Corona Bilder-Rätsel-Ecke

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  • da wir morgen los fahren löse ich auf, es ist der Zerfreilastausee hinter Vals mit dem Zerfreilahorn, aber das sieht man nicht auf dem Bild :thumbup:8)

    ca. 30 km von uns und in Ilanz biegt man ins Valsertal ab ...... das andere Tal daneben heisst Val Lumnezia, das Tal des Lichtes .

  • es ist der Zerfreilastausee hinter Vals mit dem Zerfreilahorn, aber das sieht man nicht auf dem Bild :thumbup:8)

    ca. 30 km von uns und in Ilanz biegt man ins Valsertal ab ...... das andere Tal daneben heisst Val Lumnezia, das Tal des Lichtes .

    Ah, danke! Dieses Seitental kannte ich bisher tatsächlich noch nicht. Sieht aber auch schön aus!


    Was mich immer wieder erschrickt, ist der "weiße" Rand an einem Stausee.

    Das zeigt nämlich, wie hoch das Wasser vor noch gar nicht langer Zeit mal gestanden hat.

    Das muss nicht unbedingt etwas mit Trockenheit bzw. Wassermangel zu tun haben. Manchmal wird aus solchen Stauseen etwas Wasser abgelassen, um später bei der Schneeschmelze genung Speicherkapazität zu haben, um eine Flut zu vermeiden. Oder was den Kraftwerksbetreibern sonst noch für Gründe einfallen...

  • sehe ich auch so. Der Edersee, ganz in unserer Nähe, ist z.B. mal gebaut worden, um die Wasserversorgung für die Weser zu sichern. Obwohl die Touristen jedes Jahr darunter leiden, dass im Sommer kaum noch Wasser übrig ist, wird weiter abgelassen. Nur ein Minimum für die Überlebensfähigkeit der Fischwelt wird garantiert. der Rest geht weg für die Weser...ist leider so, hat aber auch seine tollen Seiten: Im Sommer sieht man die Reste der versunkenen Dörfer, eine Brücke ist sogar für Fussgänger noch nutzbar, die ansonsten immer unter Wasser liegt. Inseln kann man zu Fuss erreichen...

    Ist daher kein echter Indikator, auch wenn man natürlich merkt, dass der Klimawandel uns hier auch erwischt...bis der See an der Sperrmauer wieder überläuft, was auch ein tolles Schauspiel ist, muss man wohl wieder auf Schnee im Winter hoffen...

    Gruß
    Helmut und Ilona
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  • Das zeigt nämlich, wie hoch das Wasser vor noch gar nicht langer Zeit mal gestanden hat.

    Einerseits wird Strom produziert, andererseits muss Wasser abgelassen werden damit der Abfluss genügend Wasser bekommt.

    Und auch dieses Frühjahr war zu trocken um die Speicher zu füllen.

    Ist auch bei den Kapruner Speicherkraftwerken im Salzburger Land nicht anders. Nur haben wir die Möglichkeit Wasser vom unteren Stausee wieder in den oberen Stausee zu pumpen und somit einen Kreislauf herzustellen. Der benötigte Strom zum Hochpumpen kommt von den Donau Flusskraftwerken in der Nacht.

  • Für was wurden solche Karren von 400 Jahren verwendet?



    Einen schönen guten Morgen —


    nach mehr als zwei Wochen offline bin ich im Forum zurück und habe mit dem Foto des Nachbaus eines historischen Karrens am Tönninger Hafen ein Rätsel mitgebracht. Noch bis in die zweite Hälfte des vergangenen Jahrhunderts hinein besaß fast jeder Krabbenfischer einen solche Karren, und mehr als zwanzig standen rund ums Hafenbecken. Vom Hafen aus wurden die mit Krabben beladenen Karren von mehreren Männern in eine nahegelegene Konservenfabrik geschoben, wo sie dann verarbeitet wurden.


    Doch sind diese Karren schon seit Beginn des 17. Jahrhunderts bekannt und wurden auch für einen ganz anderen Zweck eingesetzt, über den sie indirekt ihren Namen erhielten — den ich natürlich nicht verrate, denn dann ließe sich die Antwort auf die oben gestellte Frage leicht ergoogeln.


    Viel Spaß beim Recherchieren und Raten

    Jürgen

  • Auf die Auflösung und den spezifischen Einsatzzweck bin ich gespannt. Wattwagen? Leichenkarre?


    Hier in China sieht man solche (bzw. sehr ähnliche) Karren heute noch im Einsatz: z.B. auf Baustellen oder als Obst-/Gemüseverkaufswagen. Ich würde die als Plattformkarre oder halt schlicht Holzkarre bezeichnen.

    Blog: ombidombi.de


    Do not go gentle into that good night.

    Rage, rage against the dying of the light.

    (Dylan Thomas)

  • Einen schönen guten Morgen —


    da hat Christian alias Freerunner, wie man so schön sagt, den Nagel auf dem Kopf getroffen. Doch auch den anderen beiden, die auf den Beitrag reagiert haben, ein ‘Daumen hoch’ für ihre Beteiligung. Die Idee eines ‘Pestkarren’ war ja gar nicht so abwegig.


    Hätte ich die in Norddeutschland noch bis ins 20. Jahrhundert gebräuchliche Bezeichnung Schottsche Karre genannt, wäre die Lösung leicht gewesen, denn Wikipedia hat ihr einen Artikel gewidmet. Der Begriff geht in die Frühzeit der Hamburger Müllabfuhr zurück, als sie als ‘Straf- und Besserungsmittel’ für Strafgefangene eingesetzt wurden, die für die Abfuhr von Müll und Unrat zu zweit oder dritt vor diese Karren gespannt wurden. Der erste Delinquent, der dafür eingesetzt wurde, soll am 7. September 1609 ein gewisser Michel Schotte gewesen sein. Nach seiner Haftentlassung, heißt es, habe er sich zum ‘Karrenbuben’ ernennen lassen und die Aufsicht über die vor den Karren gespannten Gefangenen übernommen, worauf alle Welt von den Schottschen Karren sprach.


    Tschüüs denn und alles Gute

    Jürgen

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