Wanderung im Schnee

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Endlich wieder draußen – Nach fünfwöchiger Abstinenz hat es mich endlich wieder nach draußen in die Natur gebracht. Und zwar zu einer Wanderung durch den verschneiten Wald südlich des sauerländischen Iserlohns.

Auf dem Parkplatz an der Südstraße trafen wir uns zunächst mit Katrin, die ich auf dem Wanderführerlehrgang kennen gelernt habe, und ihrem Freund Frank, der die Survival-Wildnisschule betreibt. Und so zogen vier erfahrene Wanderer los, das verschneite Sauerland zu erobern. Das bedeutete, dass wir als Erstes einen Aufstieg zu erklimmen hatten, um den Danzturm zu erreichen. Aber frisch, wie wir noch waren, sollte das kein Problem darstellen. Leider ließ das Wetter keine Aussicht zu, die wir normalerweise von dort hätten genießen können.

Also tauchten wir weiter in den Wald ein und folgten nicht nur dem Auferstehungsweg, sondern lange Zeit auch einem weißen D auf schwarzem Grund – dem Drahthandelsweg. Dieser ist ein 32 Kilometer langer Wanderweg zwischen Iserlohn und Lüdenscheid und wer ihn komplett begeht, der kann auch ein Stempelheft füllen. Hätte ich das mal vorher gewusst 😉

Durch den verschneiten Wald wanderten wir gemütlich bis Kesbern im leichten Auf und Ab und wir erfuhren währenddessen durch Frank einiges Wissenswertes über Tierspuren. Kurz hinter Kesbern waren wir so in Gespräche vertieft, dass uns unsere Wanderung zu einem schön verschneiten Acker führte – Sackgasse. Ja, so kann es passieren, wenn man nicht aufpasst. Vier Wanderer, die schon so einiges hinter sich haben, standen plötzlich vor einem Weidezaun und genossen die Aussicht auf – ein Feld.

Also, kurze gemeinsame Orientierung und dann Rückmarsch bis zum letzten Abzweig. Wenig später erreichten wir die Waldroute, legten eine kurze Pause ein und folgten dieser in Richtung Nordwest, zurück zum Ausgangspunkt. Die Sauerland-Waldroute ist mit 240 Kilometern deutlich länger als der Drahthandelsweg und verbindet im steten Auf und Ab die beiden Ortschaften Iserlohn und Marsberg. Wir genossen die Stille des Waldes, die nur gelegentlich von einem Specht unterbrochen wurde und hielten an einer Douglasie an, um dort unser vor Kurzem erlerntes Wissen über den Geruch der Nadeln dieses Baumes anzuwenden.

Kurz darauf kamen wir auch schon wieder am Danzturm an und wärmten uns im dortigen Panoramarestaurant mit einem leckeren Kakao auf. Die Aussicht blieb uns wegen der dichten Wolken leider immer noch verwehrt. Machte aber nichts, schön war der Tag mit seiner etwas über 14 Kilometer langen Wanderung trotzdem. Und zum Abschluss noch ein sogenanntes Photosphere-Foto von der Sauerland-Waldroute. Einfach reinklicken und mit gedrückter Maustaste bewegen:

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