Beiträge von Dorit

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    Oh, das schaut ja wirklich ganz wunderbar aus. Ich liebe Meryl Streep! Und ich liebe Filme, in denen auch mal Frauen jenseits der 24 gezeigt werden.

    Allerdings zweimal "schade" von mir .... 1. Was ist HBO? und 2. Wann kommt er synchronisiert oder zumindest mit Untertiteln? Untertitel würde ich auch fast besser finden, denn ich höre Meryl Streep wirklich lieber mit O-Ton zu. Sie hat so einen feinen Humor, der vor allem über ihre Stimme kommt.


    LG, Dorit

    Lieber Michael,

    dich treffen diese Auswirkungen der Pandemie ja doppelt und ich wünsche dir und alle Selbständigen, allen Künstlern, allen Gastronomen und Hoteliers, dass bald wieder bessere Zeiten kommen. Und die kommen umso eher, je mehr jeder einzelne von uns seinen Verstand benutzt und in bedrohlichen oder unklaren Situationen selbst die Initiative ergreift und die richtigen Entscheidungen trifft. Wir können und sollten uns nicht immer darauf verlassen, dass unsere Mitmenschen dies auch rechtzeitig tun. Letztes Wochenende war eine große Familienfeiner mit rund 70 geladenen Gästen geplant. Es gab einen Doppelgeburtstag mit gleichzeitiger Hochzeit zu feiern. Und ja, ich habe Verständnis dafür, dass man sich nach monatelanger Planung und Vorfreude die Feier nicht von einem Virus verderben lassen will. Aber das Virus hat gerade die besseren Karten. Also haben mein Mann und ich eine Woche vor der Feier selbst abgesagt, nachdem die Gastgeber keinerlei Anstalten unternahmen. Und erst nach uns haben dann auch andere angekündigt, nicht zu kommen. Letztlich haben sie in ganz kleinem Kreis mit den eigenen Kindern und Enkelkindern gefeiert .... und die Welt dreht sich immer noch.


    Letzten Dienstag hingegen war ich tatsächlich noch einmal zu einer Lesung einer bekannten Autorin hier in Dresden. Und das aus zweierlei Gründen.

    1. Hat mich das Hygiene-Konzept der Bibliothek überzeugt. Die ersten zehn Besucher, die Karten reserviert hatten, bekamen diese auch. Keine einzige mehr. Die Stühle standen einzeln und weit genug auseinander. Wir Besucher hatten die gesamte Zeit unsere Masken auf, die Autorin hat sie nur zum Vorlesen abgesetzt. Alle 20 Minuten wurde eine Lüftungspause gemacht. Und 2. Auch Autoren haben unter diesen Zeiten zu leiden, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint. Lesungen sind wichtige Einnahmequellen und auch Werbung für das/ die Buch/Bücher. So gehen die Einkünfte doppelt zurück.

    Tja, und was soll ich sagen, es war ein guter Abend. Wir Gäste sind im Anschluss trotzdem sehr gut ins Gespräch gekommen, jeder blieb auf seinem Platz, es ergab sich eine tolle Diskussion.


    Was ich damit sagen will: Jeder einzelne von uns ist im Moment gefordert, sich immer wieder neu anzupassen, nötigenfalls eben auch täglich neu. So ist es nun mal. Ich habe vor kurzem mit einer sehr erfahrenen Virologin gesprochen. Sie ist der festen Überzeugung, dass wir das Virus erst dann unter Kontrolle bekommen, wenn es einerseits einen guten Impfstoff für alle (!) gibt, und andererseits gute Schnelltests, die an allen relevanten Stellen und Einrichtungen zum Einsatz kommen. Und beides muss dann gleichzeitig angewandt werden. Erst dann wird es wieder möglich sein, so etwas wie einen Alltag ohne gravierende Einschränkungen zu erleben. Tja, und bis dahin hilft nur selber denken, Abstand halten, Maske auf, Hände waschen.


    In diesem Sinne, liebe Leute, lasst uns unser bestes geben. :-)


    liebe Grüße, Dorit

    Das sieht schon recht cool aus, Wasserwombat. :-) Ist aber sicher wie alles, eine Frage der Zielgruppe. Wie es auf AIDA ist, weiß ich nicht, bin ich nie gefahren. Aber insgesamt würdest du wahrscheinlich bei einem großen Teil der sonstigen Kreuzfahrer das Argument Seekrankheit hören. (zurech, m.M.n. :-) Und dann das Argument Komfort, dicht gefolgt von Privatsphäre. :-) Und der Norovirus auf Kreuzfahrtschiffen ist der gleiche wie in Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern und Pflegeheimen. :-)


    Ich mache mir viele Gedanken ums Reisen, und komme immer wieder zum gleichen Schluss. Massengeschmack, sprich Mainstream heißt so, weil die Masse der Menschen eben doch einen sehr ähnlichen Geschmack hat. Individualismus heißt so, weil ihn nur einzelne oder wenige so praktizieren. Und sich leisten können. Jeder Geheimtipp löst sich in Luft auf, wenn ihn mehr als 100 Leute kennen. Jede Oase ist überfüllt, sobald mehr als eine gewisse Summe an Menschen dorthin gehen. Es gibt nicht genug einsame Inseln, damit jeder seine eigene hätte. Traurig, aber Tatsache.


    VG, Dorit

    Obwohl ich Kreuzfahrten ja allgemein recht positiv gegenüber stehe, wage ich zu hoffen, dass dieses Schrumpfen ein gesundes Schrumpfen ist. Vielleicht hinterlässt es bei so manchem Entscheider zumindest die Einsicht, dass man zwar mit aller Kraft dem Wachstum huldigen kann und alle seine Mittel darauf ausrichten kann. Aber wie so oft im Leben, gilt auch für die Kreuzfahrtbranche, dass es keine Garantie gibt. Für gar nichts. Und wenn man diese Gelegenheit nutzt, um vielleicht sogar die ältesten Schiffe, und damit die richtigen Dreckschleudern, zu verschrotten, meinen Segen haben sie.


    VG, Dorit

    Hallo Dorit,


    eigentlich steht eine Flusskreuzfahrt bei mir nicht auf der Reisewunschliste, aber man soll ja nie nie sagen, wer weiß, was sich im Leben noch ergibt...


    Dein Bericht liest sich jedenfalls flott und unterhaltsam, die Fotos sind super - hat viel Spaß gemacht, Eure Reise so nachzuvollziehen. Danke dafür.


    Ich danke dir, Lin, Aber ich möchte mich nicht mit fremden Federn schmücken! Mein Mann ist der Fotograf und auch der Autor. :-) Er schreibt diese wunderbaren Tagesberichte, während ich dann meistens unter der Dusche stehe oder male oder lese. :-) Arbeitsteilung im Urlaub sieht bei uns so aus, dass mein Mann die Arbeit hat (freiwillig!), und ich nicht. :-)

    Und was das "nie"-sagen angeht, ja, das haben wir uns auch nicht vorstellen können. Aber corona machts möglich. Aber wie gesagt, die Tatsache, dass es eine relativ kurze Schnupperfahrt war, hat uns die Entscheidung leicht gemacht.


    VG, Dorit

    Danke für den Bericht. "Spiel mir das Lied vom Tod" ist aber wirklich eine stimmungsvolle Begrüßungsmusik. Ich musste lachen. ^^


    Auch wenn dein Fazit relativ und unter den gegebenen Umständen positiv ausgefallen ist, bezweifle ich weiterhin, dass das für uns die richtige Reiseart wäre. Da sind wir dann doch lieber mehr offshore.

    Ja, lieber Michael, es ist schon eine sehr spezielle Art des Reisens. Aber insgesamt würde ich es als Luxusproblemchen bezeichnen, was uns da an "negativem" begegnet oder aufgefallen ist. :-) Es waren wirklich nur Kleinigkeiten und insgesamt betrachten wir es dennoch als totalen Luxus, dass wir einfach mal so eine Flusskreuzfahrt buchen und auch antreten können. Das ist schon in normalen Zeiten keine Selbstverständlichkeit, und mit Corona erst recht nicht. Viele Punkte verbuchen wir auch einfach als Horizonterweiterung, frei nach dem Motto: Jetzt können wir wenigstens mitreden. :-)


    Denn, machen wir uns nichts vor, Urlaub und Reisen, das sind nun mal die Extras im Leben, die es so bunt und abwechslungsreich machen. Da muss und sollte jeder für sich ganz genau abwägen, wie er diese Zeit am besten genießen kann. Und eines ist auch klar, mehr als 7 Tage würde wir so eine Reise nicht machen wollen. Dafür ist es dann doch zu ruhig. :-)


    VG, Dorit

    Hallo Michael,


    wie immer tolle Bilder! Und auch sehr schön beschrieben, mein Wohnzimmer. :-)

    Schade finde ich nur, dass es am Ende (fast) mal wieder auf Sachsen- bzw. Ossi-Bashing hinausläuft. Wir waren gerade auf Flusskreuzfahrt. In NRW, in Hessen, im Rheinland.... Wenn ich pauschalisieren würde wollen, dann würde ich jetzt schreiben, dass die Menschen in Straßburg sehr nett waren.


    Ich leben seit 22 Jahren in Sachsen und fühle mich hier sehr wohl. Was vor allem an der Herzlichkeit und Wärme der Menschen liegt. Da ich auch schon in anderen Bundesländern gelebt habe, kann ich direkte Vergleiche ziehen, will aber nicht. Ich weiß nur, dass es überall solche und solche gibt. Überall.


    VG, Dorit

    Sehr gute Wahl, Volker! Ich bin nach etlichen Versuchen und Erfahrungen auch bei Salomon gelandet. Und zwar nicht nur bei den richtigen Wanderschuhen, sondern auch bei den einfacheren Varianten fürs Nordic Walking oder sogar Sandalen. Wenn wir nämlich nicht auf ausgesprochen steinigen Routen unterwegs sind, dann tun es auch Treter fürs Flachland. Und exakt das Gewicht hat mich auch am meisten überrascht und überzeugt. Meine Treter müssen ja hin und wieder in den Koffer und der dann noch ins Flugzeug oder in die Bahn.... Deshalb habe ich in der Vergangenheit diese Wanderschuhe manchmal auf der Anreise getragen, damit sie nicht den halben Koffer blockieren. Sieht aber eben blöd aus, mitten im Sommer in Barcelona .:-)


    LG; Dorit

    Hallo Vivi,


    die Preise für das Mieten eines WoMos schwanken natürlich von Anbieter zu Anbieter, aber grob würde ich sagen, dass das mit den 1000,- für 10 Tage hinhaut. Aaaaaaber. :-) Dann habt ihr erstmal nur die Miete bezahlt. Da ist noch kein Schluck Diesel im Auto, keine Übergabepauschale bezahlt usw.

    Am besten schaut ihr euch mal in eurer Umgebung um, welche Anbieter es gibt und schaut euch dann die Autos genau an.

    Wir haben etliche Jahre lang Womos gemietet und hatten den Händler unseres Vertrauens. Der hat ausschließlich Neu- bzw Jahreswagen in der Vermietung gehabt, sprich solche, die nach einem, maximal zwei Jahren dann in den Verkauf gehen sollten. Und es waren sehr hochwertige Womos, denn billig kann (muss nicht) schiefgehen.

    Dann schaut euch die Preisliste an und ebenso die Ausstattung des Womos. Ist ein Campingtisch dabei? Wenn nicht, müsst ihr den ggf. selbst mitbringen und vorher noch anschaffen. Das gleiche gilt für Campingstühle, Geschirr, Bettzeug, usw.


    Und bei se wei ....:-) der liebe Michael Moll hat ganz wunderbare Bücher rund um den Womo-Urlaub geschrieben. Mit Tipps, die bares Geld wert sind. ;-)


    VG, Dorit

    Buchstabieren Sie bitte das Wort "Sucht". :-) Genau. Fluss-Kreuz-Fahrt..... OMG!


    Da wir dieses Jahr auf kein normales Kreuzfahrtschiff können, jedenfalls nicht zu akzeptablen Bedingungen, haben wir ganz kurzentschlossen eine kleine Flusskreuzfahrt gebucht. 4 Tage, ab Köln, über Worms, Straßburg, Mainz und Koblenz wieder zurück nach Köln. Besonders freue ich mich auf Straßburg. Ich war noch nie im Elsass, mal abgesehen von einer nächtlichen Durchreise mit dem Wohnmobil. Und ja, auch das Schiff selbst wird eine neue Erfahrung für uns. Wir sind schon sehr gespannt. (Faszinierend, was dieses Corona-Jahr uns so alles beschert)


    VG, Dorit