Minnie während der Parade

Disneyland Paris – Disneyland Park

In der nächsten Woche hat Donald Duck seinen 80. Geburtstag. Ich hingegen feierte in diesem Jahr meinen 40. Geburtstag. Und zwar als bekennender Donald-Duck-Fan passenderweise im Disneyland Paris. Anlässlich des Enten-Geburtstags will ich in einer Trilogie die drei wesentlichen Bereiche vom Disneyland Paris vorstellen.

Beginnen wir mit dem Hauptpark, dem Disneyland Park. Dieser ist der älteste Abschnitt des Komplexes und besteht wiederum aus fünf Themenbereichen. Den Park betritt man unterhalb des Disneyland Hotels, dem man seine fünf Sterne bereits von außen ansieht und das bei mir noch auf der Wunschliste der Übernachtungsmöglichkeiten steht.

Main Street USA

Geht man durch eines der vielen Eingangstore hindurch, so betritt man schon den ersten der fünf Themenbereiche, nämlich die sogenannte Main Street USA. Auf der linken Seite befindet sich ein historisch nachempfundenes Rathaus, in dem eine Art Tourismusinformation untergebracht ist. Geradeaus schlendert man an zahlreichen Geschäften, Boutiqen, Restaurants und Bars vorbei, in denen man sich mit unzähligen Souveniren eindecken kann. Die Fassaden der Gebäude und auch die Taxen und die Straßenbahn, die auf der Main Street verkehren, erinnern an die Zeit der Jahrhundertwende. Schon alleine hier kann man sich ewig aufhalten. Allerdings empfehle ich den Besuch der Main Street bei eher schlechtem Wetter, weil sich vieles in den Gebäuden abspielt. Außerdem ist die Main Street auch Schauplatz für die täglich stattfindende Parade, die man auf keinen Fall verpassen sollte und für die man sich schon einige Zeit vorher einen schönen Platz suchen sollte.

Frontierland

Die Straße führt direkt auf das Wahrzeichen des gesamten Disneyland zu – auf das Dornröschenschloss. Auch rund um das Schloss und in seinem Inneren kann man sich eine ganze Zeit lang beschäftigen und zahlreiche liebevolle Details entdecken. Doch das Schloss ist zugleich auch so eine Art Mittelpunkt. Von hier erreicht man mit wenigen Schritten einen der übrigen vier Themenbereiche. Wenn man nach links geht, kommt man zum Beispiel in das Frontierland, dem Nachbau einer Westernstadt. Ganz im Stile des Wilden Westens kann man hier wie ein cooler Cowboy durch Holzgebäude flanieren. Außerdem wird man recht schnell die Molly Brown entdecken. Hierbei handelt es sich um einen Schaufelraddampfer, auf man eine gemütliche Runde drehen kann. Der Dampfer fährt auf einem See und um eine Insel herum. Die Insel ist wiederum Standort für die Big Thunder Mountain, einer rasante Achterbahn. Meine Empfehlung ist aber das Phantom Manor, ein Geisterhaus mit wirklich tollen Effekten.

Adventureland

Vom Frontierland aus kommt man in das benachbarte Adventureland. Der Name ist Programm, denn hier geht es abenteuerlich zu. Adventureland beherbergt zum Beispiel die Indiana Jones-Achterbahn, die für mich überhaupt nichts ist. Aber sehr schön zum Gucken ist auf jeden Fall der Robinson-Baum, die Märchenstadt Agrabah und die Abenteuerinsel. Spaß machen aber vor allem auch die Piraten der Karibik. Das könnte man als harmlose Wildwasserbahn bezeichnen, die sich aber vor allem durch eine ebenfalls liebevoll gestaltete Landschaft auszeichnet.

Fantasyland

Direkt an das Adventureland grenzt das Fantasyland. Hier gibt es so hübsche Sachen wie einen Irrgarten von Alice im Wunderland und eine Bötchenfahrt durch „It’s a small world„. Man fährt mit dem Boot durch verschiedene Landschaften der Welt, in denen Puppen immer wieder ein und dasselbe Lied singen, jedoch auf ihre Nationalität abgestimmt. Außerdem geht es durch die Welt von Pinocchio, meiner Meinung nach aber leider viel zu schnell, was angesichts der – mal wieder – liebevollen Gestaltung eigentlich schade ist. Und dann wäre da noch der Flug mit Peter Pan, der jedoch bei meinem diesjährigen Aufenthalt geschlossen hatte. Höhepunkt von Fantasyland dürfte aber ein Treffen mit Micky Maus höchstpersönlich sein, der im Backstagebereich des gleichnamigen Theaters auf Besucher wartet und wo man sich geduldig mit ihm fotografieren lassen kann.

Discoveryland

Der letzte Themenbereich ist das Discoveryland. Hier gibt es wieder eine Achterbahn namens Space Mountain, die ich ebenfalls lieber auslasse. Dafür empfehle ich eine Fahrt mit den motorbetriebenen Autos in der Rennstrecke Autopia. Völlig harmlos, macht aber Spaß. Und noch mehr Spaß macht eine Fahrt im Buzz Lightyear Laser Blast, wo man Buzz Lightyear, den Helden aus Toy Story unterstützt und versucht, mit einer Laserpistole ganz viele Punkte zu ergattern.

Die genannten Attraktionen sind jedoch nur ein paar von vielen, die man benutzen und besichtigen kann. Es gibt in den einzelnen Themenbereich noch viel mehr zu entdecken. Oftmals sind es auch die Kleinigkeiten am Wegesrand, die den Spaziergang durch den Park einfach abrunden. Und nicht zu vergessen natürlich noch die Bahn, die mehrere Haltestellen hat und einmal um den gesamten Disneyland Park herum fährt, was ich beim letzten Mal aus Zeitgründen nicht mehr geschafft habe.

Tja, und das war „nur“ der eine Park. Dann gibt es noch die Walt Disney Studios und das Disney Village. Dazu aber im Laufe der Woche mehr.

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