Wales

2013 – Mit dem Wohnmobil durch Wales

 

Mit dem Wohnmobil durch Wales

Besuch im Bücherdorf Hay-on-Wye

 

26. Tag, Dienstag, 13. August 2013

Heute durchquerten wir komplett Wales, was eigentlich schade ist, da es sich um einen sehr schönen Landstrich handelt. Aber für einen ersten Eindruck, und mehr wollten wir ja auf dieser Reise gar nicht bekommen, war es bereits eine Bestätigung, dass man hier immer wieder hin fahren kann. Fürs Erste fuhren wir nach Süden, durchquerten Täler, passierten Seen und quetschten uns durch kleine Ortschaften. Erst im Südosten von Wales kamen wir für längere Zeit zum Stehen. Dort wollten wir uns das Bücherdorf Hay-on-Wye anschauen, nachdem wir ja bereits in Schottland in Wigtown waren.

Wir steuerten einen Parkplatz an, der für dieses kleine Dorf außerordentlich große Dimensionen hatte. Trotzdem war er fast komplett belegt. Erstaunlich fand ich jedoch, dass es sich ein Brite mit seinem Wohnwagen auf dem Parkplatz gemütlich gemacht hatte. Zumindest glaubte er das wohl, denn Gemütlichkeit sieht anders aus und nicht in der Form, dass man in unmittelbarer Nähe des Parkscheinautomaten steht, wo jeder direkt an ihm vorbeiläuft. Abgesehen davon kostet ja auch der Wohnwagen Parkgebühr. Ob es wirklich so lohnenswert war, auf einem im Grunde hässlichen Parkplatz zu übernachten, obwohl es genug günstige Plätze in der Umgebung gab?

 

Und was es jedoch gleichgültig. Wir gingen an der Touristeninformation vorbei in den kleinen Ort und sofort wurde klar, dass dieses Bücherdorf etwas gemütlicher war als Wigtown. Es wirkte eher ein wenig wie Redu in Belgien. Aber das Wesentliche waren sowieso die Buchläden, die wir uns eines nach dem nächsten sowohl von innen als auch von außen anschauten. Nur die Bücher, die wir uns kaufen wollten, die gab es leider nirgendwo.
Wir schlenderten jedoch nicht nur zwischen den hübschen, alten Häusern hindurch, sondern spazierten auch über die Broad Street zur Grenze. Genau, denn Hay-on-Way befindet sich direkt an der Grenze zwischen Wales und England.

 

Zu sehen gibt es dort nicht viel, bis auf das Schild, dass man in England willkommen sei. Ein entsprechendes Schild für Wales konnten wir dort leider nicht ausmachen. Nach der ausgiebigen Stadtbesichtigung gingen wir zurück zum Parkplatz und fuhren zu unserem nächsten Ziel an diesem Tag. Auf der A40, was ich irgendwie witzig fand, da die deutsche A40 beinahe bei uns zu Hause vor der Tür verläuft, aber irgendwie gar nicht witzig ist, näherten wir uns Newport. Dort sahen wir zunächst den großen Supermarkt Sainsbury’s, wo wir mal wieder unsere Lebensmittelvorräte auffrischen wollten. Hier hatten wir mal wieder ein typisches Beispiel von Kuschelparkern und waren erstaunt, wie sich manche Menschen extra dicht an andere Fahrzeuge heranstellen.

 

Weiter ging es Ufer des Flusses Usk zur Schwebebrücke von Newport, die wir uns nicht nur anschauen wollten, sondern die und auch über den Fluss bringen sollte. Doch wir waren leider zu früh. Die Brücke ist nur von Mittwoch bis Sonntag in Betrieb. Heute war Dienstag. Und nur wegen der Brücke hier eine Nacht zu verbringen, schwebte mir nicht vor. Also fuhren wir weiter in Richtung England und nahmen von Wales Abschied.
Hier geht es weiter mit dem Wohnmobil durch England.

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Für diese Reise gibt es mittlerweile einen zweiten Teil, der zwei Jahre später entstand: 2015 – Mit dem Wohnmobil durch England, Wales und zur Isle of Man.

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