Queen Mary und die Freiheitsstatue

2016 – Mit der Queen Mary 2 von Hamburg nach New York

Donnerstag, 1. September 2016

Es war Landgang angesagt. Das Schiff befand sich bereits im Hafen von Southampton, als wir aufwachten und zum Frühstück gingen. Nach diesem begaben wir uns zur Grand Lobby und reihten uns in die lange Schlange ein, um von Bord gehen zu können. Dafür mussten wir nämlich durch die Zollkontrolle, die auf dem Schiff organisiert wurde. Es dauerte zwar ein Weilchen, bis wir da durch waren, aber im Endeffekt war das auch nicht schlimm.

Grand Lobby

Grand Lobby

Beim Verlassen des Terminals sahen wir dann zum ersten Mal das Schiff in seiner vollen Größe. Einfach fantastisch. Mit zwei leeren Rucksäcken zogen wir los, um ein paar Getränke zu kaufen. Denn Getränke, die man sich auf dem Schiff für die Kabine kaufen möchte, sind richtig teuer und das wollten wir natürlich nicht ausgeben. Ruckzuck ist man zu Fuß in der Altstadt, wo wir ja schon waren, als wir 2013 mit dem Wohnmobil durch England fuhren.

Leckere Desserts

Leckere Desserts

Passend zu der Altantikfahrt zog es uns zu den beiden Titanic-Denkmälern in der Stadt. Diese kannten wir zwar schon und hatte ich auch im Blog bereits beschrieben, aber irgendwie ließen sie uns nicht los. Gleich nebenan in einem Park lasen wir kurz im Internet die aktuellen Nachrichten von zuhause, beobachteten graue Eichhörnchen, die auf der britischen Insel weit verbreitet sind und machten uns auf den Weg zum Bahnhof. Denn am Ende unserer Reise würden wir wieder in Southampton ankommen und brauchten natürlich noch ein Ticket für die Heimreise.

Deckplan der Queen Mary 2

Deckplan der Queen Mary 2

Der Mann am Schalter hatte uns aber offensichtlich falsch verstanden und schickte uns zu einem Reisebüro, weil er wohl annahm, wir würden eine Reise nach Deutschland buchen wollen. Treudoof gingen wir dennoch zurück in die Altstadt in das besagte Reisebüro, wo man uns sofort wieder zum Bahnhof zurück schickte. Der Herr an dem Schalter war natürlich bei unserem zweiten Besuch nicht mehr da. So half uns ein anderer Bahnmitarbeiter mit der Ausgabe von zwei Tickets, die uns zumindest von Southampton schon mal nach London bringen würden.

Betthupferl

Betthupferl

Für die Weiterfahrt gab er uns die Telefonnummer von Eurostar und der Deutschen Bahn in England. Letztere riefen wir an, hatten ein tolles Gespräch und konnten alle Einzelheiten klären. Wir hätten ein super Ticket haben können, bis die Dame am Telefon uns nach der Adresse fragte, wohin sie uns das Ticket schicken könnte. Da wir die nächsten beiden Monate nicht mehr in Deutschland sein würden und es bei der Deutschen Bahn offenbar nicht möglich ist, ein pdf zuzusenden, hatte sich das Gespräch dann leider erledigt.

Hafen von Southampton

Hafen von Southampton

Wir kauften noch schnell bei Tesco Express ein paar Flaschen Cola und gingen dann wieder zum Schiff zurück, wo wir natürlich die Rucksäcke röntgen lassen mussten und ich sogar den Gürtel an der Sicherheitskontrolle ausziehen musste.

Hafen von Southampton

Hafen von Southampton

So waren wir zwar ziemlich früh wieder an Bord, hatten aber dadurch das Mittagessen nicht verpasst. Den Rest des Nachmittags verbrachten wir dann auf dem Sonnendeck, wo wir noch lange mit meiner Mutter telefonierten und wo wir am Laptop die Buchung mit der Bahn durchführten. Denn online klappte die Buchung wunderbar und wir hatten nach wenigen Augenblicken das Ticket als pdf. Kurios, dass das nicht telefonisch möglich ist.

Im Terminal gibt es die Koffer

Im Terminal gibt es die Koffer

Am frühen Nachmittag legte dann das Schiff mit dem klassischen dreimaligen Tuten des Horns ab. Es war kaum Spektakel rund um das Schiff und auch auf dem Sonnendeck gab es nur wenige Menschen, die das Auslaufen des Schiffes beachteten. Na gut, Southampton, hier ist man das wohl eher gewohnt als in Hamburg.

Queen Mary 2 im Hafen von Southampton

Queen Mary 2 im Hafen von Southampton

Nach dem wieder einmal üppigen Abendessen begaben wir uns noch in den Lions Pub auf Deck 2, wo ein Pubquiz stattfand. 20 Fragen galt es zu beantworten, die auf Englisch gestellt wurden. Leider verstanden wir nicht jede Frage, konnten aber letztendlich trotzdem neun richtige Antworten für uns verbuchen. Damit ging der einzige Tag mit Landgang während der Überfahrt zu Ende und von nun an waren wir auf dem Weg nach New York. Doch bevor wir schlafen gingen, mussten wir noch gedanklich die Uhr um eine Stunde zurückstellen, wie uns das Tagesprogramm ankündigte.

Squirrel in Southampton

Squirrel in Southampton

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