Artikel im Hamburger Abendblatt: Lästige Camper...

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  • Moin,


    im Hamburger Abendblatt findet sich heute ein Artikel unter der Überschrift "Lästige Camper in Hamburger Wohngebieten".


    Auch wenn ich (noch) gar kein Wohnmobil besitze, ich finde den Artikel ärgerlich!


    - warum wird hier ein legales Verhalten angeprangert?
    - Auch wenn es in Hamburg Womo-Stellplätze/Campingplätze geben soll (ich kenne die nicht aus eigener Anschauung): wenn man gerade Entsorgung/Strom/... nicht benötigt, warum dafür Geld ausgeben?
    - warum immer diese Geschmackspolizei? Ich finde so manchen PKW viel hässlicher als ein WoMo.
    - und wenn die WoMos da wirklich nur parken und die Leute nicht mitten auf der Straße sitzen, grillen und lärmen: was soll denn daran lästig sein?
    - hat da jemand einen Sommerlochfüller gebraucht?


    Was meint Ihr denn?

    Blog: ombidombi.de


    Do not go gentle into that good night.

    Rage, rage against the dying of the light.

    (Dylan Thomas)

  • Ich denke, sie stehen in einem öffentlich markierten Parkplatz, der weder reserviert noch anderweitig ausgezeichnet ist, also wo ist das Problem. Wie Lin schon schreibt, solange man nicht auf dem Gehsteig seine Stühle stellt, oder laut Musik anmacht oder dergleichen, ist das meiner Meinung nach ein legales Parken. Machen die Hamburger jetzt Straßensäuberungen nach dem Geschmack einzelner. Dürfen dann in Zukunft nur noch bestimmte Automarken dort parken?
    Für mich ist so ein Artikel unverständlich. Einerseits werben die Städt für Tourismus andererseits wollen sie die Leute nicht, oder nur unter ihren Bedingungen. Reisen ist nunmal oder Gsd vielfältig.

    Ich bin..
    Teilzeit-Engel
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    Gleitzeit-Teufel
    Vollzeit-Verrückte
    ....aber glücklich!

  • finde ich ziemlich ungastlich dieses Parken anzuprangern und wirft ein negatives Licht auf den Tourismus in der Stadt. Solange man sich ruhig verhält und seinen Müll an den richtigen Stellen entsorgt ist doch alles i.O. Vielleicht auch ein Stück Neid?!


    Naja- auf jeden Fall habe ich das Problem nicht da ich mit meinem Bus kaum auffalle :)


    Negativ habe ich bisher erlebt das man sagte die VW Bus Mobilisten würden immer so einen Krach machen mit der Schiebetür wenn sie nachts raumüssten- prompt erkundigte sich mein Mann nach einer Möglichkeit nachträglich einen elektr. Türföffnerr zu installieren. ging aber nicht.

  • Hatte versucht den Artikel zu lesen, ging aber mit Lin's link nicht, kostenpflichtige Anmeldung.
    Mit dem hier geht's aber: http://www.abendblatt.de/hambu…mburger-Wohngebieten.html


    Und im Artikel steht eben alles, auch das Thema "Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit"


    Wobei ich das eben genauso sehe, wenn ich in fremden Städten nur eben mal durchreise, oder auch bei Besuchen von Freunden mit ihren Feiern, dass ich da dann auch dort, wo parken erlaubt ist, mich hinstelle und auch drin übernachte. Wobei wir einen KaWa haben, keine "großes" Wohnmobil.


    Ansosnten hab' ich auch kein Problem miut Stellplätzen, auch wenn's etwas kostet.

  • Mit dem hier geht's aber:

    Ne, der will auch nicht.


    Ansonsten ist es ja schon so wie gesagt: Parken und Übernachten ist grundsätzlich möglich. Wobei ich Wohnviertel in der Regel vermeide. Selbst in den drei Jahren, in denen ich im Wohnmobil lebte, habe ich hier in Essen immer einen ruhigen, abseits gelegenen Wanderparkplatz aufgesucht. Das lag aber einfach daran, dass ich selber meine Ruhe haben wollte.


    Eine andere Sache, die ich bei diesem Artikel vermute, sprach ich schon mal in Alex' Thread an: Neid? Ist da vielleicht ein Anwohner, der sich nicht nur gestört fühlt, sondern auch noch "große, weiße, furchtbar teure Autos" sieht? Und dann kann sich das hier sehr schnell bestätigen:


    hat da jemand einen Sommerlochfüller gebraucht?

    Ich sehe solche Artikel mittlerweile immer öfter und vor allen Dingen mit gemischten Gefühlen. Aktuelles Beispiel aus Essen: Anwohner in einem gut betuchten Wohnviertel beklagt sich bei der Zeitung (Westdeutsche Allgemeine Zeitung, WAZ) darüber, dass eine Straße in eben diesem Viertel marode sei und "sogar SUVs den Schlaglöchern" ausweichen müssten. Neugierig wie ich nun mal bin, fuhr ich ein paar Tage später mal da entlang und war der Meinung, dass es nur eine von ganz vielen gewöhnlichen Essener Straßen ist.
    Und ihr wisst ja, dass ich in den letzten Jahren ab und an mal in den Lokalnachrichten vertreten war. Jedes Mal wurde mir nach einem Interview oder nach Dreharbeiten gesagt, ich solle mich unbedingt wieder melden, wenn ich mal wieder etwas Neues hätte. Zitat: "Wir können so etwas immer gebrauchen". Kurz gesagt: Content liefern...

  • Ach Mist, blödes Abendblatt, die fahren echt eine unübersichtliche Linie mit ihrer PayWall. Der Artikel versucht immerhin zu differenzieren, aber die Überschrift finde ich halt geradezu beleidigend und stimmungsmachend ("Lästige...").

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