Queen Mary und die Freiheitsstatue

2016 – Mit der Queen Mary 2 von Hamburg nach New York

Montag, 5. September 2016

Die Grand Banks bei Neufundland würde heute passiert, so steht es im Tagesprogramm geschrieben. Dabei würde man auch am Wrack der Titanic vorbeikommen, das südlich der Grand Banks auf dem Meeresgrund liegt. Doch zuerst hatten wir zu tun.

Ozean

Ozean

Nach dem Frühstück nahmen wir um 9.30 Uhr am Bowling Turnier teil. Das war natürlich kein richtiges Bowling. Vielmehr warf man Schaumstoffbälle auf ein paar Kegel. Das Ganze fand natürlich wieder auf dem Pooldeck statt. Und wie schon beim Baggo sah man zum großen Teil dieselben Mitspieler wieder. Einen Stempel gab es auch zu gewinnen, doch dieses Mal ging ich leer aus. War auch nicht schlimm, denn ich hatte nun keine Zeit für Stempel. Schon um 11 Uhr mussten wir wieder im Illuminations sein. Der dritte Teil des Historikers Dr. Mechtel fand statt und entführte uns eine dreiviertel Stunde in die Geschichte der „Schwimmenden Städte und Rückkehr der Ozeanriesen“.

Wieder waren wir ganz begeistert und wieder war dieser Vortrag viel zu schnell zu Ende. Doch schon um viertel nach 12 stand der nächste Punkt auf dem Programm. Der Segelexperte zeigte Bilder von einem dritten Törn, der in den hohen Norden führte. Danach war es dann Zeit, zum Lunch zu gehen, bevor es mit weiteren Deckspielen auf Deck 12 weiterging und wir zum Nachmittagstee schlenderten.

Shuffleboard

Shuffleboard

Und zu guter Letzt hatten wir ja noch die Koordinaten der Titanic, der wir uns immer weiter näherten. Nun gut, letztendlich fuhren wir in 250 Seemeilen Entfernung an dem Wrack vorbei, doch ein Blick über die Reling Richtung Süden, wo der Eisberg diese Atlantiküberquerung beendete, ließen wir uns nicht nehmen. Immerhin hatten wir ja bereits auf unserer Wohnmobilreise durch England im Jahr 2013 einige Stätten besucht, die im Zusammenhang mit diesem legendären Schiff stehen und ich schrieb ja auch schon über die Spuren der Titanic im Blog.So wollte ich an dieser Stelle auch nochmal daran erinnern.

Shuffleboard

Shuffleboard

Mit einer Runde Trivial Pursuit und natürlich dem obligatorischen Dinner beendeten wir den Tag. Mittlerweile hat es sich bei uns schon so ergeben, dass wir nach dem eigentlichen Essen im Britannia-Restaurant auch noch mal zu Deck 7 hochgehen, um im Kings Court zu schauen, was es da noch alles so zu essen gibt. Und manchmal passte auch noch ein kleines Dessert. Um aber nicht ganz zu verfetten, haben wir sehr darauf geachtet, immer die Treppen zu nutzen.

Bug der Queen Mary 2

Bug der Queen Mary 2

Wir hätten auch einfach mit dem Fahrstuhl fahren können, doch das wollten wir bewusst nicht. Mal abgesehen davon, dass ich kein Freund von Aufzügen bin. Dabei war es nicht ganz einfach, nach so einem üppigen Mahl sich von Deck 2 zu Deck 7 zu schleppen und später in die Kabine auf Deck 12 zu gelangen. Um ein wenig unser schlechtes Gewissen zu beruhigen, dass wir nach dem Essen direkt in das nächste Restaurant wanderten, betrachteten wir die kurze Stippvisite im Kings Court als Pause zwischen Deck 2 und 12.

Balkone

Balkone

 

Dienstag, 6. September 2016

Auch der vorletzte Seetag bestand darin, die vielfältigen Speisen zu probieren und sich in verschiedenen Spielarten einen weiteren Stempel zu ergattern. Neben Baggo und Bowling gab es auch Tischtennis-Wettbewerbe auf dem Schiff. Aber so langsam merkte man schon, dass man sich der amerikanischen Küste nähert und dass diese wunderbare Transatlantikreise ihrem Ende entgegengeht. Denn heute um 11 Uhr fand die letzte Vorstellung des Historikers statt.

Er hatte es in seinen vier Vorträgen wirklich geschafft, dass man ein wenig wehmütig das Illuminations verließ. Anschließend stand er dem Publikum noch Rede und Antwort und auch wir hatten eine private Frage, die die europäischen Auswanderer des 19. Jahrhunderts betraf. Er gab uns den Tipp, in New York nach Ellis Island zu gehen und dort mal zu schauen, was wir auf unserer Reise durch die USA dann wenige Tage später auch machten.

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Am Abend war wieder formelle Kleidung angesagt, doch es gab dieses Mal kein Rahmenprogramm, das uns interessierte. Eine Gäste-Talentshow, die Tanzshow Rythm of the Night und ein Interview mit einer wohl berühmten Modedesignerin sprachen uns nicht an. Diese Überfahrt stand ja die ganze Woche unter dem Motto Fashion Week, aber das war etwas, was uns eher weniger interessierte.

Abendstimmung

Abendstimmung

Die Dame hat Kleider für Prinzessin Diana und für Freddie Mercury entworfen und ist damit wohl so berühmt geworden, dass ich erstmal nach der Reise bei Wikipedia nachlesen musste, was diese Frau so gemacht hat. Na ja, nicht meine Welt.

Fassade des Schiffes

Fassade des Schiffes

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