In welche US-amerikanische Stadt würdet ihr ziehen?

    • Nordamerika

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    • In welche US-amerikanische Stadt würdet ihr ziehen?

      Ganz theoretisch: Ihr müsstet in die USA ziehen. Alternativlos. Die einzige Wahl, die ihr hättet wäre die Stadt, in die ihr ziehen könntet. Welche würdet ihr auswählen?

      Hintergrund: Wir fuhren gerade durch die Stadt und Moni fragte mich das plötzlich, als sie ein paar Leute im Park laufen sah. Das erinnerte sie an den Central Park (ganz nebenbei ist ab sofort das Moltkeviertel also der Essener Central Park) und da ging ihr diese Frage durch den Kopf: Was wäre, wenn...

      Also, welche Stadt (oder zumindest welchen Bundesstaat) würdet ihr wählen - unter Berücksichtigung der Landschaft, Infrastruktur, Klima etc....

      Meine Antwort verrate ich später, will niemanden beeinflussen. Nur so viel: Moni war überrascht über meine Antwort und hatte mit einer ganz anderen Stadt/Region gerechnet.
    • Erster! :D

      Mein erster Gedanke ist und war Maine.
      Indian Summer, der Appalachian Trail usw.
      Viele kleine Ortschaften, super Landschaft.
      Etwas zum Genießen und runterkommen.
      Aber ich bin auf Eure Gedanken gespannt, es gibt viele Möglickeiten
      1. If your nerve denie you, go above your nerve
      2. "Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben."
    • ZWEITER ! ;)
      Also, wenn es unbedingt die USA sein müsste, wäre ich wohl in Alaska zu finden, wahrscheinlich so die Gegend um Fairbanks.
      Ich war dort noch nie, habe aber viel darüber gelesen. Auch Anchorage könnte ich mir vorstellen, an der Küste werden die Mücken weniger sein...
      Gruß
      Helmut und Ilona
      .........................................................................................................................................
      Wenn du mal eine helfende Hand brauchst, beginne die Suche am Ende Deines eigenen Armes

      gonzi.de
    • Dritte! :)

      Schwierige Frage, wenn man noch gar nicht da war, ich "kenne" "nur" Los Angeles und Umgebung. Aber es gibt so viele Orte, die man aus Büchern und/oder Filmen kennt, wo ich denke, achja, das wäre nett...

      Wenn ich es mir aussuchen könnte: definitv keine Großstadt, gerne etwas abgelegener in der Nähe einer Kleinstadt, die sich in etwa einer Stunde erreichen lassen sollte. Schöne Landschaft ist wichtig und viel draußen sein zu können. Lieber warm als kalt (wobei ein nicht allzu langer Winter auch okay wäre). Ne gute Internetverbindung, dann brauch ich auch kein Kino, Theater oder Bibliothek vor der Tür.

      Meer, Sonne und Wärme wären also definitiv schön, also warum nicht Kalifornien?
      Florida reizt mich nicht so sehr, keine Ahnung, warum nicht.
      Colorado - Berge statt Meer sind auch toll - wäre auch cool (im Winter allerdings im Wortsinne).
      Indian Summer gerne in Neuengland.
      Georgia, North oder South Carolina vielleicht? Meer und Blue Ridge Mountains? Wobei ich die Entfernungen da sicher unterschätze.
      Nantucket mal ansehen?
      Fairbanks fände ich definitiv auch interessant, aber zum dauerhaft dort wohnen sicher zu kalt.

      Kann ich bitte ein Wohnmobil haben und herumreisen? ;)

      Sonst würde ich wohl zwischen Kalifornien und Colorado würfeln, wobei ich den Würfel wohl etwas in Richtung Rocky Mountains zinken würde... ;) Oder doch (Süd-)Kalifornien, des Wetters wegen?

      Was ich nach drei Jahren Peking - was für mich kein Wunschziel war - gelernt habe: ich finde mich überall zurecht und kann mich überall so einrichten, dass ich mich wohlfühle. Und wenn man muss - sowieso!

      Jetzt bin ich aber echt gespannt, wo Michael hinziehen würde, wenn er müsste!
      Blog: ombidombi.de

      Wer Schmetterlinge lachen hört,
      der weiß, wie Wolken schmecken...
    • Lin schrieb:

      Jetzt bin ich aber echt gespannt, wo Michael hinziehen würde, wenn er müsste!
      Ach, so spektakulär ist das nicht. Ich habe nur nicht das gesagt, was von mir erwartet wurde ;)
      Moni dachte, ich würde entweder Alaska als Region oder New York City sagen. Alaska, weil es eben Alaska ist und New York hat mir erstaunlicherweise echt gut gefallen. Irgendwie hat die Stadt was und mich auch ein wenig fasziniert. Muss zugeben, dass NYC meiner Meinung nach auch heute noch einen gewissen Coolness-Faktor hat. Ein paar Monate könnte ich mich dort aufhalten. Aber dauerhaft dort leben? Nein. Alaska bereisen, auch länger? Auf jeden Fall. Aber dauerhaft dort leben? Auch nein.

      Ganz spontan habe ich vielmehr an die Nationalparks im Westen/Südwesten gedacht. Doch obwohl mir Utah, Arizona, Nevada sehr gut gefielen, würde ich dort auch nicht leben wollen. Vieles war dann doch eher im Bereich "trostlos". Also antwortete ich Kalifornien. Einfach aus dem Bauch heraus. Wenn ich schon irgendwo hinziehen MUSS, will ich in der Nähe vom Meer und von den Nationalparks sein. Und ein wenig schönes Wetter darf es auch geben. Aber nicht zu warm, weswegen LA ausscheiden würde. San Francisco wäre mir zu eng. Und damit kamen wir dann zu den detaillierteren Überlegungen. Als wir zuhause waren, schauten wir auf die Karte und einigten uns auf: Portland, Oregon!

      Witzigerweise waren wir auf unserer Tour gar nicht in Oregon und können eigentlich nicht viel dazu sagen. Haben aber schon viele schöne Bilder gesehen. Ein wahlloser Besuch bei Streetview offenbarte eine "harmlose" Großstadt mit einer überschaubaren Hochhauskulisse. Sah schon mal okay aus. Außerdem liegt Portland an zwei Flüssen, finde ich gut.
      Portland ist rund 100 km Luftlinie vom Pazifik entfernt und weniger als 200 km vom Mount Rainier inkl. Nationalpark. Nach Seattle (für ein wenig Abwechslung) ist es nicht viel weiter. Bis Kanada (Vancouver) sind es nur 400 Kilometer. Portland könnte auch ein guter Ausgangspunkt für eine mehrwöchige Womo-Tour durch Alaska sein. In Richtung Süden sind es auch "nur" 800 km bis San Francisco. Andererseits ist das eventuell weit genug weg von der San Andreas-Verwergung, falls es mal rumpelt.
      Yosemite-, Sequoia- und Death Valley-Nationalpark sind grob 1.000 km entfernt. Bei einem Zwei-Wochen-Urlaub wäre das eine schöne Rundtour. Auch in Las Vegas könnte man dann nochmal Station machen. Ähnliches gilt für die Nationalparks in Utah. Yellowstone ist nach Osten hin ebenfalls knappe 1.000 km entfernt, von den Rocky Mountains ganz zu schweigen. Der Redwood-Nationalpark liegt im Süden mit knapp 500 km noch näher. Moni hat es zudem sehr gut in Idaho und Wyoming gefallen. Wäre also auch nicht so weit weg.
      Das Klima scheint in Portland laut Wikipedia völlig okay zu sein. Im Sommer nicht zu heiß, im Winter nicht zu kalt. Und damit gibt es mehrere Jahreszeiten, auch nicht das schlechteste.
      New York könnte ich mit dem Auto dennoch erreichen und Florida reizt mich ohnehin nur wegen Disney World. Na ja, so alle vier bis fünf Jahre kann man dann auch da mal hinfahren. ;)

      Jo, wenn wir in die USA ziehen müssten, dann käme uns Portland, Oregon wohl sehr gelegen. Wenn wir das nächste Mal in den USA sind, schauen wir uns Oregon mal an. Ich werde berichten :D
    • Witzig, meine Kollegin kommt heute aus Portland zurück, war zwei Wochen dort. Mal sehen, was sie berichtet....
      Ich hätte spontan die Bundestaaten Washiongton oder Oregon genannt. 1992 und 96 war ich in den USA, hatte eine Auto-Rundtour durch verschiedenste Gegenden und da "oben" im Westen hat es mir eigentlich am besten gefallen. Sollte es eine Großstadt sein, würde es vermutlich San Francisco werden. Aber von der Region war es an der nördlichen Westküste am schönsten.
      LG
      Volker
      Volker und Corinna, im Dethleffs Trend A 6977
    • Also, ich hätte auch spontan Maine gesagt. Ein Bekannter kommt von dort und wie er alles immer bildlich zum Leben erweckt hört sich schon toll an.
      Er und seine deutsche Frau mussten nach Arizona ziehen, alternativlos zwecks Job, und was sie so berichten ,trotz toller Bilder, möchte ich dort nicht leben.
      Ich bin..
      Teilzeit-Engel
      Gelegenheits-Hexe
      Gleitzeit-Teufel
      Vollzeit-Verrückte
      ....aber glücklich!
    • Meine erste Reaktion auf die Frage war: irgendwo am Fuß der Rocky Mountains, wobei es mir egal war, ob Colorado oder Montana oder irgendwo dazwischen. Das dürfte meiner jetzigen Wahlheimat München wohl am nächsten kommen. Weiter südlich (New Mexico) wäre es mir wohl zu heiß. Nach den ersten Kommentaren hier habe ich mir gedacht: Neuengland dürfte auch nicht verkehrt sein. Dort dürften auch die kleineren Städte noch eher "europäisch" aussehen als in den übrigen USA. Und die Landschaft ist ja auch nicht ganz flach. (Ich brauche es nämlich dreidimensional). Also irgendwo zwischen Maine und Virginia, wobei ich hier auch einen großen Bogen um die Millionenstädte (Boston, New York, Philadelphia, Washington DC, ...) machen würde.
      Und dann ist mir eben noch eingefallen, dass ein Bekannter von mir vor einigen Jahren der Liebe wegen in die Nähe von Mt. Shasta, Kalifornien gezogen ist. Das liegt gar nicht mehr so weit weg von der Grenze zu Oregon und kommt damit Michaels "Idealvorstellung" Portland schon mal recht nahe. Und von den Bildern, die ich gesehen habe, denke ich, dass ich es da auch ganz gut aushalten könnte.

      Also eine recht große Auswahl. Und wie @Lin sagte: Wenn es sein muss, hält man es ohnehin überall irgendwie aus.
    • Also Maine oder generell den Nordosten hatte ich so gar nicht auf der Rechnung. Aber stimmt, landschaftlich dürfte es auch das sein, was wir als angenehm empfinden. Aber ist halt weit weg von den Nationalparks und den Rocky Mountains, daher "ziehe ich dann doch lieber nach Portland" ;)

      Interessant finde ich aber, dass der Süden bisher komplett ausgeklammert wurde. Will denn keiner in die Golfregion oder nach Florida?
    • Michael Moll schrieb:

      Interessant finde ich aber, dass der Süden bisher komplett ausgeklammert wurde. Will denn keiner in die Golfregion oder nach Florida?
      Nicht wirklich. In Florida war ich ja schon mal, und das dortige tropische feucht-heiße Klima sagt mir überhaupt nicht zu. Außerdem ist es mir da viel zu flach - genauso wie an der übrigen Golfküste und im mittleren Westen.
    • Interessante Idee und irgendwie überlegen wir auf Reisen immer, ob wir es uns vorstellen könnten, an den jeweiligen Orten zu leben.
      Während unserer USA-Reise in den 1980er Jahren waren es zwei Regionen, die uns gefallen hätten und in denen wir uns genau das vorstellen könnten.

      Mein Favorit war damals San Francisco. Eine Stadt am Wasser mit Hügeln und Stadtvierteln, die fast ein wenig ländlich wirkten. Hat mir sehr gut gefallen.
      Meine bessere Hälfte zog es dagegen eher nach Texas. Speziell nach San Antonio. Da war es warm und die Kanäle durch die Stadt waren ebenfalls sehr schön. Zudem gab es dort eine Brauerei ;))

      Und in Europa? Da braucht man mich nicht lange fragen. Irgendwo in Frankreich ;))
      Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.

      :rucksack: :zelt1: :wagen: :hi:
    • Kommen gerade von einer 4 Wochen Wohnmobilüberführung zurück.
      War wieder eine super Tour.
      Indiana, Ohio, Kentucky, Tennessee, Arkansas, Kansas und Colorado - 2500 Meilen = 4000 Km
      Wetter von Nor'Easter Blizzard über Tornadoes bis Wärme um 28 Grad war alles dabei.
      Wir lieben es in Colorado Springs CO zu sein, weil wenn man nach Osten sieht, man fast NYC sehen kann, so flach ist es da lang. Und in die andere Richtung sieht man den Pikes Peak mit 4300 m Höhe.

      Leben wollen wir aber in Apache Junction AZ, ein Vorort von Phoenix AZ.
      Winter mit fast immer Plusgraden und im Sommer bei bis zu 40 Grad C. hilft die A/C und die Trockenheit. Man muss sich ja nicht in die Sonne legen.
      Gruß
      Michael

      "Erst die Möglichkeit, einen Traum zu verwirklichen, macht unser Leben lebenswert". << Paulo Coelho >>
    • Michael Moll schrieb:

      Ganz theoretisch: Ihr müsstet in die USA ziehen. Alternativlos. Die einzige Wahl, die ihr hättet wäre die Stadt, in die ihr ziehen könntet. Welche würdet ihr auswählen?
      Ich denke, ich würde dann Californien wählen, das hat so vieles zu bieten, was mir gut gefällt. Wenn ich eine Stadt wählen müsste, würde ich San Francisco nehmen. Aber lieber wäre es mir, wenn ich nicht in die Stadt ziehen müsste. Nichts gegen Städte, Städte finde ich auch spannend und vielseitig, aber ich würde es vorziehen in einer ländlichen Gegend in der Nähe einer Stadt zu leben. Am besten irgendwo, wo es Meer und Wald und Sonnenschein gibt.