Dienstag, 4. Oktober
Am Vortag kamen wir von unserem Roadtrip durch die USA wieder zurück nach New York. Sechs Wochen waren wir unterwegs und erlebten die Route 66, die Pazifikküste und jede Menge Nationalparks. Doch heute mussten wir nun unseren Mietwagen wieder abgeben. Dafür standen wir sehr früh auf, gingen zur Rezeption und baten darum, dass unser Wagen gebracht würde. Man bestätigte mir, dass der Wagen innerhalb von zwanzig Minuten da sein würde. Ich ging wieder durch das Treppenhaus in die sechste Etage zu unserem Hotelzimmer und wir warteten die Zeit ab.

Ankunft in New York
Ankunft in New York
Unterwegs im Disney Store
Unterwegs im Disney Store
Edison zeigte hier zum ersten Mal einen Film mit einem Vitascope
Edison zeigte hier zum ersten Mal einen Film mit einem Vitascope

Drei Tage in New York – Übernachtung in Brooklyn

Als wir nach fast einer halben Stunde wieder an der Rezeption waren, stand der Wagen natürlich noch nicht vor dem Hotel. Wir fragten, was das Problem wäre und man schaute uns erstaunt an, als ob ich kurz zuvor überhaupt nicht dort gewesen wäre. Das Ende vom Lied: Der Wagen war noch nicht da und müsste jetzt erst geholt werden. Das war extrem ärgerlich und ich machte das an der Rezeption auch deutlich. Wir hatten nämlich einen Abgabetermin und den wollten wir selbstverständlich auch einhalten.

Wie ein Überwachungs-Van des FBI
Wie ein Überwachungs-Van des FBI
National Monument mitten in New York
National Monument mitten in New York
Schöne alte Uhr
Schöne alte Uhr

Man bat uns um Geduld, doch als ich fragte, wer denn die Überziehungszeit bezahlen würde, wurde man doch etwas hektischer. Plötzlich hat uns der Manager des Parkhauses nebenan zu sich gewunken und gab uns zu verstehen, dass er uns unverzüglich zum Parkplatz bringen würde, auf dem unser Mietwagen stünde. Okay, so kamen wir in den Genuss, zu erfahren, wo denn unser Mietwagen eigentlich geparkt wurde. Und das war gar nicht mal gleich um die Ecke.

Interessante Balkone
Interessante Balkone
Lange Schlange vor dem 9-11-Museum
Lange Schlange vor dem 9-11-Museum
Gedenkstätte am Ground Zero
Gedenkstätte am Ground Zero

Wir stiegen anschließend in unseren Wagen und fuhren durch den morgendlichen Berufsverkehr durch Brooklyn zum JFK Airport. Wir hatten nun schon etliche Tage Regen hinter uns und der wollte einfach nicht aufhören. Kurz vor der Mietwagenstation tankten wir ein letztes Mal den Chevrolet Suburban. Na ja, was heißt ein letztes Mal? Da man in den USA als Ausländer immer vorab bezahlen muss und ich nicht wusste wieviel Liter noch in den Tank passen, musste ich tatsächlich dreimal ansetzen, um den Wagen vollzutanken. Ich hätte natürlich auch direkt einen höheren Betrag benutzen können, aber ich war ein wenig bequem, um mir das Restgeld wieder abzuholen. Nun musste ich dreimal in das Kassenhäuschen und mich dort anstellen. Das war auch nicht besser.

One World Trade Center in Wolken
One World Trade Center in Wolken
Gleich drei Coronatest-Station an einer Ecke
Gleich drei Coronatest-Station an einer Ecke
Kostengünstiges Buffet
Kostengünstiges Buffet

Rückgabe unseres Mietwagens am JFK Flughafen

Anschließend fuhren wir die letzten Meter zur Mietstation und gaben den Wagen ab. Das ging wieder einmal völlig unkompliziert und sehr zügig. Allerdings hatten wir noch eine Rechnung vom Ölwechsel offen. Auf unserer letzten Reise, die auch durch Kanada führte, hatten wir im nördlichen Nachbarland ebenfalls einen Ölwechsel machen lassen, der uns vom Vermieter zurückerstattet wurde. Dieses Mal wollte man uns das nicht zurückerstatten, weil wir uns angeblich erst eine Erlaubnis von dem Vermieter hätten holen müssen. Seltsam, das war beim letzten Mal, obwohl der Ölwechsel sogar in Kanada stattfand und auch auf der Reise davor ebenfalls nicht der Fall. Gut, dann blieben wir eben auf diesen Kosten sitzen. Das sollte unsere Reisefreude nicht schmälern.

Leckeres Buffet
Leckeres Buffet
Fähre nach Staten Island
Fähre nach Staten Island
Ankunft auf Governors Island
Ankunft auf Governors Island

Ich war ohnehin ein wenig betrübt, denn ich hatte bei der Rückgabe des Fahrzeugs tatsächlich ein Tränchen verdrücken müssen. So schnell kann nämlich die Zeit vergehen, wenn man auf einem sechswöchigen Roadtrip unterwegs ist. Ich konnte es gar nicht glauben, dass diese sechs Wochen schon wieder zu Ende sind und konnte mich noch gut daran erinnern, wie wir an selber Stelle den Wagen in Empfang genommen hatten. Damals kamen mir die zukünftigen sechs Wochen sehr lang vor, doch jetzt sind sie schon wieder vorbei. Wie schnell das doch geht. Kurios, ich war genauso traurig, dass wir nun zurück nach Europa müssen, wie an dem Tag, als wir die Queen Mary verließen und in den USA ankamen. Aber das ist bei mir normal: Immer wenn eine sehr schöne Reise zu Ende geht, bin ich ein wenig traurig. Allerdings spricht das dann wohl auch für die Reise.

Blick auf die Skyline
Blick auf die Skyline
Ausblick von Governors Island
Ausblick von Governors Island
Manhattan
Manhattan

Wie üblich stiegen wir an der Mietwagenstation in den Skytrain, fuhren eine Haltestelle, kauften erst dann die Tickets und begaben uns zur Subwaystation, um nach Manhattan hineinzufahren. An diesem Tag machten wir eigentlich nicht ganz so viel, denn das Wetter war eher bescheiden. Wir versuchten die Trockenphasen des Wetters zu nutzen, um draußen durch die Straßen von Manhattan zu schlendern.

Freiheitsstatue in der Ferne
Freiheitsstatue in der Ferne
Historische Gebäude auf Governors Island
Historische Gebäude auf Governors Island
Wieder zurück mit der Fähre in Manhattan
Wieder zurück mit der Fähre in Manhattan

Erster Anlaufpunkt: Der Times Square

Natürlich zog es uns wieder einmal zum Times Square, aber auch in die umliegenden Straßen, so zum Beispiel zum Vessel und zur Highline. Doch überwiegend verbrachten wir die regnerische Zeit in Geschäften wie zum Beispiel dem Macy‘s, dem Disneystore oder verschiedenen Souvenirläden. Immerhin waren wir noch immer auf der Suche nach einem fünften Koffer, weil wir auf der Reise in den letzten Wochen so viele Andenken und Kleidungsstücke gekauft hatten. Am frühen Abend fuhren wir dann so langsam zurück nach Brooklyn und gingen in unser Hotelzimmer zurück. Wir hatten nämlich noch jede Menge mit unserem Gepäck zu tun, das auf die einzelnen Koffer verteilt werden musste. Kurz gesagt, wir mussten unseren ganzen Kram aufräumen.

Squirrel in Manhattan
Squirrel in Manhattan
Hot Dog-Stand
Hot Dog-Stand
Wache der Ghostbuster
Wache der Ghostbuster

Mittwoch, 5. Oktober
Die letzte Nacht war nicht ganz so witzig. So gegen 1 Uhr ertönte nämlich auf einmal ein Alarm, den wir im ersten Augenblick gar nicht so recht zuordnen konnten. Es handelte sich um einen Feueralarm und wir erinnerten uns an einen Feueralarm, den wir mal vor einiger Zeit in Gallup in New Mexico erlebten. Damals war das allerdings ein Fehlalarm im Gegensatz zu heute. Denn durch die Lautsprecher dieser Feuermeldeanlage wurde mitgeteilt, dass in der Küche des Hotels gebrannt hat bzw. noch brannte, doch es würde keine Gefahr bestehen. Man könne ruhig im Zimmer bleiben.

Werbung mit White Sands
Werbung mit White Sands
Zufahrt zum Holland Tunnel
Zufahrt zum Holland Tunnel
Kleines Diner
Kleines Diner

Wie bitte? Wir sind im sechsten Stock eines Hotels in New York und im Erdgeschoss brennt es in der Küche. Da bleibe ich doch nicht seelenruhig im Zimmer. Wir zogen uns ganz schnell etwas über, schnappten uns unsere wichtigsten Sachen und begaben uns sofort zum Treppenhaus, um schnell aber nicht panisch, hinab zu gehen. Wir waren nicht die einzigen, die sich für diese Variante entschieden. Auch andere Hotelgäste standen bereits in der Rezeption oder draußen vor der Tür. Wir bevorzugten es, nach draußen zu gehen und dort abzuwarten, was denn geschehen würde, als wir nun auch endlich die Sirene der Feuerwehr hörten. Diese kam mit einem Großaufgebot und blockierte natürlich die gesamte Straße.

Haus von Friends
Haus von Friends
Stonewall National Monument
Stonewall National Monument
Times Square im Regen
Times Square im Regen

Echter Feueralarm im Hotel – das ist keine Übung

Die Feuerwehrleute stiegen mit voller Montur und Ausrüstung aus, gleich so als würden sie das gesamte Haus abreißen wollen. Aber dabei liefen sie ziemlich entspannt. Sie hatten über Funk vermutlich schon erfahren, dass das Feuer bereits gelöscht sei. Trotzdem mussten sie natürlich der Sache nachgehen und prüfen ob alles soweit in Ordnung ist. Selbst nachdem die Feuerwehr abgerückt war und die meisten Gäste sich wieder in ihre Zimmer zurückzogen war uns das Ganze nicht ganz so angenehm.

Feueralarm im Hotel
Feueralarm im Hotel
Manhattan Bridge
Manhattan Bridge
Blick durch die Manhattan Bridge zum Empire State Building
Blick durch die Manhattan Bridge zum Empire State Building

Wir erkundigten uns an der Rezeption, ob jetzt alles in Ordnung sei, weil das niemand wirklich so richtig sagte. Außerdem wollten wir wissen, was denn nun passieren würde, wenn erneut ein Feuer ausbrechen würde, ob die Alarmanlage wieder scharf geschaltet sei oder nicht. Wir hatten Fragen über Fragen, die uns geduldig beantwortet wurden. Vielleicht waren wir ein wenig zu typisch deutsch, doch wir wollten lieber etwas auf Nummer sicher gehen. Irgendwann konnten wir aber dann die restlichen Stunden der Nacht schlafend verbringen.

Skyline von Manhattan
Skyline von Manhattan
Brücke über dem East River
Brücke über dem East River
Michael Moll in New York
Michael Moll in New York

Der Tag stand anschließend ganz im Zeichen der Stadtbesichtigung. Wir begaben uns mit der U-Bahn nach Manhattan und begannen rund um das Rathaus mit unseren Spaziergang durch das südliche Manhattan. Wir besichtigten das African Burial Ground National Monument, bei dem es sich um eine Grabstätte handelt, die wiederum gegenüber dem heutigen FBI-Hauptquartier entdeckt wurde. In der dazugehörigen Ausstellung im Nebengebäude wird über die Geschichte der Sklaverei sehr anschaulich berichtet.

Ausblick auf den Norden Manhattans
Ausblick auf den Norden Manhattans
Skurrile Gebäude
Skurrile Gebäude
Interessante Architektur
Interessante Architektur

Auf der Fifth Avenue durch Manhattan

Natürlich zog es uns auch zum One World Trade Center, an dem wir uns überlegten, mal wieder in das entsprechende Museum zu gehen. Die Idee an sich war ganz gut, denn das Wetter war immer noch sehr bescheiden und oftmals regnerisch. Doch wir waren nicht die einzigen Besucher in der Stadt, was sich vor allen Dingen vor dem Museum widerspiegelte. Eine furchtbar lange Menschenschlange vor dem Eingang schreckte uns davon ab, uns überhaupt der Kasse nähern zu wollen.

Bekanntes Gerichtsgebäude
Bekanntes Gerichtsgebäude
So baut man in New York
So baut man in New York
Niedliches Firmenschild
Niedliches Firmenschild

Daher spazierten wir ein wenig auf der Fifth Avenue nach Süden, wunderten uns über die zahlreichen Coronatest-Stationen bzw. wunderten wir uns nicht grundsätzlich darüber, sondern eher darüber, dass gleich drei Teststation an einer Straßenecke zu finden waren. Erstaunlich. Wir besuchten sogar den Souvenirladen der New Yorker U-Bahn und wussten bis dahin gar nicht, dass es so etwas gibt. Wie sollte es auf dieser Reise auch anders sein: Auch hier kauften wir natürlich ein paar Andenken.

Atombunker
Atombunker
Leckere Bagel
Leckere Bagel
Empire State Building
Empire State Building

Gerade als wir ein wenig Hunger und Appetit bekamen, kamen uns Passanten entgegen, die in einer transparenten Plastikdose irgendwelche Leckereien aus einem Haus trugen. Das machte uns neugierig, denn es sah lecker aus und das Haus sah eigentlich nicht aus wie ein Restaurant. Wir gingen zaghaft hinein und entdeckten plötzlich ein riesiges Buffet-Angebot und beobachteten die anderen Besucher, weil wir nicht auf Anhieb sofort verstanden, wie das denn hier funktionieren würde.

Das Empire State Building
Das Empire State Building
Den Hunden zieht man Söckcken an
Den Hunden zieht man Söckcken an
Im Inneren der Bibliothek
Im Inneren der Bibliothek

Leckeres Essen in der Nähe der Wall Street

Aber eigentlich war es ganz simpel. Man nimmt sich solch eine Plastikbox, füllt sie mit den zahlreichen Angeboten und lässt die Plastikbox dann an der Kasse wiegen. Es spielte keine Rolle, was man in der Box hat, sondern das Gewicht ist entscheiden. Der Preis für ein Pfund (lb) war dort angeschlagen und man konnte sich also ausrechnen, wieviel man ungefähr für das Mittagessen bezahlen würde. Und das war mal so richtig gut. Es gab eine reiche Auswahl an Gemüse, Fleisch und Beilagen – sowohl als heiße Speisen und auch als kalte Speisen. Das war kein Fast Food, wie wir es in den letzten Wochen in Amerika mal wieder zu Genüge zu uns nahmen, sondern eine wirklich reichhaltige und abwechslungsreiche Nahrung.

Bibliothek in NYC
Bibliothek in NYC
Vor dem Rockefeller Center
Vor dem Rockefeller Center
Rockefeller Center
Rockefeller Center

Das gefiel uns sehr gut und würde beim nächsten Mal auf jeden Fall auch wieder unsere erste Anlaufstelle sein. Als nächstes stand eine Schifffahrt auf dem Programm, denn wir wollten zu Governors Island. Diese Insel südlich von Manhattan hatten wir natürlich schon oft gesehen, wenn wir mit dem Schiff New York erreichten oder verließen. Da die Insel auch ein National Monument ist, hatten wir gedacht, dass wir sie uns auch mal anschauen sollten. Erstaunlicherweise gab es gar nicht so viel zu sehen, aber es war einfach mal nett, in dieser riesigen Metropole ein wenig durch die Grünanlagen von Governors Island zu schlendern.

St Patricks Kathedrale in New York
St Patricks Kathedrale in New York
Der Trump Tower darf ja nicht fehlen
Der Trump Tower darf ja nicht fehlen
Öffentliches Wlan
Öffentliches Wlan

So kamen wir auch der Statue of Liberty etwas näher, die wir bei unserem jetzigen Aufenthalt wohl nicht besuchen würden. Wieder zurück in Manhatten schlenderten wir noch durch den Battery Park und machten uns dann auf, nach Norden zu fahren und zu gehen. Denn wir wechselten uns ein wenig mit spazieren und U-Bahnfahren ab. Unterwegs besuchten wir noch die Feuerwehrstation der Ghostbusters und begaben uns in Greenwich Village zu dem Haus, das in der Serie Friends immer als Wohnort der Protagonisten gezeigt wurde. Von dort aus gingen wir wieder zu Fuß nach Norden und besuchten noch ein weiteres National Monument, das zu Ehren der Schwulenbewegung eingerichtet wurde. Unterwegs stellten wir uns auch immer wieder mal unter, um uns vor dem Regen zu schützen. So zog es uns so langsam wieder Richtung Times Square, wo wir später dann in die Subway einstiegen und nach Brooklyn zurückführen.

432 Park Avenue
432 Park Avenue
Das Gebäude ist schmaler als unser Wohnmobilstellplatz
Das Gebäude ist schmaler als unser Wohnmobilstellplatz
Kuriose Häuser
Kuriose Häuser

Endlich wieder schönes Wetter

Donnerstag, 6. Oktober
Endlich, nach fast einer Woche war das Wetter wieder besser. Es war nicht nur trocken, nein, es schien sogar die Sonne und es gab blauen Himmel. Das wurde aber auch langsam mal wieder Zeit, so langsam bedrückte uns das Wetter, denn eine Woche Dauerregen ist ja schon ein wenig nervig. Für uns war das heute ein Zeichen, dass wir sehr viel zu Fuß unterwegs sein würden und alles noch nachholen würden, was wir in den letzten zwei Tagen draußen nicht geschafft hatten.

Wanderdrossel im Central Park
Wanderdrossel im Central Park
Central Park
Central Park
See im Central Park
See im Central Park

Es begann damit, dass wir von Brooklyn aus zu Fuß in Richtung Brooklyn Bridge gingen und diese überquerten, um dann Manhattan zu erreichen. Den Süden Manhattans hatten wir ja schon am Vortag erkundet, den Times Square brauchten wir jetzt so schnell am Vormittag auch noch nicht, also entschieden wir uns mehr oder weniger der Fifth Avenue nach Norden zu folgen.

Squirrel sieht aus wie Ronaldo beim Elfmeter
Squirrel sieht aus wie Ronaldo beim Elfmeter
New York und der Central Park
New York und der Central Park
Central Park Tower
Central Park Tower

Unterwegs fanden wir zufällig einen Bagel Shop, den Moni ein paar Tage zuvor auf einem Blog empfohlen bekam. Bagel waren die Lebensmittel, die wir in den letzten Wochen eigentlich ab und zu mal essen wollten, aber irgendwie nie bekamen. Das wollten wir heute an unserem letzten Tag dann endlich nachholen. Und diese Bagel waren so richtig gut. Wir spazierten weiter, gingen in die Bibliothek und spazierten auch am Trump Tower vorbei. Gleich in der Nähe gibt es ein weiteres interessantes Hochhaus. Das wollten wir uns zumindest mal aus der Nähe anschauen, denn es ist gerade einmal 30 Meter breit und hat einen quadratischen Grundriss. Es ist also eigentlich ein sehr schmales Gebäude, vor allen Dingen im Verhältnis zur Höhe.

Hearst Tower
Hearst Tower
Niedliches Auto des NYPD
Niedliches Auto des NYPD
Smart als Polizeiauto
Smart als Polizeiauto

Wanderung durch den Central Park

Von dort aus gingen wir wenige Meter dann in den Central Park, wo wir auch noch ein wenig spazieren wollten. Was heißt wenig? Wir schlenderten durch die Grünanlage, schauten uns an, was es so alles gibt bzw. was wir alles schon kannten oder noch nicht kannten und machten immer wieder auch Pause zwischendurch. Die hatten wir aber auch nötig und waren froh, als wir einen Stand mit Limonade fanden. Allerdings war das nicht die Limonade, die wir in St. Louis getrunken hatten und die wir von der Freiheitsstatue kannten. Egal, wir konnten uns mit einem leckeren Getränk kühlen, das tat richtig gut.

So viele Wassertürme auf den Dächern
So viele Wassertürme auf den Dächern
Aussicht von Edge
Aussicht von Edge
Unterwegs auf der Highline
Unterwegs auf der Highline

Wir spazierten im Central Park bis weit in den Norden hinein, wo sich der See befindet und sind dann in einem großen Bogen auf der Westseite wieder Richtung Süden bis zum Columbus Circle gewandert. Mittlerweile waren wir schon ziemlich erschöpft, wollten es uns aber nicht entgehen lassen, noch bis zum Vessel zu wandern und einen kleinen Blick auf die Highline einzuwerfen. Die Highline konnten wir an diesem Tag aber nicht mehr komplett schaffen, das wäre dann viel zu spät geworden.

Aussichtsplattform Edge
Aussichtsplattform Edge
Beleuchtete Spitze des Empire State Buildings
Beleuchtete Spitze des Empire State Buildings
Das gesamte Gepäck
Das gesamte Gepäck

Deswegen verließen wir sie etwas früher, was nicht schlimm war, da wir sie ja bereits kannten. Über die achte und siebte Avenue gingen wir dann langsam wieder nach Norden, um ein letztes Mal zum Times Square zu gelangen und dort in die U-Bahn Richtung Brooklyn zu steigen. Alleine an diesem Tag hatten wir gut 20 Kilometer Strecke zu Fuß zurückgelegt. Damit ging unsere Reise durch die Vereinigten Staaten zu Ende und wir hatten den letzten Abend in New York verbracht. Am nächsten Tag würden wir an Bord der Queen Mary 2 einchecken und langsam wieder nach Europa fahren.

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