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  • Hallo Zusammen,


    ich habe keine Erfahrung mit E-Books, ich würde mir aber so ein Gerät gerne anschaffen.
    Hat jemand von euch einen Tipp?
    Es wäre gut, wenn ich es nicht nur fürs Lesen nutzen könnte, sondern auch fürs Schreiben, Notizen machen etc.

  • Hallo Teresca, ich bin nicht sicher, was genau du suchst. Meinst du einen E-Reader? Die gibt es von amazon (kindle), oder von anderen Herstellern oder Buchhandelsketten, z.b. den Reader von Sony oder von Thalia, Hugendubel den Tolino.


    Schreiben kannst du theoretisch auf allen, sie haben Notizfunktionen usw. Allerdings sind die Geräte klein, die Tastaturen (Touchscreen) entsprechend noch kleiner.
    Wenn du etwas mehr Text zu schreiben hast, wird das mühsam. Und es bleibt dann auch die Frage der Übertragbarkeit deiner Dateien auf andere Geräte.


    Wenn du also kein reines Lesegerät haben möchtest, empfiehlt sich vielleicht eher ein Tablet, auf dem du dir dann eine passende Leseapp installierst. Diese Tablets sind aber größer und schwerer und die Akkulaufzeit eines Readers ist unschlagbar, was besonders auf Reisen von Vorteil ist. Ich nutze eine Sony Reader, ich lese viel, aber ans Ladegerät musste ich das gute Stück erst drei oder vier mal hängen, innerhalb eines Jahres. :-)


    So, das ganz allgemein. Wenn du weitere Fragen hast, bitte fragen. :-)


    Viele Grüße, Dorit

  • Hallo Dorit,


    vielen Dank für Deine Antwort. Ja, ich meinte einen E-Book-Reader.
    Ein Tablet habe ich, aber mir scheint, dass ein reines Lesegerät praktischer ist (Akku, handlicher). Es sind so viele Geräte auf dem Markt, dass ich mich nicht entscheiden kann. Scheinbar ist kindle der Marktführer und empfehlenswert?
    Ich hätte gerne ein kleines, einfaches Gerät zum Lesen und ab und zu zum Schreiben.
    Wie funtioniert es denn rein techinisch? Sind die Geräte internetfähig oder wie bekomme ich die E-Books auf das Gerät?

  • Ja, diese Geräte funktionieren per w-lan. Du gehst mit dem Gerät online in einen Shop deiner Wahl und lädst dir dort die Bücher runter. Es liegt aber auch immer ein USB - Kabel bei und die meisten haben auch einen Card-Slot für mini-Karten.


    Ich verstehe immer noch nicht so ganz, was du mit "ab und zu schreiben" meinst. :-) Die Geräte sind in erster Linie Reader, haben keine echte Tastatur, sieht man mal von den Touchscreens ab.


    VG Dorit

  • Ok, dann ist es mit der Verbindung also einfach.
    Kann man aber z.B. per kindle auch andere Bücher lesen, die nicht von amazon angeboten werden? Eventuell PDFs und ähnliches?
    Ich habe angenommen, dass es möglich wäre auf so einem Gerät mit einem speziellen Stift zu schreiben und das Gerät erkennt es dann. Aber ich verwechsle wahrscheinlich etwas. :tja:

  • Ich kenne mich beim kindle von amazon nicht sooo gut aus. Gut möglich, dass die etwas teureren Geräte, es gibt ja verschiedene Modelle vom kindle, auch pdf lesen können. Ansonsten hilft auf dem heimischen PC so ein kostenloses Programm wie calibre, das wandelt jedes Format in alles andere um und zurück.


    Was die Bücher angeht, die nicht von amazon angeboten werden... Ich formuliere es mal anders herum. Normalerweise bekommst du jedes Buch auf amazon, das macht es ja so attraktiv. Aber du bekommst nicht jedes Buch auf anderen Plattformen, wie z.B. Thalia, sony, itunes oder Weltbild.


    Doch, mit so einem kleinen Kunststoffstift kann ich sogar auf meinem Sony Reader schreiben und diese "Notiz" dann auch speichern für zu Hause. Umgewandelt mittels einer Schreiberkennungssoftware wird da aber nichts, dazu müsste in dem Gerät ein deutlich größerer Prozessor sein. Und für handschriftliche Notizen nutze ich es nicht, weil der Bildschirm ja nur postkarten-Größe hat. Außerdem muss man diesen Stift deutlich anders in der Hand halten als einen Kuli oder Bleistift, sprich, man schreibt langsamer. Nützt mir nichts. Für solche Fälle kommen bei mir ganz altmodisch Ringbuch und Bleistift zum Einsatz (bitte nicht verraten...wenn meine Autorenkollegen das hören... :pst: ).


    Mein Rat an dich, liebe Tereska, gehe in einen großen Elektronikmarkt und probiere die verschiedenen Modelle aus. Meistens entscheidet der eigene Bauch zusammen mit der Geldbörse sich fürs richtige Gerät.


    liebe Grüße, Dorit


    PS: für die Fälle, in denen ich wirklich kein Medium für Notizen bei mir habe, tippe ich schnell eine SMS und stecke sie in die "Entwürfe".

  • Dorit,


    vielen lieben Dank für die ausführlichen Informationen. Ja, natürlich, niemand kann mir die Entscheidung abnehmen, was für ein Gerät ich letztendlich kaufe.
    Ich würde eins gerne ausprobieren, da ich mir nicht 100 % sicher bin, ob ich überhaupt der Typ für E-Reader bin. Ich lese sehr viel und sehr schnell. Meine kleine Wohnung hat ihre Kapatzitäten, die Bücher liegen schon überall ;). Also wäre so ein Gerät für mich eine Alternative - und natürlich unterwegs.
    Aber ob ich mich dann nicht nach Papierbüchern sehne? Na ja, ich muss es einfach probieren.
    Auf einem Tablet gefällt mir das Bücherlesen nicht. Hier bin ich mit Internet glücklich.:D

  • :D Eigentlich habe ich schon viel früher mit so einem kleinen Seitenhieb gerechnet, lieber Michael. :-) Meine Standardantwort: Wer einen E-Reader besitzt und benutzt, darf trotzdem weiterhin Papierbücher kaufen und lesen. Dieses Recht verwirkt man dadurch nicht. Aber, und das ist meine ganz persönliche Meinung, da ich sehr viel lese, wäre es die pure Verschwendung an Papier und Wasser. Und ja, auch der sog. CO2-Index ist bei Readern positiver.
    Anders formuliert: Das Kino und das Theater sind trotz aller Unkenrufe nach der Erfindung des Fernsehens nicht ausgerottet worden. :-)


    Ja Tereska, geh einfach in so einen Elektronikmarkt und probier es aus. Da hat keiner ein Problem mit.


    Viele Grüße, Dorit

  • Oje, nein - bloß nicht falsch verstehen. Das war gar nicht als Seitenhieb gedacht. Ganz im Gegenteil, ich nehme eigentlich fast jeden "Technik-Schnickschnack" - wenn ich es mal so sagen darf - mit. Ob das nun Smartphone, Tablet oder GPS ist. Nur zu einem E-Reader bin ich noch nicht gekommen und habe davon einfach null Ahnung.
    Deswegen kann ich leider wirklich nicht viel mehr dazu beitragen als das Bild (und das passte gerade so schön, weil ich es eben erst vor ein paar Wochen aufgenommen hatte). Heißt aber nicht, dass ich dem Inhalt des Banners zustimme. Vielmehr teile ich sogar deine Argumente.

  • Kein Problem, lieber Michael, ich habs auch mit nem Augenzwinkern aufgenommen. :-)
    Ich bin eher der Typ, der allem Neuen gegenüber skeptisch ist. Deswegen gehört die Frage "Warum habe ich das nicht schon früher ausprobiert?" zu meinem Standard. :-) Mit dem dazugehörigen Klatsch an die Stirn.


    VG, Dorit

  • Kommt mir bekannt vor. Ich hatte mal vor einigen Jahren eine Phase, in der ich vieles an technischen Möglichkeiten abgelehnt hatte. Seitdem ich aber weiß, dass nicht jede technische Neuerung unnütz ist und mir das Leben und Arbeiten erleichtert, habe ich immer ein offenes Ohr für Neuerungen und bin bemüht, meinen Wissensstand bei diesen Dingen aktuell zu halten. Nur bei E-Readern bin ich noch nicht angekommen, finde die Geräte aber auch interessant (nicht auszuschließen, dass hier dann irgendwann auch eines genutzt wird ;-) )

  • Ich habe auch ewigkeiteen das Handy verweigert, jetzt wo die Teile aber wirklich ultrapraktische Multifunktionsgeräte sind, hab ich mich dann doch überwunden und was soll, ich sagen, es macht bei vernünftiger Verwendung das Leben leichter.
    Was den Reader angeeht, würde ich ganz allgemein aus dem gleichen Grund auch zum Tablet raten, da du damit wesentlich mehr andere Sachen machen kannst und die Dinger inzwischen auch erschwinglich geworden sind. Ich mag es einfach, wenn ich mit einem Gerät auch zugleich ins Internet kann oder Fotos drauf speichern kann. Zum Reisen habe ich übrigens jahrelang mindestens ein dickes Buch mitgeschleppt und nie wirklich gelesen, das spar ich mir jetzt dadurch.

  • Also, ich oute mich jetzt mal als Technikmuffel - mit Kindle [Blockierte Grafik: http://smiles.kolobok.us/standart/blush.gif].
    Ich mag keine Smartphones und Laptops oder das iPad mit in Urlaub haben, aber nach norwegen durfte das erste mal das Kindle mit, einfach aus dem Grund "Viele Bücher bei so gut wie keinem Platzverbrauch". Ich hab ein ganz einfaches Modell, dass sich, wie ich finde, sehr gut liest.
    Platzmäßig geht es mir ähnlich wie Tereska, ich habe eine kleine Wohnung und ein Taschenbuch/Krimi reicht höchstens für zwei Abende. Daher bin ich dazu übergegangen, mir sowas so gut wie gar nicht mehr zu kaufen, sondern aus der Bücherei auszuleihen. Gekauft werden nur noch hochwertige Bücher, die ich wirklich mein Leben lang behalten möchte.
    Im Urlaub erwies sich das Kindle als extrem praktisch: Der Akku hält etwa 8000 Seiten lang (8000 mal umblättern), und es passt halt jede Menge drauf. Gute Alternative, wie ich finde, vor allem, da sich die Bücher parallel auch auf dem ipad laden lassen.
    Ob sich darauf auch Dinge lesen lassen, die nicht von amazon sind, weiss ich nicht. Ich hab mich aber bei amazon mit Dutzenden kostenlosen Büchern eingedeckt (viele englischsprachige Klassiker gibt es gratis oder für Centbeträge) und ich nutze auch viel die Geschenkangebote bei Taschenbüchern (letztes Jahr z.B. gab es an jedem Adventstag ein anderes Kindle Buch gratis zum runterladen). Da gibts zwar auch viel Schrott, aber zum Weglesen bei einem Glas Wein allemal gut. Und löschen kann man sie ja schliesslich auch ;)

  • Wir sind gerade von einer Womo-Tour zurück und mindestens einem Tolino (Lesegerät von Hugendubel, thalia usw) sind wir begegnet. An einer Campingplatzrezeption. Der Chef saß da und las und ich hab ihn natürlich gefragt, wie zufrieden er ist. "Sehr! Gehört allerdings meiner Frau." Breites Grinsen.


    Ja, die gratis Ebooks... Es ist für uns Autoren natürlich immer schwierig zu verstehen, dass manche Leute lächelnd über 5 Euro für einen Burger und braune Limo ausgeben, aber die drei oder vier Euro für einen Roman scheuen. Aber so ist die Welt wohl. :tja:


    VG, Dorit

  • Oh, ich bin auch aus der Branche und kenne die "Gratisinformationenselbstbedienungshabenwillmentalität", die mit dem Internet sprunghaft angewachsen ist.
    Ich meinte aber vorwiegend Klassiker, deren Autoren schon seit Generationen tot und begraben und deren Werke schon so oft gedruckt wind, dass halb Kanada mehrfach dafür abgeholzt wurde. Da hab ich überhaupt keine Hemmungen, die gratis runterzuladen.
    Und ich zahle auch für einen guten elektronischen Roman. Betonung auf "gut" :tja: .


  • Ja, die gratis Ebooks... Es ist für uns Autoren natürlich immer schwierig zu verstehen, dass manche Leute lächelnd über 5 Euro für einen Burger und braune Limo ausgeben, aber die drei oder vier Euro für einen Roman scheuen. Aber so ist die Welt wohl. :tja:



    Oh, ich bin auch aus der Branche und kenne die "Gratisinformationenselbstbedienungshabenwillmentalität", die mit dem Internet sprunghaft angewachsen ist.


    Hach ja, ich stimme da mal mit ein. :tee:


    Aber mal eine ganz andere Frage: Was ist eigentlich, wenn das Gerät einen Defekt hat bzw. kaputt ist? Habe ich da etwas überlesen oder sind die Dateien, sprich die Bücher, auch noch woanders gespeichert?

  • Das ist genau der Vorteil an amazon, der auch gleichzeitig ein Haken ist: Das Kindle gleicht "seine" Daten mit dem Kundenkonto bei amazon ab, d.h. es ist auf ein bestimmtes Konto registriert. Jedes Gerät, das ebenfalls auf dieses Konto registriert ist, hat ebenfalls alle Bücher - man kann also iPad, iPhone und Kindle parallel betreiben, kein Problem. Der Abgleich geht sogar so weit, dass das eine Gerät weiss, bis zu welcher Seite man ein bestimmtes Buch auf dem anderen Gerät gelesen hat, und es "richtig" aufschlägt.
    Der Haken ist: Wenn amazon beschliesst, dass es ein bestimmtes, bereits gekauftes Buch (!) aus dem Handel zurückziehen muss oder will, dann kann amazon dieses elektronische Buch einfach aus dem virtuellen Bücherregal verschwinden lassen. Und dann isses weg. So geschehen z.B. [url=http://www.fr-online.de/wirtschaft/kindle-e-book-amazon-loescht-bibliothek-----und-schweigt,1472780,20686718.html]hier[/url].
    amazon sagt ganz klar, dass die virtuellen Bücher nicht in den Besitz des Käufers übergehen, sondern er nur die Leserechte erwirbt.

  • Bin ja ein Freund der Technik, habe ein ipad und muss sagen das war einer meiner besten Anschaffungen in letzter Zeit, habe ein paar Zeitschriiften und lese regionale und überregionale Nachrichten völlig kostenlos und legal mit dem ipad. Habe mir auch über Amazon ein Buch gekauft bzw es geschenkt bekommen, mit dem Wohnmobil an die Ost- und Nordsee. Alles super ... Im Herbst waren wir in Frankreich und ich habe mit vorher einen Reiseführer gekauft , in Papierform.Mein Fazit daraus: so ein altertümliches Buch möchte ich nicht missen, hat man schnell zur Hand und braucht keine Energie :-)


    Mich stört genau das was Jerome geschrieben hat, wenn Amazon beschließt ein Buch zu verbannen ist es weg und das ist für mich Zensur.

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