Coronavirus und die Reisefolgen

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  • wenn mir , was wirklich selten ist, mal die Decker auf den Kopf fällt denke ich an die, die es in diesen Zeiten wirklich schwer haben! Sei es in beruflicher Hinsicht oder auch in gesundheitlicher. Beide Probleme habe ich als Pensionär nicht und ich rege mich wirklich auf über die, die nur noch an die nächste Reise denken oder sich beschweren das sie auf Events und Verwandtenbesuche verzichten müssen.

    Gerade gestern bekam ich Nachrichten aus Schweden, frühere Nachbarn sind an Coronafolgen gestorben, das macht mich sehr traurig.

    Auch etliche Bekannte /Freunde nehmen es hier mit den Regeln immer noch nicht nicht so genau!


    Um es ganz klar zu sagen:


    Alle die sich nicht an die Regeln halten treten die Anstrengungen derer die es tun mit Füssen!!!!

    Das kann ich einfach nicht hinnehmen und sage das auch oft und laut!

  • Sorry, das musste mal gesagt werden.

    Hallo Michael.


    Wir könnten uns jetzt über so vieles, was schief läuft, die Köpfe heißreden.

    Aber, so glaube ich, es ist besser, voller Zuversicht in die Zukunft zu sehen.

    Negative Gedanken erschweren uns nur das Leben.


    Es ist gut, daß Du deinen "Frust" hier losgeworden bist.

    Ich denke, wir alle können mit Dir fühlen.

    Und ich bin sicher, daß wir uns auch alle mal sehen werden, sehr wahrscheinlich auf Deinem Stellplatz.

    Denn wir sind froh, Dich, Dein Forum, Deinen Stellplatz zu haben.


    Also, wenn Dir danach ist, lass Deinen Gedanken freien Lauf, hier sind genügend Leute, die die seelische Last mittragen können.

    Du weißt schon, geteiltes ist wie halbes Leid.


    Einen schönen 3. Advent und gesegnete Weihnachtstage

    Gruß
    Michael

    Nimm nur Erinnerungen mit, hinterlasse nichts außer Fußspuren. << Chief Seattle >>

  • Ich danke euch. Ich sag's mal so: Es ging mir weniger darum, euch das mitzuteilen als eher den Menschen, die hier anonym mitlesen. Denn davon gibt es jede Menge. Oder anders erzählt: Als damals die Soforthilfe verkündet wurde, erhielt ich eine Whatsapp-Nachricht, ob wir denn auch schon die 9000 Euro beantragt hätten. Von dieser Person höre ich sonst praktisch nie etwas. Und in diesem Fall kam auch keine Frage, ob wir gesund wären oder ob alles okay wäre. Sondern nur die, meiner Meinung nach, unverschämte Frage, ob wir die Soforthilfe beantragt hätten.

    Schon da wurde mir klar, dass da auch ein wenig Missgunst im Spiel ist.


    Na ja, wie auch immer. Ich sehe mich in einer sehr komfortablen Lage. Meine Frau und ich dürfen beide derzeit nicht mit anderen Menschen zusammenarbeiten, wir haben hier nur meine Eltern und sonst keinerlei andere Kontakte und wir müssen eigentlich nur zum Einkaufen unter Menschen. Insofern haben wir zwar derzeit kein Einkommen, sehen uns aber ein wenig in der glücklichen Lage, diese gesamte Situation aussitzen zu können.


    Aktuell werden in diesen Stunden in ganz Deutschland die gesamten Geschäfte für die nächsten vier Wochen geschlossen und ich denke mir: "Wie gut, dass wir diesen traurigen Moment schon vor sechs Wochen hinter uns lassen konnten". Allerdings weiß ich auch, dass die Geschäfte eher öffnen werden als wir. Aber na ja, wir sind auch irgendwann wieder an der Reihe. Also alles gut.

  • An den Einkommenseinbußen gibt es nichts zu beschönigen, ich hoffe, Ihr kommt einigermaßen durch die Zeit. Die Whatsapp an Dich ist ein hässliches Zeichen der Neid-Gesellschaft. Zum Glück sind nicht alle so. Ich wäre derzeit allerdings auch lieber deutsche Beamtin mit geregeltem Einkommen (ha, ich kann auch Neid... ;) )...


    Nach China zu Reisen ist ja aufgrund der Einreisebeschränkungen (es werden keine Touristenvisa ausgestellt, Arbeitsvisa nur in begründeten Ausnahmefällen) derzeit unmöglich. Innerhalb Chinas kann man zwar reisen, klug ist das aber nicht. Einem Bekannten ist heute genau das passiert, was wir die ganze Zeit befürchtet haben und deshalb in Peking geblieben sind. Womo-Trip in der Provinz, Anruf der Pekinger Gesundheitsbehörde, an Ort und Stelle stehen bleiben und er (und Frau und zwei Kinder) sind mit Ambulanzen in ein abgeranztes Quarantänehotel gebracht worden. Er war letzte Woche zur falschen Zeit am falschen Ort: in einem Restaurant neben dem aktuellen "Ausbruch" (3 Fälle, heute ist der 2. Tag ohne weitere lokale Neuinfektion). Erste Testergebnisse sind negativ, trotzdem erstmal eine Woche überwachte Quarantäne in dem Hotel. Na dann, frohes Fest...


    Ich hab zahlreiche Bekannte, die derzeit auf Hainan sind ("chinesisches Hawaii"). Manche von denen werden gerade nervös... So sehr ich das Reisen vermisse, auf die Art von Nervenkitzel kann ich gern verzichten.

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  • Uns hat es jetzt auch erwischt. Nicht persönlich, glücklicherweise.

    Aber unser Landkreis ist auch mit deutlich über 200 Fällen mit einer Ausgangssperre bis 04.01.2021 versehen worden. Wir sind ein großer Flächenkreis mit wenigen Einwohnern. Und in einigen Altenpflegeheimen und einer Firma sind die Zahlen stark gestiegen. Somit wird der ganze Landkreis betroffen, obwohl diese Hotspots über 40 Km von hier weg sind.

    Das ist auch in Ordnung für uns, wo sollte man die Grenze ziehen? Nur 8 Km Luftlinie von hier wären wir in NRW und in einem Landkreis mit weniger Infizierten. Dort dürften wir also abends nach 21 Uhr noch einkaufen, hier nicht mehr ;) ---müssen wir aber nicht, wir sind gut versorgt.

    Ich will nicht meckern, finde das Ganze noch zu lasch. Man sollte auch tagsüber zuhause bleiben und nur zum Einkaufen oder zum Arzt fahren dürfen. Meine Frau muss noch bis Mittwoch zur Arbeit, auch wenn keine Kundschaft kommen kann, aber dann hat sie auch frei bis ins neue Jahr. Wir können also die Quarantäne gut aushalten.

    Natürlich wird die Ausgangssperre über Weihnachten gleich wieder aufgeweicht...da gilt sie nicht ab 21 Uhr, sondern Heiligabend erst ab 24.00 Uhr und an den Feiertagen ab 22 Uhr...verstehen muss man das wohl nicht, oder? An Silvester gilt die Sperre ebenfalls von 21 Uhr bis 5 Uhr am 01.01.2021. Also sollte es ein ruhiges Silvester werden. Feuerwerk abzuschießen ist zwar nicht verboten, aber ich glaube, die "Restbestände" werden eher gering sein. Und da man ja sein Grundstück so spät nicht mehr verlassen darf, ist das Alles zu vernachlässigen.


    Das Wohnmobil steht gelangweilt im Carport. Alle Bastelarbeiten sind erledigt und wir könnten sofort los, wenn es wieder geht. Meine Schweizer Vignette, die ich im Februar gekauft hatte, weil wir eigentlich im Juni in die Schweiz zu Freunden wollten, wird wohl ungenutzt ablaufen...egal.

    Bleibt alle gesund.

    Und wenn wir alle wieder reisen dürfen sollten wir uns wirklich mal treffen...

    Schöne Feiertage und einen guten Rutsch, falls wir uns nicht mehr lesen

    Liebe Grüße aus Nordhessen

    Gruß
    Helmut und Ilona
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  • Bei uns beginnt nun ab dem 26.12. der dritte Lockdown, der bis 18.1.2021 bzw wer sich nicht Freitesten lässt bis 24.1.2021 dauert.

    Und etliche Branchen sind wieder arg betroffen.

    Die Gastronomie schweigt und lächelt, denn die bekommen sogar 80% Umsatzersatz. Das bringt vielen mehr, als wenn sie öffnen würden.

    Der Tourismus ist in Wien um 70% eingebrochen und fraglich wie viele Hotels es künftig noch geben wird.

    Die 7-Tage-Inzidenz ist in Wien inzwischen wieder 120 zurückgegangen, aber es dauert alles lange.

    Ob die Impfungen bis Mitte 2021 wirklich eine Normalisierung bringen werden?

  • wir haben einen leichten/mittleren Lockdown seit Wochen, die Gastronomie und Kulturstätten sind alle geschlossen und die Bergbahnen in Graubünden dürfen offen bleiben und die Alphütten dürfen Takeaway anbieten aber kein Alkohol, nichts zum sitzen und ausruhen und einfach im Schnee am Boden das Takeaway essen wer will ;) Wer solche Bestimmungen macht hat keine Ahnung von Realität finde ich, völlig bescheuert und unbrauchbar. Natürlich kann man Getränke und Essen im Rucksack mit nehmen wie beim Wandern, das machen wegen den Preisen eh schon viele auch ohne Corona. Die Natur ist nicht ansteckend ;)


    Ich will Corona nicht als harmlos hin stellen aber da ist von jedem Einzelnen Eigenverantwortung gefragt um sich selber zu schützen und alles andere so normal wie möglich laufen zu lassen, dann wäre es einiges leichter für alle Beteiligten und hätte jeder selber in der Hand was man will oder nicht, ob offen zu haben oder zu schliessen.

  • Wollte heute mal Corona-Erfahrungen teilen, die mit Reisen weniger zu tun haben. Und zwar zum Thema Click & Collect bzw. online bestellen und abholen. Im ersten Lockdown haben wir das zwei Mal bei Rewe versucht. Da war ja alles noch relativ unsicher und wir hatten keine Lust, durch Supermärkte zu schlendern.

    Das Bestellen auf der Website war absolut simpel und wir konnten uns einen Termin zum Abholen aussuchen. Das hatte den Vorteil, dass wir langfristig planen konnten. Enttäuschend war jedoch, dass am Tag der Abholung manche Produkte nicht vorrätig waren. Am Tag der Bestellung waren sie das und wir nahmen an, bei einer Woche Vorlauf wäre dann die Bestellung ausreichend abgesichert. Außerdem mussten wir bei dieser Filiale dann doch auch in die Räumlichkeiten und standen eigentlich die ganze Zeit neben den Kassen, um unsere Waren entgegen zu nehmen. Das wollten wir damals ja eigentlich vermeiden. Daher kam das nach zwei Versuchen nicht mehr für uns in Betracht. Das hatten wir uns ein bisschen besser vorgestellt.


    Nun kam der zweite Lockdown und wir hatten schon länger vor, unsere Wohnung ein wenig aufzufrischen. Insbesondere neue und schönere Bücherregale standen schon länger bei uns auf dem Wunschzettel. Also nutzten wir die Bestellmöglichkeit bei Ikea, wir wussten ja, was wir wollten. Außerdem konnten wir so das Nützliche mit dem Sinnvollen verbinden. Denn nach zwei Monaten Stillstand konnte unser Wohnmobil mal wieder ein paar Kilometer bewegt werden. Also bestellten wir am zweiten Weihnachtsfeiertag (Samstag) und wählten den 30. Dezember (Mittwoch) zur Abholung aus. Auch eine Zeitspanne wählt man aus und wir entschieden uns für 10 Uhr. Gleich wenn der Laden "öffnet". Ich werde wohl nie wieder mit unserem Kastenwagen direkt vor der Tür parken können. Ist schon schön, so ein großer fast leerer Ikea-Parkplatz. Fast leer deshalb, weil es eine Hand voll anderer Kunden gab, die ebenfalls einkauften. Alle brav mit Maske und Abstand. Es gab zwei Abholmöglichkeiten. Je nach Endziffer der Bestellnummer mussten wir entweder zum Ikea-Eingang oder zum Ikea-Ausgang. Dort durfte man aber nur einzeln rein, meine Frau musste draußen warten. Drinnen wurde mir der bereits bepackte Einkaufswagen überreicht und das war es dann. Leider hier das gleiche Schicksal: Ein kleineres Möbelstück fehlte und das erfuhren wir am Dienstagnachmittag vorab per Mail. Hier hätte ich jetzt eigentlich auch gedacht, dass man bereits frühzeitiger die Bestellungen zusammenstellen würde. Click & Collect kostet übrigens 10 Euro Aufpreis. Grundsätzlich sind wir aber nicht ganz unzufrieden.


    Und seit gestern hatten wir (mal wieder) kein Internet und riefen erneut unseren Provider an. Der schickte heute den vierten Telekom-Techniker innerhalb der letzten acht Monate. Mittlerweile ist das ein langes Thema für sich, aber in diesem Fall lag es wohl tatsächlich an unserem Router. Der hatte uns gestern verlassen, was wir zunächst nicht wussten. Wir schoben das natürlich erstmal auf die Leitung. Wie auch immer. Ein kaputter Router ist für uns über das Wochenende natürlich der digitale Supergau. Aber der Telekom-Techniker sagte uns, dass wir doch auch eine eigene Fritzbox kaufen könnten. Es dauerte ein paar Sekündchen, bis uns eben einfiel, dass man solche Sachen eben nicht nur online kaufen kann. Und siehe da: Hier in NRW gibt es auch Click & Collect bei Saturn, Mediamarkt & Co. Auf der Seite von Saturn wird darauf hingewiesen, dass das nicht in Bayern, Baden-Württemberg oder Thüringen möglich sei. Also haben wir schnell bestellt und warteten mal ab, wann wir das wohl abholen könnten. Es dauerte keine halbe Stunde, bis wir die Abholbestätigung per Mail bekamen. So zogen wir sofort los zum Geschäft und mussten dort zur Warenannahme. Zwei Pärchen vor uns, eine Frau hinter uns, alle weit voneinander entfernt. Schnell bezahlt, Gerät lag schon in Griffweite und wir konnten nach weniger als drei Minuten Aufenthalt wieder gehen.


    Wenn ich also diese drei Erfahrungen bewerten sollte, dann hat Saturn den Platz 1 verdient. Es war eine sofortige Abholung möglich, die wirklich sehr einfach, sicher und schnell vonstatten ging und auch nicht mit Extrakosten belegt war. Und wir sind so glücklich, dass wir wieder online sind. ;-)

  • In Österreich gibt es SATURN nicht mehr. Diese Marke wurde im Oktober 2020 aufgelassen und nun auch als Media-Markt geführt.

    ONLINE-Bestellungen bei Geschäften, Lebensmittelhandel und Restaurant hat sich seit dem erste Lockdown auch bei uns wesentlich verbessert.

    Bin sicher, nach dem vierten Lockdown wird diese Art des Shoppens weiter an Zuspruch gewinnen.

    Unser dritter Lockdown macht wenige Fortschritte und beim Impfen geht in Österreich noch weniger voran als in Deutschland.

  • Tja... Ich leide hier in Peking gerade sehr unter der Kältewelle (Rekordwert von MINUS 18 Grad liegt zum Glück hinter mir) und mag nicht vor die Tür. Hab deshalb beim Metzger und beim Bäcker bestellt, beide Lieferungen innerhalb von 30 Minuten hier, ohne Aufpreis beim Bäcker, weil ich zur happy hour bestellt hab (in dem Fall zwischen 14.30 und 17.30) bzw. 16 RMB (2 Euro) beim Metzger. Schwere Sachen wie Getränke, Putzmittel etc. kaufe ich eh grundsätzlich online ein (in der Regel ohne Liefergebühr). - In Bezug auf Corona: Das hat sich vor einem Jahr, als es bei uns so war, dass man kaum vor die Tür gehen mochte, als Riesenerleichterung erwiesen...


    Was das Reisen angeht: Aus China raus: auf keinen Fall, wir kämen nicht wieder zurück (man müsste bei Daimler oder BMW beschäftigt sein - oder noch besser: Diplomat). Innerhalb Chinas wäre Reisen theoretisch möglich (gewesen), wir haben das aber für uns abgelehnt, weil wir nicht zur falschen Zeit am falschen Ort sein wollten - und dann in irgend einem Provinzhotel in Quaranäte gesteckt werden. Das ist zu Beginn der Weihnachtsferien einem Bekannten passiert, der hat sich sein Weihnachtsfest auch anders vorgestellt. Immerhin hat man ihn, seine Frau und die beiden Kinder in ein Familienzimmer gesteckt - das ist aber die Ausnahme. Sonst: ab 14 jeder einzeln. Meine Jungs wären alles andere als entzückt, noch ein Grund mehr, da nix zu riskieren.


    Eigentlich hatte ich auf die Sommerferien gehofft - nix Erholungsurlaub oder Reise, sondern Heimat"urlaub", aber die Osterferien können wir knicken, für den Sommer buch ich auch nix, und vermutlich wird es am Ende eh frühestens zu den Osterferien 2022 was... :(

    Blog: ombidombi.de


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    (Dylan Thomas)

  • Beim Blick auf die letzten Blätter von Michaels Womo-Kalender 2020 fällt mir der Satz auf: "Wir würden uns sehr freuen, Sie (...) wieder begrüßen zu dürfen".

    Angesichts der Corona-Auflagen bekommt dieser Satz einen ganz anderen Beigeschmack...

  • 2!


    Zwei Anrufe heute. Leider erwarte ich gerade einen Anruf von einer nicht-gespeicherten Nummer. Daher musste ich beide Male ans Telefon gehen. Der eine Anrufer wollte gerne heute Nachmittag zu uns kommen und bei uns übernachten. Die andere Anruferin wollte reservieren (was bei uns ohnehin nicht möglich ist). Ein paar Zitate aus den Telefonaten:


    "Sie fragen mich jetzt ernsthaft, ob wir heute geöffnet haben?" (Ich dachte, das sei irgendein Telefonscherz von einem Radiosender oder so :D )


    "Wenn Sie wieder geöffnet haben, kann ich das irgendwo auch im Internet nachlesen, oder?" - "Oder Sie verfolgen einfach die Presse, dann werden Sie schon wissen, ob Beherbergungsbetriebe wieder öffnen dürfen."


    Sorry, nach drei Monaten fehlt mir in solchen Fällen einfach der gastfreundliche Tonfall, den ich eigentlich haben sollte.

  • Dein Geduldsverlust ist total verständlich!


    Wenn es "Inländer" waren, kann ich es auch nicht verstehen.

    Wenn es "Ausländer" waren, kann ich es durchaus verstehen.


    Denn in vielen europäischen Ländern gibt es KEIN Beherbergungsverbot. Soweit ich weiß, aktuell nur in Belgien und Deutschland. Andere Länder haben geringfügige Einschränkungen bzw. gar keine Vorgaben.

    - Dänemark Einreise nur mit triftigem Grund

    - Quarantäne in Österreich und Niederlande


    Gefunden habe ich die Informationen hier: ACSI

    Gruß
    Michael

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  • Nein, nein. Es waren Deutsche. Bei Niederländern oder anderen ausländischen Reisenden wäre ich verständnisvoller. Allerdings wäre ich bei entsprechender Telefonnummer dann sowieso nicht rangegangen. Wie gesagt, ich ging nur ans Telefon, weil ich einen Anruf erwartete und es eben zufälligerweise zwei deutsche Handynummern waren. Und ja, es waren nicht nur deutsche Nummern, sondern deutsche Staatsangehörige. Erstaunlicherweise stellen sich viele Menschen mit Wohnort und Lebensgeschichte vor.


    (Andererseits sollte man natürlich erwarten, dass sich ausländische Reisende mit den aktuellen Bedingungen im Reiseland befassen.)

  • (Andererseits sollte man natürlich erwarten, dass sich ausländische Reisende mit den aktuellen Bedingungen im Reiseland befassen.)

    Ja, ja. So wie sich deutsche Reisende über die Gepflogenheiten in Mallorca oder Thailand informieren, oder? :D

    Gruß
    Michael

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  • Habe gerade gelernt, dass man sich in Sibirien nicht über der Türschwelle die Hand gibt. Besser rein in den Raum oder warten, dass der andere rauskommt.

    Gruß
    Michael

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  • gefunden im Internet


    Nicht immer ist es ganz leicht, Infos zu Reisebeschränkungen im Ausland zu finden...alte Berichte bleiben bestehen und gelten oft schon nicht mehr. Die oft verfolgten Reisebereichte im Internet, speziel bei Youtube, in denen die Autoren davon berichten, wie problemlos sie von Portugal wieder nach Hause gefahren sind, geben oft nur persönliche Eindrücke wieder. Ob das aber rechtskonform ist, ist meist seeehr fraglich.

    So gab z.B. ein HxCx an, dass es keine Probleme gab und er sich nach Rückkehr "freiwillig" in Quarantäne begeben hat. Die Rechtslage war aber zu diesem Zeitpunkt: Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland kommt, MUSS sich beim zuständigen Gesundheitsamt anmelden und MUSS für 14 Tage in Quarantäne, wenn kein Negativtest vorliegt...Mein entsprechender Kommentar zu dem Video war am nächsten Tag bereits gelöscht... soviel dazu....


    Mal ganz abgesehen davon, dass wir im Moment gar nicht wegfahren dürfen: Touristische Reisen sind untersagt.

    Auch wenn man vielleicht irgendwie mit einem Schnelltest über die Grenzen kommt -- was will man dort?

    In vielen Ländern sind Ausgangssperren verhängt und man wundert sich über die laschen Einschränkungen in Deutschland...

    Da hab ich es zuhause deutlich gemütlicher und warte auf besseres Wetter und ein irgendwann vielleicht doch noch funktionierendes Impfsystem. Der Flughafen ist ja schließlich auch fertig geworden... :)


    bleibt gesund und geduldig - es gibt auch eine Zeit nach Corona

    Gruß
    Helmut und Ilona
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  • So gab z.B. ein HxCx an, dass es keine Probleme gab

    Kenne ich und ich finde es erschreckend, wie in der entsprechenden FB-Gruppe einige Leute die Spanienreisenden wie Helden betrachten. Oft liest man oder sieht man bei Youtube Aussagen wie "hier ist alles in Ordnung... stehen zwischen Orangenbäumen... alles sicher... Anreise war unproblematisch...durchgewunken an der Grenze... " usw.

    Da sträuben sich mir die Haare. Hat man nichts aus dem Frühjahr gelernt, wo die Leute teilweise panisch nach Deutschland zurückkehrten?

    Und die ganz andere Sichtweise: Was ist, wenn mir dort etwas passiert? Es muss ja nicht gleich Covid sein, aber einen umgeknickten Fuß möchte ich derzeit nicht in einem spanischen (bzw. ausländischen) Krankenhaus behandelt wissen.


    Ich denke, ich muss nicht erwähnen, dass ich beim Thema Reisen normalerweise ganz vorne in der ersten Reihe stehe. Aber es gibt Situationen, in denen man auch einfach mal die Füße still halten sollte.


    Aber das ist diese "Ich-Mentalität", die immer ausgeprägter wird, so wie mir scheint. Habe ich noch gar nicht erzählt: Im ersten Lockdown bekam ich eine Mail von einem Wohnmobilisten aus dem Münsterland. Das war eine unpersönliche Rundmail an mehrere Stellplatzbetreiber. Diese sollten doch bitte schön ihre Plätze für die Leute aufmachen, die im Wohnmobil leben. Der Ton in der Mail war sehr fordernd und unverschämt, von wegen Solidarität einfordern und so. Habe ich mir seine Website mal angeschaut. Er und seine Holde lebten seit drei Jahren im Wohnmobil und reisten ein bisschen durch Skandinavien und Spanien. Zwischendurch waren sie immer wieder in ihrer Heimat im Münsterland und dort dann letztendlich auch gestrandet. Wussten im Lockdown nicht so recht, wo sie hin sollten. Habe ich mal geschaut, ob sie denn jemals Gast bei uns waren und solidarisch eine Übernachtung bei uns verbrachten. Na ja, was soll ich sagen... ich habe die Mail gelöscht.

  • Hallo Michael, mal eine Lösungsidee: könntest Du nicht für den Stellplatz eine separate Telefonnr. nutzen? Ich meine, dass man früher bei der Telekom bei Komfort-Anschlüssen (so hießen am Ende die ISDN-Anschlüsse) immer mind. 3 Telnr. bekommen hat. Wir haben z.B. privat 7. Ich dachte damals, naja, wenn die Kinder groß sind wollen sie auch ein eigenes Telefon im Zimmer haben, dann noch Fax, und für's G'schäft..... Ich weiß, ich bin noch Generation Festnetz.... :)))))


    Aber die haben wir nie abschalten lassen. und die Telekom gibt sie mir weiterhin kostenfrei. Ich könnte mich also über 7 verschiedene Rufnummern daheim anrufen lassen. Und die meisten Telefone sind auch in der Lage, mehrere Nummern entgegenzunehmen und dafür auch unterschiedliche Klingeltöne zu verwenden. So könntest Du den Stellplatz eben von privaten Anrufen separieren.


    LG

    Volker

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