Ausblick vom Griffith Observatorium

2019 – Unterwegs in Kalifornien

Nach dem hervorragendem Besuch im Disneyland standen noch einige andere Besichtigungspunkte in Los Angeles auf unserem Programm. Das Wetter war weiterhin nicht besonders gut. Am Vortag störte es uns im Nachhinein betrachtet nicht. Denn bei strahlendem Sonnenschein und großer Hitze wäre es im Disneyland sicherlich anstrengender gewesen. So war der bewölkte Himmel schon ganz okay. Immerhin blieb es trocken.

Downtown in Los Angeles

Downtown in Los Angeles

Doch am nächsten Tag sah es nicht ganz so rosig aus. Einen wolkenfreien Himmel konnten wir komplett vergessen. Ganz im Gegenteil, hin und wieder regnete es sogar. Na ja, wir waren ja nur in Kalifornien an der Pazifikküste. Aber wundern wollten wir uns nicht. Als wir drei Jahre zuvor in San Francisco an der Pazifikküste standen, gab es Nebel und die Golden Gate Bridge war kaum zu sehen.

Handabdruck von Donald Duck

Handabdruck von Donald Duck

An der Rezeption unsere Hotels in Anaheim erkundigten wir uns schon beim Einchecken nach einem vernünftigen Supermarkt, in dem man frische Produkte kaufen könnte. Ein Walmart ist ja schnell gefunden, aber wenn es um lokale Geschäfte geht, deren Namen man nicht kennt, ist es natürlich sinnvoll, mal ein wenig zu fragen. Außerdem wollten wir wissen, wo es einen Technikladen gibt. Wir brauchten nämlich eine neue XQD-Speicherkarte.

Chinese Theatre in Los Angeles

Chinese Theatre in Los Angeles

Ab nach Hollywood

Unser Vorrat reichte nämlich nicht aus, obwohl wir in New York schon unseren Bestand erweiterten. Der Laden, der uns eine Speicherkarte hätte verkaufen können, hatte keine. Das hatten wir schon am Abend unseres Eincheckens geprüft. Aber dort gab man uns einen Tipp für ein anderes Geschäft. Das fanden wir sehr nett. Und siehe da, dort wurden wir fündig und konnten dann auf weitere Fototour durch die USA reisen.

Hollywood-Schriftzug im Nebel

Hollywood-Schriftzug im Nebel

Unser erster Weg an diesem Morgen führt uns nach dem Kauf zum berühmten Hollywood-Boulevard. Über 40 Kilometer fährt man auf den Autobahnen durch den Moloch rund um Los Angeles. Aber das verlief absolut problemfrei. Und auch unser anvisierter Parkplatz versprach genau das, was wir zuvor im Netz rechechierten. Wir steuerten nämlich direkt eine riesige Tiefgarage am Chinese Theatre und damit direkt am Hollywood Boulevard an.

Hollywood Boulevard

Hollywood Boulevard

Spaziergang auf dem Walk of Fame

Das lief gut. Aber das war es dann auch schon mit gut. Das Wetter war schlecht und es regnete immer noch gelegentlich. Und der Hollywood Boulevard war nicht das, was wir uns von ihm versprachen. Wir betraten ihn an seinem Herzstück. Auf der einen Seite das Chinese Theatre und Madame Tussauds Wachsfiguren. Auf der anderen Seite das Showgebäude von Jimmy Kimmel.

Regen in Los Angeles

Regen in Los Angeles

Unser erster Weg führte uns in einen übergroßen Souvenirladen. Was wir haben, haben wir. Aber auf dem folgenden Spaziergang entlang der zahlreichen Sterne des Walk of Fame gefiel es uns einfach nicht. Und das lag ganz sicher nicht nur am Wetter. Es fehlte der Glamour, der Glanz, der einem vorschwebt, wenn man an den berühmten Hollywood Boulevard mitsamt dem Walk of Fame denkt.

Hollywood

Hollywood

Glanzloses Hollywood

Es gab hier keinen Glanz. Im Gegenteil, manche Sterne waren beschädigt, der gewöhnliche Fußgängerweg rund um die Sterne sowieso. Und wenn man an einer der vielen Straßenkreuzungen stand und in die Seitenstraßen blickte, sah man alles, aber ganz sicher keinen Hollywood-Glanz. Mancherorts kam es uns sogar vor, als könne man mühelos illegale Sachen kaufen.

Hollywood Schriftzug

Hollywood Schriftzug

Nein, es sprach uns überhaupt nicht an. Und weil ich in der Vergangenheit schon einige Mal dafür angegangen wurde, wenn ich meine ehrliche Kritik äußerte, will ich an dieser Stelle direkt klar stellen: Es war mein persönlicher Eindruck, den ich erhalten habe, weil ich mit offenen Augen durch die Straßen ging.

Hollywood Boulevard

Hollywood Boulevard

Wir gingen zu den Sternen des Walk of Fame, die uns am meisten interessierten. Dazu zählten passenderweise zum Disneyland-Besuch Micky, Minnie und Donald. Außerdem hielten wir natürlich auch immer an Sternen mit sehr berühmten Namen an. Ich hätte gute Lust gehabt, jeden einzelnen Stern zu fotografieren. Aber das wäre dann wohl zu viel des Guten gewesen.

Beverly Hills

Beverly Hills

Ein wenig enttäuscht vom Hollywood Boulevard

Von einer Art offener Ladenpassage konnte man einen ganz guten Blick auf die Hügel von Hollywood werfen. Auch der berühmte Hollywood-Schriftzug war zu sehen. Aber nur gerade eben so. Denn knapp über dem Schriftzug begann die Wolkendecke und es dauerte nicht lange, bis die Buchstaben des Schriftzugs gar nicht mehr zu sehen waren. Und wieder waren wir froh, dass wir zumindest am Vortag nicht so ein schlechtes Wetter hatten.

Feige in Beverly Hills

Feige in Beverly Hills

Nach dieser Enttäuschung des Hollywood Boulevards stiegen wir wieder in das Auto ein und staunten erneut über die Größe der Tiefgarage. Wir fuhren weiter nach Westen und zwar zunächst nach Beverly Hills. Zunächst befuhren wir wahllos irgendwelche Straßen in den Wohnvierteln. Wir wollten einfach mal sehen, auf welchen Straßen die Berühmtheiten Hollywoods unterwegs sind, wenn sie zu ihren Villen fahren.

Feigenbaum in Beverly Hills

Feigenbaum in Beverly Hills

Unterwegs in Beverly Hills

Und bei so mancher riesiger Toreinfahrt, die sich zwischen hohen Hecken befand, fragten wir uns natürlich schon, wer da wohl wohnen möge. Wir fuhren noch zum Beverly Hills Schild, fanden dort sofort einen Parkplatz und nutzten daher direkt die Gelegenheit, mal über den Rodeo Drive zu flanieren.

Rodeo Drive

Rodeo Drive

Im Grunde haben wir es nicht so mit Prominenz, Modelabels und exklusiven Geschäften. Aber das ein oder andere bekommt man ja doch mit. Wir gingen die Straße runter und auf der anderen Seite wieder rauf. Das war es dann auch schon. Viel anfangen konnten wir mit dem Prunk und Protz nicht, der hier zur Schau gestellt wurde.

Santa Monica

Santa Monica

Auf dem Weg zum Pazifik

Daher stand auch gleich im Anschluss der nächste Punkt auf dem Plan. Wir fuhren zur Küste. Wir wollten natürlich jetzt auch endlich nochmal den Pazifik sehen und ihm standesgemäß, wie wir es immer machen, die Hand reichen. Einmal den Pazifischen Ozean berühren – den Traum hatten wir uns ja schon vor drei Jahren erfüllt. Aber trotzdem wollten wir das jetzt wiederholen. Wenn wir doch schon mal in der Nähe sind. Und bei unserem Aufenthalt in Skagway/Alaska, wenige Tage vor Los Angeles kamen wir nicht an das Wasser heran.

Ende der Route 66

Ende der Route 66

Natürlich fuhren wir nach Santa Monica. Ein Ort mit einem berühmten Namen. Wir parkten den Wagen auf einem sündhaft teuren Parkplatz und spazierten ein wenig am Strand entlang bis zum Pier. Es herrschte ein reges Treiben auf dem Pier. EIn Asiate spielte eine herzzereißende asiatische Musik. Es klang so, als habe er Heimweh und wolle zurück auf die andere Seite des Pazifiks.

Santa Monica

Santa Monica

Das Ende der Route 66 in Santa Monica

Und irgendwie hätte ich es ihm nachempfinden können, dass es ihm hier nicht gefiel. Auch uns sagte das Treiben auf dem Pier nicht zu. Ich bin sowieso kein Freund von einem Pier. Ich finde diese Holzpfahlbauten nicht wirklich schön und kann dem nichts abgewinnen. Und schon gar nicht, wenn obendrauf noch so ein bunter Krimskrams mit einem billig wirkenden Freizeitpark steht.

Pier in Santa Monica

Pier in Santa Monica

Wir gingen den Pier natürlich bis zu seinem Ende, wo zugleich ein Schild auf das hier erreichte Ende der Route 66 hinweist. Ich warf auch einen Blick in den engen und dazugehörigen Last Stop Shop, aber schnell begaben wir uns wieder zum Land zurück. Das war uns einfach zu viel Kirmes.

Strand in Santa Monica

Strand in Santa Monica

Mit einem großen Rundweg durch Downtown kamen wir dann später wieder am Strand aus und stiegen ins Auto ein. Auf der Main Street hielten wir noch am sogenannten Binocular Building an. Die Eingangsfront hat die Form eines überdimensionalen Fernglas, was wir gerne noch fotografieren wollten.

Haus mit Fernglas

Haus mit Fernglas

Seltsame Begegnung in Santa Monica

Vor dem Gebäude standen zahlreiche Wohnmobile auf beiden Seiten der Straße und es gab keinen richtigen Parkplatz. Daher fuhr ich rechts ran, ließ Moni aussteigen, die schnell zwischen den Wohnmobilen zu einem geeigneten Standort lief, um ein Foto zu machen. Währenddessen fiel mir auf, dass diese Wohnmobile ziemlich alte Gurken waren und beinahe alle einen Stromgenerator laufen hatten. Die Fahrzeuge sahen so aus, als würden sie eher selten bewegt werden.

Als Moni zurückkam, berichtete sie, dass sie beim Fotografieren von einem Autofahrer angesprochen wurde, ob sie zu den Wohnmobilen gehöre. Da keimte in uns der Verdacht auf, dass dies vielleicht eine Art Straßenstrich sein könnte. Wir waren uns aber nicht sicher. Aber irgendwie passte die Optik und das offensichtliche Verhalten der Männer, die hier vorbei fuhren und Frauen ansprachen.

Downtown LA

Downtown LA

Für diesen Tag hatten wir genug gesehen und wir fuhren wieder zurück zum Hotel. Von dort spazierten wir erneut nach Disney Downtown, was ja auch ohne Parkticket zugänglich ist. Dort krönten wir unseren Aufenthalt mit einem riesigen Milkshake, den wir in dieser Größe noch nie in Deutschland sahen.

Hollywood

Hollywood

Endlich Sonne in Los Angeles

Am nächsten Tag sah der Himmel endlich ganz anders aus. Es gab keine einzige Wolke. Blauer Himmel begrüßte uns endlich und wir freuten uns darüber, weil wir an diesem Tag noch in die Hügel von Hollywood hinauf fahren wollten. Doch vorher hatten wir noch einen Programmpunkt, der uns in die andere Richtung bringen sollte.

Wir wollten nach Long Beach, wo die alte Queen Mary als Museumsschiff am Kai angelegt hatte. Wir dachten, das müssten wir tun, weil wir ja nun schon zwei Mal mit der Queen Mary 2 in die USA reisten und nach dieser Reise bereits vier Mal mit dem Schiff den Atlantik überquert hätten.

Alte Queen Mary in Long Beach

Alte Queen Mary in Long Beach

Man merkte, dass es Sonntag war. Die Straßen waren deutlich leerer und es fuhr sich ein wenig entspannter nach Long Beach. Am Terminal angekommen schaute uns die Bugnase der Queen Mary schon an. Wir parkten den Wagen obwohl an der Einfahrt irgendetwas von einer Veranstaltung stand. Aber die Schranken waren geöffnet und wir hatten ansonsten keine wirklichen Alternativen zum Parken.

Queen Mary in Long Beach

Queen Mary in Long Beach

Teures Ticket für die Queen Mary

An der Backbordseite des Schiffs gingen wir zum Eingang und schauten uns die verschiedenen Ticketpreise an. Bei 40 Dollar pro Person für ein einfaches Standardticket kamen wir jedoch ins Grübeln, ob wir das wirklich wollen. Mal eben 80 Dollar ausgeben, um ein altes Schiff zu besichtigen, obwohl wir doch wenige Wochen später wieder das Nachfolgeschiff besteigen würden, war uns kurzerhand zu teuer.

Autobahn in Los Angeles

Autobahn in Los Angeles

Wir beschlossen, es sein zu lassen und uns mit dem Anblick der Queen Mary von außen zu begnügen. Das sollte uns reichen und wir gingen zum Auto zurück. Beim Verlassen des Parkplatzes wurden wir jedoch von einem Parkwächter angehalten und lasen etwas von 10 Dollar für den Parkplatz. Das wäre jetzt aber doof gewesen, wo wir doch nur so kurz dort standen. Aber der nette Parkwächter wollte bloß von uns wissen, wann wir auf den Parkplatz fuhren und ließ uns dann sofort gewähren. Sehr interessant, dass man so einfach auf unsere Aussage vertraute. Aber es war ja wahrheitsgemäß und so hatten wir kein schlechtes Gewissen. Wir wunderten uns nur.

Hollywood

Hollywood

Fotostopp am Hollywood-Schriftzug

Wir nahmen den direkten Weg nach Hollywood, den wir schon vom Vortag kannten und ließen uns vom Navi zu einem Aussichtspunkt bringen. Von dort würde man einen guten Blick auf den berühmten Hollywood-Schriftzug haben. Allerdings kannte das Navi nördlich des Hollywood Boulevards anscheinend mal wieder irgendeine Abkürzung, die wir so nicht genommen hätten. So fuhren wir durch sehr enge Straßen in einem Wohngebiet und waren froh, dass uns keiner entgegen kam.

Griffith Observatorium

Griffith Observatorium

Gleichzeitig hielten wir für uns fest, dass wir dort in diesen engen Straßen nicht wohnen wollen würden. So toll waren auch die Häuser nicht, an denen wir vorbei fuhren. Zumindest war das unser Eindruck von außen. Wir erreichten den Aussichtspunkt, machten die obligatorischen Fotos und fuhren gleich weiter zum Griffith Observatorium.

Ausblick vom Griffith Observatorium

Ausblick vom Griffith Observatorium

Das Parken in den Hollywood-Hügeln ist generell nicht einfach, weil es sich oft um gesperrte Straßen und Anwohnerparkplätze handelt. Kein Wunder also, dass der Parkstreifen vor dem Griffith Observatorium mal eben 10 Dollar kostete und das für nur eine Stunde Parkvergnügen.

Ausblick aus Los Angeles

Ausblick aus Los Angeles

Ausblick vom Griffith Observatorium

Na gut, wir hatten sowieso keine größere Wanderung geplant. Wir beließen es bei einem kurzen Rundgang auf den Wanderwegen rund um das Observatorium. Dabei blickten wir auf die James Dean-Büste, auf den Hollywood-Schriftzug und genossen natürlich auch die Aussicht auf den Moloch an Stadt namens Los Angeles, der sich vor den Bergen ausbreitete. So weit das Auge reichte, war bis zum Horizont nur die Stadt zu sehen. Stadt, Straßen und dominanten Hochhäuser in Downtown.

Griffith Observatorium in Hollywood

Griffith Observatorium in Hollywood

Auf dem Rückweg zum Auto beobachteten wir noch einige Spechte, die zahlreiche Vorratsräume in die Bäume hackten und uns dabei ziemlich nah an sich heran ließen. Auch mal wieder ein schöner Augenblick. Vielleicht der schönste in Los Angeles, aber der war eben auch naturgemacht und stammt nicht aus Menschenhand.

Walt Disney Concert Hall

Walt Disney Concert Hall

Ins Zentrum von Los Angeles

Anschließend wollten wir noch ein paar Eindrücke von Downtown erhalten. Die Disney Concert Hall, die Kathedrale und ein paar Wände mit Flügel-Graffiti standen noch auf dem Programm. Die Graffiti-Flügel-Wände waren überwiegend in Vierteln, wo sich ein zwielichtiger Hinterhof an den anderen reihte. Wir fühlten uns nicht besonders wohl, waren aber froh, dass wir bei Tageslicht durch die Gegend fuhren.

Die Stadt der Engel

Die Stadt der Engel

Im eigentlichen Downtown von Los Angeles fanden wir wiederum die Kontraste zwischen Arm und Reich sehr traurig. Sahen wir am Vortag noch die Luxusshops auf dem Rodeo Drive in Beverly Hills, so waren es heute die Obdachlosen im Stadtzentrum von Los Angeles. Unvorstellbar, dass hier nur wenige Kilometer Luftlinie dazwischen liegen. Und es sind nicht nur ein paar Obdachlose gewesen, was schon schlimm genug wäre. Nein, wir sahen ganze Zeltdörfer in irgendwelchen Parkanlagen zwischen den Hochhäusern im Stadtzentrum von Los Angeles, während auf der anderen Straßenseite die Menschen im Straßencafé saßen. Es ist ein Elend, was hier mit diesen Menschen geschieht.

Im Disney Village

Im Disney Village

Abfahrt von Los Angeles

Dies sollte unser letzter Nachmittag in Los Angeles sein. Wir fuhren wieder zurück zum Hotel und beendeten den Tag so wie an den drei Abenden zuvor: Wir gingen zum Disneyland und schlenderten durch die Shops, genossen einen weiteren Milchshake und betrachteten vom Hotelzimmer aus das abendliche Feuerwerk.

Nach diesem Wochenende ließen wir den Großraum Los Angeles schließlich hinter uns. Es war Montag und wir fuhren ostwärts. Unser Ziel sollte wieder aus Nationalparks bestehen. Der erste, der uns über den Weg laufen würde, war der Joshua Tree Nationalpark, ihn kannten wir noch nicht. Wir hatten zwar schon auf unserem letzten Roadtrip zahlreiche Joshua Trees zu Gesicht bekommen und hatten daher nicht ganz so große Erwartungen.

Achtung Bienen

Achtung Bienen

Wieder einmal ein wunderschöner Nationalpark – Joshua Tree

Doch die Fahrt durch den Nationalpark ab dem gleichnamigen Ort Joshua Tree in südliche Richtung lohnte sich zweifellos. In der Wüstenlandschaft wuchsen zahlreiche Bäume und zeigten sich mal wieder interessante Felsformationen.

Joshua Tree Nationalpark

Joshua Tree Nationalpark

Wir in amerikanischen Nationalparks üblich, stoppten wir immer wieder an den möglichen Parkplätzen, Sehenswürdigkeiten und eventuell vorhandenen Wandermöglichkeiten. Dazu gehörte zum Beispiel der sehr kleine aber schöne Hidden Valley Nature Trail und der Skull Rock. Letzterer ist ein Felsen, der ein wenig an eine Totenschädel erinnert.

Felsen wie ein Schädel

Felsen wie ein Schädel

Weiter südlich geht die Flora dann langsam in eine Kakteenlandschaft über. Die Rede ist hierbei von den berüchtigten Cholla Kakteen, die man auf einem kurzen Rundweg genauer beäugen und erleben kann. Allerdings sollte man sich ihnen dabei nicht zu sehr nähern.

Mit Blick auf Gated Communities

Auf der Südseite verlässt man den Joshua Tree Nationalpark in Richtung Interstate 10. Da wir am nächsten Tag noch eine Kleinigkeit besichtigen wollten, fuhren wir erstmal wieder in Richtung Westen und zwar nach Palm Springs.

Palm Springs

Palm Springs

Auf dem Weg fuhren wir an einigen gated communities vorbei, also abgesperrten Wohnvierteln. Von außen sahen diese sehr gepflegt aus, aber ein Zugang ist natürlich nur als Mitglied der Wohngemeinschaft möglich. Wie waren auch heute lediglich Hotelgäste. Abends fuhren wir noch schnell zum Einkauf.

Palmen im Abendlicht

Palmen im Abendlicht

Der letzte Morgen in Kalifornien begrüßte uns wieder mit Sonne und blauem Himmel. Bevor wir den Bundesstaat verlassen würden, wollten wir noch eine eher unbekannte Sehenswürdigkeit in Augenschein nehmen. Dafür mussten wir noch weiter in den Süden und tiefer in die Wüste hineinfahren.

Drache in Borrego Springs

Drache in Borrego Springs

Skulpturenpark in Borrego Springs

Am großen Salton See bogen wir westwärts nach Borrego Springs ein. Dieser Wüstenort ist mit seinen Farmen und Häusern über einen weiten Bereich verteilt. Die einzige dortige Sehenswürdigkeit ist im Rahmen einer Privatinitiative eines Künstlers entstanden und ist über das gesamte Stadtgebiet verteilt.

Riesiger Skorpion

Riesiger Skorpion

Dabei handelt es sich um zahlreiche Metallskulpturen in Übergröße, die man alle sehr gut mit dem Auto erreichen kann. So steht man plötzlich vor einem Dinosaurier oder einem Skorpion, der gerade im Begriff ist, eine Zikade anzugreifen. Eines der Highlights dieses riesigen Skulpturenparks ist zum Beispiel eine Art Drache, der sich durch den Wüstensand zu schlängeln scheint.

Palmen

Palmen

Inmitten dieser Wüstenkulisse sieht das alles ziemlich interessant aus und gefiel uns gut. Auf dem Rückweg tankten wir noch einmal und fuhren durch ein sehr kleinen Gebirge und den dortigen Box Canyon bis wir kurz darauf die Interstate 10 erreichten. Auf ihr fuhren wir absolut entspannt in Richtung Osten und überquerten nicht nur den Colorado River sondern auch die Grenze zu Arizona.

Nach dem Aufenthalt in Kalifornien sind weiter weiter unterwegs im Süden der USA.

 

 

 

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