So sieht Vessel im Inneren aus

Besuch des Vessel bei den Hudson Yards

Vessel – eine der neuesten Sehenswürdigkeiten in New York. Eröffnet wurde Vessel erst im Jahr 2019 und scheint meiner Meinung nach eine äußerst beliebte Attraktion in Manhattan zu werden.

2500 Stufen

2500 Stufen

Gut, man muss in New York vermutlich immer einen drauf setzen, wenn man was Besonderes bieten möchte. Ich finde, mit Vessel ist das gelungen. Doch was ist Vessel eigentlich?

Wabenförmige Struktur

Wabenförmige Struktur

Im Grunde handelt es sich in erster Linie um nichts anderes als um einen Aussichtsturm. Ein Aussichtsturm wie man in eben besteigen würde, wenn man irgendwo in einem Wald den Ausblick genießen möchte. Eine andere Funktion hat der Vessel von New York nämlich nicht. Ich habe ihn an einem stürmischen Tag besucht, als ich meinen zweiten Roadtrip durch die USA in New York enden ließ.

Vessel von unten

Vessel von unten

Vessel – der Aussichtsturm im New Yorker Viertel Hudson Yards

Doch es ist eben nicht einfach nur irgendein Aussichtsturm. Die Form des Bauwerks ist schon etwas Einmaliges. Von Weitem sieht Vessel aus wie eine übergroße Vase, wie runde eine Struktur, die von unten nach oben auseinander läuft.

Vessel in Hudson Yards

Vessel in Hudson Yards

Und im Wesentlich besteht dieser Turm aus nichts anderem als aus Plattformen und Treppen, die verschiedene Etagen bilden. Steht man unmittelbar vor dem Bauwerk, so blickt man auf die bronzefarbenen Unterseiten der Treppen und Plattformen. Der Eindruck einer übergroßen Vase will einfach nicht verschwinden.

Rechts der Fahrstuhl

Rechts der Fahrstuhl

Wie teuer ist der Eintritt für Vessel in Hudson Yards?

Der Eintritt für das Bauwerk ist grundsätzlich kostenlos, jedoch reglementiert. Besucher müssen sich über die Seite von Hudson Yards ein kostenloses Ticket ausstellen lassen und einen Zeitpunkt des gewünschten Besuchs angeben. Wenn man die exakte Stunde des geplanten Besuchs weiß, erhält man das Ticket kostenlos.

Plattformen und Treppen

Plattformen und Treppen

Alternativ kann man sich die Uhrzeit aber auch offen lassen und lediglich ein Datum benennen. Das kostet zwar 10 Dollar, dafür kann man dann aber an dem genannten Tag kommen, wann man möchte. Ein spontaner Zugang zum Vessel ist nicht möglich.

In der Bildmitte bin ich

In der Bildmitte bin ich

Nachdem der Code auf dem Smartphone gescannt wurde, ist man quasi drin. Obwohl, drin ist man nie. Denn es handelt sich ja um einen Aussichtsturm. Da ist nichts verglast oder ummauert. Es geht einfach nur treppauf, treppab.

Genau vor dem Turm

Genau vor dem Turm

Wie viele Etagen hat Vessel?

Ein beliebter Punkt ist genau in der Mitte vom Vessel. Dort legen die meisten Besucher ihr Smartphone auf den Boden und lassen sich durch den Selbstauslöser von unten nach oben fotografieren. Vorteil der Besucherreglementierung: Die Wartezeit, um so ein Foto machen zu können, ist überschaubar.

Genau in der Mitte

Genau in der Mitte

Überhaupt kommt es einem durch die Zugangskontrollen nicht voll vor. Die Besucher verteilen sich natürlich auf den vielen Metern, die man im Rund der riesigen Vase zurücklegen kann. Der Turm ist zum Teil auch barrierefrei. An der Innenseite befindet sich ein Schrägaufzug, mit dem man zu verschiedenen Etagen und auch bis ganz nach oben fahren kann.

Fahrstuhl im Vessel

Fahrstuhl im Vessel

Nicht ganz einfach ist es, die Anzahl der Stockwerke bzw. Plateaus zu zählen. Zählt man jetzt nur die übereinander liegenden Plattformen oder die verschiedene Anzahl an Ebenen? Ich würde mich für letztere Variante entscheiden und komme dann so auf 16 Ebenen.

Erinnert an Escher

Erinnert an Escher

Nicht nachgezählt, aber nachgelesen: Vessel besitzt über 2.500 Stufen, die sich auf 154 Treppen verteilen. Diese wiederum verbinden 80 Plattformen. Kein Wunder also, dass Vessel auch als „New York’s Staircase“ bezeichnet wird. Überhaupt ist der Name Vessel wohl nicht offiziell. Nach Auskunft des Inhabers Hudson Yards soll „New York’s Staircase“ sogar der offizielle Name sein.

Erinnert an Escher

Erinnert an Escher

Ein Bauwerk wie von M.C. Escher

Ein wenig erinnert das ganze Gebilde eben an die berühmten Werke des Künstlers M.C. Escher. Man kennt sie ja, die unmöglichen Treppen, die ineinander übergehen und so eigentlich nicht funktionieren können. Architekt ist übrigens der Brite Thomas Heatherwick, der auch schon anderswo einige ungewöhnliche Bauwerke und Skulpturen schuf.

Eine Vase in Manhattan

Eine Vase in Manhattan

Aber seht es euch einfach am Besten auf den Bildern an und zählt die Ebenen einfach mal selber. Oder besucht Vessel, wenn ihr in New York seid. Das sollte man wirklich nicht verpassen.

Ausblick vom Vessel

Ausblick vom Vessel

Es liegt im neuen Stadtviertel Hudson Yards am Ufer des Hudson River. Zu Fuß ist Hudson Yards mit seinem Turm gerade einmal eine halbe Stunde vom Times Square entfernt. Außerdem ist das Stadtviertel Hudson Yards bzw. der Aussichtsturm Vessel auch Ausgangspunkt für einen schönen Spaziergang auf der Highline.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Sehr beeindruckende Bilder von der Vessel. Welche Brennweite würdet Ihr empfehlen oder habt Ihr genutzt, um Bilder von oben zu machen (z. B. Bild 5)?

    • Hallo Krissie,

      danke schön. Auf jeden Fall Weitwinkel, sonst kriegt man eigentlich nur die gegenüberliegende Seite drauf. Bild 5 und auch ein paar andere, bei denen fast alles zu sehen ist, haben wir mit dem Tamron 10-24 gemacht.

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