Beiträge von Michael Moll

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    Und wieder einmal sage ich als menschlicher Vertreter des Forums vielen Dank für die Glückwünsche. Eine Unabhängigkeit des Forums wird jedoch nicht angestrebt. Es bleibt weiterhin Teil des Mutterkonzerns dieweltenbummler. ^^

    Als wir am vergangenen Wochenende unterwegs waren, kauften wir natürlich wieder Pins. Dabei haben wir nun gelernt, dass man auch beim Pin-Kauf die Augen aufhalten sollte. Wer rechnet schon damit, dass man in der Tourist Information von Bad Salzungen diesen Pin ausgehändigt bekommt:

    Leider ist uns das selbst erst daheim aufgefallen. Man verlässt sich ja darauf, dass man den Pin bekommt, der ausgestellt ist. Nun, jetzt müssen wir wohl nochmal nach Bad Salzungen - und offensichtlich auch zum Schiffshebewerk nach Niederfinow. Aktuell hat dieser Pin in unserer Pinwand einen eigenen Steckplatz. Denn neben den Regionen "Skandinavien", "USA", "Kanada", "Deutschland", "Britische Inseln", "Resteuropa" gibt es jetzt auch einen Bereich "Orte, an denen wir noch nie waren, aber von denen wir schon einen Pin kauften" ^^

    Ab sofort gucken wir genau, ob wir den richtigen Pin bekommen. Und wir fragen uns immer noch, warum man in Thüringen einen Pin aus Brandenburg bekommt?

    So, ich habe das jetzt mal in der Praxis angewandt. Herausgekommen ist am vergangenen Wochenende dieses Video, das ich auch schon im entsprechenden Thread gepostet habe:

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    Leider fehlt der Anfang, da ich zu Beginn der Fahrt versehentlich die Kamera im falschen Modus startete. Ich hatte eine klassische Filmaufnahme gestartet. Das war falsch, da ich natürlich im Modus Zeitraffer aufnehmen muss. Irgendwann ging die Kamera auf der A44 aus und wir wussten nicht, warum. Wir dachten an Überhitzung, beim zweiten Mal an Akku-Probleme. Erst zuhause fiel mir dann auf, dass ich falsche Dateien hatte und der Stopp der Aufnahme wohl damit zusammenhing.

    Ein paar kleinere Abschnitte habe ich herausgelöscht, weil ich beispielsweise beim Check-In auf dem Campingplatz oder beim Tanken vergessen hatte, die Kamera auszuschalten. Das ergibt dann eine lange Szene, in der schlicht nichts passiert. Nur die Wolken zieh'n dahin.

    Gegen Ende des Videos stehen wir länger im Stau, weshalb ich dort die Fahrzeuge vor uns verpixelte.

    Bei der Musikauswahl habe ich einfach ein paar längere Stücke aus der Youtube-Mediathek gewählt, die zum Vertonen angeboten werden.

    Das ganze Video ist eher als Test zu sehen für den nächsten längeren Roadtrip.

    Ein bisschen noch zur Orientierung:

    Bei 14:15 - Ankunft auf dem Stellplatz in Burgk.

    Bei 24:25 - Ankunft auf dem Campingplatz in Tschechien

    Bei 26:56 - Kurzer Stopp auf dem Standstreifen der Autobahn für ein wichtiges Foto ;)

    Bei 27:45 - Ankunft am Fernweh-Park in Oberkotzau

    Bei 38:30 - Ankunft auf dem Wohnmobilstellplatz in Bad Salzungen

    Und die gesamte Fahrstrecke gibt es jetzt auch als Video:

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    Als Zwischenstation auf dem Weg nach Hause hielten wir schließlich noch auf dem Stellplatz in Bad Salzungen an. Trotz Ostersonntag waren auch hier noch jede Menge Plätze frei. Und so konnten wir am Abend noch das Gradierwerk betreten und nach den Trinkkuren kräftig inhalieren:

    Und zwar zum Shoppen nach Tschechien.

    Wir hatten Hunger und wussten, dass es in den nächsten zwei Tagen wenig Einkaufsmöglichkeiten geben würde. Also investierten wir in jede Menge Backwaren:

    Oh, das war so lecker (und reichte noch bis heute morgen).

    In Františkovy Lázně fuhren wir auf den Campingplatz Amerika. Dieser war ziemlich voll und zwar nicht nur mit klassischen Campern, sondern mit vielen kleinen Gruppen. Gut zu erkennen an den Vorzelten und der Art, wie die Fahrzeuge zusammenstehen. So wurden wir zwar mit Musik behelligt, aber es war im Rahmen, denn nach 10 wurde es merklich ruhiger und auch die Gespräche waren kaum zu verstehen. Ein gutes Zeichen. Es war aber eben Gemurmel in allen Ecken. Aber die Nacht war ruhig.

    Sowohl am Abend als auch am Ostermontagmorgen spazierten wir durch Františkovy Lázně bzw. Franzensbad und gingen von Quelle zu Quelle:




    So manches Wässerchen war dabei schon recht geschmacksintensiv. Aber irgendwie tat es gut.

    Nachdem wir dann also die Quellen zum Versiegen brachten und zahlreiche Päckchen mit Oblaten in allen möglichen Geschmacksrichtungen kauften, ging unsere Reise wieder langsam zurück. Ach so, getankt haben wir auch, für 30 Cent günstiger als in Deutschland. "Nur" 2,04 Euro. Die Älteren von uns erinnern sich noch an damals, als wir auch solche Preise hatten - vor gut zwei Wochen.

    Wir stoppten in Oberkotzau, weil wir uns auch den Fernwehpark ansehen wollten. Hätten wir zwar schon am Vortag machen können, weil Schwarzenbach nicht weit weg ist. Aber wir wussten ja, dass wir auf dem Rückweg nochmal hier entlang kämen:

    Ein netter Schilderwald nur wenige Meter vom dortigen Wohnmobilstellplatz entfernt. Interessanterweise übernachteten wir dort vor einigen Jahren mal, hatten den Schilderwald aber nicht wahrgenommen.

    Klar, der Schilderwald lässt ein wenig Fernweh aufkommen. Aber mit dem Schilderwald am Alaska Highway kann er nicht mithalten. Nicht nur, weil er viel kleiner ist, sondern weil er auch viel "deutscher" ist. Der kanadische Schilderwald ist wild durcheinander und jeder darf dort ein Schild aus der Ferne anbringen. In diesem Fall handelt es sich aber um eine Art Kunstinstallation und selbst die Pfosten sind (typisch deutsch) strikt durchnummeriert. Ein Teil des Schilderwaldes befasst sich auch eher nur um Musiker und Schauspieler. Da habe ich nicht wirklich einen Bezug zu:

    Über Ostern waren wir wieder unterwegs und unsere viertägige Tour entpuppte sich ein wenig als Bäder- und Kurtour.

    Karfreitag fuhren wir ganz entspannt bis Burgk in Thüringen, wo wir zunächst einfach nur übernachten wollten. Dort waren wir noch nicht und der Stellplatz sah für uns genau richtig nach Ruhe aus. Zwei Fahrzeuge waren schon dort, als wir ankamen. Im Laufe des Tages kamen noch fünf hinzu. Das hätten wir nicht gedacht, weil es so schön abgelegen ist.

    Zu sehen gibt es in Burgk einen Aussichtsturm und ein eindrucksvolles Schloss.



    Aussichtsturm von oben:

    Die Turmbesteigung kostet nur 2 Euro, aber dank der Drohne hatten wir nicht mehr das Bedürfnis, da rauf zu gehen. Zumal das bei mir auch immer ein wenig tagesformabhängig ist. Kann sein, dass einer von uns nach der Hälfte sich nicht mehr weiter getraut hätte.

    Dafür spazierten wir runter zum Saaleufer:

    Und die Burg besichtigten wir natürlich auch:


    Am nächsten Morgen führte unsere Reise weiter nach Schwarzenbach an der Saale, genauer gesagt zum Erika-Fuchs-Museum. Beim Thema Donald Duck fühle ich mich wie bei einer Kur ;)

    Auf dem Weg dorthin versuchten wir an drei verschiedenen Stellen auf zwei Autobahnen ein schönes Bild von diesem Motiv zu machen:

    Selbstmurmelnd besuchten wir dort auch wieder Emil Erpel, den Stadtgründer von Entenhausen.

    Im Museum befassten wir uns natürlich mit dem Leben von Erika Fuchs, der Übersetzerin der Comics und der ersten Redakteurin der Micky-Maus-Magazine:

    Schließlich fuhren wir weiter: