Der höchste Berg Italiens

Mont Blanc de Courmayeur

Ich gebe zu, ich habe noch nie auf dem Mont Blanc de Courmayeur gestanden. Und wahrscheinlich wird das so schnell auch nicht passieren. Ich bin eben kein Bergsteiger und habe bei Bergen dieser Größenordnung keine Erfahrungen. Aber ich habe das Umfeld des Berges bereist, sodass ich Details am Gipfel erkennen konnte. Das ist natürlich nichts besonderes, schon gar nicht, wenn der Aussichtspunkt leicht erreichbar ist. Aber auch andere höchste Punkte sind leicht erreichbar und werden als bezwungen bezeichnet. Wie auch immer, ich stehe dazu, dass ich den höchsten Berg von Italien nicht bezwungen habe, aber wenigstens in seiner unmittelbaren Nähe war. Daher gibt es jetzt einige Bilder, die ich von ihm gemacht habe:

Mit dem Mont Blanc de Courmayeur kann ich es aber wirklich kurz machen. Denn von allen höchsten Bergen, die ich zwar nicht bestiegen, aber wenigstens gesehen habe, war dieser auch noch am weitesten weg. Ich habe den höchsten Berg von Italien, weshalb er eigentlich Monte Bianco heißt, vom französischen Col du Galibier aus gesehen. Dort kann man nämlich einen wunderbaren Rundumblick genießen, der seinesgleichen sucht. Und man hat eben auch einen tollen Blick auf das Mont-Blanc-Massiv, wo man mit dem Mont Blanc den höchsten Berg Europas sieht. Lustigerweise wusste ich aber zu dem Zeitpunkt zwei Dinge nicht. Und zwar erstens, dass sich das Massiv stolze 90 Kilometer entfernt befindet, was für die gute Fernsicht spricht und ich erst später an Hand von Google Earth nachgemessen hatte. Und zweitens hatte ich keine Ahnung, dass ich mit dem Mont Blanc nicht nur auf den höchsten Berg Frankreichs blicke, sondern eben auch auf den höchsten Berg Italiens, der sich auf dem Bild nur ganz geringfügig weiter rechts befindet. Allerdings ist man ohnehin uneins, ob dieser Berg mit seinen 4.478 Metern Höhe tatsächlich ein höchster Berg ist. Die Italiener beanspruchen den Mont Blanc ebenfalls für sich, weshalb eigentlich dieser der höchste Berg Italiens wäre. Aber die Franzosen geben an, dass der Grenzverlauf eben nicht genau auf dem Gipfel stattfindet. Demnach ist aus französischer Sicht der Monte Bianco der höchste Berg Italiens.

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