Seerosen

Wohnmobilreise durch Ungarn – Balaton Südufer

BALATONALMADI – BALATON / PLATTENSEE SÜDUFER – FONYÓD

Entfernung: Rund 71 Kilometer.
Strecke: Straße 71 bis zur T-Kreuzung der Straßen 71 und 7 – Straße 7 über Siófok, Balatonföldvár und Balatonlelle bis nach Fonyód.
Reisedauer: mindestens ein Tag.
Höhepunkte: Badeurlaub am Balaton *.

Route: Nun geht es weiter nordwärts auf der 71. Dabei umrunden wir den nördlichsten Teil des Plattensees und fahren durch die unspektakulären Ortschaften Balatonfűzfő und Balatonkenese. Wir folgen stetig der Beschilderung zur Autobahn, die wir hinter Balatonaliga unterqueren. Alternativ haben wir natürlich auch die Möglichkeit diese zu nutzen und zwei Abfahrten weiter südlich in Siófok die Autobahn zu verlassen, doch reizvoller ist die Fahrt über Landstraße, die hier nun die Nummer 7 trägt und am südlichen Ufer des Sees verläuft. Unser erstes Ziel ist am Südufer Siófok.

Siófok ist eine der größten Hafenstädte am Plattensee. Umringt von der Autobahn im Süden und dem See im Norden erstreckt sie sich über 17 km am südlichen Balatonufer entlang. Fast alle Schiffe des Linienverkehrs haben Siófok in ihrem Fahrplan stehen.
Drei Merkmale der 24.000 Einwohner zählenden Stadt sind neben dem Massentourismus erwähnenswert. Zum einen wäre da der aus dem Jahr 1912 stammende Wasserturm, der zugleich als das Wahrzeichen der Stadt gilt und schon von weitem zu erkennen ist. Andererseits ist da der Sió-Kanal, der hier in den Balaton mündet und das Wasser des Plattensees mit der Donau verbindet. Der künstliche Wasserlauf wurde in den 1860er Jahren angelegt, doch schon die Römer hatten unter Kaiser Galerius versucht, den Fluss Sió mit dem Balaton zu verbinden.
Die dritte Sehenswürdigkeit des Ortes ist das Museum, das an den Komponisten Emmerich Kálmán erinnert. Von ihm stammt die Operette „Csárdasfürstin“. In seinem Geburtshaus kann man sein Klavier und einige private Gegenstände besichtigen.

Öffnungszeiten Imre-Kálmán-Museum: Di – So 10 – 17 Uhr.

Zu Siófok ist zu sagen, dass der Ort das südliche Pendant zu Balatonfüred am Nordufer des Sees ist. Auch hier herrscht in den Sommermonaten reger Betrieb. Die Stadt, die 1055 erstmals urkundlich erwähnt wurde, ist zu Zeiten des Sozialismus zum größten Ort am Südufer ausgebaut worden, was allerdings teilweise zu Lasten der Erholung ging. Hier existieren zwar schöne und seichte Strände, dennoch muss man besonders in den Abendstunden mit enormer Lärmbelästigung rechnen.

Praktische Hinweise – Siófok
Tourinform, Víztorony, Tel: 084-31 53 55, Fax: 084-31 01 17, E-Mail: siofok@tourinform.hu, Web: www.siofok.hu.

Feste und Folklore:
Eine Woche lang wird im Juli das Internationale Folklorefestival “Aranykagyló“ abgehalten. Auch im Juli startet die Balaton Ruderregatta von Alsóörs nach Siófok und zurück. Am Anfang des Monats wird die „Goldene Muschel“ gefeiert, es ist das größte Folklorefest am Plattensee.

Restaurant Camelot Étterem, Deák Ferenc útca 2, Tel: 084-35 06 98, Web: www.siofok.com/palace.

– Restaurant Zander, Szent László útca 41-43. Zander und Fischsuppe sind die Spezialitäten des Hauses.

– Hattyú Étterem & Pizzeria, Petőfi Sándor útca 7, Tel: 084-35 01 52.

– Piknik Panzió Étterem, Honvéd útca 73, Tel: 084-32 23 22.

Janus Atrium Hotel, Fő útca 93-95, Tel: 084-31 25 46, Fax: 084-31 24 32, E-Mail: hjanus@janushotel.hu, Web: www.janushotel.hu. 29 luxuriös ausgestattete Zimmer mit Klimaanlage bieten Telefon, Sat-TV, Mini-Bar, Safe, Zimmerservice und befinden sich oberhalb von Schwimmbad, Whirlpool, Fitnessraum, Solarium und Massagesalon. Daneben gibt es in dem 4-Sterne-Hotel ein Restaurant, eine Tiefgarage sowie Tennisplätze.

– Korona Hotel, Erkel Ferenc útca 53, Tel: 084-31 04 71, Fax: 084-31 33 50, Web: www.hotels.hu/korona. Ein für Siófoker Verhältnisse durchschnittliches Hotel, günstig gelegen bietet es in 34 Zimmern Telefon, TV und Service. Haustiere sind willkommen und angeboten werden zahlreiche Sport- und Unterhaltungsprogramme. Wer nicht surfen oder rudern möchte, hat hinterm Haus die Gelegenheit im Hotelgarten zu entspannen.

– unzählige weitere Hotels befinden sich in Siófok. Es gibt eine große Auswahl diverser Preiskategorien und Ausstattungswünschen.

Ifjúság Camping, Pusztatorony tér 1, Tel: 084-35 28 51, Fax: 084-35 25 71, E-Mail: siotour.ifjusag@axelero.hu, Web: www.siotour.hu. Lediglich von Ende Mai bis Ende August öffnet dieser Platz seine Tore. Über 500 Stellplätze auf ca. 12 ha, die sich auf mehrere Wiesen verteilen, die wiederum durch Baumbewuchs voneinander abgetrennt sind. Animationsprogramm, Fahrradverleih, Waschmaschine, Supermarkt, Entsorgungsmöglichkeiten der Chemie-Toilette und Zugang zum See. Einfach der Ausschilderung folgen; Komfortausstattung.

– Aranypart Camping, Szent Lászlo útca 183-185, Tel: 084-35 25 19, Fax: 084-35 28 01, E-Mail: siotour.aranypartt@axelero.hu, Web: www.siotour.hu. Ein bisschen größer und etwas längere Öffnungszeiten als der Ifjúság Campingplatz in unmittelbarer Nähe. Hier werden schon im April die Tore geöffnet und erst Ende September wieder geschlossen. Der Platz bietet unter zahlreichen Bäumen parzellierte Plätze, die mit Hecken voneinander getrennt sind. Neben Fahrradverleih, Kinderspielplatz, Strandzugang kann man hier auch Miniaturgolf spielen; Komfortausstattung.

– und andere Campingplätze.

Route: Nur wenige Kilometer sind es auf der schnurgeraden Strecke zwischen Siófok und Zamárdi. Leider hat man auf der Südseite selten einen Blick über den See, so wie wir es vom nördlichen Ufer gewohnt waren.

In Zamardi existieren noch zahlreiche volkstümliche Baudenkmäler. Eines davon ist das sehenswerte Heimatmuseum in der Fő útca 83. Hier wird das frühere Leben in der Region mit Bauernmöbeln und Handwerkszeug anschaulich dargestellt.

Praktische Hinweise – Zamárdi
Tourinform, Kossuth útca 16, Tel: 084-43 45 291, Fax: 08-34 52 90, E-Mail: zamardi@tourinform.hu, Web: www.zamardi.hu.

Feste und Folklore:
Mitte Mai werden mit kulturellen Veranstaltungen und einem Kochwettbewerb die Zamárdi-Tage abgehalten. Das Festival der Straßenmusik findet im Juli statt. Die Saison wird im August mit einem Feuerwerk abgeschlossen.

Restaurant Hoffmann Vendéglő, Szent Istvan útca 2, Tel: 084-34 89 65, Fax: 084-33 12 65.

– Paprika Csárda, Honvéd útca 1, Tel: 030-94 60 512, Fax: 036-84 34 87 05. Wein, Fisch und Wild kann man hier bei Livemusik im Restaurant oder auf der großen Terrasse genießen.

– Weinkeller Szent Kristóf, Tel: 030-93 65 092, Fax: 084-70 50 15, E-Mail. szt.kristof@ax.hu.

Hotel Zamárdi, Eötvös útca 15/1, Tel: 084-34 89 10, Fax: 084-34 89 00. Die 66 Zimmer bieten einen herrlichen Blick über den See und auf die Halbinsel Tihany. Sie sind mit TV, Kühlschrank und Balkon ausgestattet. Im Erdgeschoss des dreistöckigen Hauses befindet sich ein Restaurant. Zum Haus gehört ein abgeschlossener Parkplatz.

– Hotel Platán, Damjanich útca 2b, Tel: 084-54 54 00, Fax: 084-54 54 04, E-Mail: gkupovics@axelero.hu. In dem Drei-Sterne-Haus, das sich nur 300 m vom Balaton entfernt befindet, findet man 16 gepflegte Doppelzimmer mit TV und Telefon vor. Das Hotel bietet ein Restaurant und eine Bar, Internetanschluss, Sauna, Pool und einen abgeschlossenen Parkplatz.

Jugendherberge Gyermeküdülő, Szent István útca 126, Tel: 084-34 87 30. E-Mail: info@talent.datanet.hu, Web: www.talentyouth.hu.

Reiterhof Galopp, Siófoki útca, Tel: 084-34 90 10, Fax: 084-34 90 20, E-Mail: kocsicsarda@axeler.hu, Web: www.kociscsarda.hu. Der Reiterhof hält Unterkünfte und ein Restaurant parat. Gleichzeitig werden Reitvorführungen geboten, sowie Kutschfahrten veranstaltet und Reitstunden gegeben. Im Angebot des 4 Hektar großen Areals befindet sich auch ein Pferdeverleih.

Camping Autós I., Szent István útca, Tel. 084-34 88 63, Fax: 084-34 89 31, E-Mail: siotour.autos1@axelero.hu. 200 m vor der Fähre nach Tihany rechts, nach weiteren 800 Metern links, direkt am See, 13 ha. Parzellierte Stellplätze sowie moderne Sanitäreinrichtungen, Duschen und WC auch für Körperbehinderte, Sportmöglichkeiten wie zum Beispiel Tischtennis, Minigolf, Basketball, ein Tretboot- und Surfverleih. Der Platz liegt direkt am Wasser und ist von Ende Mai bis Anfang September geöffnet. Imbiss, Restaurant; Komfortausstattung.

Route: In Zamárdi folgen wir den Schildern zum Strand und verlassen die Straße, indem wir die Bahngleise überqueren. Wir bleiben auf der kleinen Straße, die am Ufer entlang führt und erreichen Szántód.

Die schmalste Stelle des Balaton ist abermals erreicht. Auf der Nordseite war es die Halbinsel Tihany. Nun sind wir auf der anderen Uferseite, wo sich der südliche Fähranleger befindet, in Szántód.
Hauptattraktion ist die ehemalige Meierei. Heute ist in ihr das Touristen- und Kulturzentrum untergebracht. Einst gehörte es zum Kloster von Tihany. Das älteste Gebäude des Gutshofes ist aus dem Jahre 1741. Im Keller kann man eine Ausstellung über die Winzerei und den Weinanbau besichtigen und auch schon mal einen Tropfen des hier gelagerten Weines probieren. Im Herrenhaus werden Bilder und Plastiken ausgestellt. Doch auch Kutschfahrten und Reitvorführungen werden dem Besucher geboten.
Wer sich aber für das vielfältige Programmangebot des Freilichtmuseums nicht begeistern kann, der sollte zumindest die Christopheruskapelle aus dem Jahr 1735 aufsuchen. Sie steht auf einem benachbarten Hügel und bietet von dort oben einen schönen Rundblick über den Plattensee.

Öffnungszeiten Meierei: Mai bis September 9 – 19 Uhr.

Praktische Hinweise – Szántód
Restaurant Patkó Vendéglő, Móricz Zsigmond útca 73, Tel: 084-34 90 06.

Hotel Laguna Panzió & Étterem, Siófoki útca 1, Tel: 084-34 53 06, Fax: 084-34 53 26. Mit Radio, TV, Mini-Bar und Safe sind die 24 Zimmer ausgestattet. Ferner gibt es einen Hotelgarten, Privatparkplatz und Restaurant sowie eine Bar. An der Rezeption kann man sich für diverse Programmangebote eintragen lassen, die das Hotel arrangiert.

Rév Camping, Nyár útca 1, Tel: 084-34 88 59, E-Mail: siotour.rev@axelero.hu, Web: www.siotour.hu. Zur Siotour-Balaton-Kette gehört dieser etwas kleinere Platz. Direkt neben der Fährstation nach Tihany, 3 ha. Aber auch hier sind die sanitären Anlagen sauber und gepflegt. Der Platz hat ebenfalls Zugangsmöglichkeit zum See. Die Stellflächen für Wohnmobile, Caravans und Zelte befinden sich auf Rasen unter einigen Schatten spendenden Bäumen, Restaurant, kleiner Supermarkt; Komfortausstattung.

Route: Am Fähranleger in Szántód halten wir uns links und folgen dem Straßenverlauf in Richtung Südwesten.

Ebenfalls ein beliebter Badeort ist Balatonföldvár. Hier kann man auf der rund 1000 m langen Promenade flanieren oder das Treiben am größten Segelhafen des Balaton beobachten. Im Ortskern stehen noch mehrere Dutzend Villen, was verrät, wie vornehm der Ort in seiner Blütezeit einst war.

Praktische Hinweise – Balatonföldvár
Tourinform, Széchenyi Imre u. 2, Tel: 084-70 00 36, Fax: 084-34 09 16, E-Mail: balatonfoldvar@tourinform.hu, Web: www.balatonfoldvar.hu.

Restaurant Tátrai Pizza-Grill, Széchenyi útca 7, Tel: 084-34 04 58.

– Kukorica Csárda, Budapesti útca 41, Tel: 084-34 03 87.

Anna-Mária Villa Hotel, Rákóczi útca 9, Tel: 08-34 03 15, Fax: 084-54 00 07, E-Mail: amv@matavnet.hu, Web: www.hotels.hu/annamaria oder www.extra.hu/annamaria. Das erste Haus am Platze ist dieses schmucke Schlosshotel. Es beherbergt eine Bar, ein Café sowie zahlreiche Sportmöglichkeiten wie zum Beispiel Segeln, Surfen, Tennis, Kegeln und verfügt über einen eigenen Bootsanleger. Vor dem Haus der Strand, hinter dem Hotel der Garten; Der Ausblick aus einem der 20 Zimmer ist sehr schön. Sie bieten zusätzlich Mini-Bar und Sat-TV.

– Hotel Festival, Rákóczi útca 32-40, Tel: 084-34 03 71, Fax: 084-34 03 80, E-Mail:festival@elender.hu, Web: www.hotels.hu/festival. Dieses größte Hotel im Ort bietet in 320 Zimmern fast 1000 Menschen Platz. Dementsprechend ist das Haus auch schon fast eine Kleinstadt und bietet neben einem Restaurant, einer Bierstube und einer Bar auch einen Shop, Ruderbootverleih, Jagd- und Reitmöglichkeiten, Animationsprogramme, Tennisplätze und einen abgeschlossen Parkplatz sowie eine Tiefgarage. Die Zimmer sind einfach und zweckmäßig ausgestattet.

Jugendherberge Hotel Juventus, József Attila útca 6, Tel: 084-34 03 13, Fax: 084-34 03 03, E-Mail: hotjuve@mail.matavnet.hu, Web: www.hotels.hu/juventus-bfoldvar.

– Magyar Tenger Camping, Kemping útca 6, Tel: 084-34 02 40, E-Mail: siotour.magyartenger@axelero.hu. 5,5 ha. Nur drei Monate zwischen Anfang Juni und Anfang September hat dieser Platz geöffnet und bietet in baumreicher Umgebung zahlreiche Parzellen, die mit schönen Blumenhecken abgetrennt sind. An der Straße 7 zwischen Kilometer 120 und 121 Richtung See abfahren. Chemie-Entsorgung möglich; Komfortausstattung.

Route: Wir folgen der Beschilderung nach Balatonlelle und erreichen nach 5 km auf der Straße 7 Balatonszárszó.

Einer der größten Lyriker Ungarns nahm sich im kleinen Ort Balatonszárszó das Leben. Ein Museum in der nach ihm benannten Straße József Attila útca informiert über das kurze Leben des Dichters, das im Jahr 1937 ein tragisches Ende fand.

Öffnungszeiten Gedenkmuseum: Mai bis Oktober 10 – 18 Uhr, November bis April 10 – 14 Uhr.

Praktische Hinweise – Balatonszárszó
Restaurant Tóparti Étterem, Mikszáth Kálmán útca 1, Tel: 084-36 29 43.

Főnix Hotel, Mikszáth K. útca 5, Tel: 084-94 99 61, Fax: 084-36 29 47. Die 13 Zimmer sind mit Fernsehen ausgestattet. Ansonsten bietet das Hotel einen eigenen Garten, Restaurant mit vegetarischem Angebot und eine Bar.

– Paradiso Panzió, Gábor Áron útca 48, Tel: 084-36 34 33. Solarium, Bierstube, Restaurant und ein bewachter Parkplatz werden dem Gast hier geboten.

Jugendherberge Csongrád Megyei Önkormányzat Gyermeküdülője, Tábor útca 3, Tel: 084-36 26 36.

Túra Camping, József Attila park, Tel: 084-31 56 60, Fax: 084-36 27 54, E-Mail: ivettgu@hu.inter.net. Ab Balatonszárszó ausgeschildert, ca. 2 ha. Rund 280 Stellplätze, doch sehr kurze Öffnungszeiten: von Mitte Juni bis Ende April; Standardausstattung.

Route: Fast unbemerkt fließen die Ortschaften Balatonszárszó und Balatonszemes ineinander über.

Die einzige Sehenswürdigkeit in Balatonszemes ist das Postmuseum. Es liegt direkt an der Straße 7, die hier den Namen Bajcsy-Zsilinszky útca trägt. Dort wo sich eine alte Postkutsche vor dem Haus befindet, ist das Museum zu finden. Interessierte Philatelisten können im Museum Sonderstempel erhalten oder sich über das Postwesen in Ungarn bzw. über die hiesige ehemalige Poststation zwischen Székesfehérvár und Nagykanizsa informieren.

Öffnungszeiten Postmuseum: Mai bis September Di – So 10 – 18 Uhr.

Praktische Hinweise – Balatonszemes
Restaurant Vigadó Étterem & Sörpince, Bajcsy-Zsilinszky útca 25, Tel: 084-36 01 33. Wenige Meter vom Postmuseum entfernt.

Park Hotel Szindbád, Árnyas fasor 1, Tel: 084-36 10 71, Fax: 084-36 10 91, E-Mail: recepcio@szindbad.datanet.hu, Web: www.hotels.hu/szindbad_bszemes. 26 Zimmer verfügen über Zimmerservice, Radio, Sat-TV, Internetanschlussmöglichkeit und Telefon. Das Hotel organisiert Programme und bietet Jagd- und Reitmöglichkeiten in der näheren Umgebung. Zum Drei-Sterne-Hotel, dem Besten vor Ort, gehören ein Restaurant, ein Café und eine Bar.

Jugendherberge Siotour – Lidó Motel, Ady Endre útca 8, Tel: 084-36 01 12, E-Mail: siotour@mail.matav.hu, Web: www.siotour.hu.

Lidó Camping, Ady Endre útca 8, Tel: 084-36 01 12, E-Mail: siotour.lido@axelero.hu, Web: www.siotour.hu. Fahrradverleih, Kinderspielplatz, Waschmaschine, Animationsprogramm und Zugang zum Balaton hat dieser Platz, der von Mitte Mai bis Anfang September geöffnet hat. Es herrscht auf ca. 1,5 ha freie Platzauswahl unter Schatten spendenden Bäumen; Komfortausstattung.

– Vadvirág Camping, Arany János útca 101, Tel: 084-36 01 14, E-Mail: siotour.vadvirag@axelero.hu, Web: www.siotour.hu. Nur wenige Meter vom Lidó Campingplatz entfernt, befindet sich dieser Campingplatz, der ebenfalls zur Siotour-Gruppe gehört, 14 ha. Geöffnet hat er allerdings erst ab Anfang Juni. Neben Ver- und Entsorgung für Reisemobile kann man hier auch einen der zahlreichen Bungalows mieten. Ansonsten stehen mehrere Wiesen für über 700 Caravans, Reisemobile oder Zelttouristen zur Verfügung. Der Ausschilderung folgen. Restaurant, Imbiss, kleiner Supermarkt; Komfortausstattung.

– weitere Campingplätze.

Route: Auch die nächsten beiden Ortschaften sind über die Straße 7 in südwestlicher Richtung zu erreichen.

Wer eine ungarische Landkarte aus den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts hat, wird die Orte Balatonlelle und Balatonboglár nicht finden. Denn 1979 wurden diese beiden Orte zu Boglárlelle vereint, allerdings nur bis 1991. Zu diesem Zeitpunkt entschied man, dass die beiden Gemeinden sich wieder selbstständig verwalten sollten. Beide Orte haben bis auf den Sandstrand nichts weiter zu bieten, als einen rund 165 m hohen Burghügel, von dem man einen schönen Ausblick auf den See genießen kann.

Praktische Hinweise – Balatonboglár/Balatonlelle
Tourinform, Erzsébet u. 12-14, Tel: 085-55 01 68, E-Mail: balatonboglar@tourinform.hu. Web: www.balatonboglar.hu.

Feste und Folklore:
Im Juli messen sich Schwimmer gegenseitig in der Disziplin des Balaton-Durchschwimmens. In Balatonlelle wird am ersten Juliwochenende das Fischkesselkochen veranstaltet und im August wird eine Segelschiffparade abgehalten.

Restaurant Platán Cukrászda & Bisztró, Szentmihályi útca 1, Balatonboglár, Tel: 085-35 12 54.

– Gasthaus Sonnenschein, Kazinczy útca 18, Tel: 085-35 06 04. Eine der Top-Adressen im Ort, wenn es um Balatonspezialitäten geht.

– Albatros Vendéglő, Rákóczi útca 291a, Balatonlelle, Tel: 085-35 17 44.

Hotel Villa Romantika, Csejtei útca 15, Balatonboglár, Tel: 085-35 32 99. Nur 10 Zimmer aber einen eigenen Strandzugang sowie die Möglichkeit zu segeln, surfen oder sich ein Ruderboot auszuleihen. Die Zimmer sind einfach und zweckmäßig eingerichtet, bieten aber Sat-TV. Zum Hotel gehört auch ein kleines Restaurant.

– Napfény Panzió és Étterem, Kazinczy útca 18, Balatonboglár, Tel: 085-35 20 07. Das Zwei-Sterne-Hotel bietet Surf- und Ruderbootverleih, ein Restaurant auch mit vegetarischem Angebot und 13 gemütliche Zimmer mit Sat-TV.

– Francoise Hotel, Köztársaság útca 31, Balatonlelle, Tel: 085-35 24 29, Fax: 085-35 22 33, E-Mail: kontakttourist@mail.matav.hu, Web: www.balaton.net/kontakt.htm. Das Drei-Sterne-Hotel mit dem für ungarische Verhältnisse außergewöhnlichen Namen hat 20 vollklimatisierte und gut ausgestattete Zimmer mit Sat-TV, Mini-Bar, Telefon und bietet zahlreiche Sportmöglichkeiten. Es kann gesegelt, gerudert, gejagt, geritten oder geangelt werden.

Jugendherberge HM Petőfi Sándor, Gyermeküdülő, Köztársaság útca 23, Tel: 085-35 02 46, Fax: 085-35 06 22.

Aranyhíd Camping, Köztársaság útca 53, Balatonlelle, Tel: 085-35 04 49, E-Mail: siotour.aranyhid@axelero.hu, Web: www.siotour.hu. 100 Wiesenstellplätze mit direktem Zugang zum Plattensee bietet dieser Campingplatz. Neben dem Angebot des Fahrradverleihs, Kinderspielplatz und einer Entsorgungsmöglichkeit für die chemische Toilette sind hier Haustiere ausdrücklich willkommen; Komfortausstattung.

– Sellö Camping, Kikötö sétány 3, Tel: 085-55 03 67, E-Mail: sellocamp@balatonihajozas.hu, Web: www.balaton.hu/mahart. Direkt am Strand mit flachem Zugang zum Balaton ist dieser Platz schön gelegen, 16 ha. Die sanitären Einrichtungen sind nicht mehr ganz modern aber zweckmäßig. Rund 150 Stellplätze finden sich zwischen Mitte Mai und Ende September auf dem Platz. Zwischen Kilometer 140 und 141 ausgeschildert; Mindestausstattung.

Route: Der letzte Ort am Balaton, den wir auf unserer Reise besichtigen und dementsprechend über die Straße 7 erreichen ist Fonyód.

Der größte Ort am Südufer des Balatons nach Siófok ist Fonyód. Dieser Badeort zählt rund 8.000 Einwohner und bietet ebenfalls einen breiten Badestrand mit einer 464 m langen Mole. Markantestes Merkmal der Stadt ist der gleichnamige Vulkanberg. Seine zwei Gipfel Sipos-hegy und Vár-hegy erheben sich über 200 m hoch. Heute stehen die bewaldeten Hügel unter Naturschutz. In früheren Zeiten waren sie mit einer dünnen Basaltschicht bedeckt. Diese wurde aber im Laufe der Jahrhunderte durch Menschenhand abgetragen und im Ort verbaut.

Praktische Hinweise – Fonyód
Tourinform, Ady Endre útca 1, Tel: 085-36 37 70, E-Mail: fonyod@tourinform.hu.

Feste und Folklore:
Lampionfest Mitte August mit Lichterumzug, Straßenball und nächtlichem Feuerwerk.

Restaurant Rubin Étterem & Steak-House, Fürdő útca 23, Tel: 085-36 05 79.

– Halászó Macska Csárda, Vitorlás útca 1, Tel: 085-36 24 12.

West Place Hotel, Vitorlás útca 24, Tel: 085-36 31 02, Fax: 085-36 01 07. Segelmöglichkeit, Solarium, Sauna, Restaurant. Die sechs Zimmer sind mit TV und Telefon ausgestattet.

Jugendherberge Siotour – Napsugár, Wekerle útca 5, Tel: 085-36 12 11, Fax: 085-36 10 24, E-Mail siotour@mail.datanet.hu, Web: www.siotour.hu. Die Jugendherberge ist mit dem Campingplatz zusammengeschlossen.

Napsugár Camping, Wekerle útca 5, Tel: 085-36 12 25, Fax: 085-36 10 24, E-Mail: siotoru.napsugar@axelero.hu. Von Ende Mai bis Anfang September hat dieser Wiesenplatz mit fast 2000 Stellplätzen geöffnet, 7,5 ha. Der Strand ist allerdings von der Liegewiese durch die Bahnlinie abgetrennt. Restaurant, Laden, Minigolf, Gasflaschentausch. Ab dem Kilometer 150 der Ausschilderung folgen; Standardausstattung.

Abstecher Kis-Balaton

Route: Der Kis-Balaton ist leicht zu finden. Wir fahren in Fonyód weiter auf der 7 in südwestliche Richtung. Nach 41 km erreichen wir Zalakomár. Hier an der Ampelkreuzung biegen wir rechts ab in Richtung Keszthely. 7 km hinter Zalakomár treffen wir auf Balatonmagyaród, einer der Ausgangspunkte für einen Ausflug zum Kleinen Balaton. 

Sumpfige Wiesen und Schilfflächen machen den Kis-Balaton zu einem Paradies für zehntausende Vögel. 150 verschiedene Vogelarten, wie zum Beispiel den Silberreiher, Edelreiher und auch Störche kann der Ornithologe hier beobachten. Auf der Insel Kányavár gibt es dazu zwei Beobachtungstürme.
Der Kis-Balaton war aber nicht immer ein eigenständiger See. Im 18. Jahrhundert gehörte er noch zum eigentlichen Balaton. Doch für den Bau der Eisenbahnlinie am Südufer wurde der Wasserspiegel des Balatons gesenkt und der Fluss Zala kanalisiert. Der Kis-Balaton versumpfte zunächst und stand kurz davor auszutrocknen. Der Plattensee hingegen wurde mit Nährstoffen angereichert, die er nicht mehr selber abbauen konnte. Man stellte fest, dass der Kis-Balaton als Filter gewirkt hatte, dieser aber nun fehlte. In den 1970er Jahren nahm das Algenwachstum im Balaton derart zu, dass man sich etwas einfallen lassen musste. So wurde 1981 die Schleuse am Fluss Zala errichtet, und der Kis-Balaton aufgestaut. Dessen Wasserspiegel liegt nun wieder 2 m höher als der des Balaton und kann so wie Jahrtausende zuvor die Schadstoffe filtern.
Lohnenswert ist nur wenige Kilometer südöstlich des Kis-Balaton das Büffelreservat in Kápolnapuszta. Es ist das einzige in Mitteleuropa und erlaubt den Besuchern sogar den Kontakt zu den Tieren.

Der Text stammt aus meinem Wohnmobilreiseführer „Ungarn“, der mittlerweile nicht mehr im Handel erhältlich ist. Daher können die Angaben veraltet sein.

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