Schottland mit dem KaWa - mit oder ohne Motorräder am Haken

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  • Drei Wochen vor unserem Start zu einem vier-wöchigem Schottland Trip stehen wir vor der entscheidenden Frage:
    > Fahren wir solo, also nur mit unserem Kastenwagen (KaWa), seine Maße sind ca. 2m breit und 6m lang
    oder
    > kommt der Motorradtrailer (weitere 3m) an den Haken, beladen mit zwei "ausgewachsenen" Maschinen (BMW 1150 GS + Suzuki Bandit)


    Ersteres heißt, wir sind so gut wie überhaupt nicht eingeschränkt, können fast überall problemlos parken oder auch nächtigen, ...


    Mit dem Trailer bietet es sich eher an, für "mehrere" Tage einen Ausgangspunkt zu suchen, von dem neben wandern und Sightseeing zusätzlich eben eintägige Touren möglich sind, bei denen auch das Motorradfahren dann im Vordergrund steht.
    Aber die beiden Bikes sind eben keine Fahrräder, die "mal eben" schnell vom Träger genommen werden können. Es muss sich dann also schon lohnen, was heißt, auch mal 2 Tage Motorrad zu fahren.


    Wir versuchen es derzeit, auch auf dem Hintergrund anderer Erfahrungen, abzuschätzen. So waren wir 2 mal für vier Wochen in Norwegen unterwegs, ausschließlich mit den Motorrädern, oder vier Wochen im Baltikum oder in Rumänien, nur mit dem Wohnwagen am Haken.


    Vielleicht gibt's ja hier Menschen, die zu beidem etwas sagen können. Wir wären dankbar über entsprechende Rückmeldungen.


    Der Ruri-Wessi

  • Ich habe jetzt mal so ein bisschen über eine Frage nachgedacht, obwohl ich als Nicht-Motorradfahrer eigentlich nichts dazu sagen kann. Ich sehe zurzeit, wie die Motorradfahrer in den Alpen einen Heidenspaß an den Pässen haben. Aber ich wüsste gerade nicht, ob das auch in Schottland so wäre. Ich kann mich auch, ehrlich gesagt, an gar nicht so viele Zweiräder erinnern.
    Wenn das aber so ein Akt ist, die Räder zu verstauen, würde ich vermutlich lieber drauf verzichten. Aber das ist nur meine Meinung und kein Tipp.

  • Die Lösung dieser Aufgabenstellung kann dir keiner abnehmen, weil das ganz alleine an deinen/euren persönlichen Vorlieben hängt.
    Ich für meinen Teil habe seit Jahren damit aufgehört, in einen Urlaub möglichst viel hineinpacken zu wollen.
    Ich würde entweder wandern ODER motorradfahren ODER radfahren ODER paddeln ODER autowandern ODER fotografieren. Mir ist alleine das Getöse zu viel, zwei Ausrüstungen zusammenzustellen, abgesehen davon, dass sich dann immer wieder das Gefühl einschleicht "Wir haben da ja noch Ausrüstung XY, wir müssten doch noch..."
    Das ist für mich kein Urlaub.
    Wobei ich unter "wandern" als Urlaubsprogramm das englische hiken verstehe, also das Langstreckenwandern mit vollem Gepäck bzw. von Unterkunft zu Unterkunft und unter "fotografieren" das anspruchsvolle Arbeiten mit der Kamera.
    Was immer als Plan B geht,egal wofür ich mich bei Plan A entscheide, sind "Wandern" in Form von einem ausgedehnten (Halb)Tagesausflug oder Städtetrips bzw. irgendwelche Knipstouren.
    Bevor ich mich aber mit zwei Ausrüstungen belade, nehme ich lieber den Lieblingsplan B mit: Ein Buch. Oder zwei oder drei oder viele...
    "Urlauber", die von einer Aktivität zur nächsten hecheln, weil sie es mit sich selbst keine zwei Stunden aushalten, sind mir ein Greuel.

  • Hy Michael
    Ja, das fahren von (Alpen-)Pässen macht schon Spaß, genausogut aber auch sonstige schöne Landschaften. Aus dem Alter, wo es unandingbar war, dass die Fußrasten einknicken oder Spuren auf den Endtöpfen zu sehen sein müssen bin ich bzw. sind wir schon lange heraus.
    Toll ist es z.B., wenn du an einem blühenden Rapsfeld vorbei kommst und es nicht nur sehen sondern eben auch riechen kannst, während du als Autofahrer ein Rapsfeld riechst und dann in deinen Rückspiegel schaust. Wenn du Glück hast kannst es dann noch sehen - so ungefähr ist es beim Motorradfahren.
    Ja, es ist schon ein kleiner Akt, denn die "schiebst" die Mopeds ja nicht nur einfach auf den Trailer, sondern musst sie ja auch noch anständig abspannen.
    Das heißt je Motorrad:
    vorne zwei Spanngurte
    hinten zwei Spanngurte
    Und bevor das Bike sicher alleine steht muss einer es eben festhalten.



    Wir reden hier jetzt zwar nicht über Stunden, aber es ist auch in 5 Minuten nicht vollbracht.


    ralf

  • Ich würde die Motorräder nicht mitnehmen, mir wäre der Aufwand zu groß.
    Was anderes wäre es, wenn ich ein Hotel anfahren würde z. B. Dann könnte man das Auto dort stehen lassen und mit dem Bike von dort aus Touren unternehmen.
    Meine Meinung, entscheiden muss das am Ende jeder für sich selbst ;).

    Viele Grüße aus Sachsen,
    Heiko
    ____________________


    Machen ist wie wollen, nur krasser.

  • Also, wir haben gerade ein >Testwochenende hinter uns gebracht.



    Abladen oder auch aufladen dauert zw. 30 und 45 Minuten. Keine Frage, eben nicht wie Fahrräder, was in max. 5 Minuten über die Bühne geht.
    Und der Hänger hinter dem Kastenwagen - ist zwar in den Außenspiegeln nicht zu sehen, läuft aber gut in der Spur. Abbiegen im rechten Winkel lässt das Hängerrad nicht enger als die KaWa-spur laufen, also auch no Probs. Rückwartsfahren - ich sehe wenn er ausbricht und muss dann gleich gegenlenken, also auch kein Problem, wenn ich an die single track roads denke. Bin zu Testzwecken mal 100 Meter rückwärts gefahren. Einparken in Parklücke - rechter Winkel, geht auch, muss nur einmal 1-2 Meter vorziehen, damit der extrem Einschlag zurück genommen wird.
    Somit hat dieses Wochenende ergeben, dass wir die Bikes mitnehmen.
    Aber wie du schon schreibst, muss jeder für sich selbst entscheiden.

  • Hy Michael
    und die anderen


    Ja, keine Frage, es hat sich absolut gelohnt. Wir hätten uns bestimmt wahnsinnig geärgert wenn wir sie zuhause gelassen hätten.
    Was jetzt jedoch nicht gleich bedeutet dass wir nur noch in unseren Motorradklamotten gelebt haben.
    Wir haben eben vieles getan, neben dem Motorradfahren stand gleichfalls auch wandern auf dem Programm, aber auch, vor allem in der letzten Woche, Kultur. Das in Verbindung mit dem Explorer-Pass, der sich wirklich gelohnt hat.

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