Beiträge von AlexM

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    Als überzeugter Bahnfahrer habe ich derzeit kein Problem mit der Bahn zu fahren, weil die Züge sowieso nur 30% ausgelastet sind.

    Dazu ist MNS verpflichtend und Abstand halten, was bei den leeren Zügen auch leicht möglich ist.

    Die Frage ist natürlich wohin fahren? Aber ein Tagesausflug nach Salzburg oder Graz geht sich aus und seit heute ist auch wieder die Gastronomie mit diversen Einschränkungen geöffnet. Und meine Heimatstadt Salzburg ohne Touristen ist auf alle Fälle einen Tagesausflug wert.

    Der Fernverkehr wird wohl noch länger blockiert sein und im Nahverkehr herrscht in den Zügen auch noch Flaute, denn die Pendler fahren nun wieder Auto und in der Stadt wird nun mehr mit dem Fahrrad gefahren. Leider ist der Öffentliche Verkehr eindeutig Verlierer der Pandemie.


    So - ich habe es nun doch darauf ankommen lassen und schreibe diesen Beitrag also aus einem ICE. Auf der Hinfahrt am Montag war der Zug ziemlich leer - maximal 5 Personen im Großraumwagen, die sich gut verteilen konnten. Heute auf der Rückfahrt ist deutlich mehr los, aber es reicht noch für eine freie Sitzreihe Abstand zum nächsten Mitfahrer. Zumindest ist das die Lage in der 1. Klasse. Wieviel in der 2. Klasse los ist, kann ich von hier aus nicht sehen.

    Ich habe allerdings die langen Wochenenden als Reisetage gemieden. Wäre sicher interessant zu erfahren, was beispielsweise heute Abend los sein wird. Allerdings habe ich keine Lust, das selbst auszuprobieren, daher eben schon die Fahrt am Freitagmorgen.

    Und dann noch was: Michaels Überschrift war "Corona ist vorbei". Wirklich? Als wir gestern unseren Jungs (16/19) erklärten, dass wir nach Fronleichnam die Großeltern erstmals seit Weihnachten besuchen werden (Opa hat Geburtstag), waren sie sehr ablehnend. "Nee, es ist doch noch Corona, wir müssen auf Abstand bleiben, sollen uns nicht treffen." Nur, wenn ich so rausgucke, alle laufen wieder relativ normal rum, treffen sich, trinken Kaffee zusammen, usw. Ich habe einfach persönlich, wie Michael oben schrieb schon das Gefühl "Corona ist vorbei". Man sollte schon noch wachsam bleiben (also keine Großveranstaltungen, keine Umarmungen außerhalb des Hausstandes, Maske tragen usw.). Aber unter dieser Maßgabe sind Familientreffen doch durchaus machbar, zumal wir nicht dort schlafen würden, sondern im Wohnmobil. Was ist richtig? Sind die Köpfe meiner Kinder zu träge? Oder bin ich zu leichtsinnig?

    "Vorbei" ist Corona noch lange nicht. Es hat jetzt nur ein paar Lockerungen gegeben, weil die starken Einschränkungen der letzten Monate nicht langfristig haltbar waren. Normalisiert haben sich vor allem unkritische Situationen, bei denen man sich nur kurz, und mit halbwegs vernünftigem Abstand begegenet. Mit den verbleibenden Einschränkungen werden wir aber noch etliche Monate leben müssen.


    Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie bei Euch ein "Familientreffen" aussieht. Bei uns wurde kürzlich noch ein für Ende Juni geplantes Familientreffen abgesagt, bei dem sich die ganze "Sippe" mit mehreren Dutzend Personen getroffen hätte. Sowas ist auch mit den inzwischen gelockerten Vorschriften immer noch nicht drin.

    Ein Treffen zwischen wenigen Hausständen ist gemäß den Regeln inzwischen wieder erlaubt. Aber natürlich birgt so ein Treffen wieder das Risiko, dass irgendein Teilnehmer, der unwissentlich das Virus in sich trägt, den einen oder anderen ansteckt. Und da die Großeltern aufgrund ihres Alters zur "Risikogruppe" gehören, kann sowas entsprechend böse ausgehen. Am Ende müsst Ihr selbst entscheiden, wie Ihr mit diesem Konflikt zwischen dem Risiko und dem Wunsch nach einem Wiedersehen umgeht. Eine eindeutige Antwort gibt es da nicht.


    Ich selbst habe die letzten Tage, in denen ich eigentlich im Ausland Urlaub machen wollte, bei meiner Mutter verbracht. Auf Umarmungen haben wir verzichtet, aber ansonsten haben wir mehr oder weniger normal zusammen in ihrem Haus gelebt. Und vor ein paar Wochen war mein Bruder mit seinen Kindern da. Soweit auch problemlos. Aber wie gesagt: das Restrisiko nimmt einem keiner ab.

    Heute habe ich eine ganze Fundgrube für diesen Thread aufgetan. Zwischen Taubenberg und Tegernsee gibt es doch eine ganze Menge an kuriosen Ortsnamen:


    Dieses Schild ist schon mal falsch. Hier steht deutlich mehr als nur ein Haus.


    Another brick in the...


    Ach übrigens - Vor welchem GAU soll hier eigentlich gewarnt werden?


    Durch diese hohle Gasse muss er...

    Ach nein, die ist ja nochmal ganz woanders.


    Soo finster fand ich das hier eigentlich gar nicht.


    Und zu guter Letzt noch ein eher seltsamer Familienname. Und dieser Mann hat ein ganzes Haus seinem Bestand an (Knochen)Mark gewidmet?

    Jubs, Harbin. :) Hast Du ins blaue geraten oder hattest Du einen konkreten Anhaltspunkt? Für mich hätte das jeder beliebige chinesische Bahnhof vor 10 (?) Jahren zum Zeitpunkt von Michaels TransSib-Trip/Pekingreise sein können.

    Möglicherweise war es auch ein Glückstreffer. Aber allzu viele Bahnhöfe kamen ja ohnehin nicht in Frage. Nämlich nur die zwischen der russischen bzw. mongolischen Grenze und Peking. Und die meisten dieser Bahnhöfe in diesem Bereich sehen komplett neu gebaut aus, einschließlich ihrer Umgebung. Nur in Harbin sind mir auf dem Luftbild ein paar Gebäude aufgefallen, die Ähnlichkeit mit dem Schuppen vom ersten Bild hatten:


    Ansonsten waren die Bilder in der Tat ziemlich austauschbar. Das hätte dann durchaus auch irgendwo in Südchina sein können, wo ich damals unterwegs war.


    Harbin steht bei mir noch auf der Liste der Wunschreiseziele. Auch wenn ich für Winter und eisige Temperaturen nicht viel übrig habe, die Eis- und Schneewelt dort würde ich doch gerne mal "in echt" erleben. Oh, und einer meiner ersten Hamburger Chinesisch-Lehrer kam aus Harbin und hat sich uns so eindrücklich mit einem Video aus seiner Heimatstadt vorgestellt, woraufhin der komplette Kurs dann nach Harbin reisen wollte. :)

    Tja, meine damailge Chinesischlehrerin an der VHS war aus Wuhan, hat aber nicht allzu viel Werbung für ihre Heimatstadt gemacht.

    Und ich war froh, dass es im Internet noch andere Lernmaterialien gab, mit denen ich vermeiden konnte, ihren doch recht heftigen Akzent anzunehmen...


    Aber zurück zum Thema. Der folgende Artikel war am vergangenen Dienstag zu lesen und entstand aus dem kurzen Telefonat, als wir spontan den Platz aufmachten. Das obere Bild ist natürlich aus deren Archiv. Das WDR2-Video werde ich noch hochladen.

    Na also. Dann gab es als Entschädigung für den Stress nochmal etwas Publicity in der Zeitung. Was will man mehr?


    Und auf das Video bin ich schon mal gespannt.

    Hm, und eine Kombination aus beiden Sachen mit Einweg-Miete ist auch blöd. Oder mit dem Wagen eine Zwischenübernachtung einlegen. Geht aber dann eben viel Zeit für den eigentlichen Besuch bei drauf. Aber sonst wüsste ich jetzt auch nicht, wie man da vorgehen könnte.

    Zwischenübernachtung? Wenn Du mir sagst, wo man jetzt im Mai ein Hotelzimmer findet. Hier in Bayern ist eine Freigabe der Hotels für Nicht-Geschäftsreisende erst für das Pfingstwochenende "angedacht" - längst noch nicht beschlossen.

    Selbst wenn ich überzeugter Bahnfahrer wäre, würde ich mir das auch nicht antun wollen. Ich meide seit Monaten Kontakte und würde mich ganz sicher nicht stundenlang in einem Waggon mit eventuell vielen Leuten aufhalten wollen. In deinem Fall würde ich mir wohl einen Mietwagen nehmen. Wäre das keine Option?

    Die nächste Frage, die ich mir dann aber stellen würde: Wohin eigentlich?

    Erstmal ein längst wieder fälliger Elternbesuch. Und das sind halt 600km Strecke, die ich nur äußerst ungern mit dem Auto fahre. Über die Option "Mietwagen" habe ich auch schon nachgedacht, aber die gefällt mir auch nicht wirklich.

    Tja - während Ihr Eure Wohnmobile sattelt, denke ich immer konkreter darüber nach, mich mal wieder in einen Zug zu setzen. Entgegen der ursprünglichen Planung nicht ins Ausland, aber jetzt eben innerhalb Deutschlands. Die deutsche Bahn fährt ja nach normalem Fahrplan. Die Frage ist da für mich eher, wie es da mit dem Abstandsgebot etc. aussieht. Und da finde ich die Infos, die ich bei der Bahn gefunden habe, ehrlich gesagt nicht so prickelnd. Dort heißt es:

    Die Fahrgäste mögen doch bitte selbständig für ausreichenden Abstand voneinander sorgen. Da ja nicht so viele Leute unterwegs sind, sei das ja kein Problem. Jedenfalls kann man auf der Buchungsseite der Bahn nach wie vor sämtliche Sitzplätze im Zug reservieren, und die Bahn hat auch nicht vor, diese Möglichkeit irgendwie einzuschränken. Für den Fall, dass ein Zug doch mal voller wird, heißt es dann lapidar: Naja, wenn sich die Leute nicht gegenüber sitzen, ist das Ansteckungsrisiko ja nicht so groß. Und Fluglinien dürfen ihre Flieger wohl auch wieder voll besetzen, wenn alle eine Maske tragen...


    Na super...:| Dann werde ich die jetzt anstehenden langen Wochenenden als Reisetage erstmal großräumig umschiffen. Wie gut, dass ich den zu Jahresbeginn eingereichten Urlaub ohnehin nehmen muss.

    Bei dieser "Sippenhaft" für den Landkreis musste ich mir gleich mal vorstellen, wie das wäre, wenn das unseren Landkreis München erwischt hätte. Für alle, die sich hier nicht auskennen: Dieser Kreis legt sich wie ein dünner Streifen von 3 Seiten um die Landeshauptstadt. Manche Gemeinden grenzen gleich auf beiden Seiten an benachbarte Landkreise (bzw. die Stadt), und die Hauptverkehrsachsen und Verkehrsströme führen auch sternförmig auf die Stadt zu. In so einer Konstellation unseren Landkreis dicht zu machen, in dem sich äußerst selten mal jemand vom südlichen ans nördliche Ende verirrt, wäre ein ausgemachter Schmarrn gewesen.


    Aber gut, dass in Eurem Fall wohl doch sowas wie Vernunft die Oberhand behalten hat. Ich schätze mal, wir werden hier weiter informiert, wie es bei Euch läuft.

    das wäre meine nächste Frage gewesen wegen Andermatt, Du hast fast zu früh aufgelöst ;)

    Naja, Du hättest den Spoiler ja nicht aufklappen müssen. :P Aber jetzt ist das Rätsel ja auch offiziell aufgelöst.


    Genau, ich war bei .eber..


    Habe dort die Kostenträgerrechnung programmiert und installiert.

    Tja, und bei meinem Erstkontakt mit der Schweizer Arbeitswelt habe ich mich einmal pro Woche von München aus über den Seedamm und durch Rapperswil gequält, um in Männedorf an Alarmanlagen-Terminals herumzuprogrammieren. Aber die Höllenhunde wurden von dort ja inzwischen vertrieben. Schade eigentlich. War eine richtig schöne Gegend, und so eine Dienstwohnung zwischen See und Weinbergen war nicht zu verachten.