Gedenkstein für einen Förster

Wandern im Hohen Venn (2) – Wanderung am Haus Ternell

Vor ein paar Tagen schrieb ich ein paar Zeilen zu einer Wanderung im Hohen Venn, die weit oben am Baraque Michel beginnt. Die heutige Tour ist deutlich anders. Zum einen ist sie mit einer Länge von etwas über zehn Kilometern beinahe doppelt so lang und zum anderen ist sie gar nicht so „venn-typisch“.

Ausgangspunkt ist Haus Ternell

Ausgangspunkt ist Haus Ternell

Die Wanderung beginnt nämlich am Haus Ternell, einem früheren Forst- und Zollhaus. Es befindet sich an der Straße zwischen dem belgischen Ort Eupen und dem Eifelstädtchen Monschau und damit deutlich unterhalb des Gipfels vom Hohen Venn.

Der Fluss Hill

Der Fluss Hill

Auf der Wanderung, die ich im Uhrzeigersinn vorgenommen habe, startete ich also am Forsthaus Ternell und ging zunächst am daneben liegenden Arboretum vorbei. Gleich daneben befindet sich auch ein kleines Wildgehege, das mich allerdings weniger interessierte.

Es dauert gar nicht so lange, bis nach kurzer Zeit ein Holzhaus auftaucht. Als ich vor Ort war, war dies noch in Bau, sah aber schon recht ordentlich aus. Neben dem Haus fließt der kleine Ternellbach nach rechts durch den Wald.

Sehr kurzer Holzsteg

Sehr kurzer Holzsteg

Vor dem Holzhaus und dem Bach kann man rechts abbiegen und man wandert man dann über Stock und Stein deutlich bergab. Es sind rund 50 Höhenmeter, die man hinab steigt bis man den Ternellbach nach rechts überquert, kurz bevor er in den Fluss Hill mündet.

Über Stock und Stein

Über Stock und Stein

Das bedeutet für uns, dass wir nun dem Fluss Hill, oder auch Hillbach, folgen können. Dabei passieren wir einen kleinen Geolehrpfad, wobei die Informationsschilder schon etwas älter zu sein scheinen.

Rückweg zum Haus Ternell

Die ganze Zeit laufen wir dabei durch den Wald und erst nach über viereinhalb Kilometer verlassen wir das Hill-Tal. Dabei geht es dann bergauf, damit wir die Landstraße zwischen Eupen und Monschau überqueren können. Das heißt, wenn man nun nach rechts abbiegt und der Straße folgt, käme man wieder am Haus Ternell aus. Aber das wäre ja irgendwie blöd.

Zersägter Baum

Zersägter Baum

Also überquert man die Straße und geht durch den Wald hinab in das nächste Tal. Dort wartet nämlich der Getzbach. Hier könnte man nach links abbiegen und man hätte die Wesertalsperre erreicht. Um aber zum Haus Ternell zurückzugelangen, geht es natürlich nach rechts. Die ersten paar Meter läuft man auf Asphalt, weil hier auch ein gut ausgebauter Radweg verläuft.

Festes Schuhwerk ist wieder nötig

Festes Schuhwerk ist wieder nötig

Aber schon nach einigen Augenblicken zweigt nach links ein Weg ab, der übrigens mit einer rot-weißen Wanderwegmarkierung gekennzeichnet ist. Auf einer kleinen Brücke überquert man den Getzbach, der auf der rechten Seite zu einem überschaubaren See aufgestaut wird.

Oberhalb des Wasserlaufs wandert man schließlich im ständigen Auf und Ab auf einem Wurzelweg durch den Wald, bis man den Bach über eine schmale Holzbrücke wieder überquert. Achtung, ich schreibe extra „schmale“ Holzbrücke. Die breite Brücke, die vorher kommt, meine ich natürlich nicht.

Es geht auch leicht bergauf

Es geht auch leicht bergauf

Danach geht es dann wieder über Stock und Stein deutlich bergauf bis man zu guter Letzt einen asphaltierten Forstweg erreicht. Nun gut, auf diesem ist das letzte Stück durch den Wald recht unspektakulär, aber das sind ja bloß die letzten paar hundert Meter. Zum Schluss überquert man noch einmal die Straße und schon ist man wieder am Haus Ternell.

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