Schwedisch lernen mit Kalle Anka

Heute mal etwas privater und weniger reisebezogen. Obwohl – irgendwie dann doch wieder, denn seit einigen Jahren lerne ich fleißig Schwedisch. Mit Hilfe von Kalle Anka.

Ich hatte vor einiger Zeit schon mal gestanden, dass ich ein riesiger Fan von Donald Duck & Co bin. Und ich bedauere es sehr, dass ich trotz aller Reisen niemals in eine Ortschaft namens Entenhausen gelangen werde. Noch bevor ich eingeschult wurde, versorgte man mich bereits in den 70er-Jahren mit  dem Micky Maus-Heft und heute kann ich rückblickend sagen, dass ich durch die Comics lesen und schreiben gelernt habe. *SEUFZ*

Ein wenig stolz bin ich darauf, dass ich im Besitz beinahe aller Ausgaben des Micky Maus-Heftes bin, die während meiner Lebenszeit veröffentlicht wurden. Gestapelt ergeben die Hefte eine Höhe von 3,30 Meter und damit nicht alles lieblos in irgendwelchen Kisten aufbewahrt wird, habe ich vor einigen Jahren beschlossen, nach und nach meine Hefte zu Büchern binden zu lassen, die jeweils 26 Hefte – also ein halbes Jahr – umfassen. *ÄCHZ* Dass die Bücher mehr als nur ein Bücherregal einnehmen und dass ich auch noch im Besitz aller Lustigen Taschenbücher, Sonderausgaben und Nebenreihen bin, erwähne ich nur am Rande. *UFF*

Wer jetzt übrigens ein wenig die Nase rümpft, der hat vermutlich noch nie etwas von den großartigen Geschichten eines Carl Barks oder eines Don Rosa gehört. Und der kann sich vermutlich auch nicht vorstellen, dass Geschichten in einem Micky Maus-Heft auch eine sozialkritische Komponente haben können. Gewiss nicht alle, aber doch einige. Aber ich (fiesel-)schweife ab, denn eigentlich wollte ich erzählen, dass ich nun seit einigen Jahren Schwedisch lerne. Dabei besinne ich mich auf meine Erinnerungen aus der Kindheit und nehme Comics mit Donald Duck zur Hilfe. Allerdings: Donald Duck heißt in Schweden Kalle Anka (Anka=Ente). Und die wohl berühmteste Maus der Welt heißt im Land der Elche Musse Pigg. Egal, abonniert ist das Heft trotzdem und so erreicht mich Woche für Woche Post aus Schweden. *FREU*

Mittlerweile haben sich auch schon einige Kalle Anka-Hefte angesammelt, die etwas unsortiert ein wenig das Gesamtbild trübten. Also begann ich nun damit, meine schwedischen Donald Duck-Comics ebenfalls zum Buchbinder zu tragen und erhielt heute meinen ersten Band zurück – natürlich in entsprechend schwedischer Landesfarbe.

Vielleicht sei abschließend noch die leicht kritische Bemerkung erlaubt, dass die Kalle Anka-Hefte doppelt so dick sind wie die deutschen Micky Maus-Hefte. Darüber hinaus haben sie deutlich mehr Inhalt und kaum Werbung. Finde ich seltsam, da das schwedische Publikum vermutlich auch noch kleiner ausfallen dürfte. Da frage ich mich schon ein wenig, wie das funktioniert… *GRÜBEL*

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

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  2. Hallo
    Wir sind auf eine WEise auch Entenbummler und gerade in Schweden und haben auf einem der hier überall an den Strassen oder auch immer mal wieder in den Örtchen angebotenen ‚Lopis‘-Buden und -Ständen ‚Kalle Ankas böker‘ gefunden und sind so auf ihre Seite gestossen.
    Unsere Jüngste lernt gerade ‚quasi‘ ebenfalls lesen damit 🙂 Lustig, wie sich das so wiederholt, wenn man ihre Zeilen liest ;O)
    Auf jeden Fall herzliche Grüsse an Sie und auch alle anderen , die es ohne Zweifel zahlreich da draussen gibt, die ebenfalls auf eine alternative Weise lernen…

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