2019 – Mit dem Wohnmobil an die Nordsee

Endlich wieder an die Nordsee und dieses Mal sogar mit Kurztrip nach Wangerooge. Der Aufenthalt an der ostfriesischen Küste in Harlesiel gehört ja für uns schon seit langer Zeit zum Standard.

Stellplatz in der ersten Reihe
Stellplatz in der ersten Reihe
Möwe bei der Futtersuche
Möwe bei der Futtersuche

Auch dieses Mal entschlossen wir uns, unser Wohnmobil auf dem Wohnmobilstellplatz in Harlesiel abzustellen. Auf dem Weg nach Norden fiel uns aber auf, dass wir dieses Mal sogar einen Tag mehr Zeit hätten als sonst. Und anstatt, so wie sonst immer, eine Wanderung auf dem Deich nach Neuharlingersiel zu unternehmen, wäre auch ein Tagesausflug nach Wangerooge drin, der für Fotoarbeiten auch beruflich notwendig wäre.

Doch zunächst einmal sollten wir ankommen. Das klappte vorzüglich und wir hatten sogar das Glück, einen der Stellplätze direkt am Wasser zu bekommen. Das kam in den letzten Jahren nicht mehr ganz so oft vor, doch dieses Mal war der Stellplatz relativ leer. Das ist natürlich sehr angenehm.

Seeringelwurm
Seeringelwurm

Entspannte Tage an der Nordsee

Und wie jedes Mal machten wir natürlich unsere kleine Runde zu Fuß. Wir spazierten an der Harle entlang nach Carolinensiel, stöberten dort ein wenig rum und gingen schließlich wieder zurück. Ganz klassisch gehört zu den Aufenthalten dort auch der Besuch bei Albrecht, wo wir uns jeder ein Fischbrötchen gönnen.

Sehr ruhige Nordsee
Sehr ruhige Nordsee
Sehr unruhige Nordsee
Gleicher Ort am Tag darauf

Am Abend schlenderten wir zum Hafenterminal, um das Ticket für die Überfahrt zu kaufen. Doch der Automat war defekt, so dass wir die Fahrkarten am folgenden Tag am Schalter holen würden.

Und zum Abendessen genossen wir ein paar Kibbelinge im Wattkieker. Für die spätabendliche Runde gingen wir dann am kurzen Strand entlang und schauten, wie gerade das Meer zurückkam.

Wangerooge
Wangerooge

Den folgenden Tag ließen wir ganz ruhig angehen. Neben den notwendigen Fotoarbeiten rund um Harlesiel gingen wir auch in das Wattenmeer hinein und schossen einige Aufnahmen von der dortigen Tierwelt.

Mit dem Schiff nach Wangerooge

Nach der zweiten Nacht schnappten wir unsere Rucksäcke und machten uns auf den Weg zum Terminal, wo das Schiff nach Wangerooge bereits auf uns wartete. Rund 90 Minuten später betraten wir dann den Boden der Insel, auf der wir schon seit zehn Jahren nicht mehr waren. Das tat so richtig gut. Auch das Wetter war auf der Insel deutlich freundlicher als über dem eigentlich gar nicht so weit entfernten Festland.

Endloser Strand
Endloser Strand

Anstatt mit der Inselbahn vom Fähranleger zum Bahnhof in das Städtchen zu fahren, gingen wir lieber zu Fuß. Wir umrundeten den westlichen Teil von Wangerooge, wo sich auch der bekannte Leuchtturm befindet, den man von Harlesiel aus deutlich erkennen kann.

Strukturen am Meeresboden
Strukturen am Meeresboden
Strukturen im Watt
Strukturen im Watt

Nach rund fünfeinhalb Kilometern Wanderung an Strand und Inselbefestigung mit Blicken hinüber zur benachbarten Insel Spiekeroog kamen wir im Ort an. Der zentrale Punkt ist hierbei das kreisrunde Café Pudding am nördlichen Ende der Fußgängerzone.

Blick zur Minsener Oog
Blick zur Minsener Oog

Viele Kilometer Fußweg auf Wangerooge

Nebenan wollten wir eigentlich in einer Bäckerei einiges einkaufen, weil wir an dem Tag noch gar nicht richtig gegessen hatten. Doch die beiden Verkäuferinnen waren ewig lange damit beschäftigt, die Schildchen in der Auslage zu sortieren und würdigten uns keines Blickes.

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Leuchtturm

Wir entschieden uns, zunächst einmal weiter zu gehen. Aber in Wahrheit wollten wir eigentlich sehen, ob es woanders auch noch eine Bäckerei geben würde. Und tatsächlich. Folgt man der Fußgängerzone, dann kommt wenig später auf der rechten Seite eine weitere Bäckerei. Sie ist halt nicht mehr so zentral, aber die Produkte dort überzeugten uns sofort. Tütenweise trugen wir wenig später leckere Brötchen und süße Backwaren an die Promenade oberhalb vom Strand und genossen unser Frühstück, was auch gleichzeitig das Mittagessen war, mit einem Blick auf die zahlreichen Schiffe nördlich von Wangerooge.

Willkommen auf Wangerooge
Willkommen auf Wangerooge
Die Insel hat auch einen Bahnhof
Die Insel hat auch einen Bahnhof

Unseren Spaziergang legten wir noch viel weiter in Richtung Osten fort. Genauer gesagt gingen wir an dem weiten Strand, der zum Teil Meeresboden ist, weil wir gerade Ebbe hatten, bis zur sogenannten Jever Plattform.

Mit der Inselbahn durch die Salzwiesen
Mit der Inselbahn durch die Salzwiesen

Rückfahrt von Wangerooge

Gerne wäre ich noch bis zum östlichsten Zipfel von Wangerooge gegangen. Doch die Zeit war begrenzt und wir mussten ja mit dem Schiff wieder zurück fahren. Außerdem hatten wir schon einige Kilometer auf der Uhr. Als wir am Bahnhof von Wangerooge ankamen waren es 13 an der Zahl. Das sollte für so eine kleine Insel eigentlich erstmal reichen. Daher entschieden wir uns, für den kurzen Rückweg durch die Salzwiesen die kleine, rumpelige Inselbahn zu nutzen.

Wohnmobilstellplatz Harlesiel
Wohnmobilstellplatz Harlesiel

Ganz gemütlich ließen wir uns von dem Schiff wieder zum Festland zurückbringen. Dieses Mal hatten wir sogar einen Sitzplatz, denn das war auf der Hinreise nicht möglich, so voll war die Personenfähre am Morgen.

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Hafen von Carolinensiel

Auf einen dritten Abend im Wattkieker verzichteten wir jedoch, weil wir noch von den Backwaren aus Wangerooge so gesättigt waren. Wir genossen lieber noch einmal einen Spaziergang am Ufer, bevor wir schließlich am letzten Morgen völlig entspannt den Weg nach Hause wählten.

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Schwalbe

 

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