Habt ihr schon mal eine Reise abgebrochen?

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    Habt ihr schon mal eine Reise abgebrochen? 23

    1. Ja, aus gesundheitlichen Gründen (7) 30%
    2. Ja, der Arbeitgeber brauchte mich. (1) 4%
    3. Ja, aus Sicherheitsgründen (1) 4%
    4. Ja, weil es mir nicht mehr gefiel (5) 22%
    5. Ja, weil ich Ärger vor Ort hatte (0) 0%
    6. Nein (11) 48%

    Heute eine neue Umfrage, weil ich mal gedanklich durchgegangen bin, wo, wann und wie ich eine Reise abgebrochen habe. Dabei meine ich nicht, dass ich Reisepläne unterwegs änderte - das kam oft genug vor, gehört ja dazu - sondern wirklich, ob es ein vorzeitiges Ende gab.
    Einmal bin ich in Moskau umgekehrt, weil ich mir den Fuß gebrochen hatte und ein anderes Mal (das war aber lange vor meiner "Weltenbummlerzeit") fuhr ich früher nach Hause, weil es mir so langweilig war. Heute unvorstellbar :rolleyes:

    (Mehrfachantworten sind möglich)

    • Offizieller Beitrag

    Interessant ist ja, dass jeder Irland-Reisende anders erzählt. Der eine hatte Dauerregen (sehr übel), der andere redet von durchgehendem Sonnenschein und wieder andere sagen, dass es alle drei Stunden mal eine Stunde geschüttet hat und danach immer wieder die Sonne rauskam. Zu letzterem würde ich mich zählen, war halt durchwachsen. Aber Dauerregen kann einem tatsächlich ganz schön auf die Nerven gehen.

  • Abgebrochen habe ich noch keine Reise, nur sehr großzügig umgeplant von Dänemark nach Ostfrankreich.
    Allerdings liegt das auch daran, dass ich a) unverschämt gesund bin, b) mein Arbeitgeber nicht MEIN Arbeitgeber wäre, wenn er meinen Urlaub stoppen würde, und ich c) so feige bin, dass ich in keine Gebiete reise, in denen es brenzlich werden könnte.
    Gott, bin ich langweilig. :)

    VG, Dorit

    PS: wir planen gerade unsere April-Reise auf die Nordseeinsel Texel? Schon mal jemand dort gewesen? Ich suche mal im Europathread, oder?

  • Einen richtigen Abbruch gab es bei mir noch nicht. Allerdings ein paar Fälle, in denen ich nach Verletzungen eine Zeitlang durchs Urlaubsland humpeln musste bzw. eine Trekkingtour nur noch dank einer Schmerzsalbe zu Ende führen konnte. Rückblickend hat sich das "Durchbeißen" in diesen Fällen durchaus gelohnt. Aber wären meine Blessuren schlimmer gewesen, wäre das Fortsetzen der Reise nicht mehr lustig gewesen.

    Einen Rückruf durch den Arbeitgeber konnte ich in einem Fall, in dem so etwas absehbar war, dadurch abwenden, dass ich ausnahmsweise mal nicht über Weihnachten zu meinen Eltern gefahren bin, sondern mit ihnen zusammen eine Ferienwohnung etwa eine Autostunde vom Büro genommen habe. Und prompt hatte ich am 27. Dezember meinen Chef am Handy, der mich dringend brauchte. So bin ich dann an 3 Tagen von der Ferienwohnung aus zur Arbeit gefahren, während der Rest der Familie die Zeit weiterhin genießen konnte. Das war eine ganz gute Kompromisslösung, denn erstens waren die Abende immer noch sowas wie Urlaub, und zweitens konnte ich anschließend immer noch ein Wochenende am Urlaubsort genießen.


  • Interessant ist ja, dass jeder Irland-Reisende anders erzählt. Der eine hatte Dauerregen (sehr übel), der andere redet von durchgehendem Sonnenschein und wieder andere sagen, dass es alle drei Stunden mal eine Stunde geschüttet hat und danach immer wieder die Sonne rauskam. Zu letzterem würde ich mich zählen, war halt durchwachsen. Aber Dauerregen kann einem tatsächlich ganz schön auf die Nerven gehen.


    Ich kenne Irland von sechs oder sieben dreiwöchigen Urlauben eigentlich nur im Status A oder B - Dauersonne oder Dauerregen. Letzteres kam halt nur einmal vor :thumbup: Status C ist der grundsätzlich zu erwartende England Status, der sich idealerweise als "teilweise A" entpuppen kann. Zu Status C gibts dann noch die Erweiterungen 1 oder 2 (Dauernebel oder Dauersturm), die Erweiterungspalette ist aber grenzenlos :cool:

    • Offizieller Beitrag


    Dauernebel

    Hehe, ja das ist drollig. Wir waren auf jedem höchsten Berg in Schottland, England, Irland und Wales. Jedes Mal war es nebelig oder der Berg in Wolken gehüllt. Beim Ben Nevis in Schottland muss man damit sowieso rechnen. Aber bei den anderen dreien war es eben auch so. Lediglich beim Carrantuohil in Irland lichtete sich die Wolken, gerade als wir wieder hinab gehen wollten. Also sind wir dann doch noch ein Weilchen oben geblieben.

    Aber zurück zum Thema:

    Zitat von AlexM

    So bin ich dann an 3 Tagen von der Ferienwohnung aus zur Arbeit gefahren, während der Rest der Familie die Zeit weiterhin genießen konnte. Das war eine ganz gute Kompromisslösung, denn erstens waren die Abende immer noch sowas wie Urlaub, und zweitens konnte ich anschließend immer noch ein Wochenende am Urlaubsort genießen.


    Und ich gehe davon aus, dass deine Urlaubstage nicht verloren gegangen und du daher zu einem späteren Zeitpunkt drei Tage mehr hattest. Offtopic: Als ich noch Angestellter war, fand ich es immer total klasse, zwischen Weihnachten und Neujahr zu arbeiten. Es war so ein ruhiges, entspanntes und beinahe schon stressfreies Arbeiten.


  • Und ich gehe davon aus, dass deine Urlaubstage nicht verloren gegangen und du daher zu einem späteren Zeitpunkt drei Tage mehr hattest.


    Richtig. Das ist ja bei jedem anderen ("richtigen") Reiseabbruch auch so. In der Zeit, in der sich dieser konkrete Fall ereignetet, habe ich allerdings über einen Zeitraum von etwa 1,5 Jahren eine Überstunden-Kontostand angesammelt, der auch nicht mehr feierlich war, so dass ich irgendwann regelrecht genötigt wurde, ihn wieder abzubauen (und urlaubsreif war ich da obendrein auch noch...).


    Offtopic: Als ich noch Angestellter war, fand ich es immer total klasse, zwischen Weihnachten und Neujahr zu arbeiten. Es war so ein ruhiges, entspanntes und beinahe schon stressfreies Arbeiten.


    Ja, das habe ich hin und wieder auch gemacht. Allerdings wird das schwierig, wenn man schon 600 km reisen muss, um "mal eben" über Weihnachten die Eltern zu besuchen. Und wenn man andere Verwandtschaft fast auch nur an diesen Feiertagen sieht, ist mir das wichtiger als ein paar "ruhige" Arbeitstage.

    Aber an "Brückentagen" zwischen Feiertagen und Wochenenden arbeite ich auch recht gerne, weil es da auch schön ruhig ist. Da nehme ich mir statt dessen lieber zu anderen Zeiten spontan einen Tag frei, wenn gutes Wetter angesagt ist (und es dienstlich in den Kram passt).

  • Musste ich leider einmal machen, weil ich mir den Knöchel in den Karpaten gebrochen habe. Dann war das Wandern unter diesen Umständen einfach nicht mehr drinnen. Aber sonst gibt es nur wenig Gründe, warum ich eine lange geplante Reise absagen würde. Die Vorfreude ist einfach so groß.
    Übrigens war es trotz Auslandskrankenversicherung gar nicht so einfach, aus den Karpaten wieder zurück transportiert zu werden.
    Und leider habe ich damals die Landessprache überhaupt nicht beherrscht. War aber erstaunlich, wie gut es dann doch mit Händen und Füßen geht, wenn es ein Notfall ist.

  • Wir haben vor ein paar Jahren mal einen Ferienhausurlaub im "Brandenburgischen" abgebrochen.
    Eigentlich gar nicht erst richtig angetreten. Grund: Dort war es sooo dreckig, dass wir gar nicht erst ausgepackt haben X(X(X( .
    So was haben wir noch nie erlebt. Die Fotos, die im www. zu sehen waren, müssen -zig Jahre alt gewesen sein. Irgendwann hat der Vermieter mal alles neu gekauft und schön gemacht, aber das muss mindestens 10-15 Jahre her gewesen sein. DAS sah vielleicht aus dort! Wir sind rein ins Haus, haben tief durchgeatmet, waren wandern für eine Stunde oder so. Zurück im Haus hat der Familienrat getagt und wir haben dem Vermieter gesagt, dass wir aus o.g. Gründen wieder abreisen und erwarten, das Geld wieder zu bekommen. Wir sind also nach Hause, zum Glück nur 2 Stunden Fahrtzeit, die Nachbarn haben nicht schlecht geguckt :lach: . Uns war nicht zum Lachen X( . Aber um unsere gute Laune wiederherzustellen, wurden wir von unseren Lieblingsnachbarn direkt zum Grillen eingeladen :):) :) .
    Das Geld für's Ferienhaus haben wir nicht alles wieder bekommen, nur etwa 2/3.

    Viele Grüße aus Sachsen,
    Heiko
    ____________________

    Machen ist wie wollen, nur krasser.

  • Ach das ist ja ärgerlich. Aber ich verstehe euch vollkommen. Das ist eine Frechheit, wenn der Vermieter dann noch so uneinsichtig ist. Er hätte ja auch mal ein Putzgeschwader vorbei schicken können. Denn schließlich ist er, finde ich jedenfalls, im Zugzwang. Habt ihr den Urlaub denn dann noch nachgeholt?

  • Gut dass Ihr so nette Nachbarn habt. Nach der ganzen Verärgerung ist das wenigstens eine milde Entschädigung. Wie hat der Vermieter denn reagiert? Ich finde, dass er wenigstens den ganzen Betrag erstatten hätte sollen. Ihr habt ja einen Anfahrtsweg mit Kosten und ne ganze Menge Aufwand gehabt.


  • Gut dass Ihr so nette Nachbarn habt. Nach der ganzen Verärgerung ist das wenigstens eine milde Entschädigung. Wie hat der Vermieter denn reagiert? Ich finde, dass er wenigstens den ganzen Betrag erstatten hätte sollen. Ihr habt ja einen Anfahrtsweg mit Kosten und ne ganze Menge Aufwand gehabt.

    Ja, die Nachbarschaft ist topp :-)!
    Wir haben dann unseren Urlaub zu Hause verbracht und Tagesausflüge gemacht. Wir hatten damals noch 2 Hunde, so dass auch die Quartiersuche nicht einfach war.
    Dem Vermieter ist das alles am Allerwertesten vorbei gegangen :(.
    Ich hatte dann kurze Zeit später das Ferienhaus noch in diesem Portal, wo wir auch gebucht hatten, bewertet. Und zwar genau so, wie es war, ohne zu beschönigen.
    Am nächsten Tag war dann eine, offensichtlich vom Vermieter selbst aufgesetzte - Bewertung vorhanden, bei der alles in den höchsten Tönen gelobt wurde X(.
    Wir wollten uns dann nicht mehr rumärgern und haben den "Urlaub" schnell vergessen.

    Viele Grüße aus Sachsen,
    Heiko
    ____________________

    Machen ist wie wollen, nur krasser.

  • auch wir haben einmal einen Kurzurlaub abgebrochen, als unsere Tochter Ihren Freund in die Wüste geschickt hat. Man meint ja immer man kann da noch was kitten, hat aber leider nicht funktioniert.

    Viele liebe Grüße aus dem Schwarzen Wald

    Georg

  • Wir sind schon von Südspanien vorzeitig zurückgekehrt und auch schon aus Nordjütland - in Beiden Fällen gab es gesundheitl. Probleme --bei den Daheimgebliebenen, so dass unsere Hilfe zu Hause notwendig wurde...
    Auch unseren Norwegen-Urlaub im letzten Jahr haben wir wegen 14-Tagen Dauerregen vorzeitig in Richtung Süden verkürzt und sind halt nochmal in Deutschland etwas rumgefahren.
    Ob das jetzt ein Abbruch war -- für solche Fälle haben wir ja ein Wohnmobil, um flexibel zu bleiben.
    Den diesjährig geplanten Skandinavien-Urlaub haben wir inzwischen auch gecancelt, weil uns einfach ein Wochenende wegen Arbeit fehlt, wir wollten gerne mehr Zeit für Pausen einplanen - also auf nächstes Jahr verschoben. Diese Jahr bleiben wir in Deutschland...ist das auch als Abbruch zu werten??? Denke eher nicht :)

    liebe Grüße von Ilona und Helmut

    Bevor wir uns weiter mit künstlicher Intelligenz beschäftigen, sollten wir vorher die natürliche Dummheit bekämpfen...

    wenn Du mal eine helfende Hand suchst, beginne die Suche am Ende Deines Armes.
    Link zu unserer Homepage: https://gonzi.de

  • Wir waren im Zittauer Gebirge im Urlaub, als mich jäh das Norovirus voll erwischte. Wir sind sofort Sonntag morgen dierekt über die AB nach Hause gefahren - in der ERwartung, dass es auch meinen Mann dann wohl noch treffen könnte, was sich leider bewahrheitet hat. Aber da waren wir dann schon wieder zu Hause und haben beide brav die letzten Urlaubstage im Bett verbracht ^^ .

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