Unarten

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    • Heute muß ich mir mal Luft machen, denn es stinkt mir im wahrsten Sinne des Wortes. :stop:
      Es greift eine Unsitte unter Wohnmobilisten um sich, die ehrlichgesagt, ekelerregend und unverschämt ist. :grr:
      Scheinbar darf man seine Entsorgung der Toilettenkassette nicht mehr alleine vornehmen, denn immer wieder drängeln sich Leute per pedes mit der Kasette bewaffnet an dem Wohnmobil und an einem selbst vorbei und glauben sich berechtigt, während man noch da steht, ihre Toilette zu entsorgen, am besten noch gleichzeitig mit einem in dem selben Schacht. Ungeachtet dessen, dass noch andere Womos da stehen und auf die Entsorgung warten. Scheinbar ist der Inhalt so übelriechend, daß man nicht warten kann bis man dran ist :evil: . Auf den Hinweis, daß man nicht zusehen möchte, wie sein Toiletteninhalt vor den eigenen Füßen ausgeschüttet wird <X und geschweige denn noch vielleicht ans Womo spritzt, wird man noch beschimpft. Leider sind solche Szenarien mittlerweile keine Seltenheit mehr, ob mehrmals schon selbst erlebt oder auch beobachtet.
      Ist denn die Ellbogenmentalität unter Womofahrern schon soweit fortgeschritten, daß man das kleine Quentchen Anstand auch noch begraben hat. Was noch beschämend dazukommt ist, daß diese Vorfälle meist in Deutschland passiert sind. Zumindest was ich jetzt beobachtet und erlebt habe. Es ist doch nicht zuviel verlangt, daß man mit etwas Abstand, wartet , bis der andere mit seiner V/E fertig ist :!:

      Habt ihr auch schon solche Erlebnisse gehabt oder beobachtet?
      Wo führt das noch hin, wenn jedes Jahr noch mehr Womos zugelassen werden?
      Muss man in Zukunft seinen Platz zur Entsorgung verteidigen? X(
      Ich bin..
      Teilzeit-Engel
      Gelegenheits-Hexe
      Gleitzeit-Teufel
      Vollzeit-Verrückte
      ....aber glücklich!
    • genau so erlebt man es und noch einiges mehr ...... am Stellplatz Salzburg ist einer Duschen gegangen und hat sein Womo am V/E stehen gelassen in dieser Zeit, dass die anderen warten mussten war ihm egal :grr: :thumbdown:
      Vor allem mit Frisch und Grauwasser /Cassettenlehrung erlebt man Haarsträubendes ..... solche Sachen melde ich wenn möglich an der Reception damit solche Missstände nicht überhand nehmen, da kann ich nicht meinen Mund halten !!! :stop:

      liebe Grüsse vom Unfallmonster :kuckuck:
    • erlebe ich nie da wir nur ab und an mal eine "Nottoilette" entsorgen müssen- ganz einfach im Restmüll und ansonsten die CP Toilette benutzen. Das Geschilderte ist eklig, so wie wenn man beim pinkeln nicht alleine ist ;(

      Wir standen beim Camper Kauf vor der Wahl- Nottoilette oder Porta Potty. Die Wahl fiel auf ersteres, haben das nie bereut.
    • Ich hab das zum Glück noch nicht erlebt, würde mir das aber mit sehr! deutlichen Worten verbitten!
      Ich denke und hoffe, das der Trend sich umkehrt und viele erkennen, dass ein Wohnmobilurlaub nicht unbedingt billig und cool ist. Ganz ehrlich: Das, was zurzeit hier abgeht, ist wirklich nicht normal. Den Urlaubsplatz mit dem Mobil schon ein Jahr im Voraus buchen, hat nichts mehr mit Flexibilität zu tun. Da kann ich auch lieber ins Hotel fahren oder Ferienhaus, das kommt am Ende sogar billiger. Das werden sicher viele bald erkennen.
      Wir sind zum Glück in der glücklichen Lage, außerhalb der Ferien reisen zu können. Da ist es noch nicht ganz so schlimm. Außerdem stehen wir möglichst frei, zum V/E müssen wir natürlich auch nach spätestens 3 Tagen einen Stellplatz oder CP oder eine Entsorgungsstation ansteuern.
      Viele Grüße aus Sachsen,
      Heiko
      ____________________


      Machen ist wie wollen, nur krasser.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bandit-LE ()

    • Mir persönlich ist das noch nicht passiert, aber aus dem Augenwinkel heraus habe ich das auch schon bei uns auf dem Platz wahrgenommen. Ich sag's mal so: Unser Platz wird übernächste Woche drei Jahre alt und in diesen drei Jahren habe ich sehr, sehr vieles über den Wohnmobilisten dazu gelernt, was ich vorher nicht für möglich hielt. Ich sag ja immer, das die Gäste bei uns einen Querschnitt durch die Bevölkerung widerspiegeln. Da gibt es eben solche und solche. Nicht selten ist es so, dass die einzige Gemeinsamkeit darin besteht, dass man ein Wohnmobil fährt. Nur mit den Erfahrungen aus diesen drei Jahren könnte man bereits ein ganzes Buch füllen.

      In letzter Zeit liest man ja immer wieder etwas von "Verrohung der Gesellschaft" und vom fehlenden Respekt. So etwas findet man eben auch auf Camping- und Stellplätzen. Um mal ein Beispiel zu bringen:

      Ich hatte vor der Entstehung unseres Platzes eine Bewertung über einen anderen Wohnmobilstellplatz gelesen. Darin hatte sich der Rezensent darüber beklagt, dass auf dem dortigen Platz doch so viele Hinweis- und Verbotsschilder stünden. Das fand er nicht gut.
      Nun hatten wir beim Bau unseres Platzes (natürlich auch mit dieser Rezension im Hinterkopf) versucht, mit so wenig Schildern wie möglich auszukommen. Vergiss es! Das funktioniert nicht.
      Zunächst mal braucht es gesetzlich vorgeschriebene Hinweise (DSGVO, Videoüberwachung), dann gibt es Schilder aus Haftungsgründen (fehlender Winterdienst). Die konnten wir nicht ausschließen. Pkw-Fahrer, die respektlos über den Platz fuhren, brauchten Verbotsschilder. Diese sind mittlerweile gewachsen und haben sich vermehrt, weil sie einfach nichts bringen. Wohnwagenfahrer brauchten ein Verbotsschild. Hat sich auch vermehren müssen. Hundebesitzer brauchten Hinweisschilder, dass man doch die Tüten benutzt und die Hunde anleint. Nächste Woche erhalten wir Schilder mit dem Hinweis Zigaretten nicht in die trockenen Hecken zu werfen und mit dem Hinweis, dass Grillen verboten ist. Ein Schild wird darauf hinweisen, dass man Zigaretten bitte gründlich ausmacht, bevor man sie in der Mülltonne entsorgt. Weitere Schilder erklären, wie man die Mülltonnen öffnet (!) und wie man den Müll richtig trennt (was in manchen Fällen trotzdem keine Wirkung zeigt). Ein weiteres Schild erklärt neuerdings mit Piktogrammen, wie man bei uns bezahlt.
      Worauf ich hinaus will: Es funktioniert nicht, wenn man auf den gesunden Menschenverstand vertraut. Es wird vieles respektlos behandelt. So eben auch der Umgang mit den Mitmenschen.
    • Moin Moin,

      es ist zum teil unbeschreiblich, wie sich diverse Womofahrer verhalten.

      Auf Einzelheiten mit der Entleerung von Toiletten und Brauchwasser möchte ich nicht weitereingegen.

      Wenn es so weitergeht, werden wir Womofahrer weiter mit Verboten belegt werden.

      Ich kann mir vorstellen, dass Michael ein Buch über das Vehalten seiner Kunden schreiben kann.

      Schlimmer geht immer.........

      Es werden Womo's gekauft, die zwischen 70.000,-- bis Ende offen kosten.

      Aber an Stellplatzkosten ( spät kommen, früh fahren ) wird gespart. Je größer das WOMO um so öfter.

      Gerne wird auch an 1,00€ für 100 LitervWasser gespart. Lieber 20 od. 30 kleine Kannen,
      die im Bad unter den Kran passen, Stück für Stück holen und sich freuen, dass es ja nichts kostet.

      Wir sind derzeit im Jahre ca. 200 Tage unterwegs. Aber die Ärgernisse nehmen rasant zu.
      Man kommt wirklich zu der Überlegung, das Hobby an den Nagel zunhängen.

      Aber zum Glück, trifft man ab und zu nette Womofahrer. So haben sich über Jahre hinweg
      Freundschaften gebildet. Solange das so bleibt, muss man die "Hongs" einfach ignorieren.


      Viele Grüße aus dem hohen Norden.
      Gorbi
    • Michael Moll schrieb:

      In letzter Zeit liest man ja immer wieder etwas von "Verrohung der Gesellschaft" und vom fehlenden Respekt. So etwas findet man eben auch auf Camping- und Stellplätzen.
      Es gibt sichtlich nichts mehr, was es nicht gibt =O
      Früher waren es nur die Handtücher um 6 Uhr morgens auf den Liegestühlen.

      Neulich hat mir ein Kollege von seiner RV Tour durch Westkanada berichtet und er hat auch über die hier beschriebenen Unarten berichtet.
      Dazu übervolle RV Parks und Stau durch den Jasper NP, Die besten Zeiten sind sichtlich vorbei. Wir waren im letzten Jahrtausend 3x mit einem Pickup unterwegs (Westkanada, Ostkanada, Yukon und Alaska). Da gab es diese Probleme sicher noch nicht. Wir haben allerdings auch den Sanitärblock nur als Kleiderschrank benützt und die Infrastruktur auf den RV Parks genützt.

      Erschreckend auch, was nun in den Touristen Hotspots abgeht. Egal ob Barcelona, Venedig, Hallstatt oder in Salzburg oder Wien.
      Es ist einfach nur noch unerträglich und der Unmut der Bevölkerung besteht zu Recht.
      Die Reisegruppen führen sich auf, als hätten sie die Straßen und Plätze gepachtet und viele hinterlassen tonnenweise Müll, vorzugsweise nicht in den Mülleimern, denn da müsste man 50 Schritte laufen.
      Der Weg ist das Ziel
    • Gorbi schrieb:

      Aber an Stellplatzkosten ( spät kommen, früh fahren ) wird gespart. Je größer das WOMO um so öfter.
      Nein, ich muss hier auch mal über die positiven Dinge berichten, die so manch ein Gast nicht mitbekommt, weil es "hinter den Kulissen" läuft. Denn dieses Argument/Vorurteil höre ich auf dem Platz sehr oft, trifft aber nicht zu. Wir haben sehr viele Gäste, die spät am Abend kommen und morgens weiter müssen. Das sind die, die nicht wegen uns oder dem Schloss kommen, sondern eine Zwischenübernachtung entlang der A1 suchen. Es wäre falsch, die Zechpreller nur auf diesen Personenkreis festzulegen. Denn dann wäre ich auch unter den Tatverdächtigen. Ich komme nämlich auch sehr spät abends auf einem Platz und bin meistens einer der ersten, der morgens wieder verschwindet. Ich vermute, dieses Vorurteil entsteht, weil man als Gast mitbekommt, wenn am späten Abend noch ein Wohnmobil kommt und man ja am nächsten Morgen sieht oder hört, wenn es früh wieder weg ist. Was man aber nicht mitbekommt: Wenn der Fahrer nach dem Abstellen des Womos leise zur Bezahlstation geht, ob das nun noch am Abend oder am frühen Morgen vor der Abfahrt ist.
      Ich kann bestätigen, dass wir Zechpreller haben. Im Schnitt ganze zwei Mal im Jahr (wenn überhaupt). Das liegt also im unteren Promillebereich. Dadurch werden wir nicht Hunger leiden. Was mich aber daran ärgert, ist eben der fehlende Respekt, weil der Stellplatz nicht auf natürliche Art aus dem Boden gewachsen ist.
      Aber jetzt die positiven Dinge:

      Letztes Jahr: Gast hat nicht bezahlt. Ruft drei Stunden nach Abfahrt an und entschuldigt sich. Sie haben es schlicht vergessen und seien schon zu weit weg. Wenn sie in der nächsten Woche zu Hause wären, würden sie umgehend das Geld per Post senden. Ob das okay wäre. Eine Woche später hatten wir den Briefumschlag.
      Letzten Monat: Niederländisches Pärchen bleibt drei Nächte. Hatte aber nur Geld für eine Nacht. Hätte man natürlich mit unserem Mitarbeiter klären können. Hinterließen aber eine Visitenkarte und einen Zettel, dass sie das Geld überweisen würden. Drei Tage später war das Geld auf dem Konto.

      Das muss vielleicht auch einfach mal erzählt werden, weil man so etwas ja sonst nicht erfährt.
    • Michael Moll schrieb:

      Letztes Jahr: Gast hat nicht bezahlt. Ruft drei Stunden nach Abfahrt an und entschuldigt sich. Sie haben es schlicht vergessen und seien schon zu weit weg. Wenn sie in der nächsten Woche zu Hause wären, würden sie umgehend das Geld per Post senden. Ob das okay wäre. Eine Woche später hatten wir den Briefumschlag.
      Letzten Monat: Niederländisches Pärchen bleibt drei Nächte. Hatte aber nur Geld für eine Nacht. Hätte man natürlich mit unserem Mitarbeiter klären können. Hinterließen aber eine Visitenkarte und einen Zettel, dass sie das Geld überweisen würden. Drei Tage später war das Geld auf dem Konto.
      Wow,das ist wirklich löblich , aber sicherlich die Ausnahme von der Regel.
      Bei dem Fall des niederländischen Päarchens frag ich mich aber, warum ich 3 Tage auf einem Platz bleibe, wenn ich nur Geld für 1 Nacht habe. Da stellt sich auch die Frage, ob wir auf einmal keine Geldautomaten mehr in Deutschland haben. ?( Trotzdem sehr positiv, daß sie es noch überwiesen haben. :top:
      Ich bin..
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      ....aber glücklich!
    • Broomcruiser schrieb:

      Bei dem Fall des niederländischen Päarchens frag ich mich aber, warum ich 3 Tage auf einem Platz bleibe, wenn ich nur Geld für 1 Nacht habe. Da stellt sich auch die Frage, ob wir auf einmal keine Geldautomaten mehr in Deutschland haben.
      Ja, das haben wir uns auch gefragt. Unsere einzige Erklärung wäre, dass sie generell keine Karte haben und erst bei der Abreise bemerkten, dass ihnen das Bargeld ausgegangen ist. Ich weiß, das mit der nicht-existenten Karte klingt nicht sehr realistisch. Aber es gibt nichts, was es nicht gibt ;)
    • ja es gibt manchmal wirklich nette Zeitgenossen, passt zwar nicht so ganz zum Thema aber irgendwie fielen mir die beiden Episoden beim lesen der Beiträge ein- positives!

      - auf der Rückfahrt von Malmö nach Travemünde stellten wir beim Bezahlen wollen im Restaurant der Fähre fest das unser Geldbeutel weg war. Ein zufällig neben uns stehendes Paar wollte uns spontan 100 Euro leihen ...." damit Sie wenigstens noch tanken können "

      - auf der Rückfahrt von Köln nach Braunschweig wurde ich des Schwarzfahrens bezichtigt und sollte über 100 Euro zahlen, sofort! Wenn nicht bar dann per Kreditkarte. Damals hatte ich noch keine, mein Sohn hatte das Ticket auf seine Visa für mich gebucht. Und genau das ging nicht: die Visa Card war die "Legitimation" und nicht wie ich, schwedenerprobt, glaubte der Personalausweis..... die Visa vom Sohn hatte ich natürlich nicht. Meine mir fremden Mitreisenden gingen für mich mit auf die Barrikaden ....der Kontrolleur verschwand mit dem Hinweis auf spätere Klärung und ward ' nicht mehr gesehen. Einer der Mitreisenden bot mir spontan an das Strafgeld zu leihen- fand ich klasse.


      Die beiden Erlebnisse haben mir gezeigt das man manchmal vertrauen soll und ich habe inzwischen auch schon mal fremden Leuten aus der Patsche geholfen
    • (Ich weiß, das mit der nicht-existenten Karte klingt nicht sehr realistisch. Aber es gibt nichts, was es nicht gibt [img]https://www.dieweltenbummler.de/Forum/wcf/images/smilies/wink.png[/img] )

      .......genau so kann es sein :floet: mein Partner wollte nie eine Kreditkarte, ich habe jahrelang gekämpft dafür ..... er könnte ja einmal Alleine fahren oder Reisen wie will er die Maut am Apparat zahlen oder ein Mietauto bekommen usw ?? Entlich hat er sich entschlossen eine anzufordern und jetzt ist er ganz glücklich damit und hat es voll im Griff .......hat das gedauert 8)

      Zum Glück gibt es mehr schöne Erlebnisse und Hilfsbereitschaften bei einer Reise als die UNARTEN, aber leider sind diese immer mehr zunehmend ....... aber ohne Reisen und Reisegeschichten/Erlebnissen wäre die Welt nicht so bunt und Gott sei Dank darf ich das noch Leben nach meinem schlimmen Sturz und wenn ich wieder ganz Gesund bin, Ende August kann es wieder los gehen wenn der Arzt das OK gibt.
    • Wobei auch die Kreditkarte ein Limit hat und dann wie eine leere Geldbörse sein kann ;)
      Beispielsweise wenn eine Autovermietung ein Depot blockiert, kann ein ungeplantes Minus entstehen.
      Wenn ich denke, dass man früher ohne Kreditkarte, nur mit Bargeld und Reisechecks unterwegs war und irgendwie haben wir es auch geschafft.

      Also wir haben heuer bei unseren Reisen noch keine UNARTEN erlebt. Weder in Hotels, Bussen, Zügen, Fähren, Bahnhöfen oder Flughäfen.
      Es ging überall recht gesittet zu. Man muss nur darauf achten, dass man an manchen Hotspots zur richtigen Zeit ist.
      Beispiel Stockholm.
      Am ersten Tag im Hafen 5 Kreuzfahrtschiffe und beim Schloss so viele Menschen, dass Knipsen sinnlos war.
      Am nächsten Tag waren die Schiffe weg und dann hat es vor dem Schloss so ausgesehen ...


      Und so werden wir bei unserer Reiseplanung immer mehr darauf achten manche Hotspots auszulassen bzw zur richtigen Zeit dort zu sein.


      Prima, wenn es im August schon wieder auf Reise geht!
      Der Weg ist das Ziel
    • @sanitaer: das ist mir 2006 passiert. Ich hatte damals noch keine Kreditkarte , mein Sohn buchte das Ticket online und zahlte mit seiner Karte. Das man die "Legitimation" mitführen musste hatte ich auch verstanden, dachte jedoch das damit der Personalausweis gemeint ist. Schliesslich druckte man das Ticket aus und theoretisch hätte man das ja mehrmals machen können....
      Das die Legitimation die verwendete Karte ist war damals nicht offensichtlich , dann hätte ich das auch nicht so gemacht. Konnte ja micht mit der Karte des Sohnes verreisen. Da das Ticket natürlich personalisiert war und ich meinen Perso vorzeigte war eigentlich alles klar.
      Inzwischen hat die DB das geändert und ich besitze mehrere Kreditkarten- kann mir das ohne nicht mehr vorstellen!
    • sanitaer schrieb:

      genau so erlebt man es und noch einiges mehr ...... am Stellplatz Salzburg ist einer Duschen gegangen und hat sein Womo am V/E stehen gelassen in dieser Zeit, dass die anderen warten mussten war ihm egal
      Vor allem mit Frisch und Grauwasser /Cassettenlehrung erlebt man Haarsträubendes ..... solche Sachen melde ich wenn möglich an der Reception damit solche Missstände nicht überhand nehmen, da kann ich nicht meinen Mund halten !!!
      Wusste gar nicht, dass es in Salzburg einen RV Park gibt. Habe mir das gleich mal genauer im I-Net angeschaut. Komme nur noch selten in meine Heimatstadt, schon gar nicht in der Hauptsaison.
      Da wo der RV Park ist, waren in meiner Kindheit nur Wiesen und Wälder. Der Plainberg war unser Revier. Heute leider ein Industriegebiet.
      Vor 30 Jahren durften die RVs noch am Andräplatz (gegenüber Schloss Mirabell) kostenfrei parken und nächtigen.
      Damals waren viele Italiener mit RVs unterwegs. Und dann gab es immer öfter Probleme, weil einige meinten, sie können den Regenwasserkanal zum Dumpen verwenden. Dann wurde der Platz für RVs gesperrt, weil es ziemlich unerträglich wurde.

      Und aktuell kämpft Salzburg wieder mit manchen Bustouristen
      ""Die Chinesen machen, was sie wollen", ärgert sich Bürgermeister Preuner und will härter durchgreifen
      derstandard.at/story/200010605…lzburg-illegal-aussteigen
      Der Weg ist das Ziel
    • "Wohnmobilreisen mit Landvergnügen"

      Grenzenlose Freiheit? Das artet auch immer öfter aus!
      Erlebt im Seewinkel am Neusiedlersee im Burgenland. Der Nationalpark "Lange Lacke" ein interessantes Naturschutzgebiet, dass man zu Fuß oder mit dem Fahrrad durchqueren kann. Ein einfacher naturbelassener Weg, den nur landwirtschaftliche Fahrzeuge und die Parkverwaltung befahren darf.

      Wir waren zu Fuß unterwegs, als wir von Weiten schon eine Staubwolke sahen. Die kam immer näher und wir trauten unseren Augen nicht.
      3 Wohnmobile im flotten Tempo unterwegs durchs Naturschutzgebiet, ohne langsamer zu fahren, ohne Gruß und ohne Dank, dass wir den Weg geräumt haben. Natürlich hat man uns voll eingestaubt und es sind auch Steinchen geflogen. Und das hat diese Leute sichtlich köstlich amüsiert!
      Tja, eine besondere Art von Landvergnügen! Aber klar, man fühlte sich dazu berechtigt, man hat ja immerhin beim Winzer einen Abstellplatz gemietet. Nein, es waren keine Österreicher ;)
      Der Weg ist das Ziel
    • Letzte Woche wieder Zeuge einer Begebenheit gewesen:
      Ich stand als Fußgänger an der Schleuse von Harlesiel, bei der ein Teil der Straße angehoben wird. Ein wartender Autofahrer stieg aus, bückte sich unter dem Schlagbaum hindurch, um einen halben Meter weiter direkt an der Kante zu stehen. Dort wollte er ein Foto machen, als sich in dem Moment das Fenster vom Schleusenwärterhäuschen öffnete und der Mitarbeiter mit resoluter Stimme laut vor allen Leuten fragte, warum er das mache. Ich fand das klasse. Kein "Gehen Sie da weg" oder ähnliches, sondern schlicht die Frage: "Warum machst du das?". Ziemlich kleinlaut ist der Autofahrer zu seinem Wagen zurückgekehrt. Ich kann nicht verhehlen, dass ich hämisch grinsen musste...

      Und ein wenig in das Thema "Unarten" passt auch der aktuelle Artikel über die beiden deutschen Touristen, die ihren Kaffee unter der Rialto-Brücke kochten.
    • Wundere mich auch oft, wo sich manche Leute hinstellen und es wundert mich auch nicht, dass immer wieder welche abstürzen.
      Letztens am Haferlekar in Innsbruck. US-Teens, die mit Turnschuhen über die Absperrung stiegen obwohl davor gewarnt wird!

      Michael Moll schrieb:

      Und ein wenig in das Thema "Unarten" passt auch der aktuelle Artikel über die beiden deutschen Touristen, die ihren Kaffee unter der Rialto-Brücke kochten.
      Das finde ich aber trotzdem harmlos, aber da ist sicher die venezianische Caffetteria Lobby aktiv ;)
      Da stört mich viel mehr, wenn Leute mit ihren Fahrzeugen unerlaubterweise durch das Vogelschutzgebiet düsen.
      Oder Mountainbiker die auf Wanderwegen ohne Rücksicht auf Tiere oder Wanderer unterwegs sind.
      Der Weg ist das Ziel
    • Einen Streit haben wir mal erlebt, als ein Wohnmobilist mehrere Stromsäulen kontrollierte, dann einfach einen Stecker zog um sein eigenens Kabel dort einzustecken. Der ursprüngliche Nutzer der Säule kam später zurück und es gab einen ziemlichen Streit, weil der Eine behauptete, er dürfe leere Anschlüsse einfach für sich nutzen und der Andere behauptete, er habe noch Geld draufgehabt....ungefähr so, als wenn ich auf einem Parkplatz nachsehen würde, ob die Parkzeit bei einem Auto überschritten ist, um es dann einfach wegzuschieben und mein eigenes Auto dort zu parken....Leute gibts...
      Wir standen auch schoon mal in der Schlange einer Entsorgung, mussten aber die Durchfahrt zum Platz freilassen. Hinter uns standen noch 2 weitere Mobile. Ein älterer Herr mit seinem Mobil nahm selbstverständlich an, dass dieser Platz für ihn freigehalten worden sei und quetschte sich in die Lücke...

      und hier mal eine noch nicht auf unserer Homepage veröffentlchte Kurzgeschichte:

      "Zechpreller
      Und sie mögen diejenigen Mobilfahrer gar nicht, die Abends erst spät auf einem Stellplatz ankommen, natürlich keinen Parkschein ziehen, aber die Ver- und Entsorgungsanlagen benutzen und Morgens dann möglichst früh wieder wegfahren, noch bevor ein Kontrolleur die Straftat der Leistungserschleichung bemerken kann.
      Jedoch kam es auch schon vor, dass die Beiden schadenfroh hinter der Gardine ihres Mobiles beobachten und hören konnten, wie solch ein Unhold erwischt wurde. Dies geschah einmal auf dem Wohnmobilstellplatz in der schönen Stadt Göttingen. Am Abend, kurz nach 21 Uhr, kam ein großes Mobil und stellte sich auf den freien Platz nebenan. Obwohl deutlich auf die Gebührenpflicht in der Platzordnunghingewiesen wird und der Parkscheinautomat unübersehbar neben der Einfahrt gut beleuchtet platziert wurde, sahen die Insassen des genannten Fahrzeugs keinerlei Veranlassung, sich einen Parkschein zu holen. Am nächsten Morgen kam der Kontrolleur aber nicht wie wohl angenommen erst spät, sondern er erschien persönlich und dienstbeflissen bereits vor acht Uhr morgens. Natürlich sah er, dass das große Mobil keinen Parkschein ausliegen hatte und klopfte an. Die Dame des mobilen Zweifamilienhauses öffnete und der Herr des Hauses rief aus dem Hintergrund „wir fahren gleich wieder weg, wollen nur Frühstücken“. Doch darauf ließ sich der Herr Kontrolleur nicht ein und er entgegnete: „Es ist unerheblich, wann sie kommen oder fahren, wenn Sie hier parken, müssen sie einen Parkschein ziehen und zwar jetzt sofort! Außerdem ist ihr Motor kalt, sie stehen also wahrscheinlich schon seit gestern Abend hier. Sie dürfen natürlich auch auf die Rechnung warten, die wir Ihnen gerne nach Hause schicken. Aber dann kostet es mindestens 30 Euro zusätzlich als Bearbeitungsgebühr.“ Ziemlich angefressen marschierte nun die Dame des Traummobiles zum Automaten, stellte dort wohl fest, dass man Münzgeld braucht, um die 9 Euro zu zahlen und marschierte noch einmal, um einige Spuren ärgerlicher, wieder zum Fahrzeug zurück und danach nochmals zum Automaten und nochmal wieder zurück. Der Kontrolleur war inzwischen weitergegangen und kam auf dem Rückweg vorbei, um den ungewollten Einkauf des kleinen Zettels zu kontrollieren. Zufrieden ging er davon, unzufrieden verließ die Besatzung eines großes Wohnmobiles um kurz nach acht Uhr morgens den Wohnmobilstellplatz, natürlich inklusive ihres Fahrzeugs, jedoch ohne ihr Frühstück beendet zu haben, obwohl es jetzt ganz legal erlaubt gewesen wäre. Aber vielleicht war ihnen wegen dieser erlebten Unverschämtheit der Appetit vergangen. Parkscheinkontrollen müssten verboten werden, sie frustrieren Zechpreller.

      Es ist auch interessant zu erleben, wie die Putzfrau die Toilette reinigt, aber nach 20 Minuten sieht es wieder aus wie...da frage ich mich manchmal, wie die Toiletten mancher Zeitgenossen zuhause aussehen müssen. Und dort holen die dann auch noch ihr Trinkwasser....ihrem eigenen Wassertank trauen sie nicht, wg. Bakterien, aber auf dem Klo wird Wasser geholt und getrunken...

      Was mich auch immer wieder ärgert, sind Behauptungen wie "In Norwegen und Schweden darf man überall stehen wegen Jedermannsrecht". Erst im letzen Urlaub habe ich mal wieder einem Nachbarn erklärt, dass das Jedermannsrecht nur für Fussgänger oder Radfahrer mit Zelt und für eine Nacht gedacht ist...er wusste es nicht..
      Ein anderer Nachbar hat sich auf den Lofoten aufgeregt, dass man ihm bei 8 KM/h zuviel direkt 261 Euro abgenommen hat. "Niemand fährt 60 wenn da 60 steht". Als ich ihm sagte, ICH würde mich sehr streng daran halten, wollte er das nicht glauben.
      Aber er hatte noch Glück: der Polizist hatte ihm mitgeteilt, bei 10 Kmh zuviel wären es 1000 Euro gewesen, oder 10 Tage Haft... :)
      Unwissenheit ist oft ein Grund für viele Fehler. Ein Wohnmobil mit einem Anhänger mit einem 100KM/h-Schild am Anhänger macht z.b. keinen Sinn, weil die 7. Ausnahmeregelung
      erstens nur bis 3,5 Tonnen zul. Gesamtgewicht des Zuges gilt und 2. nur für PKW, nicht aber für "Sonstige KFZ .." aber da auch viele Polizisten dies wohl nicht wissen, kommt der dicke Hammer evtl. erst, wenn etwas passiert ist...auch wissen Vielle nicht, dass diese 100 Km/h nur auf Autobahnen und KRaftfahrstraßen gelten, nicht auf der LAndstraße...

      In Garmisch am Wank musst ich miterleben, wie ein Fahrer eines Riesenwohnmobils einen Belgier anpflaummte, er solle sich mal mit dem Entsorgen beeilen, er habe es schließlich eilig... unglaublich.
      Unmöglich finden wir auch das freihalten von Plätzen für Leute die später noch kommen, ohne für den Paltz auch zu bezahlen.. Da lobe ich mir England: Man zaht für den benutzen Platz. Wenn ich mit dem Wohnmobil 2 Plätze belege, weil ich zu groß bin, zahle ich selbstverständlich 2x die Parkgebühr.

      Wir wurde mal von einem Nachbarn angeraunzt, wir sollte gefälligst weiter weg parken, es sei doch Platz genug. Wir standen etwa 6 Meter weg von ihm, sind dann auf die andere Platzseite gewechselt um dann zuzusehen, wie der Unfreundliche Mobilist nach 5 Minuten den Platz verließ... also es gibt sie schon, die unfreundlichen Wohnmobilisten...
      Gruß
      Helmut und Ilona
      .........................................................................................................................................
      Wenn du mal eine helfende Hand brauchst, beginne die Suche am Ende Deines eigenen Armes

      gonzi.de

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