Reisen mit Kontaktlinsen

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    • Reisen mit Kontaktlinsen

      Wie der ein oder andere vielleicht schon mal auf Bildern gesehen hat: Ich bin Brillenträger. Kurzsichtigkeit, die sich so um 2002 so langsam einstellte. Bis dato hatte ich Augen wie ein Adler mit Teleobjektiv. Mitte der 90er-Jahre wurde ich ja noch gemustert und hatte die beste Tauglichkeitsstufe. Man sagte mir damals beim Kreiswehrersatzamt, dass ich Kampfpilot werden könne. :D Ich...ausgerechnet Kampfpilot... :D Gut, ich bin dann später wie ein Kampfpilot mit dem Rot-Kreuz-Wagen durch die Stadt gedüst und habe Essen ausgeliefert. Aber ich komme vom Thema ab.

      Also, Brillenträger. Letztens eine neue Brille anfertigen lassen und irgendwie stelle ich fest, dass mich das Tragen von Brillen immer mehr nervt. Sie drücken, sind schwer, man sieht die Rahmen. Es stört mich. Das sind Dinge, die man abstellen kann oder an die man sich gewöhnt. Im Grunde habe ich mich auch dran gewöhnt. Es gibt also Schlimmeres. Was mich aber wirklich stört, ist Regen oder auch mal ein Schweißtropfen auf der Brille. Ich will gar nicht wissen, wie viele Kilometer ich schon im Blindflug durch den Wald gewandert bin, weil ich das Trockenwischen der Brille aufgegeben hatte.
      Jetzt hatte ich mich letztens mal in das Thema Lasik eingelesen. Nicht zum ersten Mal, muss ich dazu sagen. Aber meine Meinung dazu hat sich nicht geändert, sondern sie wurde nur verhärtet. Ich werde meine Augen ganz sicher nicht lasern lassen. Nun hat mir der Optiker aber mal geraten, über Kontaktlinsen nachzudenken. Ich muss zugeben, darüber habe ich mir noch nie größere Gedanken gemacht. Der Grund dürfte sein, dass ich mir nie vorstellen konnte, in meinem Auge rumzupfriemeln (schreibt man das so?). Ich habe nun so einige Erfahrungsberichte durchgelesen und festgestellt, dass offensichtlich JEDER am Anfang seine Probleme damit hat bzw. hatte und später froh war, dass er diese überwinden konnte. Daher würde ich mich demnächst auch dieser Herausforderung stellen.
      Allerdings kenne ich niemanden, wirklich gar niemanden, persönlich, der Kontaktlinsen trägt. Oder alle brillenlose Personen, die ich kenne, haben nicht verraten, dass sie Kontaktlinsen tragen. Daher frage ich einfach mal in die Runde, ob einer von euch Erfahrungen hat und sie mit mir teilen will? Auch im Hinblick auf Wandern, Sport und Reisen würde mich das interessieren. Gerade letzteres ist ja auch interessant zu erfahren. Soweit ich weiß, transportiert man die Linsen doch in kleinen Plastikbehältern mit Flüssigkeit. Gibt es da keine Probleme unterwegs? Wie sieht der Kontaktlinsen-Alltag beim Reisen aus? Und natürlich interessiert mich auch eure Überwindungs-Geschichte.
      Bin auf eure Erfahrungen gespannt.
    • Hallo Michael
      Als ich Deinen Bericht las musste ich wirklich grinsen, da es mir ganz genau gleich ging bei den Linsen ..... ich wo sehr lange im Gesundheitswesen gearbeitet habe mit Patienten oder Bewohnern, machte aber nur leichte Pflege (die Klienten/Patienten waren noch sehr Selbständig ) .... konnte mir die Linsen selber nicht einsetzen und dabei trage schon sehr lange Linsen ca. 9 Jahre. Ich trage diese vor allem beim Sport oder Motorradfahren, aber wieder weniger da ich mir einen neuen Motorradhelm gekauft habe wo ich auch eine Brille aufsetzen kann, das ist auch praktisch für mich da ich eh immer eine Optische Sonnenbrille brauche. Ohne Sonnenbrille bin ich ein Niemand.
      Ich finde Beides praktisch, egal für was man sich Entscheidet. Das Linsen einsetzen habe ich erst dieses Jahr im April beim Optiker gelernt und 9 Jahre hat mir mein Partner die Linsen eingesetzt, kannst Du Dir das vorstellen ??? schön Blamable finde ich :kuckuck:
      und jetzt bin ich froh, dass ich diese auch selber einsetzen kann. Es gibt Tages oder Monatslinsen und ich habe mich für die Tageslinsen entschieden und es geht mir gut dabei. Ich brauch diese ja nicht alle Tage, da ich ja meine Brille täglich benütze ausser bei den genannten Aktivitäten.
      Also gehe zu Deinem Optiker und lasse Dir Linsen anpassen und es kommt sicher gut. Das Linsen einsetzen kann man lernen, für den Optiker eine Alltägliche Arbeit ist und er es in aller Ruhe Dir bei bringen kann, es lohnt sich.

      Mein Sohn hat sehr lange Linsen getragen und hat sich vor ca. einem Jahr die Augen Läsern lassen und jetzt braucht er gar nichts mehr, das finde ich Super da er erst 28 Jahre alt ist, soviel zum Läsern.

      Die Brillen brauchen mehr Platz beim Reisen als die Linsen und daher sind Linsen praktischer und man braucht auch keine Ersatzbrille beim Autofahren wenn man Linsenträger ist, oder doch ??

      Am Strand mit Sand und Meer habe ich mit Linsen keine Erfahrung, da ich dann immer eine Brille trage, da Linsen sehr anfällig sind für Sand, Staub und eventuell auch Salzwasser und auch bei staubiger Arbeit egal was.

      mit lieben Grüssen Inge
    • ich habe vom 15. - 52. Lebensjahr Kontaklinsen getragen, harte, hochsauerstoffdurchlässige und war sehr zufrieden. Mit dem Alter wurden die Augen trockener, wohnte dann eine Weile auf Malta,sehr sehr staubig wenn der Saharawind weht. Da entschied ich mich spontan für eine Brille. Zudem auch die Alterssichtigkeit dazukam und das ständige Mitführen /verlegen einer Nahbrille nervte.
      Ich kaufte mir ein ultraleichtes Titangestell eines bekannten österr. Herstellers und sehr leichte, höherbrechende Kunststoffgläser ( Bifokale ) mit Selbsttönung und Superentspiegelung. Die komplette Brille wiegt 10 gr!! Damit bin ich sehr zufrieden. Trotzdem wagte ich vor ein paar Jahren noch mal einen Kontaktlinsenversuch.....weiche, bifocale Linsen. Für mich total ungeeignet , sah nie scharf ( irregulärer Astigmatismus) und lt Optiker schlecht zu machen.
      Ich bleibe bei meiner Brille, sie ist randlos und sehr unauffällig. Da ich sehr schlechte Werte habe legte ich Wert auf die besten Gläser die es gibt, also leicht, dünn usw. Das hat zwar seinen Preis aber wer fast sein ganzes Leben CL trug möchte sich nicht an ein schweres Nasenfahrrad gewöhnen müssen.
      Das einzige was mich an der Brille immer etwas nervt ist das Beschlagen der Gläser......

      So, ganz auf die Schnelle hingeschrieben....wer Fehler findet darf sie behalten.......bin beim Packen ;-))
    • ich kann Fremdkörper im Auge nicht aushalten. Bleibe daher auf jedn Fall bei meiner Brille. Ich habe allerdings auch nie versucht, auf Kontaktlinsen umzusteigen, da mein Optiker direkt meinte, das wäre nicht mit meiner Gleitsichtbrille zu vergleichen. Daher habe ich es gelassen.
      Gruß
      Helmut und Ilona
      .........................................................................................................................................
      Wenn du mal eine helfende Hand brauchst, beginne die Suche am Ende Deines eigenen Armes

      gonzi.de
    • helle schrieb:

      ich kann Fremdkörper im Auge nicht aushalten. Bleibe daher auf jedn Fall bei meiner Brille. Ich habe allerdings auch nie versucht, auf Kontaktlinsen umzusteigen, da mein Optiker direkt meinte, das wäre nicht mit meiner Gleitsichtbrille zu vergleichen. Daher habe ich es gelassen.
      Ich habe auch Gleitsichtbrille und trotzdem Linsen, ist dann immer ein Mittelmass aber für den Sport und zum Motorradfahren absolut möglich und gut. Kann auch die Speisekarte lesen und dann stimmt es für mich :thumbup:
    • Ich trage seit der 5. Klasse Brille und fühle mich nackig ohne. ;) Da Brillen hier in China im Vergleich zu Deutschland echt günstig sind, habe ich inzwischen eine nette kleine Accessoire-Kollektion - und hab trotzdem fast immer meine Lieblingsbrille auf... :D

      Trotzdem gibt es die von Euch beschriebenen Situationen, wo es echt nervt: Regen, Beschlagen, Sport, vor allem Schwimmen (da schwimme ich lieber blind und lass mich anmeckern, warum ich nicht gegrüßt hätte...) und beim Fotografieren.

      Ich hab vor Jahren mal Kontaktlinsen ausprobiert, vom Sehen her war es okay, nach 2-3 mal überwinden und zunehmender Routine war das im Auge rumfummeln auch kein Problem mehr (ich könnte es umgekehrt kaum ertragen, meinen Mann an mein Auge ranzulassen). Probleme unterwegs gab es damit nicht: ich hatte kleine Schraubverschlussdöschen für jede Linse, dazu eine Flasche mit der Reinigungs-/Aufbewahrungs-/All-in-One-Lösung, darin schwimmen die Dinger über Nacht. Morgens alles wieder im Kulturbeutel verstaut und alles gut.

      Ich bekam dann Probleme mit trockenen Augen und hab es dann sein lassen. Jahre später krieg ich zu hören, dass das Problem mit der damaligen Schwangerschaft hätte zusammenhängen können. Vielleicht sollte ich einfach noch mal einen neuen Versuch wagen, nur gelegentlich nach einer Lesebrille zu greifen wäre für mich vielleicht angenehmer, denn trotz Gleitsichtbrille schiel ich immer obendrüber oder untendrunter durch...

      Laser - ich würde es tun, wenn ich danach keine Brille mehr bräuchte. Aber meine Augen sind so krumm und schief, ganz ohne wird es nicht gehen. Ich hab bei einem Jugendaustausch in Leningrad (als es noch nicht wieder St. Petersburg war) durch ein Missverständnis (sie glaubten, wir wären eine Gruppe von Medizinstudenten, dabei war nur eine Medizinstudentin dabei) mal von der der OP-Galerie bei so einer Augenlaser-OP zugesehen. Schon beeindruckend, und was vor so langer Zeit schon super ging, ist heute längst Routine.

      Achja, vielleicht sollte ich doch noch mal einen Linsen-Versuch wagen... ;) Und Dir @Michael Moll würde ich auch dazu raten - was hast Du zu verlieren? Und Du kannst an etwas Lebensqualität gewinnen, wenn Du nicht mehr halbblind durch den Regen laufen musst etc. :)
      Blog: ombidombi.de

      Wer Schmetterlinge lachen hört,
      der weiß, wie Wolken schmecken...
    • Ich habe nun seit fast 25 jahren eine Brille mit sehr schlechten Werten.
      Vor 12 Jahren habe ich auch Kontaktlinsen probiert, formstabile von einen Kontaktlinseninstitut.
      Am Anfang war es echt ungewohnt. Habe immermal an den Augen gerieben, was es natürlich schlimmer machte, da man Dreck in die Augen reibt. Ich hatte auch immer einen kleinen Spiegel dabei und nutze bis heute diese Saugnäpfe um die Linsen zu entfernen.
      Ich bin einfach zu dämmlich, um die Linsen mit einer Handbewegung zu entfernen :tja:
      Zum Wandern nutze ich aber lieber eine Brille, da es Platz und Gewicht im Rucksack sparrt.
      Auch sollte man mal eine Linsenpause einlegen, damit genug Sauerstoff an die Augen kommt

      Und mein Geheimniss, warum meine Brille beim Regen nicht beschlägt oder voller Wasser ist: Ich trage beim Wandern eine Schirmmütze. Das prallt der Regen am Schirm einfach ab und die Gläser bleiben trocken.

      Du mußt dich entscheiden:

      -harte oder weiche Linsen
      -Tages, Monats oder Jahreslinsen
      - Drogerie, Optiker oder Linseninstitut (letztere bieten auch Flatrates für Linsen an)
      1. If your nerve denie you, go above your nerve
      2. "Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben."
    • Ich sage an dieser Stelle schon mal Danke für eure Erfahrungen. Das klingt alles interessant und macht mich ein wenig neugierig, das auch mal auszuprobieren. Anders als beim Lasern kann ich ja bei Nichtgefallen wieder zu dem zurück, was ich jetzt habe. Ich will es wenigstens versucht haben und das Thema im Herbst intensiver angehen.

      Übrigens: Ja, beim Fotografieren stört mich die Brille auch sehr stark, wie ich erst gestern wieder gemerkt habe.
    • Moin Micha und alle anderen.

      Ich trage seit 1986 Kontaktlinsen. Und zwar HARTE, SAUERSTOFFDURCHLÄSSIGE.

      Das kam durch Anraten des Augenarztes, der meinte, ich solle zuerst Harte probieren, da die einfacher in der Handhabung und Pflege sind. Wenn es nicht klappt, könne ich ja immer noch auf Weiche umsteigen.

      Ich habe es nie bereut, bei den Harten geblieben zu sein.
      Zuerst "klappte" mein Kopf immer nach hinten, da ja das Gewicht der Brille fehlte. :)
      Und plötzlich konnte ich mir eine echte Sonnenbrille zulegen, eine van R.yB.n. Ich sah so sowas von cool aus damals 8)

      Im Alter wurden dann die Augen schlechter und ich brauchte eine Gleitsichtbrille.
      Zu meiner großen Freude gibt es das auch bei Linsen.
      Zwei Varianten sind möglich, abhängig von der Tränenflüssigkeit im Auge.
      - der Lesebereich ist etwas verdickt und pendelt sich durch das Gewicht bei ausreichender Tränenflüssigkeit nach unten aus.
      - der äußere Rand der Linse ist der Nahbereich, im Zentrum der Fernbereich.
      Ich habe die letztere Variante, weil sie für mich als Programmierer mit dauerhafter Bildschirmarbeit besser passt.

      Zur Handhabung:
      Abends nur rausnehmen und in der Lagerflüssigkeit übernachten lassen
      Morgens reinigen, benetzen und einsetzen.
      Ich benötige nur den Reiniger und die Lagerflüssigkeit; sowas wie Proteinentferner oder so ähnlich habe ich nie gebraucht.
      Ich achte bei den Mittel nur drauf, daß sie keine Konservierungsstoffe enthalten.

      Ja, harte Linsen haben auch Nachteile, da sie etwas kleiner sind als die Iris und sie nicht vom Augenlid überdeckt werden.
      Einmal unglücklich das Auge mit der Hand getroffen und schon kann die Linse heraussegeln.
      Mal zwischen die Autositze, mal im Garten ins Gras. =O
      Zum Glück immer wieder gefunden. Kurz mit Spucke "gereinigt" und wieder eingesetzt. Fertig.

      Lass dir eine ordentlich Oberflächenaufnahme, -analyse der Augen machen, denn es gibt viele Faktoren, die eine bequeme Nutzung der harten Linsen verhindern. Alles Dinge mit so Fremdnamen, wie Astigmatismus.

      Woah, ich wollte doch nur kurz schreiben, daß ich auch welche benutze.

      Viel Erfolg beim Probieren
      und bei Fragen, fragen
      Gruß
      Michael

      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute,
      welche die Welt nie angeschaut haben."
      Alexander von Humboldt (angeblich)
    • Tja Michael,

      wie isses denn nu. Jetzt haste das Thema angestoßen und wie geht es weiter?

      Meinereiner ist seit seinem 40ten Lebensjahr ein 4Auge und seit knapp 9 Jahren mit Gleitsicht. Da komm ich auch eigentlich super mit klar.
      Aber... Man muß irgendwelchen Fummelskram machen und weiß nicht ob man nu oben oder unten gucken soll, man hat das Teil irgendwie ständig fleckig und/ oder staubig, man hat Regentropfendrauf (der absolute Horror für mich), beim Moped fahren auch iwie doof und nu kommt mein Enkel der sie mir immer von der Nase nehmen will.

      Kurz gesagt der Bock war fett, ich hatte keine Lust mehr. Also zum Optiker meines geringsten Mißtrauens und verkündet: Ich will Kontaktlinsen mit Gleitsicht. Es gab ein Termin, letzten freitag, zum anpassen und probieren.
      Was soll ich sagen? Hammer, einfach Hammer diese Befreiung. Selbst mit den Probelinsen (weiche) hatte ich von Null an keine Trageprobleme. Erster Nachmittag von 16:00 bis 20:00 Uhr. Nächsten Morgen reingefummelt um 06:00 bis abends um 21:00 Uhr. Ich merke die Dinger einfach nicht. Das einsetzen ist noch ein Kampf weil die Teile nicht so wollen wie ich das will aber das wird. Abends raus ist recht problemlos.
      Ja die ersten Probelinsen waren für nah Rattenscharf aber in Fern haperte es. Heute hab ich neue bekommen mit den es schon besser geht mit in die Ferne gucken. Allerdings muß sich der Kopp noch daran gewöhnen. Das wird. Ich will es. Ansonsten gibbet neue bis es paßt. Ist mir so auch zugesagt.

      Ich bin froh den Schritt gegangen zu sein.
      Mit freundlichen Grüßen aus Hagen
      André und Susanne

      unterwegs im aufgelastetem Pössl Roadcruiser Citroen 163 HDI ALL-IN-Paket in Champagnersilber ;-)

      Aus einem "bald" sollte man viel öfter ein "jetzt" machen bevor ein "nie" daraus wird...
    • Hallo André,

      ich gestehe, dass das Thema bei mir nach hinten gerückt ist. Geplant hatte ich es ja für den letzten Herbst. Aber dann kam dies, dann jenes und zum Schluss noch anderes. Aus den Augen verloren habe ich das Thema aber nicht (wow, was für ein Wortspiel). Allerdings muss ich auch sagen, dass ich weiterhin meine alte Brille nutze und nicht die neue, die ich extra hatte machen lassen. Die ist mir einfach zu stark gewesen. Sie liegt jetzt hier rum und wartet auf ihren Einsatz, bis ich doch mal etwas besser sehen muss.

      Was mich allerdings seit einigen Monaten absolut nervt, ist die Tatsache, dass ich für das Betrachten/Lesen naher Objektive die Brille mittlerweile absetzen muss. Habe keine Gleitsichtbrille und auch immer noch meine Zweifel, ob mich das wirklich zufrieden stellen würde.

      Was du aber deine Erfahrungen berichtest klingt super. Vielleicht schrecke ich immer noch vor meiner möglicherweise vorhandenen eigenen Unzufriedenheit zurück, die nachher entstehen könnte.
    • Michael Moll schrieb:

      Was du aber deine Erfahrungen berichtest klingt super. Vielleicht schrecke ich immer noch vor meiner möglicherweise vorhandenen eigenen Unzufriedenheit zurück, die nachher entstehen könnte.
      Nun ja, was soll passieren? Bei meinem Optiker legst du 80€ für ausmessen, anpassen und Probelinsen bis es paßt auf den Tisch. Erst wenn gut brauchst du ja kaufen. Bei den Ketten ist das wohl kostenlos, die werden sich die Kosten dann auf anderem Weg wieder holen. Beratung und Material kosten nun mal Geld. Aber mehr als das bisschen Geld kannst du letztlich ja nicht versenken. Und aus deinem Schreiben lese ich ja auch raus das du mit der derzeitigen Situation unzufrieden bist (Regen, Fotografieren...).
      Du kannst eigentlich nur gewinnen... und wenn's Erfahrung ist.
      Mit freundlichen Grüßen aus Hagen
      André und Susanne

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      Aus einem "bald" sollte man viel öfter ein "jetzt" machen bevor ein "nie" daraus wird...
    • Ne, ums Geld geht es mir bei der Sache gar nicht (wobei ich jetzt doch erstaunt bin, wie wenig Geld man für den Versuch im schlimmsten Fall versenken würde).
      Bei mir ist es eher so, dass ich in solchen Dingen meistens nach dem "never change a running system"-Prinzip handle. Momentan bin ich mit meiner aktuellen Brille halbwegs (wieder) zufrieden, zumindest für den Augenblick. Oder zumindest kann ich derzeit damit leben, was sie bietet. Daher bin ich, was den Kontaktlinsenversuch betrifft, momentan vielleicht wirklich etwas zu träge. Das will ich nicht abstreiten.
    • Dass man oft erst etwas ändert, wenn man einen gewissen Leidensdruck hat, ist für die meisten Menschen ganz normal. Warum sollte man auch etwas, unter dem man nicht leidet, unbedingt ändern wollen? Kontaktlinsen kann man aber, wenn man mag, halbwegs unkompliziert mal testen, wenn man sich davon eine Verbesserung erhofft.


      Selbst bin ich (noch) nicht auf Brille oder Kontaktlinsen angewiesen, aber ich kenne eigentlich kaum jemanden, der Kontaktlinsen trägt. Die meisten tragen Brillen. Wenige aus meinem Bekanntenkreis haben sich Lasern lassen, auf die Schnelle fallen mir drei Leute ein, alle sind mit dem Ergebnis absolut zufrieden. Aber das ist halt auch ein Eingriff, den man auch wollen muss.
    • Michael schrieb:

      Was mich allerdings seit einigen Monaten absolut nervt, ist die Tatsache, dass ich für das Betrachten/Lesen naher Objektive die Brille mittlerweile absetzen muss. Habe keine Gleitsichtbrille und auch immer noch meine Zweifel, ob mich das wirklich zufrieden stellen würde.
      Ja nu hab ich ja quasi "Langzeiterfahrungen". Nach wie vor super happy. Und ja, im ganzen Urlaub (knapp 3 1/2 Wochen) vielleicht 10 Stunden die Brille auf gehabt. Vorwiegend abends ab 21/ 22:00 Uhr mal. Ist schon genial wenn du in den Picos oder Pyrenäen mal eben durchs Fernglas die Adler und Geier beobachten kannst. Oder Fotografieren ohne Brille auf, Brille ab und so.
      Mit freundlichen Grüßen aus Hagen
      André und Susanne

      unterwegs im aufgelastetem Pössl Roadcruiser Citroen 163 HDI ALL-IN-Paket in Champagnersilber ;-)

      Aus einem "bald" sollte man viel öfter ein "jetzt" machen bevor ein "nie" daraus wird...
    • So, ich war dann gerade mal beim Optiker - nachdem ich das Thema ja nun fast ein Jahr lang schleifen ließ und auch die alte Brille dann doch noch völlig ausreichte. Allerdings bin ich nicht mehr so ganz euphorisch an die Sache herangegangen, wie ich es mir im letzten Jahr vornahm.
      Und was soll ich sagen? Als ich dort saß und mir der Optiker zeigte, wie man fast schon den Augapfel herausholt, um dann so ein Teil drauf zu setzen, war nun das letzte Fünkchen Interesse verflogen. Ich nehme an, die Ärgernisse über meine Brille und die Neugier auf Kontaktlinsen waren eine Phase, die nun (vorläufig) vorbei ist. Ich denke, ich möchte dann doch bei einer Brille bleiben.
      Das einzige Ärgernis, das noch bleibt, ist die Sache mit Sehstärke (nah=lesen, fern=Autofahren etc.). Da bin ich wohl gerade in einem Alter, in dem ich lernen muss, damit umzugehen. Es gibt drei Möglichkeiten:
      1. Zwei Brillen (Lesebrille und normale Brille)
      2. Kontaktlinsen
      3. Gleitsichtbrille

      Aktuell würde ich die Gleitsichtbrille bevorzugen. Aber ich weiß nicht, ob ich so viel Geld für eine mögliche Enttäuschung riskieren möchte. An einem Tag wie heute, wo es sehr hell ist, frage ich mich, ob es sich lohnen würde. Denn an einem sehr hellen Tag mit klarer Sicht sehe ich sooo schlecht ja dann auch nicht - rede ich mir zumindest ein. Und wenn die alte Brille jetzt doch noch ein Jahr ausreichte, warum dann nicht noch ein weiteres Jahr warten? So lange warten, bis es sich wirklich lohnt. Beim Update einer Software überspringt man ja auch schon mal die ein oder andere Version.
    • Ich habe seit ein paar Jahren eine Gleitsichtbrille, meine Kinder haben mich aber dabei erwischt, dass ich oft drüber oder drunter weg gucke... Deshalb überlege ich aktuell auch, für welche von den von dir genannten 3 Lösungsmöglichkeiten ich mich nach dem nächsten Augenarztbesuch entscheiden soll.

      Du könntest natürlich mal wieder nach Peking reisen, und Dir hier im Brillenkaufhaus gleich ein paar Brillen zulegen. :D Die kosten nur einen Bruchteil des Preises in Deutschland. Und der Optiker in Deutschland konnte vor einiger Zeit nicht unterscheiden, welche Brille aus China und welche aus Deutschland kommt - d.h. die Qualität ist die Gleiche.
      Blog: ombidombi.de

      Wer Schmetterlinge lachen hört,
      der weiß, wie Wolken schmecken...
    • Michael schrieb:

      Und was soll ich sagen? Als ich dort saß und mir der Optiker zeigte, wie man fast schon den Augapfel herausholt, um dann so ein Teil drauf zu setzen,
      Fast den Augapfel herausholen :lach: :lach: :lach: :lach:

      Was hast du für einen Optiker??? Solltest du eventuell mal wechseln. Ja im Anfang hab ich auch schon mal 'ne viertel Stunde vor dem Spiegel gestanden. Aber mittlerweile geht's wie in dem Video bei 1:20.

      Mit freundlichen Grüßen aus Hagen
      André und Susanne

      unterwegs im aufgelastetem Pössl Roadcruiser Citroen 163 HDI ALL-IN-Paket in Champagnersilber ;-)

      Aus einem "bald" sollte man viel öfter ein "jetzt" machen bevor ein "nie" daraus wird...
    • Michael Moll schrieb:

      fast schon den Augapfel herausholt
      Ja, das passiert mir ein paar Mal in der Woche.
      Macht aber nix, nur für die Umstehenden ist das etwas befremdlich.

      QUATSCH!!!!!! :D

      Sehr selten passiert es mal, daß ich gegen die Linse stoße und sie dann auf dem Augapfel verrutscht. Schnell das Mobiltelefon raus, Kamera auf Selfi-Modus schalten und schon kann ich die Linse wieder zurechtrücken.

      Also, Michael, wenn Du da nicht mächtig übertrieben hast, frage ich mich, was das für ein Optiker ist. Okay, vielleicht einer der "sehr wertvolle" (auch "teure" genannt) Brillen verkaufen will. Ene normale plus Lese- plus Sonnenbrille.

      Ich habe Kontaktlinsen, die sind hart und sauerstoffdurchlässig.
      Und das beste ist, daß sie auch einen Gleitsichtbereich haben.
      Ich brauche also keine Extrabrille. :freu:
      Sie kann in der kalten Jahreszeit auch nicht beschlagen.
      Und ich kann die coolste Sonnenbrille tragen. :cool:
      Gruß
      Michael

      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute,
      welche die Welt nie angeschaut haben."
      Alexander von Humboldt (angeblich)