Wohnmobilstellplatz Berlin-Tegel

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  • Soweit ich weiß, hat Berlin mehrere Stellplätze. Ich habe aber nur einen besucht. Der hat mir schon gereicht. Einen detaillierten Erfahrungsbericht habe ich im Blog hinterlassen. Mich sieht dieser Stellplatz nicht noch einmal.



    Die Plätze rechts sind teurer als links, wo ich stehe. Trotzdem ich die teuren Plätze bezahlt hatte, durfte ich dort aber noch lange nicht stehen.


    Aber der Vollständigkeit halber hier noch die Lage und Koordinaten. Ent- und Versorgung ist vorhanden.


    [map]52.595215,13.289125[/map]


    Koordinaten:
    52.595215, 13.289125


    Waidmannsluster Damm, Berlin

  • Weisst, und genau das verstehe ich an den chronischen Stellplatzenthusiasten nicht.
    Entweder ich will es günstig und "my way" - dann suche ich mir als autarkes Wohnmobil einfach ein schönes Plätzchen, benutze mein eigenes Klo und dusche halt mal einen Tag nicht.
    Oder ich bin bereit, mir etwas Luxus zu gönnen und echter Kunde zu sein - dann gehe ich auf einen Campingplatz. Wenn ich es recht sehe, dann ist dieser CP etwa fünf Kilometer von dem von dir genutzten Stellplatz weg.
    Für einen alleinreisenden Wohnmobilisten ist der preislich günstiger als dein Stellplatz (was übrigens auf deutschen CP, wo fast immer nach genauer Personenanzahl und nicht pauschal nach Wohnmobil abgerechnet wird, die Regel ist). Ich hab noch nie einen zu bezahlenden Stellplatz genutzt, und ehrlich gesagt, sehe ich dazu auch gar keine Veranlassung. Das Argument "Grosse Freiheit" trifft dann ja auch nicht zu...


  • Entweder ich will es günstig und "my way" - dann suche ich mir als autarkes Wohnmobil einfach ein schönes Plätzchen, benutze mein eigenes Klo und dusche halt mal einen Tag nicht.


    Mitten in Berlin möchte ich aber doch lieber einen sicheren Platz. Das betrifft im Übrigen nicht nur die Nacht, sondern auch den Tag, wenn ich mir die Stadt anschaue und ich das Fahrzeug sicher stehen haben möchte.



    Oder ich bin bereit, mir etwas Luxus zu gönnen und echter Kunde zu sein - dann gehe ich auf einen Campingplatz.


    Nicht zwangsläufig. Ein schönes Gegenbeispiel ist nämlich der Stellplatz in Braunlage, auf dem ich eine Woche zuvor war. Bessere Ausstattung als in Berlin und deutlich freundlicheres Personal.



    Wenn ich es recht sehe, dann ist dieser CP etwa fünf Kilometer von dem von dir genutzten Stellplatz weg.


    Auf den ersten Blick scheint der wirklich eine gute Alternative zu sein. Aber jetzt waren wir ja nun einmal vor Ort und wussten ja noch nicht, was uns erwartet.



    Für einen alleinreisenden Wohnmobilisten ist der preislich günstiger als dein Stellplatz (was übrigens auf deutschen CP, wo fast immer nach genauer Personenanzahl und nicht pauschal nach Wohnmobil abgerechnet wird, die Regel ist).


    Wir sind zu zweit. Da ist in der Regel ein Stellplatz fast immer günstiger. In diesem Fall jetzt in der Tat nicht. Aber ich beklage mich ja gar nicht über den Preis, sondern über das unhöfliche Verhalten vor Ort und über die Ungleichbehandlung.



    Ich hab noch nie einen zu bezahlenden Stellplatz genutzt, und ehrlich gesagt, sehe ich dazu auch gar keine Veranlassung. Das Argument "Grosse Freiheit" trifft dann ja auch nicht zu...


    Ich habe drei Jahre in einem Wohnmobil gelebt und war in der gesamten Zeit nicht ein einziges Mal auf einem Stell- oder Campingplatz. Wofür auch? Ich hatte mit Ausblick auf den Baldeneysee vermutlich die schönste Schlafstätte in ganz Essen. :D

  • Herrlich, Michael! Wunderbar geschrieben! Großes Lob und ich kann deinen Ärger verstehen.


    Jerome: die Frage, ob Stellplatz oder CP ist so philosophisch wie Vegetarier oder Fleischfresser. Wir stehen auch immer auf CP, können aber damit leben, dass andere Menschen das anders haben wollen. Dass aber jeder auf hõfliche und freundliche Umgangsformen Wert legt, sollte klar sein.


    VG, Dorit


  • Wir stehen auch immer auf CP, können aber damit leben, dass andere Menschen das anders haben wollen. Dass aber jeder auf hõfliche und freundliche Umgangsformen Wert legt, sollte klar sein.


    VG, Dorit


    Kein Thema. Nur: Warum bleibt (und zahlt) man da, wenn es einem doch schon beim Begrüssungsappell nicht gefällt ?

  • Das kann tausende Gründe haben, und ich finde es nicht wichtig. :-) Schau mal, wir beide mögen CP und können nicht verstehen, warum uns manche, wie ...hast du sie genannt Stellplatzenthusiasten? :-) uns dauernd missionieren wollen. Umgekehrt wird es sicher genauso sein. Wer lieber auf Stellplätzen bleibt, wird auch nicht dauernd bekehrt werden wollen.


    Auf unserer letzten Tour haben wir WoMo-Fahrer in Ingolstadt beobachtet, die sich ganz begeistert auf einem Stellplatz am Rande der Altstadt für die Nacht einrichteten. Wir haben dort nur geparkt, die Stadt besichtigt und sind weitergefahren. Denn der Stellplatz war ein öffentlicher Parkplatz, mit unverbaubarem Blick auf den Wirtschaftshof der städtischen Schwimmhalle. Sprich, die Mülltonnen vor der Nase. Für die Womo-Fahrer war aber die Lage entscheidend und die kostenlose Stromversorgung. Es ist eben eine Frage der Präferenzen. Jeder Jeck is andersch.


    Wenn du für dich immer auf Anhieb und überall sofort und ohne Umwege den richtigen Übernachtungsplatz findest, umso besser. Wir wollen uns hier gern auch über Dinge austauschen, die mal nicht ganz so glatt laufen.


    VG, Dorit

  • Oder ich bin bereit, mir etwas Luxus zu gönnen und echter Kunde zu sein - dann gehe ich auf einen Campingplatz.


    Hallo Jerome, das sehe ich etwas anders. Ich stehe lieber auf den SPlätzen, weil es da keinen oder selten Schnick-Schnack gibt, den ich nicht mitbezahlen möchte. Wenn ich von der Stadtbesichtigung müde am Abend zum Auto komme, dann will ich nur einen ruhigen und sicheren Restabend haben. Ich brauche keinen Swimmingpool, keine Sauna oder Kinderspielplatz, da ich eigentlich die CP und SPlätze nur für die Übernachtung (also für höchstens 12 Stunden) nutze. Ich betrachte CPlätze nicht als Urlaubsort, sondern als Mittel zum Zweck (Schlafen).


    Wie Dorit schon sagte, jeder so wie er möchte. Aber Freundlichkeit sollte man überall erwarten.


  • Kein Thema. Nur: Warum bleibt (und zahlt) man da, wenn es einem doch schon beim Begrüssungsappell nicht gefällt ?


    Das kann ich dir in diesem speziellen Fall natürlich leicht erklären. An dem Tag hatte ich morgens noch zwei Stunden Bürokram erledigt, bin dann rund 600 Kilometer quer durch Deutschland gefahren (was ja auch gut zu diesem Thema passt) und wollte gerne noch am Abend zwei, drei Stunden etwas von Berlin haben. Da habe ich dann nachmittags gegen 17.30 Uhr keine Lust mehr, nach einem anderen Platz zu googeln, rumzutelefonieren und im Feierabendverkehr quer durch Berlin zu gondeln.
    Bedenke bitte auch, dass wir bei strahlendem Wetter vor dem 3. Oktober standen und die Ansage lautete, dass es überall voll werden wird.
    Außerdem hatten wir gebucht bzw. reserviert, was bedeuten würde, dass wir eventuell Stornogebühren zahlen müssten. Da denkt man sich dann lieber, dass man ja in den nächsten Tagen nichts mehr mit der Dame von der Rezeption zu tun haben wird und man ohnehin von morgens bis abends unterwegs ist.


    Grundsätzlich verstehe ich aber, was du meinst und habe auch schon den einen oder anderen "Produktanbieter" mit seiner Ware stehen gelassen, weil er mir zu blöd kam. Nur: Wer sagt mir, dass es in diesem Fall auf einem anderen Camping/Stellplatz besser gewesen wäre?

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