Blick über die Ålandinseln

2012 – (4) Mit dem Wohnmobil auf den Åland-Inseln

Mit dem Wohnmobil zum Nordkap

Ankunft auf den Åland-Inseln

 

Sonntag, 12. August 2012
Die Fähre nach Mariehamn auf den Åland-Inseln sollte schon früh ablegen. Daher riss uns der Wecker aus dem gemütlichen Schlaf und wir fuhren schnell die sieben Kilometer bis zum Hafen in Turku. Dort hieß es natürlich warten auf das Einfahren. Wir waren einer der letzten, die auf das Schiff durften, aber Hauptsache, wir waren überhaupt drauf. Denn noch einen Tag bei Turku wollte ich nicht unbedingt verbringen. Auf dem Schiff gab es eine nette Uhr mit zwei Zeigern für die Stunde. Eine für die schwedische und eine für die finnische Zeit. Kein Wunder, denn Mariehamn ist für das Schiff nur eine Zwischenstation. Anschließend wird es weiter nach Schweden fahren. So weit wollten wir aber noch nicht. Die Ostsee war relativ ruhig, trotzdem unterquerten wir eine ziemlich dunkle Wolkendecke. Hierbei konnte ich beobachten, wie sich mehrere kleine Rüssel aus den Wolken herausbildeten und nach unten zogen. Es wirkte natürlich unheimlich und irgendwann traf einer der Rüssel die Oberfläche der Ostsee. Siehe da, plötzlich konnte ich einen kleinen Tornado sehen. Oder war es eine Wasserhose? Ich weiß es nicht. Aber es war schon beeindruckend.

Ansonsten zogen während der Fahrt die zahlreichen kleinen Inselchen mit ihren Schärenküsten an uns vorbei. Es sah richtig schön aus und machte Vorfreude, die Inselgruppe kennen zu lernen. Nach unserer Ankunft parkten wir unser Wohnmobil im Zentrum von Mariehamn und schlenderten durch die kleine Hauptstadt. Zugegebenermaßen gab es nicht viel zu sehen. Die Hauptattraktion ist das Museumsschiff Pommern, auf dessen Besuch im Inneren wir aber gut verzichten konnten. Wir spazierten über die kurze und ruhige Fußgängerzone und fotografierten natürlich den Mariehamnsgumse – eine Widderskulptur, die gegen das eigene Verkehrsschild gerannt zu sein scheint.

Außerdem erfreuten wir uns daran, dass wir zwar noch in Finnland sind und damit mit dem Euro bezahlen konnten, aber gleichzeitig überwiegend Schwedisch gesprochen und geschrieben wird. Das heißt, durch unsere Schwedisch-Sprachkenntnisse konnten wir auch wieder etwas verstehen.

 

Abends fuhren wir über Jomala auf der Straße Nummer 2 in Richtung Mickelsö. Auf der linken Seite erschien ein Campingplatz, auf dem wir es uns gemütlich machten. Witzigerweise dachten wir zunächst, der Platz reicht nur bis zu einem kleinen Sanitärgebäude und parkten daher auf einer Wiese. Erst später sahen wir, dass der Platz bis zum Ufer reichte und damit einen eigenen Anschluss zum Meer hatte. Das ließen wir uns natürlich nicht entgehen und stellten das Wohnmobil um.

 

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2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. ich habe schwierigkeiten beim ausdruck der reiseberichte!
    sie sind informativ. mehr text und weniger bilder wäre noch besser

    • Für Druckprobleme kann ich nichts. Wer nett fragt, bekommt meine Reiseberichte auch als pdf, so wie ich es bei der Reise mit dem Wohnmobil nach Schottland in den dortigen Kommentaren versprach. Ansonsten will ich nochmal darauf hinweisen, dass es sich um eine private, kostenlose Webseite handelt, auf der ich meine Reiseerlebnisse bereits ziemlich detailliert veröffentliche und mit der ich nichts verdiene. Daher werde ich mich nicht bemühen, es jedem recht machen zu wollen. Aber trotzdem enttäuscht es mich, dass der umfangreiche, kostenlose Text anscheinend noch zu wenig ist und die ebenfalls kostenlosen Ansichten der Bilder anscheinend nicht geschätzt werden.

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