Mosel

2012 – Wandern bei Trier

Ich hatte ja bereits für einen Wanderführer Mittelmosel das Moseltal ausgiebig erwandert und ich bin auch schon einmal komplett die Mosel mit einem Wohnmobil entlang gefahren. Doch die damaligen Wanderungen endeten auf der Höhe von Schweich. Zwischen Schweich und der deutsch-luxemburgischen Grenze gibt es aber noch viele interessante Dinge zu sehen, nicht zuletzt natürlich Trier.

 

Dazu gehört aber natürlich auch die Eifel. Die Eifel ist in gewisser Weise das Pendant zum Hunsrück. Während sich der Hunsrück südlich der Mosel erstreckt, verläuft die Eifel im Norden des Flusses. Die Hohe Acht ist mit 747 Metern Höhe der höchste Punkt der Eifel und zugleich ein Vulkankegel. Und gerade die Vulkanität der Eifel ist das, was diese Region so besonders macht. Denn geologisch betrachtet gilt die Eifel auch heute noch als vulkanisch aktiv. Der letzte große Ausbruch fand zwar vor rund 11.000 Jahren statt und ein Ausbruch ist in naher Zukunft auch nicht zu erwarten, doch theoretisch nicht ausgeschlossen.

 

Meulenwald

Zur Eifel gehört beispielsweise auch der Meulenwald. Er wurde im Jahr 2012 als Waldgebiet des Jahres ausgezeichnet – eine Auszeichnung, die zum ersten Mal vergeben wurde. Dieser ist aber nicht nur ein Wald, sondern zugleich auch ein Höhenzug der Eifel, der bis auf 448 Metern in die Höhe ragt. Sein höchster Punkt ist der Kellerberg, auf dem sich ein hölzerner Aussichtsturm befindet. Im südlichen Bereich ist der Meulenwald stark von der Kiefer geprägt. Gleichzeitig befindet sich am Südrand und am Ortsrand von Trier-Ehrang/Quint das Trierer Forstamt, von dem aus ein fast vier Kilometer langer Rundwanderweg an zahlreichen Exoten vorbei führt und auch als Reise zu den Bäumen dieser Welt bezeichnet wird. So sind dort neben Mammutbäumen auch Ginkgo-Bäume, Korea-Tannen, Robinien, Japanische Lärchen und weitere außergewöhnliche Bäume angepflanzt.

 

Im Meulenwald befindet sich ein imposanter, hölzerner Aussichtsturm auf dem höchsten Punkt des Walds und wurde im Jahr 1999 errichtet. Mit seinem Dach, in dem sich kurioserweise sogar eine Dachluke befindet, ist er 22 Meter hoch. Die Aussichtsplattform erreicht jedoch nur eine Höhe von 18 Metern. Diese reicht aber aus, um die sagenhafte Aussicht über die Baumwipfel genießen zu können und weit über die Eifel seinen Blick schweifen zu lassen. Am Rande des Meulenwalds befindet sich ein Teich, der sogenannte Kaiserhammer Weiher. Ihm gleich gegenüber steht eine alte Ruine, in der früher mal richtig was los gewesen sein muss. Aber das dortige Traditionslokal existiert schon lange nicht mehr.

 

Gleich gegenüber, auf der anderen Seite der Mosel, erstreckt sich der Hunsrück und mit ihm auch die Pellinger Hochflächen, die jedoch nur einen kleinen Teil der Landschaft ausmachen. Wer rund um Trier wandert, wird sich aber sicherlich auch die Stadt anschauen. Immerhin ist sie eine der ältesten Städte Deutschlands. Sie besitzt ein Amphitheater, die Kaiserthermen und auch die Barbarathermen. Letztere sind aber nicht mehr besonders gut erhalten. Das Prachtstück ist natürlich die Porta Nigra. Sie befindet sich unübersehbar am Ende der Fußgängerzone und wird direkt von der Touristeninformation flankiert. An dieser Stelle will ich mich auch nochmal bei der Touristinformation Trier dafür bedanken, dass die Mitarbeiter einen Preis für den von mir veranstalteten Adventskalender in www.molls-reiseforum.de gestiftet haben.

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