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  • Deshalb gibt es Thalia, buch.de, hugendubel, libri......usw.usf. Und ein echter Reader braucht so wenig Strom, dass man ihn nur alle paar Wochen laden muss. Woraus wird Papier doch gleich hergestellt? Achja, und wer Ebooks liest, verliert nicht automatisch das Recht auf Papierbücher. Beides ist erlaubt. :-)
    Noch was von wegen Zensur. Die wenigsten wissen, dass Weltbild, die Guten, seit Jahren umfassend und regelmäßig zensieren. Da stört es scheinbar niemanden.


    Viele Grüße, Dorit

  • Um mal wieder das Thema Kindle nach vorne zu bringen: Die Stadtbibliothek Essen (und sicherlich auch andere) bietet seit jüngerer Zeit auch die Möglichkeit e-books auszuleihen. Ich fand das ganz interessant, aber ein wenig überrascht war ich, dass man ausgerechnet mit dem Kindle keine e-books ausleihen kann bzw. nur über Umwege, weil es eben ein geschlossenes System ist. Die Nicht-Ausleihe gilt jedoch nicht für das Kindle Fire.


    Ist auf jeden Fall eine Möglichkeit, günstig an Lesestoff für den nächsten Urlaub zu kommen. Hier mal der Link zur Essener Ausleih-Möglichkeit mit Tipps, wie man das dann doch mit dem Kindle nutzen kann: http://www4.onleihe.de/essen/f…-0-100-0-0-1-0-0-0-0.html

  • Nein Micha,so ganz geschlossen ist das System nicht. Alle deutschen Bibliotheken haben sich für ihre Onleihe das epub-Format gewählt, weil das auf allen Readern, außer dem Kindle, gelesen werden kann. Sprich, eine politische Entscheidung, damit nicht der Verdacht der Klüngelei zwischen öffentlichen Einrichtungen und amazon aufkommt. Und bei echten Ebook-Anhängern kommt das auch sehr gut an, da die zum einen die Zielgruppe der Onleihen sind, und diese Zielgruppe gleichzeitig den Kindle am wenigsten nutzt.


    Viele Grüße, Dorit

  • Okay, danke. Den Begriff "geschlossenes System" hatte ich zugegebenermaßen von der [url=http://www4.onleihe.de/essen/frontend/content,0-0-0-101-0-0-0-0-0-0-0.html]Webseite[/url] der Stadtbibliothek übernommen, weil's dort so bezeichnet wird.
    Hintergrund warum ich darauf komme, ist, dass ich letztens in der Bibliothek war, um mir papierne Bücher auszuleihen. An der Theke griff ich dann nach einem Flyer über die "Onleihe", worauf die Bibliothekarin sofort darauf hinwies, dass das nur ohne Kindle funktioniere. Klang beinahe so wie ein Warnhinweis und ich hätte vor Schreck fast den Flyer fallen gelassen :D



    Aber ich habe jetzt auch mal ein wenig auf der Seite von der Onleihe geschmökert und denke, dieses pdf zeigt ganz gut, welche Formate und welche Geräte miteinander "harmonieren".

  • Das sehe ich persönlich nicht so, Jerome. :-) Aber ich kenne genug selbsternannte Experten, die über Kindle-Besitzer bestenfalls milde lächeln, weil die dann eben nur Ebooks bei amazon kaufen könnten. Dass es inzwischen viele Nutzer gibt, die sich ihre Ebooks mittels bestimmter Programme wie calibre in alle nötigen Formate umwandeln, nehmen sie nicht zur Kenntnis. Mir persönlich ist jeder Leser recht, Hauptsache es wird gelesen.


    VG, Dorit

  • Absolut! Da hätte ich gleich mal eine Hausaufgabe für Micha: Es gibt irgendwo in Deutschland sog. Bücherhotels. Da kann man überall im Hotel in Büchern stöbern und lesen. Und wer welche mitbringt, kann vor Ort auch tauschen. Hast du davon schon mal gehört?


    VG, Dorit


  • Es gibt irgendwo in Deutschland sog. Bücherhotels. Da kann man überall im Hotel in Büchern stöbern und lesen. Und wer welche mitbringt, kann vor Ort auch tauschen. Hast du davon schon mal gehört?


    Den Begriff "Bücherhotel" lese ich hier zum ersten Mal. Mit einer kurzen Internetsuche habe ich erstmal auch nur ein Hotel in Mecklenburg-Vorpommern gefunden. Allerdings habe ich es schon in diversen Hotels erlebt, dass es dort einen Bücherschrank gibt mit der Aufforderung, doch fleißig zu tauschen. Die wenigsten Hotels, in denen ich so etwas gesehen habe, hängen das an die große Glocke.


    Dann gibt es auch noch eine etwas organisiertere Art des Büchertauschens, nämlich Bookcrossing. Dabei meldet man sich und vor allem seine Bücher, die man tauschen will, im Internet an und kann so verfolgen, wo sich welches Buch gerade befindet. Die Tauschmöglichkeiten sind dabei vielfältig:
    - Man gibt ein Buch an einen Freund weiter
    - Man lässt ein Buch irgendwo im öffentlichen Raum liegen und hofft auf einen Finder, den es interessiert.
    - Man legt ein buch in einer sogenannten OBCZ (offizielle Bookcrossing-Zone) ab.
    Die OBCZs sind oft (Buch-)Läden, Bibliotheken oder Lokale, in denen eigene Regale zum Büchertausch aufgestellt sind. Daneben gibt es auch - quasi ähnlich wie Geocaches - Bücherboxen, die ein wenig versteckt sind, und in denen man Bücher tauschen kann.

  • Ja, das Bookcrossing kenne ich schon ein paar Jahre.
    Hättest du zu dem Hotel in Meck-Pom einen Link oder den Namen?


    Stimmt, in kleinerem Maße habe ich auch schon in einigen Hotels entsprechende Büchersammlungen gesehen. Irgendwo war z.b. mal eine Treppe, die zu den Zimmern führte, jeweils zur Hälfte mit kleinen Körben voller Bücher dekoriert. Abends hat man sich dann so einen Korb mit aufs Zimmer genommen. War immer eine Überraschung.
    Bei den eigentlichen Bücherhotels, so es denn mehr davon gibt, ginge es mir auch darum, dass man dort dann gern auf Gleichgesinnte trifft und abends gemütlich am Kamin oder im Wintergarten ins Gespräch kommen kann. Meinetwegen könnten viel mehr Hoteliers diese Idee aufgreifen. :-)


    VG, Dorit

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