Leben im Wohnmobil - Bericht

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  • Interessanter Bericht. Auch wenn ich schon ein Vierteljahrhundert auf Achse bin, wäre das allerdings nichts für mich. Gegen eine lange Reise im Womo habe ich nichts, aber ich möchte nicht in meiner Heimatstadt im Auto leben, wo es dann in der festen Wohnung doch ein wenig heimeliger ist.

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  • Interessanter Bericht.


    Danke.



    Auch wenn ich schon ein Vierteljahrhundert auf Achse bin, wäre das allerdings nichts für mich. Gegen eine lange Reise im Womo habe ich nichts, aber ich möchte nicht in meiner Heimatstadt im Auto leben, wo es dann in der festen Wohnung doch ein wenig heimeliger ist.


    Ich muss zugeben, dass das schon sehr gewöhnungsbedürftig ist. Wenn ich mittlerweile mit dem Wohnmobil unterwegs bin, dann übernachte ich in der Regel gar nicht in einem Umkreis von 100 km von meinem Wohnort entfernt, weil ich doch innerhalb einer Stunde sämtlichen Komfort einer festen Wohnung haben kann.

  • Hallo Michael,
    mit Interesse haben wir dein Leben im Wohnmobil gelesen.
    Auch wir leben nun schon seid einiger Zeit im Wohnmobil.
    Obwohl es uns noch immer gefällt, kommen jetzt doch oft die Überlegungen, auf andere Reisearten umzusteigen. Ab und zu fehlt uns auch die feste Wohnung (Insbesondere zur Weihnachtszeit). irgendwann werden wir uns wieder fest ansiedeln. Ein Leben im Wohnmobil für einen längeren Zeitraum(Jahre) JA, aber für immer NEIN.

    Seit 2009 leben wir nun ständig im Wohnmobil Zur Zeit an der Westküste in Portugal unterwegs.

  • Hallo kalimera,


    schön, dass du hierhin gefunden hast. Ich habe gerade mal in deine Seite reingeschnuppert und werde in den nächsten Tagen mal einige der Reiseberichte genießen.
    Zuerst mal finde ich es aber toll, dass du/ihr so detailliert alle Kosten aufführt. Ich habe das so detailliert nicht gemacht, bin aber letztlich zu der Erkenntnis gekommen, dass das reine Leben im Wohnmobil nicht unbedingt viel günstiger sein muss als das Leben in einer Wohnung. Allerdings - ihr habt jetzt noch den Mehrwert einer Reise dabei. Und dann noch in so wunderbaren Fahrzeugen.
    Aber trotz der Größe stelle ich mir vor, dass es zu zweit trotzdem auch mal anstrengend sein kann.
    Obwohl, ihr seit ja grundsätzlich schon lange mit einem Wohnmobil unterwegs. Da ist man andererseits auch schon wieder ein eingespieltes Team.


    Ansonsten stimme ich mit deinem letzten Satz vollkommen überein.


  • Respekt, da gehört aber auch was zu. Was hat denn deine Familie/Frau/Freundin dazu gesagt, wenn ich mal so persönlich nachfragen darf?


    Sorry, deine Frage habe ich jetzt erst (wieder) gesehen.
    Die Reaktionen waren ziemlich unterschiedlich. Einige schüttelten den Kopf, gewöhnten sich aber schnell daran. Nur ein oder zwei Personen wandten sich komplett ab (das hatte aber auch noch andere Gründe), weil es ja überhaupt nicht der Norm entspricht und "der Moll jetzt völlig durchdreht" :D


    Wichtig war auf jeden Fall die Unterstützung meiner Mutter, bei der ich zwischendurch die Wäsche waschen konnte, die meine Post in Empfang nahm und die mich auch an ihrem Computer arbeiten ließ. Mobiles Internet war damals ja noch ein Wunschgedanke bzw. nicht bezahlbar.

  • Ja, hallo! Jetzt bin ich doch hier gelandet...
    Michael, ich hatte dir vor einiger Zeit einige Fragen zur winterlichen Nutzung deines Wohnmobils per Mail gestellt.


    Ich stell mich mal kurz vor:
    Ich bin 36 Jahre alt, schon viele Jahre (durch Eltern und später selber) campererfahren.
    Vor einer Woche habe ich meine Wohnung aufgegeben, um nun im Wohnmobil zu leben. Das fühlt sich gut an!! Auch wenn es jetzt kalt wird...
    Eine kleine Einschränkung gibt es: ich bin nicht jeden Tag im Wohnmobil, da ich immer ein, zwei Tage der Woche auch bei meiner Freundin bin.
    Damit auch gleich zu meiner Frage, denn ich werde das Wohnmobil ja nicht "winterfestgemacht" irgendwo abstellen, wie so viele Wohnmobilbesitzer es im Winter tun, ich habe es aber auch nicht dauernd "in Betrieb":
    Wie hast du, Michael, das gemacht zu deinen WoMo-Zeiten und du ein paar Tage im Winter nicht drin warst? Wasser-, Abwassertanks sind leer, versteht sich. Mache alles dann über mitgebrachtes Wasser aus Flasche/Kanister... Aber ansonsten? Heizung... Kann da etwas einfrieren, wenn sie ein paar Tage nicht in Betrieb ist?
    Man liest so viel über dieses Thema im Internet, dass man nicht so richtig weiß, was nun Sache ist.
    Wäre dankbar auch für Hinweise, Anregungen von anderen.

  • Hallo leonlöwe,


    ja, ich kann mich natürlich an deine Mail erinnern.
    Also die Problematik mit dem Wasser ist ja geklärt. Ich habe es nicht anders gemacht und immer Wasser in Flaschen gehabt. Die sind im beheizten Wohnraum natürlich sicher.
    An der Heizung kann ja soweit nichts einfrieren. Was für eine hast du denn? Gas? Die drehst du an und läuft. Und bei einer Dieselheizung ist es eigentlich nicht viel anders.


    Das einzige Problem, das ich jetzt mit meinem neuen Wohnmobil hätte: Der Strom. Denn meine Dieselheizung hat natürlich ein Gebläse und das verbraucht Strom. Und Strom ist in den kalten Monaten schneller weg als im Sommer - salopp gesagt.
    Meine damalige Heizung war eine reine Gasheizung ohne Gebläse. Du kennst bestimmt die mobilen Heizungen, die man aus Kleingärten kennt? Das sind Metallkästen, in denen die Gasflasche steht. Moment, ich suche mal ein Bild. So was in der Art:


    http://ecx.images-amazon.com/i…r8OaFwL._SL500_AA300_.jpg


    Und nach dem Prinzip funktionierte damals auch meine Wohnmobil-Heizung. Die brauchte irgendwie keinen Strom. Da reichte eine Mignonbatterie zum Zünden. Wie das aber mit modernen Gasheizungen im Wohnmobil aussieht, kann ich dir leider nicht sagen. Wie gesagt, ich habe selber eine Dieselheizung.


    Ansonsten habe ich ja auch ab und an mal in einer Wohnung genächtigt. Da habe ich eigentlich nichts mit dem Womo gemacht. Wasser hatte ich ja nicht drin und Heizung fluppte sofort. Ungemütlich war es nur immer in den ersten Minuten, bevor es einigermaßen warm wurde.


    Wichtig ist wirklich, ich wiederhole es nochmal, deine Batterie bzw. die Batterien. Sowohl Starter- als auch Wohnraumbatterie sollten getrennt voneinander sein.
    Stell dir vor, du hast zu lange in deinem Wohnbereich Strom genutzt und würdest nicht nur die Wohnraumbatterie leeren, sondern auch die Starterbatterie. Dann steht der Wagen komplett. Bei normalen Wohnmobilen sollte das aber der Fall sein.


    Von was für einem Fahrzeug reden wir denn, wenn ich fragen darf?


    Auf jeden Fall herzlichen Glückwunsch zu deiner Entscheidung. Ich werde demnächst auch wieder ins Wohnmobil einziehen und die dunklen, kalten Novembertage genießen, ohne dass ich im Urlaub bin - aber nur für eine Woche. Mal schauen, was da für Erinnerungen hochkommen :D


    Viele Grüße und auch noch ein herzliches Willkommen hier im Forum.

  • Hallo Michael,


    ich habe einen Knaus Traveller 575U mit Truma Heizung (ich glaube 6002 oder 6004 - wurde nachträglich eingebaut).
    Ich habe im Internet gelesen, dass die Heizung eine Art Sicherheitsventil hat, was aufgeht, wenn die Temperatur unter 5 °C sinkt. Ich hatte das so vertsanden, dass das Wasser aus der Heizung dann abfließt und man es neu auffüllen muss.
    Ich kann mir das allerdings gar nicht vorstellen. Gibt doch genug Camper, die im Winter ihr Wohnmobil nicht stilllegen, aber trotzdem nur sporadisch unterwegs sind damit. Wäre das bei jedem Start so ein Aufwand, wäre es schon fast anstrengend...
    Aber vielleicht kann mir jemand auf die Sprünge helfen, falls ich hier was falsch verstanden habe.
    Ja, mit dem Gebläse der Heizung und dem Strom ist das so eine Sache.
    Also ich habe eine Wohnraumbatterie, die durch Solar (ich glaube 170 Watt) geladen wird. Zu Beginn letzter Woche startete ich sozusagen mein Wohnmobilleben. Da war es nachts (v. a. Montag) schon relativ kalt: draußen 3°, drinnen ca. 8°. Als ich von der Arbeit kam, machte ich die Heizung an. Habe auf dem Solarpanel gesehen, wie die Batterie leerer wird und dachte auch erst, uups, das geht aber schnell, aber als ich ins Bett ging, war sogar wieder ein Fünftel mehr Saft drauf. Ich denke, dass, wenn die Batterie voll ist, es ganz gut reicht. Werde das beobachten und berichten, v. a. dann auch wenn die Sonne gar nicht aufzugehen scheint :(
    Zu dem Trennen der Batterien: zum einen habe ich keine Ahnung von Elektrik. Ich müsste das wohl machen lassen. Außerdem finde ich das so, wie es ist, ganz gut. Geht die Autobatterie etwas runter, saugt sie sich aus der Aufbaubatterie wieder voll. Das ist über eine Lampe im WoMo zu erkennen. Und: wie voll bzw. leer die Aufbaubatterie ist, kann ich doch an der Anzeige erkennen und indem ich Asyl bei Freunden suche, wenn sie ausgelutscht ist, verhindere ich, dass der Saft von der Autobatterie gezogen wird. Na mal sehen... Bin gespannt, wie oft ich mit klappernden Zähnen diesen Winter bei Freunden anklopfen werde :tja:
    Und: ich benötige eigentlich für nichts anderes Strom als zum Heizen. Da ja alles noch in den Kinderschuhen steckt, lasse ich mich auch gern eines Besseren belehren, aber: ich liebe Kerzenlicht! Diese blöden hellen Lampen kann ich nicht leiden. Mein Handy lade ich auf Arbeit/bei Freundin auf. Laptop das Gleiche. Fernseher hab ich nicht.
    So... - auf dass es am Wochenende das erstemal unter Null geht :D
    Und dann dir ne gute Zeit im Wohnmobil!

  • Ja, ich nochmal.
    Jetzt ist mir endlich ein Licht aufgegangen!!!
    Ich habe mich schon die ganze Zeit gefragt, wozu die Heizung Wasser benötigt. Überall, wo das immer wieder auftauchte, war natürlich das Wasser des Warmwasserboilers gemeint! Ich Nuss!
    Na gut, obwohl ich Tank über Wasserhähne in Warmwasser- und Kaltwasserstellung ohne und mit Pumpe entleert habe bis nichts mehr kam, habe ich nun gestern das Sicherheitsventil am Boiler (!) gefunden und geöffnet und siehe da: es lief jede Menge Wasser raus.
    Jetzt hoffe ich wirklich, dass alles leer ist!
    Wohnmobiltechnik = böhmische Dörfer (noch... :staun: !)

  • Jau, an den Warmwasserboiler habe ich aber auch nicht gedacht und mich gestern abend noch gefragt, was mit dem Wasser gemeint ist (hier fehlt ein Hand-vor-die-Stirn-klatsch-Smiley).
    Wenn du jetzt schon dabei bist, alles frostsicher zu gestalten - was ich auch mal langsam angehen sollte - dann denke auch daran, die Wasserhähne ein wenig zu öffnen. Es muss natürlich auch das Wasser aus den Schläuchen raus und wenn du die Hähne auflässt, kann alles verdunsten.
    Ich hatte das einmal nicht gemacht und so muss ein kleiner Wassertropfen irgendwann mal eine Dichtung zerstört haben. Das habe ich natürlich erst nach dem Winter festgestellt.
    Aber eine Anleitung, wie man es es wieder repariert, habe ich seitdem hier:
    http://www.dieweltenbummler.de/Blog/kartusche-wechsle-dich/


    Ansonsten dürftest du mit deinem Wagen ganz gut leben können (im wahrsten Sinne des Wortes). Ich hatte damals einen 91er-Transit mit Euramobil. War auch schon okay, aber eben doch schon etwas betagt.


    Das mit der Batterietrennung sollte bei dir auch kein Problem sein. Heute habe ich auch ein Panel, dass mir den Ladezustand der beiden Batterien anzeigt. Damals kannte ich das noch nicht und ein Solarpanel hatte ich schon gar nicht. Und durch irgendein marodes Masseband hatte sich die Starterbatterie entleert, obwohl ich nur im Wohnbereich Strom nutzte. Keine Ahnung, wie das passieren konnte, aber war halt so geschehen.


    Wie viele Tage am Stück wirst du denn nicht fahren, sondern nur verbrauchen? Ich bin damals praktisch jeden Tag gefahren - allerdings auch keine allzu langen Strecken.


    Ich bin auf jeden Fall auf deine Erfahrungen gespannt.

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