstellen versehen und man kann sich auf den Spuren des Bären begeben. Eine recht ungewöhnliche Geschichte in einer recht ungewöhnlichen Gegend. Wir waren irgendwie beeindruckt, weil alles so fremdartig wirkte.

Strand auf Uist

Strand auf Uist

Nach dem Waldrundgang fuhren wir wenige Meter weiter zum nächsten Parkplatz, wo wir eine steinzeitliche Fundstelle umrundeten, die uns witzigerweise weniger beeindrucken konnte als der nahe gelegene Wald mit Bärengeschichte. Zum Abschluss des Tages fuhren wir zu einem kleinen Campingplatz am westlichsten Ende der Insel North Uist. Wir hatten ein wenig Glück, denn rund eine Stunde nach unserer Ankunft hörte der zwischenzeitlich strömende Regen auf und wir konnten sogar noch ein paar Meter an einer kleinen Strandbucht spazieren gehen. Trotz der schlechten Lichtverhältnisse schimmerte auch hier das Meer leicht türkis. Trotz des schlechten Wetters konnten wir durch solche Naturschönheiten die Uist-Inseln positiv in Erinnerung behalten.

Lust auf weitere Reiseinfos oder nette Gespräche?
Ich freue mich über jede Anmeldung in www.molls-reiseforum.de

Ansonsten geht der Reisebericht hier weiter:

74 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Lieber Michael Moll,

    ich würde mich sehr freuen, würden Sie mir diesen Bericht und den Reisebericht über England als pdf zusenden. Wir waren in diesem Jahr zu ersten Mal auf der Insel und haben eine weitaus kürzere, jedoch auch sehr beeindruckenden Trip mit dem Womo gemacht. Es hat mich fasziniert und ich war bestimmt nicht das letzte Mal dort.

    Herzliche Grüße

    Ulla Steinebach

    • Hallo Frau Steinebach,

      schon erledigt und unterwegs. Viel Spaß und es freut mich, dass Ihr Urlaub so positiv ausfiel.
      Herzliche Grüße
      Michael Moll

  2. Pingback: 60. Breitengrad | Die Weltenbummler

  3. Schön, dass die Lücke im WoMo-Bücherregal nun geschlossen wird und ein Schottland-Reiseführer entsteht!
    Wir waren im August 2015 in Schottland und haben neben unserem Reisehandbuch einen Wohnmobil-Tourguide vermisst. Die Kombi wäre perfekt gewesen.
    Wir wünschen gutes Schaffen und freuen uns auf das Ergebnis!
    Herzliche Grüße
    Martina und Thomas

    • Hallo ihr zwei,

      dann kann ich ja nur hoffen, dass er euch gefallen wird. Ich bin momentan aber selber noch gespannt. Das Manuskript liegt bereits beim Verlag und im Frühjahr wird er dann erscheinen.
      Herzliche Grüße
      Michael

  4. Hallo Michael!
    Wir haben geplant von Ende Mai bis Anfang Juli 2015 Schottland und Irland zu bereisen und würde mich freuen Deinen neuesten Bericht über diese beiden Länder per PDF zu erhalten.
    m.f.g.
    Werner

  5. Hallo Michael Moll,
    wenn man Ihre Reiseberichte liest, möchte man am liebsten gleich aufbrechen.
    Ich bitte deshalb Ihre Reiseberichte, was England, Irland und vor allem Schottland betrifft, mir als pdf-Datei zu mailen.
    Danke im voraus, eine gute Zeit und bleiben Sie gesund.
    Klaus

    • Hallo,

      bereits erledigt. Aber wie ich bereits weiter oben schrieb, ging es in diesem Jahr nicht nach Irland, sondern auf die Isle of Man. Ich habe aber beide Reiseberichte per Mail verschickt.
      Viele Grüße
      Michael

  6. Hallo Herr Moll,
    wir planen nächstes Jahr im August eine Reise mit dem Wohn mobil durch Schottland.
    Ihre Reiseberichte hier sind sehr gut.
    Ist es möglich den Reisebericht durch Schottland als PDF zu bekommen?
    Haben Sie evt. auch ein paar Tips zu Stellplätze in Schottland?

    Vielen Dank im voraus.

    MfG
    R.Klingler

    • Hallo Herr Klingler,

      schon unterwegs. Klassische Stellplätze gibt es der bei uns üblichen Form nicht. Entweder sucht man einen Campingplatz auf oder steht frei, was in den Highlands und auf den Inseln ziemlich einfach ist. Aber vielleicht weiß ja auch jemand aus unserem Reiseforum etwas, wenn Sie dort einfach mal die Frage in den Raum werfen?

      Viele Grüße

  7. Hallöchen, da meine Freundin und ich nächstes Jahr auch nach Schottland wollen im September wäre es toll, wenn sie uns auch die PDFs Datei zumailen könnten. Ist es mit den Mücken wirklich so schlimm um die Zeit? Vielen Dank im Voraus Ihr Thorolf Nimtz

    • Hallo,

      das pdf ist raus. Ich hatte auf zwei längeren Reisen nur zwei Mal Kontakt mit dem Midges, weiß aber nicht, ob es im September schlimmer gewesen wäre. Für solche speziellen Fragen habe ich ein Reiseforum eingerichtet (http://www.molls-reiseforum.de), in dem sich Reisende untereinander austauschen können. So gerne ich wollte, kann ich ja nicht auf jede Frage eine Antwort geben.

      Viele Grüße
      Michael

  8. Hallo lieber Michael!

    Wir sind gerade dabei unsere Wohnmobilreise nach Schottland zu organisieren und sind so auf deinen tollen Bericht gestoßen.
    Ist es möglich diesen Artikel als PDF Datei zu erhalten.
    Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße aus Wien!

    Christine Skrabal

  9. Hallo Herr Moll,
    wir wollen 2016 nach Schottland mit dem Womo. Und zur Planung wäre es sehr schön wenn auch wir den Bericht vorab als Pdf erhalten könnten.
    Bitte informieren Sie uns auch wenn der Reiseführer für Schottland im Handel erschein.
    Vielen Dank

    Christina Kaltenschnee

  10. Danke für die tollen Berichte. Seit Mai diesen Jahres bin ich auch stolze Besitzerin eines Wohnmobiles und finde hier ganz viele Anregungen.
    Ich wünsche weiterhin viele schöne Reisen und immer genug Bodenfreiheit. 😉
    Liebe Grüße
    Ursula Lange

  11. Hallo Michael Moll,

    Dank für das Senden des England-Reiseberichts als pdf. Derne hätte ich auch noch den 2015er Schottland-Bericht, da wir in diesem Jahr auch in Schottland waren und überlegen, in 2016 entweder nach Südengland oder wieder nach Schottland zu fahren.
    Danke im Voraus!

    Lutz

  12. Pingback: Schlösser und Burgen in Schottland | Die Weltenbummler

  13. Hallo Herr Moll, uns hat auch das Wohnmobil-Fieber gepackt und wir sind gerne in ihren Berichten und Büchern am Stöbern. Könnten wir bitte die Schottland-Touren als pdf bekommen? Das Buch ist schon vorgemerkt für März 🙂
    Liebe Grüße aus Österreich

  14. Hallo Herr Moll,

    sehr schöner Bericht – wie schon viele Vorredner, würden meine Frau und ich die Berichte über Schottlang für unsere Planung gerne als PDF erhalten.

    Vielen Dank im Voraus und eine gute Zeit!

    Grüße

  15. Lieber Michael Moll,

    ich würde mich sehr freuen, würden Sie mir diesen Bericht und den Reisebericht über England als pdf zusenden. Ich laufe nun bereits seit 40 Jahren meinem Traum hinterher, nach der „Interrailreise“ durch Great Britain diese Insel nochmals ausgiebig zu bereisen. Ihr Reisebericht hat meine Lust geweckt, dies nun endlich in 2016 zu realisieren und die Route ist offensichtlich womotauglich.

    Für Ihre Mühen möchte ich mich bereits jetzt herzlichst bedanken

    Mit den besten Wünschen

    Ehrfried Müller

    • Hallo,

      das ist natürlich überhaupt kein Problem und ich schicke das pdf umgehend raus. Da wünsche ich auf jeden Fall schon mal viel Spaß und gute Reise durch ein wirklich schönes Land.
      Herzliche Grüße
      Michael Moll

  16. Pingback: Mit einem Wohnmobil auf die Shetland-Inseln | Die Weltenbummler

  17. Sehr geehrter Herr Moll,

    ich möchte mich an dieser Stelle für Ihre tollen Reiseberichte bedanken. Wir fahren erst seit drei Jahren in den Osterferien und in den Sommerferien mit 2 Kindern und Hund durch Europa. Seit zwei Jahren mit einem eigenen 10jährigen Wohnmobil.
    Gerade Ihr Reisebericht über England/Schottland 2013 war uns in vielerlei Hinsicht eine große Inspiration. Stellplatz in Canterbury, Fountains Abbey, Sherwood Forest, Farne Islands, John O’Groats – End to Enders haben wir leider nicht geschafft, weil Frau, Kinder und Hund gestreikt hatten und wir nach Stone Henge Richtung Süden und Canterbury zurück mussten), Caravan Club Membership (wegen der CCCLs) und National Trust Membership, da waren schon sehr viele tolle und wünderschöne Tipps dabei. Das teilweise Nachfahren Ihrer Route hat sehr, sehr viel Spass gemacht. DANKE für all die Mühe, die Sie beim Zusammentragen der Informationen hatten.
    Da unsere National Trust Mitgliedschaft noch gültig ist, werden wir diesen Juli wieder nach England und Schottland fahren. Gerne möchten wir diesmal über John O’Groats hinausreisen, da wir aber nur 3 Wochen Zeit (in England/Schottland) haben, wollte ich Sie basierend auf Ihrer Erfahrung fragen, ob Rundreise Aberdeen – Shetland – Orkney Inseln – Festland für 1,5 Wochen zu ambitioniert sind und wir uns lieber nur auf die Orkney Inseln beschränken sollten. Wir werden dieses Jahr nicht mehr hochfahren, sondern uns die Fähre von Amsterdam nach Newcastle leisten und dann nach Aberdeen fahren. Und nach einer Woche auf den Inseln die etappenweise Rückreise über England antreten. Ich danke Ihnen schon jetzt für Ihre Antwort und freue mich Ihren Reisebericht 2015 demnächst in Ruhe durchzulesen. Danke noch einmal für die tollen Berichte und die viele Arbeit die dahinter steckt.

  18. Pingback: Wandern im Langass Woodland auf den Äußeren Hebriden | Die Weltenbummler

  19. Auch ich habe Ihre Berichte über Schottland und die nördlichen Inseln mit Freude gelesen. Da ich dieses Jahr über einen Monat dort unterwegs sein werden, würde ich mich freuen, wenn Sie mir Ihre Berichte als PDF zusenden könnten (Womo durch England und Schottland) zusenden könnten. Auf Ihr Buch warte ich schon.
    Vielen Dank Ute SiWa

  20. Pingback: Erfahrungen mit dem Caravan Club | Die Weltenbummler

  21. Hallo.
    Ein ganz toller Bericht!!!
    Wir waren letztes Jahr an der Westküste Schottlands unterwegs und werden im August die äußeren Hebriden per Hopscotch bereisen. Dank ihrem tollen Reisebericht haben wir ja schon mal ein paar tolle Eindrücke bekommen was uns dort erwartet.
    Wenn sie mir den Bericht ( gerne auch den über England und Wales) als pdf zukommen lassen würden wäre das toll und würde unsere Reiseunterlagen wertvoll ergänzen.

    Vielen Dank

    Mike Gerold

  22. Hallo Michael,
    wir planen Schottland per Auto / Wohnmobil in diesem Jahr zu erkunden, und finden Deinen Reisebericht super. Würdest Du uns diesen als PDF zukommen lassen. Oder Hast Du noch weitere Geheimtipps?
    Danke
    Kathrin

    • Hallo Kathrin,

      der Reisebericht geht umgehend raus. Als Tipp hätte ich natürlich das Reiseforum und meinen Reiseführer, der Mitte März im Buchhandel (Bruckmann Verlag) erscheint.

      Viele Grüße
      Michael

  23. Pingback: Wandern im Süden der Shetland-Inseln | Die Weltenbummler

  24. Hallo Michael,
    sehr schöner und spannend zu lesender Bericht über die Schottlandreise(n).
    Das Ganze macht soviel Appetit, dass wir die Veröffentlichung des Buches gerne mit der pdf Datei überbringen würden.
    Wäre super, wenn du sie uns vorab senden könntest.
    Viele Grüße aus Bremen
    Ulf

  25. Hallo Michael,
    wir planen dieses Jahr eine Schottlandreise.
    Gerne würden wir deinen Bericht von 2015 als pdf mitnehmen.
    Vielen Dank im Voraus
    Viele Grüße
    Hans Hermann

  26. Lieber Herr Moll,

    fast hätte ich den neuen Schottland Reiseführer bereits bei Amazon vorbestellt, den unsere Shatland – Orkney Reise ist jetzt fix und wir werden wieder Teile ihrer 2015er Reise nachfahren, nur halt in Aberdeen (bei einem Dinner in Jamie’s Italien) beginnend, sprich wir fahren in umgekehrter Richtung. Am 4. Juli geht es los.

    Doch bevor ich bestelle, wollte ich als iPad-affiner homo technicus nachfragen, ob es zum selben Preis auch eine elektonische Variante (ePub, PDF, etc.) gibt? Und wo man diese eventuell käuflich erwerben könnte. Da ich alles am iPad habe (National Trust, Caravan Club CCCLs, Tripwolf, ADAC Campingführer, Wildcamping, etc. diverse Anleitungen) würde sich das Buch alleine im Regal sehr einsam fühlen. Danke für Ihre Antwort,

    Liebe Grüße aus Wien

    Philipp Alexander Starkl

    • Hallo Herr Starkl,

      wollte nur kurz noch hier antworten. Wir waren ja schon via Mail in Kontakt. Ich bin auf die Nachricht vom Verlag selber gespannt.
      Herzliche Grüße
      Michael Moll

  27. Hallo Michael Moll,

    haben Deine tollen Berichte gelesen und finden die ganz super, die Vorfreude steigt immer mehr!
    Fähre ist ab Amsterdam mit WoMo 13.06.16 gebucht ;-)) zurück gehts wieder am 28.06.
    Gerne hätten wir Deine Infos
    2013 – Wohnmobilreise durch Schottland
    2015 – Mit dem Wohnmobil durch Schottland als pdf erhalten.

    Liebe Grüße aus Nürnberg von Anke & Winni

  28. Hallo lieber Michael Moll,

    total begeistert von den Schottland Reiseberichten, würden wir sehr gerne diese Reise nachreisen.
    Fähre ist schon gebucht!
    Ich reihe mich ein ….in die Schlange der Nachfragenden 🙂
    Können wir die Berichte:
    2013 – Wohnmobilreise durch Schottland
    2015 – Mit dem Wohnmobil durch Schottland als pdf erhalten?
    Ich würde mich riesig freuen!
    Herzliche Grüße
    Anka

  29. Hallo Michael Moll,
    Mit Begeisterung haben wir Ihre Berichte über die Reisen durch Schottland, England und Wales gelesen. Wir möchten diesen Reiseverlauf gerne, in grossen Teilen, nachahmen. Wäre es möglich, Ihre Berichte als PDF zu erhalten.
    Vielen Dank
    Herzlich Grüsse
    Luzie und Uwe

  30. Hallo Herr Moll,
    erstmal Danke für den tollen Reisebericht! Bisher konnte ich ihn noch nicht ausführlich lesen, weil ich leider selten längere Zeit ungestört online lesen kann. Ich habe aus den vorherigen Kommentaren entnommen, dass Sie die Reiseberichte auch als pdf-Datei verschicken. Würden Sie mir wohl auch die Freude machen? Ich hätte so gerne die beiden Schottland-Berichte als pdf 🙂
    Ganz herzliche Grüsse
    Claudia

  31. Hallo Michael,
    dein Buch „Schottland mit dem Wohnmobil“ habe ich mir gekauft und gleich zweimal gelesen. Da ich im August für drei Wochen mit dem Wohnmobil nach Schottland fahre, „sauge“ ich im Augenblick nahezu jede Information über das Land und seine Inseln auf. Deinen Reisebericht „2015 – Mit dem Wohnmobil durch Schottland“ würde ich mir gern als pdf-Datei auf den Laptop laden. Kann ich den auf diesem Weg bei dir erbitten?
    Frage am Rande: Gibt es in Newcastle einen adäquaten Stellplatz, wo man in Hafen- und Citynähe für ein oder zwei Tage stehen kann?
    Gruß
    Norbert

  32. Hallo Michael.
    Wirklich ein toller Reisebericht. Wir starten am 8.7 zu einer sehr ähnlichen Route. Könntest du uns auch bitte das pdf zusenden. Das wäre ganz toll. Kompliment übrigens auch für deine tollen Reisefotos.
    LG
    Christoph

  33. Hallo,
    toller Bericht. Schottland mit WoMo steht für dieses Jahr auch auf unserem Programm. Könnte ich ebenfalls den Bericht als pdf bekommen.
    gruß und danke

  34. Hallo,
    Habe von meinem Mann eine 5 tägige Tour nach Schottland geschenkt bekommen. Wir möchten nächstes Jahr im Mai fahren.Hatte auch die Idee mit dem Wohnmobil alles zu erkunden. Können Sie mir die PDF Datei auch zuschicken.

    Vielen Dank und schöne Grüße
    Birgit

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  36. Hallo Michael,

    nach mehreren Jahren Norwegen und Schweden wollen wir
    im August 2017 knapp 4 Wochen mit dem Wohnmobil durch Schottland reisen. Könntest du mir deine Reiseberichte als PDFs zur Verfügung stellen? Und hast du Tipps für gutes Kartenmaterial und Reiseführer?

    Vielen Dank im voraus.
    Gruß Ute

  37. Hallo Herr Moll, wir werden im Juni 2017 mit dem Wohnmobil nach Schottland reisen. Können Sie uns beide Reiseberichte als PDF zusenden ? Vielen Dank !

    Gruß

    Willeke

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  39. Hallo Herr Moll, wir werden im Juni 2017 mit dem Camper nach Schottland reisen. Können Sie uns beide Reiseberichte als PDF zusenden ? Vielen Dank !
    Gruß
    U. Dom

  40. Guten Tag Herr Moll
    Habe soeben Ihre interessanten Reiseberichte über Schottland gelesen. Wir planen mit unserem Womo ab Mitte Mai für 5 Wochen diese Gegend zu bereisen. Könnten Sie uns Ihre Berichte im PDF Format zustellen? Wäre Ihnen sehr zu Dank verpflichtet. Uebrigens, sind während dieser Reisezeit die Mücken ebenfalls eine Plage??

    Herzlichen Dank und liebe Grüsse aus der Schweiz

    Fred Nydegger

  41. Hallo Herr Moll, wir werden im Juni 2017 mit dem Wohnmobil nach Schottland und Südengland reisen. Können Sie uns beide Reiseberichte als PDF zusenden ? Vielen Dank und ganz liebe Grüsse

    Mclaire

  42. Hallo Hr. Moll
    Jetzt haben zwar schon einige bei ihnen ihre überaus interessanten Reiseberichte als pdf bestellt, aber ich möchte sie trotzdem ebenfalls um die pdf`s „2015 – Mit dem Wohnmobil durch Schottland“ und „2015 – Mit dem Wohnmobil durch England und Wales“ und darum bitten. Sollten sie ähnliches auch über Irland haben, dann bitte ich sie – sofern es ihnen nicht zuviel Umstände macht – mir auch diese pdfs zukommen zu lassen.

    Ich bedanke mich recht herzlich

    Liebe Grüsse aus Vorarlberg

    Lothar Halbeisen

  43. Hallo Herr Moll,
    ich möchte mich in die lange Liste mit einreihen und bitte Sie um Zusendung Ihrer beiden Reiseberichte für Schottland.
    Herzliche Grüße vom Ammersee
    Andy Richter

  44. Lieber Herr Moll,
    vielen Dank für die detaillierten Berichte. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir die Reiseberichte über Schottland per Email zusenden würden. Vielen Dank für Ihre Mühe!
    Grüsse
    Martina

  45. Hallo Herr Moll,
    ich habe mir ihr Buch mit dem Wohnmobil durch Schottland vor ca. 4 Wochen gekauft. Wir starten in ein paar Tagen nach Newcastle. Gerne hätte ich auch, wie viele vor mir, ihre Berichte in pdf. Es wäre schön, wenn ich sie in den kommenden Tagen bekommen könnte.
    Herzliche Grüße
    Helmut Gast

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  48. Hallo Herr Moll,

    wir hatten uns am Samstag auf ihrem schönen Stellplatz nett über unsere Nordkap-Reisen unterhalten. Das Buch „Mit dem Wohnmobil nach Schottland“ habe ich gerade bestellt. Es wäre nett, Wenn Sie uns die Schottland Reisen als PDF zusenden könnten.
    Vielen Dank für die Flasche Sekt 🙂
    Liebe Grüße
    Alexandra Kraft-Simon

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  51. Hallöchen Herr Moll,
    wir planen unsere erste Wohnmobilreise mit Kids. Es wäre super, wenn Sie uns den Bericht zusenden könnten.
    Dankeschön.
    Grüße,
    Iris.

  52. Hallo Herr Moll,
    wir wollen im Juni 2018 über England nach Schottland reisen. Wäre es möglich, auch noch pdf’s ihrer Reiseberichte zu England und Schottland zu bekommen? Das wäre schön. Vielen Dank vorab.
    Viele Grüße
    Martin

  53. Pingback: Megalithen in Großbritannien | Die Weltenbummler

  54. Hallo Herr Moll,

    ich lese gerade in Ihrem Buch.
    „Schottland mit dem Wohnmobil“
    bin schon sehr begeistert. Die Info zu den unterschiedlichen Camping Clubs habe ich zwar nicht im Buch dafür aber hier im Forum gefunden. Wir reisen im Mai für 4 Wochen. Anreise über England Dover. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir sowohl Schottland als auch England als pdf senden würden. Vielen lieben Dank
    Grüsse Kornelia

    Ich werde noch versuchen zu Ihrer Veranstaltung im April nach Dormagen zu kommen, vielleicht bis dahin

  55. Hallo Herr Moll,

    Mit Begeisterung habe ich ihren Bericht gelesen. Unser Road Trip beginnt dieses Jahr im April und ich würde mich freuen wenn ich evtl. ein paar ihrer besuchten Orte in meine Reise einbauen kann. Über eine Zusendung Ihrer Reise per pdf. würde ich mich sehr freuen.

    Viele Grüße,
    Steve

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