Wohnmobilstellplatz Gangelt

Kleine Wohnmobilreise zum Niederrhein

Eigentlich sollte die Reise mit dem Wohnmobil an den Niederrhein etwas länger dauern. Doch das schlechte Wetter überzeugte uns, vorzeitig nach Hause zu fahren. Wir waren dort, um einige Bilder zu machen und um ein paar Wohnmobilstellplätze in Augenschein zu nehmen.

Dingdener Heide

Dingdener Heide

Beides waren natürlich Aufgaben für zukünftige Reiseführer, es war also mal wieder eine Dienstreise. Da wir den Niederrhein zudem gut kennen, war das nun für uns keine Tour, die große Überraschungen bereit hielt.

Von der Dingdener Heide zum Mercator-Denkmal in Gangelt

Storchennest

Storchennest

Es war eher so eine Art Pflichtprogramm, bei dem wir uns möglichst auf Dinge konzentrierten, die wir vorher noch nicht gesehen hatten oder von denen wir mal wieder neue Bilder benötigten. So Sachen wie Xanten oder Rees ließen wir daher aus. Es wäre unser x-ter Besuch gewesen.

Schmale Kirche in Schenkenschanz

Schmale Kirche in Schenkenschanz

Da wir aus dem Münsterland anreisten, starteten wir die Tour durch die Landschaft am Niederrhein im Norden und begannen mit einem Zwischenstopp an der Dingdener Heide, wo wir uns an einem Vogelbeobachtungsturm am Anblick eines Storchennestes erfreuten.

Ausblick bei Hochelten

Ausblick bei Hochelten

Sightseeing in den kleinen Ortschaften am Niederrhein

Von dort fuhren wir zur St. Vituskirche nach Hochelten, um die Aussicht über den Rhein hinweg zu genießen. Wobei der Genuss sich hier schon so langsam ein wenig in Grenzen hielt, denn erste Regentropfen deuteten daraufhin, was uns in der nächsten Zeit erwarten würde.

Schenkenschanz mit Schutzmauer

Schenkenschanz mit Schutzmauer

Auf der gegenüberliegenden Seite des Rheins steuerten wir Kleve an. Kannten wir eigentlich auch schon, doch den kleinen Ort Schenkenschanz wollten wir uns zu gerne mal wieder ansehen. Er ist von einer Schutzmauer umgeben, die bei Hochwasser das Wasser des Rheins davon abhalten soll, den Ort zu fluten. Damit wirkt Schenkenschanz wie eine kleine Insel für sich, auch wenn es kein Hochwasser gibt.

Steinmännchen

Steinmännchen

Und den Nachbarort Düffelward finde ich schon des Namens wegen drollig. Aber bei Kleve gingen wir auch kurz auf Wanderschaft, denn im westlich angrenzenden Wald lockten die sogenannten Steinmännchen. Die hatten wir bisher noch nie auf dem Schirm, weswegen wir den Besuch nun nachholen wollten. Ein Künstler hatte einst damit begonnen, diese Steinmännchen anzuhäufen, wobei die Steine aber nicht nur gestapelt, sondern auch geklebt sind.

Steinmännchen in Kleve

Steinmännchen in Kleve

Übernachtungen auf den Wohnmobilstellplätzen am Niederrhein

Nach einer Nacht auf dem sehr ruhigen Wohnmobilstellplatz Moyland, wo wir schon einmal übernachteten, fuhren wir weiter südwärts und besuchten zum Beispiel das Gradierwerk im Solegarten St. Jakob in Kevelaer und wanderten durch diverse kleine Wälder.

Gradierwerk im Solegarten von Kevelaer

Gradierwerk im Solegarten von Kevelaer

Bei Sonsbeck erklommen wir den Aussichtsturm Dürsberg, wobei ich mich ehrlich gesagt, nicht ganz nach oben traute. Es war ein wenig windig und ich beließ es bei einer Aussicht ungefähr von der Hälfte des Turms aus.

So reisten wir stets weiter nach Süden, machten wetterbedingt ziemliches Tempo und besuchten die Burgruine Uda, spazierten im strömenden Regen auf die Millicher Halde und verbrachten die letzte Nacht ganz im Süden auf dem Wohnmobilstellplatz Gangelt im Selfkant.

Uda-Burg

Uda-Burg

Zu Besuch am westlichsten Punkt Deutschlands

Da wir schon einmal hier waren, besuchten wir auch noch den westlichsten Punkt Deutschlands bzw. den westlichsten Punkt von Nordrhein-Westfalen. Auch diesen kannten wir schon, genauso wie das nahegelegene Mercator-Denkmal, doch seit unserem letzten Besuch hat sich am westlichsten Punkt so einiges verändert.

Mercator-Denkmal

Mercator-Denkmal

Damals im Jahr 2013 gab es nur einen Grenzstein am Rande der Landstraße. Heute befindet sich eine echte Markierung und sogar ein kleines Infohäuschen als Picknickplatz am westlichsten Punkt Deutschlands.

Infohäuschen am westlichsten Punkt Deutschlands

Infohäuschen am westlichsten Punkt Deutschlands

Die Nähe zur Niederlande nutzten wir zum Abschluss der Reise noch aus, um bei Albert Heijn mal wieder Lebensmittel zu kaufen, die es in unseren heimischen Supermärkten leider nicht gibt. Danach ging es dann wieder nach Hause nach Nordkirchen, um uns auf die nächste Reise vorzubereiten.

Wohnmobilstellplatz Gangelt

Wohnmobilstellplatz Gangelt

Am westlichsten Punkt Deutschlands

Am westlichsten Punkt Deutschlands

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