Zum ersten Mal auf einem e-bike

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    • Zum ersten Mal auf einem e-bike

      Moin zusammen,

      am Wochenende saß ich zum ersten Mal auf einem E-Bike. Also nicht ganz, gesessen hatte ich schon einmal und eine kleine Runde auf unserem Stellplatz durfte ich auch mal drehen. Aber eine etwas längere Tour mit einem E-Bike hatte ich bis dato noch nie gemacht.
      Wir waren am Wochenende in Harlesiel und dort liehen wir uns jeweils ein Pedelec aus. 22 Euro das Stück, aber das war es uns wert, weil wir das halt einfach mal testen wollten.
      Beide Fahrräder hatten drei Modi und sieben Gänge. Dennoch unterschieden sich beide Räder deutlich. Ich hatte in Modus 1 und in den kleinen Gängen richtig gespürt, wie das Rad Schub gab. Meine Frau hatte dieses Gefühl jedoch nicht und kämpfte anfangs damit, hinter mir herzukommen.
      In dieser ersten kurzen Testphase machten wir uns noch keine Gedanken. Zunächst schalteten wir beide den Antrieb aus, da wir starken Rückenwind genießen durften und uns knappe 20 Kilometer am Deich entlang pusten lassen konnten.
      Doch dann kam der Rückweg: Gleiche Strecke - andere Richtung. Ab sofort hatten wir deutlichen Gegenwind. Mich störte das überhaupt nicht. In Modus 1 pflügte ich mich durch den Gegenwind wi ein warmes Messer in der Butter. In Modus 2 und 3 habe ich allerdings keine deutliche Steigerung mehr gespürt. Ganz anders aber bei meiner Frau. Modus 1, der bei ihr Eco-Modus hieß, brachte ihr überhaupt nichts. Sie musste ihn den energiefressenden dritten Modus schalten, um mit mir mithalten zu können. Das kam uns seltsam vor. Also wechselten wir mal die Räder und staunten nicht schlecht. Sie hat nun verstanden, warum ich beim Anfahren so grinste und ich habe verstanden, warum sie in Modus 1 nicht mithalten konnte. Die Antriebskräfte (ich nenne es jetzt mal so) waren sehr unterschiedlich. Bei dem Rad meiner Frau musste man Modus 3 nutzen, um den gleichen Effekt zu spüren, wie bei meinem Rad in Modus 1.

      Jetzt ist natürlich unklar, ob es möglicherweise an alten Akkus lag. Kann das sein?

      Da wir ja nur noch den Rückweg vor uns hatten, haben wir natürlich herumexperimentiert und sind wenig energieschonend gefahren. Meine Frau hat also mit ihrem Rad in den dritten Modus geschaltet und wenn sie so 20 bis 30 Meter vor mir lag, hatte ich plötzlich große Mühe, sie einzuholen. Egal, in welchem Modus ich dann radelte. Der Tacho zeigte knappe 20 km/h an und das, wie gesagt, im starken Gegenwind. Ich fand das echt beachtlich.

      Wahrscheinlich bin ich der letzte hier, der jemals mit einem E-Bike unterwegs war. Aber ich wollte einfach mal meine Erfahrungen damit teilen. Kurzum: Uns hat es echt Spaß gemacht. Dem Knie meiner Frau kam das Elektroradeln sehr gelegen. Denn eine Woche zuvor waren wir ebenfalls vierzig Kilometer unterwegs, wobei sie die letzten zehn Kilometer wieder starke Knieschmerzen bekam. Jetzt aber gar nicht.
      Wir können uns also gut vorstellen, zukünftig auch Besitzer eines E-Bikes zu sein. Wobei wir schon gesagt haben, dass das dieses und nächstes Jahr definitiv nicht der Fall sein wird. Frühestens also in zwei Jahren, eher später. Meint ihr, bis dahin wird sich in Sachen Technik und/oder Preis noch was tun? Sind die Dinger schon ausgereift oder kann da noch was in Sachen Gewicht oder Laufleistung passieren?
    • Michael Moll schrieb:

      Wahrscheinlich bin ich der letzte hier, der jemals mit einem E-Bike unterwegs war.
      Neeeee ganz bestimmt nicht, obwohl wir hier unter unseren Bekannten schon Exoten sind,weil wir noch keine E-Bikes besitzen.
      Wir haben uns lange dagegen gesträubt (Preis, Transport usw.), aber mittlerweile schleicht sich so langsam der Gedanke an ein E-Bike in unsere Köpfe ein. Mal sehen, was die Zukunft so bringt.

      Aber der Test auf euerem Ausflug scheint sich wirklich gelohnt zu haben und man hat auch mal ein Gefühl für so ein "Ding" bekommen. Ob sich da technisch noch was tut, weiß ich nicht, aber es gibt ja immer ne Steigerung. Allerdings bin ich jetzt gespannt, ob eine Versicherungspflicht für E-Bikes kommt, so wie es jetzt gefordert wird.
      Ich bin..
      Teilzeit-Engel
      Gelegenheits-Hexe
      Gleitzeit-Teufel
      Vollzeit-Verrückte
      ....aber glücklich!
    • Broomcruiser schrieb:

      Allerdings bin ich jetzt gespannt, ob eine Versicherungspflicht für E-Bikes kommt, so wie es jetzt gefordert wird.
      Ja, das habe ich jetzt auch gelesen. Die Begründung durch den Elektroantrieb finde ich zwar grenzwertig, weiß allerdings nicht, ob das generell eine soooo schlechte Sache wäre.
      In dem Zusammenhang habe ich auch gelesen, dass im Jahr 2017 wohl zum ersten Mal der Anteil der verkauften E-Bikes höher (51%) ausgefallen ist als der von herkömmlichen Rädern. Also, die Sache mit den Exoten kommt wohl schon ganz gut hin ;)
    • Ich hab in meinem Leben noch nie auf einem E-Bike gesessen. Bislang ergab sich auch keine Notwendigkeit, sich diesbezüglich mal umzuschauen und zu informieren. In der Familie bin ich aktuell sowieso noch allen immer zu schnell. Da wäre es eher was für meine Frau, die manchmal nicht so recht mithalten möchte. Sie sagt allerdings immer, das wäre weil sie nicht rasen wolle und die Umgebung genießen möchte. Aber wer weiß...

      Nee, das Thema ist bei uns noch nicht akut. Wir nehmen sowieso im Womo seltenst mal die Fahrräder mit. Da kauf ich mir eher so einen elektrischen Tretroller, z.B. den Kumpan 1950, den bin ich schon probegefahren. Der ist echt klasse. Hat auch ne Straßenzulassung und darf mit einem Mofa-Kennzeichen versichert werden.

      LG
      Volker
      Volker und Corinna, im Dethleffs Trend A 6977
    • oute uns auch mal als Exoten. Wir haben keine, wollen keine, brauchen keine. Nicht, weil sie uns nicht gefielen, aber für die wenigen Km, die wir mit dem Rad fahren, lohnt es einfach nicht. Daher haben wir auch noch keinen Test gemacht.
      Gruß
      Helmut und Ilona
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      Wenn du mal eine helfende Hand brauchst, beginne die Suche am Ende Deines eigenen Armes

      gonzi.de
    • Ich muss zugeben, dass ihr mich überrascht. Hatte echt angenommen, dass ich als bisheriger Nicht-E-Bike-Fahrer mittlerweile zu einer Minderheit gehöre. Aber wahrscheinlich liegt das daran, dass gefühlt 80% unserer Gäste ein E-Bike dabei haben.

      Brauchen, nein brauchen tun wir das auch nicht. Zumindest nicht dringend. Aber Spaß gemacht hat es schon und ich habe gemerkt, dass es bei längeren Touren wirklich eine Erleichterung sein kann. Oder anders gesagt: Es sind unter Umständen längere Touren (leichter) möglich und/oder man hat eine bestimmte Strecke schneller zurückgelegt.

      An einer Stelle gab es auch einen asphaltierten Weg über einen Deich hinweg. Das war die einzige Steigung auf der Strecke (logisch, Ostfriesland halt) aber selbst auf diesem kurzen Abschnitt habe ich einen Vorteil gespürt.

      Wie gesagt: Wirklich brauchen - nein. Aber man hat ja so viele Dinge, die man eigentlich nicht braucht. Und vorerst kommt es ohnehin nicht in Frage. Wir haben ja erst vor drei Jahren unsere jetzigen Räder erworben. Die waren ja auch nicht ganz günstig und sind extrem flott.
    • Wir gehören ebenfalls zu den Noch-Nicht-E-Bike-Besitzern. Allerdings schwelt die Diskussion hier bereits längere Zeit und wir diskutieren pro und contra ziemlich kontrovers.
      Brauchen tun wir es momentan in der Tat (noch) nicht. Da unser Vierbeiner nicht Fahrrad-kompatibel ist, sind wir auf Reisen und auch an den Wochenenden eher als Wanderer/Spaziergänger unterwegs.

      Letztes Jahr haben wir allerdings erstmalig eine Tour auf der Schwäbischen Alb mit einem Miet-E-Bike unternommen. Und was soll ich sagen - es war fantastisch. Die Tour ging über rund 50 Kilometer, hatte lange, sanfte und kurze knackige Steigungen, ebene Strecken, unterschiedliche Wegbeläge wie Asphalt, Schotter, Feldweg.
      Am Ende der Tour hatten wir das Gefühl zwar etwas geschafft zu haben, waren jedoch nicht fix und groggy. Wir konnten je nach Bedarf immer wieder die technische Unterstützung zuschalten oder aus eigener Kraft strampeln. Insofern waren wir begeistert. Ich mehr als Göttergatte, da er nicht unbedingt zu den Radel-Fans gehört.

      Vorerst werden wir uns eher ein E-Bike mieten, da der unbedingte Bedarf noch nicht gegeben ist. Wenn jedoch der Neukauf eines Fahrrades ansteht, ist das E-Bike sicherlich eine ganz große Option. Zumal wir auf dem Berg wohnen ;)
      Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.

      :rucksack: :zelt1: :wagen: :hi:
    • Also wir haben zwei E-Bikes, nicht die teuersten aber für das was wir sie brauchen genügt es, hier bei uns in den Bergen wären sie zu wenig stark, aber es geht auch, aber mit mehr Anstrengung ...... und wir haben es ja sehr steil hinauf auf die Kantonsstrasse oder auf die Bikerstrecken ...... Sagogn - Flims könnt Ihr ja auf Googlemaps sehen oder auch die Ruinaulta .... einfach steil rauf oder runter 8o
      Wir haben uns bewusst E- Bikes für das Womo entschieden für Stadt und Land aber nicht fürs Gebirge, und wir möchten diese nicht mehr missen !!! Wir hatten am Anfang auch Schutzhüllen rauf getan und nach der dritten Hülle die kaputt ging tun wir keine mehr ran. Da es beim Verladen und beim Transport Kratzer geben kann, ist das auch der Grund das wir keine teuren Räder gekauft haben. Wir fahren diese Räder seit vier Jahren und die Akkus haben uns bis jetzt nicht im Stich gelassen und reichen 80 km / 100 km und wir benötigen diese nur Bergauf oder bei starkem Wind, und den Rest fahren wir ohne Unterstützung so viel wie möglich und haben immer sehr viel Spass daran.
      Auch haben wir fest gestellt, dass mein Akku mehr geladen werden muss oder schneller Leer ist als seiner, obwohl wir beide Räder zur gleichen Zeit gekauft haben. Ist aber kein Problem, da wir den Akku immer voll laden sobald wir wieder beim Womo sind. Bei einfachen Stecken verstärken wir überhaupt nicht.
      Sollten wir uns stärkere E-Bikes einmal kaufen, dann werden wir uns für eine bessere Qualität entscheiden, aber nicht unbedingt nötig so lange wir diese fahren können.
      Beim letzten Urlaub hatten wir die E-Bikes und das Motorrad mit für die 9 Wochen und haben Beides gebraucht und ich war froh dass es so war, da ich auch öfters zum Radfahren Lust habe.
      Das Motorrad und die Räder haben wir auf einen Anhänger darauf und das entlastet auch wieder das Wohnmobil, da so E-Bikes mit allem drum und dran so an die 100 kg haben mit dem Radträger.
      die Bilder zeigen es wir wir das machen :)
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