Gewicht für Trekkingrucksack

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  • Ich will mir mal langsam Gedanken machen zum Gewicht eines voll beladenen Trekkingrucksacks machen, weil ich schon länger keine Mehrtagestour gemacht habe.


    Vielleicht kann man hier im Laufe der Zeit eine einigermaßen universelle Packliste erstellen? Dass die nicht für Jedermann geeignet wäre, ist klar. Jeder hat ja andere Vorlieben und Reiseziele, was für die Beladung ausschlaggebend ist (Wintertour, Regenregion, Zelt oder ohne usw.).
    Aber wie gesagt, vielleicht einfach mal für den ersten Überblick.
    Da ich nicht nackt wandern will und daher allgemein üblich gekleidet bin, geht es mir um die Sachen im Rucksack.


    Kleidung:
    T-Shirts (2?)
    etwas längeres bzw. leichter Pulli/Hemd
    Ersatzhose
    Socken/Unterwäsche
    Regenjacke (wobei ich hier immer auf Kriegsfuß stehe und lieber ganz verzichten würde)


    Technik
    GPS-Gerät
    Batterien
    Smartphone/Handy inkl. Ladekabel
    Kamera inkl. Zubehör (Speicherkarten, Akkus, Ladegerät)
    Wasserfilter (???)


    Ausrüstung/Sonstiges
    Landkarte
    Erste-Hilfe-Set
    Stift/Papier
    Geldbörse/Pass/Dokumente/Fahrkarten etc.
    Handtuch
    Bad-Artikel (Zahnbürste, Zahnpasta, Seife)
    Rasierer (bei m)
    Desinfektionstücher (?)
    Sandalen bzw. Duschlatschen oder diese neumodischen Clogs


    Verpflegung
    Wasser
    Obst für die ersten ein, zwei Tage (?)
    Schokolade oder ähnliches
    Fertiggerichte


    Ist jetzt nur auf die Schnelle getippt, daher auch keine einzelnen Gewichtsangaben. Aber was kann man ergänzen, was kann weg?

  • Ergänzung:


    Sonnenbrille
    Sonnenhut
    Sonnencreme
    Wanderstöcke
    Reisewaschmittel
    Regenschirm (manche Alpen-Wanderer schwören darauf)
    Im alpinen Gelände (über 2000m): warmer Pullover/Fleece, Mütze, Handschuhe
    Plastiktüten (um den Rucksack-Inhalt halbwegs trocken zu halten)


    Soweit mal die fürs erste...

  • Mein Rucksack für die Langstreckenwanderungen wog um die 15-16 Kilo plus Wasser, dafür aber inkl Zelt, Schlafsack, Isomatte, Kocher usw und essensunabhängig für drei Tage = Zelttour.
    Ich kopiere hier mal die Liste und streiche bzw ergänze kursiv, was ich mitnehmen würde:


    Kleidung:


    T-Shirts (2?)
    etwas längeres bzw. leichter Pulli/Hemd
    Ersatzhose
    Socken (die besten, die man sich leisten kann)
    Unterwäsche (gibts zumindest für Frauen aus "Papier" = Wegwerfartikel)
    für Frauen: BH mit Vorderverschluß oder Bustier, weil ansonsten der Verschluß am Rücken unter dem Rucksack gerne scheuert
    Regenjacke (wobei ich hier immer auf Kriegsfuß stehe und lieber ganz verzichten würde) (ich bevorzuge ein Regencape, das auch über den Rucksack geht = besser belüftet)
    wasserdichte Gaiters/Gamaschen

    Technik
    GPS-Gerät
    Batterien
    Smartphone/Handy inkl. Ladekabel (das hat einen Aus-Schalter und ist nur für Notfälle)
    Kamera inkl. Zubehör (Speicherkarten, Akkus, Ladegerät)
    Wasserfilter (???) (noch nie gebraucht, allerdings Nordeuropawanderer)
    Kocher, und wenn es nur ein Esbitkocher mit einer Alu-Tasse ist
    Trillerpfeife, Signalrakete(n)
    Pflegemittel für Schuhe


    Ausrüstung/Sonstiges
    Landkarte, Kompaß
    Erste-Hilfe-Set, elastische Bandage Schmerzmittel
    Stift/Papier
    Geldbörse/Pass/Dokumente/Fahrkarten etc. --> Kopien aller Dokumente online ablegen, so dass sie von jedem Internetterminal aus abrufbar sind
    Handtuch
    Bad-Artikel (Zahnbürste, Zahnpasta, Seife) -> statt Shampoo & Seife & Reisewaschmittel Kernseife für alles
    Rasierer (bei m)
    Desinfektionstücher (?)
    Sandalen bzw. Duschlatschen oder diese neumodischen Clogs


    Verpflegung
    Wasser
    Obst für die ersten ein, zwei Tage (?) Obst ist schwer, ich habe höchstens Trockenfrüchte/Obstriegel dabei
    Schokolade oder ähnliches
    Fertiggerichte
    Kaffeepulver/Tee


    Alex:
    Sonnenbrille
    Sonnenhut
    Sonnencreme
    Wanderstöcke
    Reisewaschmittel
    Regenschirm (manche Alpen-Wanderer schwören darauf) bitte? Regenschirm in den Alpen und dann vielleicht noch bei Gewitter?
    Im alpinen Gelände (über 2000m): warmer Pullover/Fleece, Mütze, Handschuhe :top:
    Plastiktüten (um den Rucksack-Inhalt halbwegs trocken zu halten) (ich kleide den Rucksack immer komplett mit einem großen robusten Müllsack aus)


    ....vielleicht fällt mir noch mehr ein, war lange nicht unterwegs...:lager1:


  • Sonnenhut
    Sonnencreme


    Ja


    Zitat


    Wanderstöcke


    Okay, ist Gewicht, aber eigentlich habe ich die ja am Körper. Wegpacken ist mir zu lästig.


    Zitat


    Regenschirm (manche Alpen-Wanderer schwören darauf)


    Auf normalen Wanderwegen (Wald, Mittelgebirge) bin ich auch ein Regenschirmbefürworter und verzichte lieber auf die Regenjacke, die mir eh nichts bringt. Aber in den Alpen? Da bin ich jetzt auch überrascht.


    Zitat


    Plastiktüten (um den Rucksack-Inhalt halbwegs trocken zu halten)


    Richtig. Und um Ordnung zu halten. Habe ich in Fahrradpacktaschen auch immer so gehalten.


    Zitat


    inkl. LadekabelLadegerät


    Hat mich im ersten Augenblick gewundert. Aber okay, bei einer Drei-Tagestour nicht zwingend notwendig.


    Zitat


    Signalrakete(n)


    Ich bin eigentlich auch für Sicherheit. Aber ich frage mich gerade, ob sich das lohnt? Versteht das heute noch jemand (abgesehen von qualifizierten Wanderern oder Rangern, die zufällig in der Nähe sind)? Wo gibt es die eigentlich zu kaufen?


    Übrigens: Im letzten Jahr habe ich an einem Erste-Hilfe-Kurs teilgenommen, der sich speziell an Wanderführer richtet. Dabei habe ich gelernt, dass man den Rettungskräften am Telefon ausdrücklich sagen kann/sollte/muss, dass sie das Handy orten dürfen. Zumindest in Deutschland funktioniert das und ist natürlich hilfreich, wenn man auf die Schnelle keine genauen Ortsangaben machen kann, außer "im Wald". Und noch etwas: Der Pilot eines Rettungshubschraubers weiß am besten, wo er landen kann und achtet grundsätzlich nicht auf gutgemeinte, winkende Landeaufforderungen von Umherstehenden. Aber das nur nebenbei - fällt mir gerade ein.


    Zitat

    Kopien aller Dokumente online ablegen, so dass sie von jedem Internetterminal aus abrufbar sind


    Auch, genau.


    Zitat


    Obst ist schwer, ...


    aber auch schnell weg.

  • Ich bin zwar auch für technischen Schnickschnack zu haben - aber ein Handy kann man nur orten, wenn es Empfang hat. Und man kann damit nur Notrufe absetzen, wenn es ein Netz hat. Dasselbe gilt für ein GPS System - kein Satellit, kein Standort.
    Ich halte es daher für fahrlässig, sich nur auf die Technik zu verlassen, und Kompaß und Karte zuhause zu lassen - es sei denn, man ist halt nur auf deutschen Wanderwegen unterwegs, wo alle sieben Meter ein Schild kommt.
    Gerade meine bevorzugten Wandergebiete Wales, Lake District, Uplands und Schottland haben bspw. kein flächendeckendes 2G oder 3G Netz (hurra!).

  • Ja, ich hab ein Paar recht einfache, aber die tun ihren Zweck völlig. Hosenbeine bleiben trocken und sauber, auch wenn man durch dichtes Farnwerk oder so unterwegs ist.


    Michael, wenn deine Rucksackpackliste nur für drei Tage gelten soll, dann bitte ich um Entschuldigung ;) - da würde ich natürlich anders packen.

  • Michael, wenn deine Rucksackpackliste nur für drei Tage gelten soll, dann bitte ich um Entschuldigung ;) - da würde ich natürlich anders packen.


    Nein, nein. Ganz und gar nicht. Vielleicht haben wir uns missverstanden (was ja durchaus passieren kann :zwink: ), aber du hattest "drei Tage" geschrieben und ich dachte, das wäre deine Packliste für den Zeitraum.


    Mich überrascht jetzt vielmehr, dass du diese Packliste für einen längeren Zeitraum siehst (zumindest, was die Ladekabel/-geräte betrifft)


    Ich bin zwar auch für technischen Schnickschnack zu haben - aber ein Handy kann man nur orten, wenn es Empfang hat. Und man kann damit nur Notrufe absetzen, wenn es ein Netz hat.


    Vollkommen richtig. Deswegen darf man die Prä-Handy-üblichen Vorsichtsmaßnahmen nicht vergessen.


    Dasselbe gilt für ein GPS System - kein Satellit, kein Standort.


    Das sehe ich nicht ganz so kritisch. Wenn ich nicht gerade in einer sehr engen Schlucht oder in einem extrem dichten Wald bin, ist Satellitenempfang ja durchaus immer vorhanden.
    Aber: Ein Gerät kann natürlich trotzdem kaputt gehen oder ohne Strom da stehen.


    es sei denn, man ist halt nur auf deutschen Wanderwegen unterwegs, wo alle sieben Meter ein Schild kommt.


    Hehe, aber das sollte man nicht überschätzen. Was ich da schon alles gesehen habe - echt gruselig. :D Ich habe mir mittlerweile angewöhnt, mich auf deutschen Wanderwegen nicht auf die Beschilderung zu verlassen.

  • Ah, nein, Mißverständnis: Ich schrub "essensunabhängig für drei Tage" - ich gehe nämlich davon aus, dass man in Europa alle drei Tage irgendwo vorbeikommt, wo man seine Vorräte wieder aufstocken kann. Ich wäre mit dieser Ausstattung ...eigentlich unbegrenzt lange unterwegs (okay, ohne Ladekabel für die Kamera etwa drei Wochen ;) ).
    Ich nehme keine Ladekabel mit, weil ich im Zelt davon ausgehe, nirgendwo eine Steckdose graben zu können :D . Das Handy verbraucht im ausgeschalteten Zustand ja keinen Strom und einer meiner Akkus reicht für hunderte Fotos. Man darf halt abends nicht Fotos gucken aus Langeweile.


    Aropos "abends" - wir haben noch keine


    - Taschenlampe oder
    - LED Headset aufgeschrieben
    - wasserdichte Zündhölzer/ Feuerzeug(e) fehlen auch noch, genauso wie der
    - Göffel und natürlich! das
    - Schweizer Taschenmesser

    Ebenfalls vergessen:
    - Klopapier und Schäufelchen und ich habe gerne noch mein kleines
    - Fernglas dabei.


    Und hier gibts übrigens Packlisten für alle Gelgenheiten :friends2:

  • Okay, Missverständnis beiseite geräumt. Allerdings bleibe ich doch bei meinem Ladekabel :-) Und habe sogar noch Ersatzakkus dabei. Hintergrund ist, dass ich ein GPS-Gerät an meiner Kamera habe, um nachher den genauen Standort sehen zu können, wo ich die Bilder gemacht habe. Und das verbraucht natürlich auch Strom. Und ich habe die Angewohnheit, so ziemlich jeden Grashalm zu fotografieren (ich hatte es ja schon mal an anderer Stelle geschrieben - ich bin immer mit der Kamera in der Hand unterwegs).


    Deine "Abendgarderobe" unterstreiche ich fast komplett. Nur das Fernglas lasse ich mittlerweile zu hause. Mittlerweile nutze ich das Teleobjektiv, um mal schnell was in der Entfernung zu beobachten. Ist zwar nicht ganz das gleiche, aber ich habe das Fernglas so selten benutzt, dass es sich einfach nicht lohnte.
    [Blockierte Grafik: http://smileys.smileycentral.com/cat/7/7_2_126.gif]


  • wasserdichte Gaiters/Gamaschen


    Kommt ein wenig auf die Klimazone an, würde ich sagen. Auf den britischen Inseln oder in Skandinavien sind die sicher sinnvoll, im Mittelmeerraum weniger.



    Smartphone/Handy inkl. Ladekabel (das hat einen Aus-Schalter und ist nur für Notfälle)
    Kamera inkl. Zubehör (Speicherkarten, Akkus, Ladegerät)


    Alles eine Frage der persönlichen Präferenzen, würde ich sagen. Wer jeden Grashalm fotografieren muss oder alle paar Meter auf die Karte im Smartphone schaut, der muss natürlich auch den Strom dafür dabei haben. So mancher Fernreisende schwört dabei auch auf sein Solar-Ladegerät, aber damit habe ich selbst noch keine Erfahrung.



    Wasserfilter (???) (noch nie gebraucht, allerdings Nordeuropawanderer)


    Auch nie gebraucht - weder in Mittel- noch in Südeuropa.



    Kocher, und wenn es nur ein Esbitkocher mit einer Alu-Tasse ist


    Eigentlich nur, wenn man vorhat, draußen zu übernachten.



    Trillerpfeife, Signalrakete(n)


    Die Pfeife könnte in Notfällen wirklich sinnvoll sein. Bei den Raketen bin ich mir da nicht so sicher.



    Landkarte, Kompaß


    Kompass ist sicher nicht verkehrt, wenn man sich mal völlig verlaufen hat und der Sonnenstand mal nicht so gut zu erkennen ist.



    Erste-Hilfe-Set, elastische Bandage Schmerzmittel


    Sagen wir mal: Jeder sollte seine eigenen "wunden Punkte" kennen und sich für die "üblichen" Probleme wappnen. Der eine schwört beispielsweise auf Blasenpflaster, der andere kann damit gar nichts anfangen.



    Wasser
    Obst für die ersten ein, zwei Tage (?) Obst ist schwer, ich habe höchstens Trockenfrüchte/Obstriegel dabei
    Schokolade oder ähnliches
    Fertiggerichte


    Wasser: kann nie zu wenig sein.
    Obst würde ich auch eher in Form von Trockenobst mitführen. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Wenn mich unterwegs ein Obststand anlacht, kann ich durchaus mal ein Bisschen mitnhemen.
    Schokolade macht sich in wärmeren Gefilden nicht so gut. Als "Notration" tun es aber auch Müeslirigel, Studentenfutter und ähnliches. Manche schwören auch auf den guten alten Traubenzucker.



    Regenschirm (manche Alpen-Wanderer schwören darauf) bitte? Regenschirm in den Alpen und dann vielleicht noch bei Gewitter?



    Auf normalen Wanderwegen (Wald, Mittelgebirge) bin ich auch ein Regenschirmbefürworter und verzichte lieber auf die Regenjacke, die mir eh nichts bringt. Aber in den Alpen? Da bin ich jetzt auch überrascht.


    Das ist weniger eine Frage der Höhe als vielmehr der Wegbeschaffenheit. So wie Du, Michael, im Mittelgebirge lieber einen Schirm hast, geht das genauso auch in höheren Lagen, solange man für die Fortbewegung nicht die Hände braucht. Und das trifft eben auch in den Alpen auf die meisten Wege zu (nicht alle, ist klar).
    Bei Gewitter ist der Schirm natürlich lebensgefährlich. Auch im Flachland.



    Plastiktüten (um den Rucksack-Inhalt halbwegs trocken zu halten) (ich kleide den Rucksack immer komplett mit einem großen robusten Müllsack aus)



    Richtig. Und um Ordnung zu halten. Habe ich in Fahrradpacktaschen auch immer so gehalten.


    Ja, für die Ordnung im Rucksack finde ich die Tüten auch ganz gut. Und in den Seitentaschen hilft der große Müllsack auch nicht mehr so viel.



    Aropos "abends" - wir haben noch keine
    - Taschenlampe oder
    - LED Headset aufgeschrieben
    - wasserdichte Zündhölzer/ Feuerzeug(e) fehlen auch noch,


    Beleuchtung braucht man eigentlich auch nur, wenn man im Dunklen noch draußen ist. Bei festen Unterkünften würde ich darauf verzichten.



    genauso wie der
    - Göffel und natürlich! das
    - Schweizer Taschenmesser


    Taschenmesser: immer! Muss allerdings nicht zwingend ein Schweizer sein. Den "Göffel" oder änhnliches Besteck braucht man nur, wenn man für die Mahlzeiten etwas zum Löffeln eingeplant hat. Bei mir gibts da eher Brot, (Dauer-)Wurst und Käse, da reicht ein Messer vollkommen aus.



    Ebenfalls vergessen:
    - Klopapier und Schäufelchen


    Schäufelchen? Nö. Jedenfalls nicht bei ausreichendem Abstand von der Zivilisation.
    Beim Papier ist der Bedarf bei Damen sicher höher als bei Herren. Ich erinnere mich auch noch an Touren, bei denen ich das Papier durch Naturmaterial ersetzt habe.



    und ich habe gerne noch mein kleines
    - Fernglas dabei.


    Wiederum optional, je nach persönlichen Vorlieben. Ich würde meines aber wahrscheinlich auch mitnehmen.


  • Das ist weniger eine Frage der Höhe als vielmehr der Wegbeschaffenheit. So wie Du, Michael, im Mittelgebirge lieber einen Schirm hast, geht das genauso auch in höheren Lagen, solange man für die Fortbewegung nicht die Hände braucht. Und das trifft eben auch in den Alpen auf die meisten Wege zu (nicht alle, ist klar).
    Bei Gewitter ist der Schirm natürlich lebensgefährlich. Auch im Flachland.


    Vielleicht lagen meine Zweifel tatsächlich an der Vorstellung, dass man im Gebirge ja oft über Geröllfelder geht und ich mir da einen Schirm irgendwie unpassend vorstelle. Mag aber auch daran liegen, dass ich Gebirge bisher immer nur bei schönem Wetter erlebt habe (zum Glück).


    Zitat


    Beleuchtung braucht man eigentlich auch nur, wenn man im Dunklen noch draußen ist.


    Mir ist es auch schon bei einer Tageswanderung passiert, dass ich abends im stockdunklen Wald stand (übrigens mitten in Deutschland, verursacht durch eine schlechte Wegbeschilderung). Da half eigentlich nur, dass ich alle paar Meter ein Foto mit Blitz gemacht habe. Das sah dann so aus:


  • Seinen eigenproduzierten Biomüll nicht zu vergraben ist ekelhaft, sorry. Ich sag nur Hunde, Kinder, andere Wanderer, Regenfälle...
    Und eine Plastikschaufel wiegt unter 100 Gramm, das ist echt "tragbar".


    Beleuchtung braucht man nur, wenn man im Dunklen draussen ist...ähm ja, da ist was dran. Wenn ich zelte, bin ich zwangsläufig draussen, wenns dunkel ist, denn nachts ist es nun mal dunkler als draussen :kuckuck: Außerdem kann es immer mal sein, dass man sehr früh morgens oder bis spät in die Nacht unterwegs ist. Und selbst in einer Jugendherberge oder einer Alpenhütte ist es hilfreich, wenn man nachts eine Taschenlampe hat.
    Einzelzimmer mit Dusche und WC hat man da eher selten....


  • Seinen eigenproduzierten Biomüll nicht zu vergraben ist ekelhaft, sorry. Ich sag nur Hunde, Kinder, andere Wanderer, Regenfälle...
    Und eine Plastikschaufel wiegt unter 100 Gramm, das ist echt "tragbar".


    In Gegenden, die so "zivilisiert" sind, dass häufiger Hunde, Kinder und andere Wanderer vorbei kommen, hebe ich mir das "große Geschäft" auch auf, bis ich an einer bewirteten Hütte oder einer sonstigen offiziellen Toilettenanlage vorbei komme, die es in diesen Gegenden dann auch in aller Regel gibt.
    Wo es deutlich einsamer ist, stört die Hinterlassenschaft eines einzelnen Menschen auch nicht mehr als ein Kuhfladen oder Pferdeapfel. Und natürlich "mache" ich nicht direkt am Wegrand sondern ein gutes Stück abseits, wo es wiederum auch keinen anderen Menschen stört.
    Falls Du auf das Zelten in freier Natur anspielst: Auch dort habe ich es erlebt, dass man sich in der Gruppe schnell auf eine Ecke im Gebüsch einigt, die als "Latrine" deklariert wird, und die weit genug von den Zelten entfernt ist. Da hatte auch keiner eine Schaufel dabei.


    Zitat

    Beleuchtung braucht man nur, wenn man im Dunklen draussen ist...ähm ja, da ist was dran. Wenn ich zelte, bin ich zwangsläufig draussen, wenns dunkel ist, denn nachts ist es nun mal dunkler als draussen :kuckuck: Außerdem kann es immer mal sein, dass man sehr früh morgens oder bis spät in die Nacht unterwegs ist. Und selbst in einer Jugendherberge oder einer Alpenhütte ist es hilfreich, wenn man nachts eine Taschenlampe hat.


    Wie ich in den letzten Jahren festgestellt habe, sind Jugendherbergen heute auch nicht mehr das, was sie mal waren. Da ist der Übergang zum Hotel inzwischen fließend. Bei Matratzenlagern in Berghütten gebe ich Dir allerdings vollkommen Recht. Und natürlich auch auf Touren, wo man vor Sonnenaufgang losläuft oder erst im Dunklen sein Ziel erreicht.

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