Pättkestour 8 – Von Nordkirchen nach Lüdinghausen

Beschreibung
Rundkurs von Nordkirchen über Seppenrade nach Lüdinghausen und zurück (ca. 36 km)
Einkehrmöglichkeiten:
Landgasthof Zum Steverstrand, Gasthof Wember, Café Indigo und verschiedene Lokalitäten in der Altstadt von Lüdinghausen.
Am Wegesrand:
Fluss Stever, Dortmund-Ems-Kanal, Picknickplatz Dingerfeld, Wolfsschlucht, Zentrum von Seppenrade, Milchtankstelle, Burg Vischering, Burg Lüdinghausen

In loser Folge wollen wir die Pättkestouren rund um Nordkirchen vorstellen. Wir beginnen heute einfach mal mit der Pättkestour Nummer 8. Doch vorab vielleicht die Antwort auf die Frage, was eine Pättkestour ist:
Pättken ist der münsterländische Begriff für Pfad bzw. für die Verniedlichung Pfädchen. Eigentlich ganz einfach. Und um Nordkirchen herum gibt es acht Pättkestouren, die als Rundweg durch die Region führen. Sie alle beginnen am Ludwig-Becker-Platz im Zentrum von Nordkirchen, gegenüber der St. Mauritiuskirche.

Wohnmobilstellplatz Nordkirchen
Wohnmobilstellplatz Nordkirchen

Da die Routen exzellent ausgeschildert sind, ist eine detaillierte Wegbeschreibung kaum notwendig. Über die Mauritiusstraße und Mühlenstraße verlässt man Nordkirchen in nördliche Richtung. Anfangs radelt man ein kurzes Stück auf dem Rad- und Fußweg neben der Landstraße. Doch schon vor dem Golfplatz biegt man links ab und ist nun in ruhigeren Gefilden unterwegs.

Beginn der Pättkestouren
Beginn der Pättkestouren

An einer Kreuzung kann man sich entscheiden, ob man links- oder rechtsherum fährt. Zu empfehlen ist linksherum, so spart man sich die Altstadt von Lüdinghausen für den letzten Abschnitt der Tour auf. Zwischen Feldern und Pferdekoppeln geht es bis zu einer Landstraße, an der man links abbiegt.

Kornblume
Kornblume

Schon an der nächsten Kreuzung hat man mit dem Landgasthof „Zum Steverstrand“ die erste Einkehrmöglichkeit. Kurz darauf überquert man den Teufelsbach und gleich dahinter die Stever. Die Stever ist ein 58 Kilometer langer Fluss, der bei Nottuln entspringt und bei Haltern am See in die Lippe mündet.

Blick auf die Stever
Blick auf die Stever

Nach der Überquerung einer Bahntrasse (Bahnlinie zwischen Dortmund und Coesfeld) folgt eine leichte Steigung. Denn es geht hinauf auf die Brücke, die sich über den Dortmund-Ems-Kanal spannt. Hier könnte man zwar rechts abbiegen und mit einer Tour am Kanalufer entlang abkürzen, aber wer will das schon?

Der Dortmund-Ems-Kanal
Der Dortmund-Ems-Kanal

Mit Schwung geht es anschließend hinab bis zur Bundesstraße, die überquert wird. Gleich dahinter radelt man halbrechts durch die Felder. Ein Schild nach links zur Feinschmeckerei Kortstiege klingt verlocken, doch es handelt sich nicht um eine Einkehrmöglichkeit, sondern um einen Cateringbetrieb.

Hügelige Landschaft
Hügelige Landschaft

Spätestens hier merkt man übrigens, dass das Münsterland nicht nur flach ist. Wir befinden uns hier nämlich in der Seppenrader Schweiz und schon geht es mit deutlichem Schwung bergab. Doch wer hier zu schnell ist, der verpasst einen Picknickplatz. Der Radweg zweigt nach rechts ab, doch wenige Meter zuvor gibt es auf der linken Seite eine Einmündung. Dort sieht man unter dichten Bäumen den Picknickplatz, den man über eine kleine Holzbrücke erreicht.

Wegekreuz
Wegekreuz

Es handelt sich um den Picknickplatz Dingerfeld, der einstmals eine Gerichts- und Versammlungsstätte war. Der Tisch ist ehemaliger Mühlstein und der Brunnen fördert noch heute Wasser zu Tage.

Radfahrer auf der Pättkestour
Radfahrer auf der Pättkestour

Die Tour führt uns weiter bis Seppenrade, wo wir zum ersten Mal eine Schotterstrecke befahren. Außerdem geht es deutlich in die Höhe. Das Schotterstück ist nicht lang, aber die Steigung ist gut zu spüren. Allerdings hat sie auch mal ein Ende und ehe man sich versieht, ist man in Seppenrade. Oben angekommen kann man vor dem Abbiegen nach rechts noch einen kleinen Blick nach links in die Wolfsschlucht werfen und nach dem Abbiegen folgt auf der linken Seite die St. Dionysius-Kirche, die man schon lange vorher sehen konnte. Hier gibt es weitere Einkehrmöglichkeiten wie zum Beispiel der Gasthof Wember.

Zentrum von Seppenrade
Zentrum von Seppenrade

Nach Verlassen von Seppenrade radelt man ein kurzes Stück auf dem Rad- und Fußweg neben der Bundesstraße 474 und überquert dabei an einem Kreisverkehr die Bundesstraße 58. Es folgt ein Schild zur Baumschule Tüns. In dieser Baumschule haben wir übrigens einige Pflanzen für unseren Wohnmobilstellplatz gekauft, so unter anderem die Ligusterhecken auf dem Wall.

Unterwegs auf der Pättkestour
Unterwegs auf der Pättkestour

Auf eine Steigung folgt meist auch ein Gefälle und der Plümer Feldweg macht einfach nur Spaß. Man kann hier das Rad rollen lassen und ohne in die Pedale zu treten, mehr als 40 km/h erreichen. Man sollte nur aufpassen, da am Ende der Radweg in die Straße übergeht. Kurz darauf überquert man erst einen alten Kanalarm und direkt dahinter hat man wieder einen wunderbaren Blick auf den Dortmund-Ems-Kanal.

Dortmund-Ems-Kanal
Dortmund-Ems-Kanal

Gleich dahinter geht es nach rechts und schon hat man die Möglichkeit, am Droste-Hof die Milchtankstelle zu besuchen. Auf Vertrauensbasis kann man hier Milch, Kartoffeln, Kakaopulver und so manches mehr einkaufen. Gleich dahinter folgt auf der linken Seite das Café Indigo, ein beliebter Radlertreffpunkt.

Milchtankstelle Lüdinghausen
Milchtankstelle Lüdinghausen

Über den Klutendamm gelangt man anschließend zur sogenannten WasserBurgenWelt, wo man zuerst auf die Burg Vischering trifft. Sehr schön ist hier die Möglichkeit, frisch gebackenes Brot einkaufen zu können. Der Pättkesweg zweigt hier eigentlich nach links ab. Doch nach rechts erreicht man natürlich auch noch die Renaisscanceburg Lüdinghausen, die zum Ensemble der WasserBurgenWelt gehört. Und außerdem hat man so die Möglichkeit, auch noch die Altstadt von Lüdinghausen kennenzulernen.

Burg Vischering
Burg Vischering

Auf dem Ostwall, der Münsterstraße und der Stadtfeldstraße gelangt man aber wieder problemlos zur Pättkestour Nummer 8 und kann hier wieder der Beschilderung folgen. Über verkehrsarme Straßen verlässt man Lüdinghausen in Richtung Osten, überquert wieder die Bundesstraße 58 und schon radelt man wieder zwischen Feldern und Pferdekoppeln bis zu dem Abzweig, wo man sich eingangs entscheiden musste, ob man links oder rechts fährt.

Renaissanceburg Lüdinghausen
Renaissanceburg Lüdinghausen

Der Kreis ist also geschlossen und wir biegen links ab, um auf dem bereits bekannten Weg wieder zurückzuradeln. Ist man hinter dem Golfplatz rechts abgebogen, um wieder neben der Landstraße zu radeln, so kann man gleich an der ersten Möglichkeit erneut rechts abbiegen und kurz darauf links in die Mühlenstraße hineinfahren. Die erste Einfahrt links ist die Straße Am Gorbach. Hier muss man ein wenig links und rechts abbiegen, aber durch das Wohngebiet hindurch erreicht man nach wenigen Augenblicken wieder unseren Wohnmobilstellplatz.

Kamille
Kamille
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