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  • Wer betreibt Geocaching? Ich bin ja auch viel draußen unterwegs und auch ein Rätselfan. Außerdem habe ich auch ein gewöhnliches Hand-GPS-Gerät dabei. Also bringe ich doch eigentlich alle Voraussetzungen dafür mit, oder?
    Aber ich habe mich nie wirklich damit befasst, weil ich das Gefühl habe, mir fehlt die Zeit dafür. Wie zeitaufwändig ist es und was bringt es mir?

  • Wer betreibt Geocaching?


    *meld*


    Ich bin seit knapp 3 Jahren mit dem Geocaching-Virus "infiziert". Das heißt nicht unbedingt, dass ich immer und überall nur nach der nächsten Dose suche, aber ich habe die Lust auch längst nicht verloren.


    Ich bin ja auch viel draußen unterwegs und auch ein Rätselfan. Außerdem habe ich auch ein gewöhnliches Hand-GPS-Gerät dabei. Also bringe ich doch eigentlich alle Voraussetzungen dafür mit, oder?


    Würde ich sagen, ja.


    Aber ich habe mich nie wirklich damit befasst, weil ich das Gefühl habe, mir fehlt die Zeit dafür. Wie zeitaufwändig ist es und was bringt es mir?


    Naja, da ist natürlich erstmal der "Initialaufwand": Sich auf geocaching.com (oder einer der Konkurrenzseiten) registrieren, ein paar Cache-Listings lesen, einen ersten Cache aufs GPS laden und loslaufen.
    Am Anfang dauert natürlich alles ein Bisschen länger: Das Orientieren auf der Webseite, die Qual der Wahl, welchen Cache man nun angeht (im Ruhrgebiet gibts auf jeden Fall reichlich davon), und auch die ersten paar Dosen zeigen sich in der Regel nicht sofort. Mit der Zeit bekommt man dann eine gewisse Erfahrung, kennt die "Standardverstecke" genauso wie die Tücken der Technik und hat auch einfach einen geübteren Blick.



    Aha?
    Das:

    finde ich interessant und hätte ich nicht gedacht. Ich dachte, so etwas macht man eher alleine.


    Aber wie gesagt, ich habe nicht viel Ahnung davon.


    Kommt ganz drauf an. Man kann die meisten Caches alleine angehen, aber oft macht es in einer (kleinen) Gruppe deutlich mehr Spaß. Zum einen sehen vier Augen mehr als zwei, zum anderen ist ein gemeinsames Erfolgserlebnis eben doch etwas anderes als eine einsame Aktion - gerade wenn es sich um eine härtere Nuss gehandelt hat.


    Meinen allerersten Cache habe ich übrigens auch zusammen mit ein paar Freunden gefunden, die mich in dieses Hobby eingeweiht haben. Ich hatte da zwar schon eine gewisse Ahnung, worum es geht, aber erst nachdem ich so eine Suche mal live miterlebt hatte, habe ich selbst mal angefangen, selbst zu schauen, wo es denn noch weitere Dosen gibt.


    Soweit mal für heute. Wenn Du noch Fragen hast: nur zu!

  • Hallo Alex,


    erstmal Danke für deine ausführliche Erklärung. Jetzt hast du mich zumindest schon mal soweit, dass ich nach langer Zeit mal wieder auf den einschlägigen Caching-Seiten unterwegs war. Dabei fällt mir auf, dass auf opencaching.de scheinbar weniger Caches eingetragen sind als auf geocaching.com. Also gehe ich davon aus, dass geocaching.com führend ist?


    Meine nächste Frage ist dann direkt, wie gehe ich denn da vor? Sind das spezielle Dateiarten oder kann ich mir schlicht eine Liste vorstellen, wie es diese auch als POI-Liste gibt? Bei garmin wäre das ja eine gpi-Datei.
    Oder ist das dann was ganz anderes?


    Und jetzt nehmen wir mal an, ich bin irgendwo unterwegs. Sagen wir mal im Schwarzwald. Dann muss ich ja sicherlich erstmal vorher die Geocaches herunter laden. Sind das dann Karten oder eine Art Wegpunkte? Wenn das Karten sind, wie groß sind diese (für den Fall, dass ich spontan doch noch ganz woanders hin fahre)?


    Und last but not least: Was mache ich dann damit? Ich weiß wohl schon, dass ich den Inhalt mit etwas anderem austausche. Aber dann? Ist das dann in meinem Gerät gespeichert, dass ich dort war. Gibt es irgendwie Punkte dafür oder existieren Ranglisten oder oder oder?


    Weißt was? Ich melde mich jetzt mal bei geocaching.com an und lade was herunter. Wäre dir aber trotzdem dankbar für weitere Aufklärung. :zwink:

  • Jetzt hast du mich zumindest schon mal soweit, dass ich nach langer Zeit mal wieder auf den einschlägigen Caching-Seiten unterwegs war. Dabei fällt mir auf, dass auf opencaching.de scheinbar weniger Caches eingetragen sind als auf geocaching.com. Also gehe ich davon aus, dass geocaching.com führend ist?


    So sieht es aus. geocaching.com ist die älteste Geocaching-Seite (seit 2000 in Betrieb) und hat auch mit Abstand die größte Cache-Datenbank. Dass die Seite kommerziell betrieben wird und man nur als zahlendes "Premium-Mitglied" an sämtliche Features herankommt, passt immer mehr Leuten nicht in den Kram, weswegen es inzwischen eine Reihe von Konkurrenz-Seiten gibt. Auf der Wikipedia-Seite zu Geocache-Datenbanken ist das ganz gut erklärt.


    Zitat

    Meine nächste Frage ist dann direkt, wie gehe ich denn da vor? Sind das spezielle Dateiarten oder kann ich mir schlicht eine Liste vorstellen, wie es diese auch als POI-Liste gibt? Bei garmin wäre das ja eine gpi-Datei.
    Oder ist das dann was ganz anderes?


    Ein Geocache-Listing besteht aus einem oder mehreren Wegpunkten (neben dem eigentlichen Cache z.B. Parkmöglichkeiten oder unterwegs abzuklappernde Stationen) und einer Beschreibung.
    Es gibt auf der Webseite eine Suchfunktion, mit der Du z.B. nach Region oder im Umkreis von bestimmten Koordinaten suchen kannst. Das Ergebnis bekommst Du dann als Liste von Caches angezeigt. Oder Du gehst auf die Landkarte und pickst Dir einzelne Caches heraus.


    Ich habe seinerzeit so angefangen, dass ich mir die Listings ausgedruckt habe und die Koordinaten von Hand ins GPS eingegeben habe. Bei dem Steinzeit-Gerät, das ich damals hatte, ging das nicht anders. Es gibt auch diverse Download-Möglichkeiten, wobei ein Teil davon nur für Premium-Mitglieder verfügbar ist. Aber auch als nicht zahlendes Mitglied solltest Du zumindest die blanken Koordinaten als .loc-Datei herunterladen können. Der Königsweg für zahlende Kunden ist dann eine gpx-Datei mit sämtlichen Informationen, die man direkt aufs GPS laden kann.


    Zitat

    Und jetzt nehmen wir mal an, ich bin irgendwo unterwegs. Sagen wir mal im Schwarzwald. Dann muss ich ja sicherlich erstmal vorher die Geocaches herunter laden. Sind das dann Karten oder eine Art Wegpunkte? Wenn das Karten sind, wie groß sind diese (für den Fall, dass ich spontan doch noch ganz woanders hin fahre)?


    Nein, Karten sind das nicht, sondern nur Wegpunkte mit Text dazu. Die Karte dazu hat "man" ja heutzutage in seinem GPS-Gerät und/oder Handy :cool: .



    Zitat

    Und last but not least: Was mache ich dann damit? Ich weiß wohl schon, dass ich den Inhalt mit etwas anderem austausche. Aber dann? Ist das dann in meinem Gerät gespeichert, dass ich dort war. Gibt es irgendwie Punkte dafür oder existieren Ranglisten oder oder oder?


    Wenn Du eine Dose gefunden hast, sind vor allem 2 Dinge zu tun:
    1. Dich vor Ort im Logbuch verewigen,
    2. auf geocaching.com (oder wo auch immer die Dose gelistet ist) ebenfalls ein Log schreiben.
    Anhand der Online-Logs wird dann eine Statistik geführt. Darin sieht man als erstes erstmal die blanke Anzahl von Caches, die man gefunden hat - wobei die aufgrund der stark variierenden Schwierigkeit eigentlich gar nichts aussagt. Daneben wird neuerdings eben auch nach Schwierigkeit, Terrain-Wertung, geografischer Verteilung und noch ein paar weiterein Kriterien aufgeschlüsselt. Es gibt Cacher, die diese Statistik ungeheuer wichtig nehmen. Anderen ist sie eher egal. Das schönste am Cachen ist nämlich einerseits das Erfolgserlebnis beim Fund, andererseits entdeckt man dabei häufig auch Ecken, an die man sonst nie gekommen wäre - und wenn sie noch so nah am eigenen Wohnort oder den üblichen "Trampelpfaden" liegen. Und dann gibt es noch Caches, die aufgrund der darin steckenden Ideen oder ihrer Konstruktion einfach ein Erlebnis sind.


    Alles weitere, was man nach einem Fund machen kann, ist optional. Mit dem Tauschen von Gegenständen habe ich mich nie groß anfreunden können, weil in den meisten Dosen nur uninteressantes Billigzeug liegt (Ausnahmen bestätigen die Regel), und ich nur selten Tauschgegenstände dabei habe. Meiner Erfahrung nach sind es hauptsächlich Kinder, die tauschen. Interessanter finde ich dann schon das Mitnehmen von Travelbugs, also kleinen Gegenständen, die eine eigene Tracking-Nummer haben und ebenfalls online geloggt werden. Man nimmt sie aus einem Cache mit, notiert das im Online-Log, und legt sie in einem anderen Cache wieder ab. So lässt sich der Weg dieser Travelbugs online auf der Landkarte verfolgen.

  • Geocaching interessiert mich auch schon lange,leider bin ich nicht sooooo technikbegabt und kann mich da so schlecht eindenken,daran ist es dann bisher immer gescheitert.Aber wenn ich das so lese,krieg ich echt wieder Lust es selbst auszuprobieren.
    Vielleicht erzählst du mal von deinen Erfahrungen,Michael?


    Habt ihr Empfehlungen für ein günstiges,einfaches Einsteigermodel an GPS-Geräten?Wäre ein gebrauchter Kauf bei Ebay auch möglich oder machen solche Geräte soviel mit,dass es nicht so empfehlenswert ist auf ein gebrauchtes zurückzugreifen?

  • Also, ich habe mich gestern angemeldet und einen ersten Versuch gestartet. Und zwar handelte es sich um einen Multi-Cache. Das heißt, ich muss zu den entsprechenden Koordinaten und dort ein Rätsel lösen, dass mich dann zu einer weiteren Koordinate bringt.
    Vorteil: So kommt man ein wenig in Bewegung.
    Außerdem war es der für mich nächstgelegene Cache. Dort also angekommen standen wir zu zweit vor einer Straßenlaterne und hatten sämtliche Aufkleber daran in Verdacht, ein weiterer Hinweis zu sein. Allerdings habe ich richtig vermutet, dass ich noch zwei Meter nach links ins Gestrüpp musste. Und da fing dann die eigentlich Sucherei an. Ich will nicht zu viel verraten, aber es war echt clever und es hat mir gut gefallen, was sich der Cache-Leger dort einfallen ließ.
    Daraus ergaben sich dann neue Koordinaten. Nur hier scheiterte ich zunächst an meiner mangelnden Erfahrung, da ich nicht weiß, in welchem Format man die Koordinaten eintippt und was diese nun gefunden sechs Ziffern zu bedeuten haben. Also habe ich wahllos getippt, was man tippen konnte und hätte den zweiten Cache 115 Kilometer entfernt heben können. War mir klar, dass da was schief lief :D


    Erst zuhause kam mir die richtige Idee, die es wahrscheinlich sein dürfte. Werde mal nächste Woche an der entsprechenden Stelle vorbei schnuppern.
    Nur muss ich zugeben, haben mich einige Dinge abgeschreckt. Als allererstes der Zeitaufwand. Zugegeben, das war das erste Mal, aber schwupp, war da mal eben eine Stunde um. Wenn ich irgendwo auf einer Recherchereise bin und "mal eben" einen Cache heben möchte, geht das einfach nicht.
    Dann das, was Alex schon schrieb. Und zwar habe ich gestern abend auch schon gegoogelt, wie man denn mehrere Caches gleichzeitig downloaden kann. In meiner Naivität habe ich angenommen, dass das kein Problem sein dürfte. Aber bei geocaching.com geht das eben nur mit dieser Premiummitgliedschaft. Und prompt fand ich ein Forum, wo genau diese Frage gestellt wird und der Fragesteller direkt als Schnorrer bezeichnet wird. Finde ich nicht nett, denn die Frage ist natürlich erstmal legitim und ging mir als Unwissender auch durch den Kopf. So habe ich also ein wenig das Thema Premiummitgliedschaft und Standard vertieft und kann mir gut vorstellen, dass sich da einige ärgern.
    Und dann habe ich noch einen Cache entdeckt, bei dem der Ersteller erstmal fünf Fragen beantwortet haben möchte. Soweit so gut, doch dann muss man die Antworten an ihn mailen, um eine Log-Erlaubnis zu erhalten. Das kommt mir ein wenig seltsam und vor allem umständlich vor.
    Außerdem waren da Fragen dabei, die man nur beantworten kann, wenn man in der nahe liegenden Ortschaft vorher bestimmte Orte aufsucht (Jahreszahl an einer Hausnummer ablesen etc.).
    Normalerweise bin ich für solche Rätsel auf jeden Fall zu haben. Aber ich muss mir eingestehen, dass mir einfach die Zeit fehlt. Vor allem dann, wenn ich unterwegs bin. Und genau das ist das Paradoxe bei mir. Da ich eben so viel unterwegs bin, könnte ich eine Menge Caches heben - aber wenn ich unterwegs bin, habe ich keine Zeit. :(


    Außerdem sehe ich bei mir auch die Gefahr, dass ich mich eventuell ärgere, wenn ich ein Rätsel nicht gelöst bekomme. Und dann werde ich hartnäckig :D


    Vorläufiges Fazit: Eine tolle Sache. Man kommt raus, man wird nicht nur körperlich, sondern auch geistig gefordert und man hat wirklich Grund zur Freude, wenn man einen Cache gefunden hat. Aber für mich persönlich scheint es einfach zu zeitintensiv, denn wenn ich damit anfangen würde, dann würde ich wohl auch Gefallen an diesen ganzen Statistiken bekommen und würde dementsprechend auch so viele Caches wie möglich heben wollen. Daher lasse ich erstmal noch die Finger davon. Abgesehen von dem angefangenen Multi, den bringe ich auch ordentlich zu Ende :-)

  • Na das stelle ich mir ja lustig vor,so die ganzen Aufkleber an Laternen zu studieren.Ob die Schatzverstecker in der Nähe wohnen und sich heimlich amüsieren?
    Es war auf jeden Fall eine interessante Sichtweise und scheinbar wichtig,genug Zeit einzuplanen.Ich hoffe,dass ich es irgendwann auch mal selber ausprobiere.


  • Na das stelle ich mir ja lustig vor,so die ganzen Aufkleber an Laternen zu studieren.Ob die Schatzverstecker in der Nähe wohnen und sich heimlich amüsieren?
    Es war auf jeden Fall eine interessante Sichtweise und scheinbar wichtig,genug Zeit einzuplanen.Ich hoffe,dass ich es irgendwann auch mal selber ausprobiere.


    Lass dich aber bloß nicht von meinem Bericht abschrecken. Ich denke, Spaß macht es wirklich. Das mit den Aufklebern ist wahrscheinlich so ein Beispiel, dass man dann auf alles mögliche achtet, wenn einem das Offensichtliche nicht auffällt.


  • Nur muss ich zugeben, haben mich einige Dinge abgeschreckt. Als allererstes der Zeitaufwand. Zugegeben, das war das erste Mal, aber schwupp, war da mal eben eine Stunde um. Wenn ich irgendwo auf einer Recherchereise bin und "mal eben" einen Cache heben möchte, geht das einfach nicht.


    Ja, der Zeitaufwand ist wirklich nicht zu unterschätzen. Ich bin selbst immer noch öfters erstaunt, wieviel Zeit beim Cachen - zusätzlich zur reinen Gehzeit - dazukommt. "Mal eben zwischendurch einen heben" :prost: :gemein: ist da nur selten möglich. Mein persönlicher Rekord in dieser Beziehung waren 8 Minuten:
    - Aus der U-Bahn raus, rauf zur Bushaltestelle, und festgestellt, dass ich eben diese 8 Minuten Zeit habe, bis der nächste Bus kommt.
    - Kurz überlegt, dann mit dem Handy in der Hand 200m weiter, wo der Cache liegen sollte
    - Die richtige Stelle gleich erahnt. Zugegriffen, geloggt, und die Dose wieder zurückgelegt.
    - Mit einem kurzen Spurt zurück zur Haltestelle, und dort in den Bus gestiegen.
    Ich muss allerdings zugeben, dass diese Bushaltestelle an meinem täglichen Weg zur Arbeit lag, und ich mir die Cachebeschreibung (samt Kartenausschnitt) vorher schon ein paarmal intensiv angesehen hatte.


    In unbekanntem Gelände würde ich selbst für einen "schnellen Hin&Mit" mindestens eine Viertelstunde einkalkulieren. Wenn dafür ein Umweg zu gehen oder zu fahren ist, natürlich entsprechend mehr. Und wenn es sich dann noch um einen anspruchsvolleren Cache oder um einen Multi mit diversen Stationen handelt, ist der Zeitaufwand nach oben offen. Unter Zeitdruck zu suchen macht jedenfalls nur begrenzt Spaß. Vor allem hast Du dann das Risiko, dass Du irgendwann unverrichteter Dinge abbrechen musst.


    Ich mache es inzwischen so, dass ich mir für längere Fahrten nur noch ganz gezielt recht einfache Caches direkt an der Strecke auf mein Gerät lade. Zur Auflockerung einer Fahrpause tut sowas schon mal ganz gut. Wenns aber kniffliger wird, kommen dann schnell die Gewissensbisse: Aufgeben und weiterfahren oder lieber noch weiter suchen und zu spät ankommen?


    Für gezielte Caching-Ausflüge, die dann durchaus mal etwas kniffliger ausfallen dürfen, nehme ich mir mindestens einen ganzen Nachmittag vor, wenn nicht sogar einen ganzen Tag. Ausnahmen gibts dann noch im Nahbereich: Da kann ich einen Multi auch mal "scheibchenweise" machen, so ähnlich wie Du es mit Deinem ersten Cache jetzt auch machst.



    Zitat

    Und prompt fand ich ein Forum, wo genau diese Frage gestellt wird und der Fragesteller direkt als Schnorrer bezeichnet wird. Finde ich nicht nett,


    Tja - letztlich ist Geocaching auch eine große Online-Community, und wie in vielen Communities geht es da leider nicht immer nur nett zu. :tja:


    Zitat

    Und dann habe ich noch einen Cache entdeckt, bei dem der Ersteller erstmal fünf Fragen beantwortet haben möchte. Soweit so gut, doch dann muss man die Antworten an ihn mailen, um eine Log-Erlaubnis zu erhalten. Das kommt mir ein wenig seltsam und vor allem umständlich vor.


    Das war nicht zufällig ein Earthcache? Bei diesen gibt es nämlich keine Dose vor Ort, sondern nur ein paar Fragen, die mehr oder weniger mit Geologie zu tun haben. Wer die richtigen Antworten einschickt, darf loggen. Ansonsten dachte ich, dass die einzige Logbedingung eigentlich der Fund der Dose ist.


    Zitat

    Und genau das ist das Paradoxe bei mir. Da ich eben so viel unterwegs bin, könnte ich eine Menge Caches heben - aber wenn ich unterwegs bin, habe ich keine Zeit. :(


    Ja, das kenne ich - siehe oben.


    Zitat

    Außerdem sehe ich bei mir auch die Gefahr, dass ich mich eventuell ärgere, wenn ich ein Rätsel nicht gelöst bekomme. Und dann werde ich hartnäckig :D


    Och, ich erinnere mich da an so manche schlaflose Nacht, in der ich über einem Mystery-Cache gegrübelt habe :floet:




    Na das stelle ich mir ja lustig vor,so die ganzen Aufkleber an Laternen zu studieren.Ob die Schatzverstecker in der Nähe wohnen und sich heimlich amüsieren?


    Sowas kommt - gerade in Städten - durchaus mal vor. Und seit bei uns das Nachbarhaus abgerissen wurde, habe ich selbst auch von meinem Küchenfenster aus freien Blick auf den nächstgelegenen Cache. Heute morgen sah ich dann tatsächlich drei Gestalten, die die Ecke sehr genau inspizierten. Die Dose ist gar nicht von mir, aber ich fand es trotzdem interessant zu sehen, wie sich andere da anstellen. :popcorn:

  • Tja - letztlich ist Geocaching auch eine große Online-Community, und wie in vielen Communities geht es da leider nicht immer nur nett zu. :tja:


    So,mein erster Zitatbezug,mal gucken obs geklappt hat,hoffe ihr wisst sonst was ich meine:"schön,dass es hier anders ist und so ein freundlicher Umgang möglich ist.


    :freu: Und dann hab ich jetzt doch tatsächlich einen alten Freund gefunden,der mich noch diese Woche von A bis Zett ins Geocaching einweist.Bin super gespannt auf die ersten eigenen Erfahrungen.
    Danke für die interessanten Einblicke ohne die ich ihn nicht so gedrängelt hätte zu ner gemeinsamen Tour.

  • Tja - letztlich ist Geocaching auch eine große Online-Community, und wie in vielen Communities geht es da leider nicht immer nur nett zu. :tja:



    So,mein erster Zitatbezug,mal gucken obs geklappt hat,


    Nicht ganz, aber ist ja nicht schlimm. Das hat mich auf jeden Fall auf die Idee gebracht, eine Anleitung zum Zitieren zu erstellen :-)
    Ich wurde nämlich letztens schon mal darauf angesprochen.



    hoffe ihr wisst sonst was ich meine:"schön,dass es hier anders ist und so ein freundlicher Umgang möglich ist.


    Das freut mich auch. :prost:


    :freu: Und dann hab ich jetzt doch tatsächlich einen alten Freund gefunden,der mich noch diese Woche von A bis Zett ins Geocaching einweist.Bin super gespannt auf die ersten eigenen Erfahrungen.
    Danke für die interessanten Einblicke ohne die ich ihn nicht so gedrängelt hätte zu ner gemeinsamen Tour.


    Erzählst du uns von deinen Erfahrungen?

  • Das war nicht zufällig ein Earthcache? Bei diesen gibt es nämlich keine Dose vor Ort, sondern nur ein paar Fragen, die mehr oder weniger mit Geologie zu tun haben. Wer die richtigen Antworten einschickt, darf loggen. Ansonsten dachte ich, dass die einzige Logbedingung eigentlich der Fund der Dose ist.



    Der hier war's:
    http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?wp=GC2BGGK


  • Ja, genau: Ein Earthcache. Das ist eine besondere Variante von sogenannten "virtual caches". Bei diesen gibt es keine Dose vor Ort, sondern man muss nur glaubhaft machen, dass man den Ort tatsächlich besucht hat. Klassischerweise macht man das mit einem Foto seiner selbst - mit GPS in der Hand - an definierter Stelle.
    Bei Earthcaches kommt noch dazu, dass man sich mit der besonderen Geologie eines Ortes beschäftigen soll. Daher kommen bei diesen eben noch Fragen dazu, die man oft nur anhand von Infotafeln vor Ort lösen kann. Oder man muss z.B. einen bestimmten Felsen / Steinbrocken o.ä. beschreiben. Die Antworten schickt man per Mail ein und sofern sie halbwegs verrnünftig sind, bekommt man die Logerlaubnis.
    Das Ganze hat mit Dosensuchen eigentlich nur noch am Rande zu tun, läuft aber auch unter "Geocaching".

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