Geografische Besonderheiten

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    • RE: Geografische Besonderheiten

      Michael Moll schrieb:


      Gleichzeitig ist das Dreiländereck der einzige Ort in Europa, wo drei Sprachgruppen aufeinander treffen.


      Das halte ich jetzt aber für ein Gerücht. Wie wäre es zum Beispiel mit diesen Punkten, an denen sich auch je drei Sprachgruppen treffen?

      - Slawisch / Germanisch / Finno-Ugrisch: zum ersten, zum zweiten, zum dritten
      - Slawisch / Griechisch / Albanisch (na gut, liegt mitten in einem See...)
      - Slawisch / Griechisch / Türkisch
      - Romanisch / Slawisch / Finno-Ugrisch
      - Slawisch / Baltisch / Finno-Ugrisch
      (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).

      Natürlich sind die Sprachgrenzen meist nicht so scharf wie die Staatsgrenzen, und wenn man Minderheitensprachen mit einbezieht, verschwimmt die Sache noch mehr. Aber den "einzigen Punkt" kann ich so trotzdem nicht nachvollziehen.
    • RE: Geografische Besonderheiten

      Voll erwischt. Du hast natürlich ganz klar recht.
      Ich war an dem Tag, als ich das schrieb, wohl doch schon etwas erschöpft. Ich erinnere mich daran, dass ich sogar zuerst noch "Sprachen" schrieb. Das konnte ich wenigstens noch schnell korrigieren, ohne dass es jemandem aufgefallen ist :floet: Aber Sprachgruppen ist natürlich nicht viel besser.

      Was ich aber letztendlich sagen wollte, war, dass dort drei Kulturen (germanisch, romanisch und slawisch) aufeinanderstoßen. Hat mit Sprachen oder Sprachgruppen natürlich nix zu tun.
    • RE: Geografische Besonderheiten

      So, und nun habe ich auch ein bisschen was zu der Wanderung zum Dreiländereck im Blog geschrieben:

      http://www.dieweltenbummler.de/blog/wanderung-zum-dreilaendereck-slowenien-oesterreich-italien/

      Hier aber auch noch mal ein paar Bilder, wie es unterwegs aussieht:


      Wegweiser im Ort Ratece. Von dort, also von slowenischer Seite aus, ist das Dreiländereck ziemlich gut zu erreichen.


      Die erste Hälfte des Weges ist ein stets aufwärts führender Forstweg


      Auf einer Höhe von 1.200 Metern kommt ein Abzweig, auf dem man nun einem Zick-Zack-Weg folgen kann.


      Die 31 Serpentinen dieses Zick-Zack-Wegs sind an den Bäumen durchnummiert.
    • RE: Geografische Besonderheiten

      Einen anderen interessanten Punkt habe ich auf meiner letzten Reise entdeckt:


      Dieses Kreuz, irgendwo mitten in Böhmen, eingekeilt zwischen Hauptstraße und Bahnlinie wurde im Jahr 1858 als Dreiländerpunkt (oder besser: Drei-Provinzen-Punkt) zwischen den Provinzen Leitmeritz (Litoměřice), Jungbunzlau (Mladá Boleslav) und Rakonitz (Rakovník) errichtet. 80 Jahre später, im Jahr 1938 fand es sich an einer ganz anderen Grenze wieder, nämlich zwischen dem deutsch besetzten Sudetenland und dem (noch) halbwegs freien "Reichsprotektorat Böhmen und Mähren". Ich kannte diese Grenze bisher nur als gestrichelte Linie auf historischen Landkarten, hatte mich aber nie wirklich dafür interessiert, wo sie eigentlich genau verlief. Schon heftig, was für ein großer Teil des Landes da "mal eben" einkassiert wurde... :staun:
      Inzwischen sind die Grenzen neu gezogen, nur das Kreuz erinnert noch an die wechselvolle Geschichte.

    • RE: Geografische Besonderheiten

      Wo wir gerade bei Böhmen bzw. Tschechien sind: Der höchste Punkt eines Landes ist ja oft ein recht bekannter Berg, der auch nicht selten zu einer Art von nationalem Kultobjekt gemacht wird. Der höchste Punkt Tschechiens ist ja bekanntermaßen die Schneekoppe im Riesengebirge. Die habe ich vor einigen Jahren zwar mal aus einiger Entfernung gesehen, aber wegen eines Schneesturms damals nicht bestiegen. Als Gegenstück dazu gibt es ja auch den tiefsten Punkt eines Landes. Bei Ländern mit Meeresküste ist der meist nicht so eindeutig, aber bei Binnenländern kann man so einen Punkt ganz gut bestimmen. Hier haben wir also den tiefsten Punkt der Tschechischen Republik:



      Es handelt sich um das Tal der Elbe an der Grenze zu Deutschland. Hier hat sich der Fluss ja ein tiefes Tal durch das Elbsandsteingebirge gegraben.
      Die Gebäude, die man rechts im Bild sieht, gehören zu den alten Grenzanlagen und befinden sich noch auf tschechischem Boden. Ein Stück dahinter, kurz hinter der Mauer, die man am Ufer sieht, ist dann die Grenze, und damit der tiefste Punkt des Landes. Auf der gegenüberliegenden Seite der Elbe ist übrigens schon seit ein paar Kilometern Deutschland.

      Hier noch ein Bild aus der Nähe. Der Dampfer befindet sich ungefähr am Grenzpunkt.


      Und hier noch die obligatorische Karte dazu:
    • RE: Geografische Besonderheiten

      Danke. Aber ich habe mir fest vorgenommen, die tiefsten Orte eines Landes nicht auch noch zu sammeln. Außer er ist markiert. Oder in der Nähe, wo ich gerade bin. Oder oder oder... :angel:

      Bei dem tiefsten Punkt von Tschechien war ich sogar mal. Dass er dort ist, weiß ich aber erst jetzt durch deinen Beitrag. Müsste noch irgendwo Post aus Bad Schandau haben, die man mir anschließend als Erinnerung geschickt hatte. Sogar mit Foto. :floet:
    • RE: Geografische Besonderheiten

      Michael Moll schrieb:

      Danke. Aber ich habe mir fest vorgenommen, die tiefsten Orte eines Landes nicht auch noch zu sammeln. Außer er ist markiert. Oder in der Nähe, wo ich gerade bin. Oder oder oder... :angel:


      Hast ja Recht. Und im Prinzip habe ich diesen Punkt auch nur deshalb dokumentiert, weil ich "zufällig" daran vorbei gekommen bin.
      Abgesehen davon haben tiefste Punkte - wie dieser hier - meist auch noch das Problem, dass sie im Wasser liegen. Da kann man sich dann aussuchen, ob man stellvertretend einen Punkt am Ufer nimmt oder ob man auf den Grund taucht :gemein: .

      Den tiefsten Punkt der Schweiz, den Lago Maggiore, habe ich in all den Jahren, in denen ich im Land gelebt habe, auch nie besucht. Dafür habe ich ihn mir ein paar Mal aus einiger Entfernung, nämlich von den Bergen aus, angesehen.
    • Ich habe meine Sammlung mal wieder ergänzt. Dieses Mal mit dem Dreiländereck von Hessen, Niedersachsen und NRW. Das ist mein 18. Dreiländereck insgesamt und das dritte innerhalb Deutschlands. Wenn ich richtig gezählt habe, müsste es 15 innerdeutsche Dreiländerecke geben.
      Das aktuelle befindet sich oberhalb von Bad Karlshafen im Weserbergland und besteht aus einem Stein mit drei Metallplatten:





    • In den letzten Wochen konnte ich wieder ein paar Dreiländerecke besuchen. Hier ein einige Eindrücke vom Punkt zwischen Österreich, Slowenien und Ungarn:

      Der Dreiecks-Grenzstein wurde hier schon in den Jahren 1919/1920 aufgerichtet, nachdem in den Verträgen zum Ende des 1. Weltkrieges die Grenzen in der Region neu gezogen worden waren:


      Wie man im Hintergrund erkennen kann, gibt es rund um den Grenzstein allerhand Infrastruktur: Eine Würstchenbude auf der slowenischen Seite (nur sonntags geöffnet), diverse Picknickbänke in Ungarn und in Österreich, dazu einige Informationstafeln zu den Wanderwegen. Man muss nämlich dazu sagen, dass wir uns hier in einem sehr schönen Wandergebiet befinden. Die Gegend gehört zum grenzübergreifenden Naturpark Raab-Őrség-Goričko. Auf ungarischer Seite ist dieser Höhenzug sogar ein Nationalpark (Őrség).

      Interessant fand ich auch diese Infotafel hier. Den ungefähr gleichen Text fand ich auch auf zwei weiteren Tafeln in slowenischer und ungarischer Sprache:


      Hier noch die Karte dazu. Ich hatte mein Auto auf der österreichischen Seite am Straßenrand abgestellt und bin dann von dort aus die gut 100 Höhenmeter auf dem kürzesten Weg hinaufgewandert. Offizielle Parkplätze habe ich zumindest so nah am Dreiländereck nicht gesehen, aber wenn man mehr Muße für ein paar Schritte zu Fuß hat, findet man sicher auch einen schöneren Ort für sein Fahrzeug.



      Und noch ein paar Kuriositäten:
      Der Geocache zu diesem Grenzpunkt trägt den Titel "West End". Wir befinden uns hier nämlich gleichzeitig am westlichsten Zipfel Ungarns.

      Und dann gibt es ein paar hundert Meter weiter noch andere Grenzsteine, die mich überrascht haben:

      Der Stein im Vordergrund sieht auch wie eine Art Dreiländerstein aus. Aber wir befinden uns hier "nur noch" zwischen Österreich und Slowenien. Trotzdem teilt sich hier die Grenzlinie auf. Ein Stück weiter hinten sieht man links vom Weg den nächsten slowenischen Grenzstein und gegenüber davon auf der rechten Seite einen österreichischen Grenzstein. Der Weg dazwischen ist offenbar eine Art Niemandsland - zumindest auf diesem Abschnitt. Zwischen dem vorderen Stein und dem Dreiländereck, das ich beim Fotografieren im Rücken hatte, liegt der Weg hingegen ganz in Slowenien.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von AlexM ()

    • Das andere österreichisch-ungarische Dreiländereck, nämlich das zur Slowakei hin, hat einen völlig anderen Charakter. Allein schon von der Landschaft her, denn es ist hier so flach, wie man es als erstmaliger Besucher von Ungarn erwarten würde. Der Grenzstein selbst ist hier eher schlicht gehalten, dafür ist er von einem ganzen Skulpturenpark umgeben, der auf verschiedene Arten die Grenze thematisiert.

      [HIer war ein Bild, dass aus technischen Gründen nicht mehr angezeigt werden kann. Das Problem ist zwar behoben, das Bild aber leider verschwunden. Admin]

      An dem Holzpfosten neben dem Grenzstein hängt übrigens ein kleines abgeschnittenes Stück Stacheldraht mit einem Band in den ungarischen Nationalfarben. Etwas ähnliches hatte ich auch am Dreiländereck Ungarn-Österreich-Slowenien gesehen. Offenbar gedenken die Ungarn damit ihrer Vorreiterrolle bei der Öffnung des Eisernen Vorhangs im Jahr 1989.

      Hier ein paar weitere Eindrücke:

      [HIer war ein Bild, dass aus technischen Gründen nicht mehr angezeigt werden kann. Das Problem ist zwar behoben, das Bild aber leider verschwunden. Admin]


      Und auch hier wieder: Wanderwege in alle Richtungen. Sogar ein Jakobsweg führt hier vorbei:
      [HIer war ein Bild, dass aus technischen Gründen nicht mehr angezeigt werden kann. Das Problem ist zwar behoben, das Bild aber leider verschwunden. Admin]
      (@Michael: Schon wieder zwei Bilder, die ums Verrecken nicht im Hochformat erscheinen wollen. Kannst Du Dir das mal ansehen? Danke!)

      Für den Weg hierher haben sich die Ungarn und Slowaken entschlossen, zwei Wege zu bauen - auf jeder Seite der Grenze einer:
      [HIer war ein Bild, dass aus technischen Gründen nicht mehr angezeigt werden kann. Das Problem ist zwar behoben, das Bild aber leider verschwunden. Admin]
      Links Ungarn, rechts Slowakei.
      Neben den üblichen "Achtung, Grenze"-Schildern sieht man auf der slowakischen Seite auch noch die Tafeln eines Vogel-Lehrpfads. Leider liegen die meisten davon zerstört auf dem Boden.

      Hier ebenfalls noch die Karte:


      Einen guten Kilometer nordöstlich vom Dreiländereck befindet sich noch der alte Landstraßen-Grenzübergang von Bratislava in Richtung Ungarn. Die Zollgebäude wurden seit dem Beitritt beider Länder zum Schengen-Raum dem Verfall preisgegeben.
      [HIer war ein Bild, dass aus technischen Gründen nicht mehr angezeigt werden kann. Das Problem ist zwar behoben, das Bild aber leider verschwunden. Admin]

      Ein Auslöser dafür dürfte allerdings auch sein, dass direkt daneben inzwischen die neue Autobahn verläuft - mit einer ziemlich großen Zollabfertigungsanlage, die auch heute noch heftig "brummt".

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Michael Moll () aus folgendem Grund: Die von Alex angezeigten Bilder wurden leider von der Forensoftware durch andere Bilder automatisch ausgetauscht. Das technische Problem ist zwar behoben, doch die Bilder leider nicht mehr verfügbar. Es tut mir sehr leid!

    • Ich habe auch mal wieder ein Dreiländereck besucht. Und zwar, als ich letzte Woche aus Polen zurück kam. Die zu fahrende Strecke war 1.200 Kilometer lang und da bot es sich an zwischendurch einfach mal ein wenig die Beine zu vertreten. Kurz vor dem Autobahndreieck der A38 und A7 gelangt man bei Witzenhausen zum Dreiländereck der Bundesländer Hessen, Thüringen und Niedersachsen:



      Das Dreiländereck befindet sich genau auf dem einstigen Todesstreifen der DDR und hat darüber hinaus noch die Besonderheit, dass während der deutschen Teilung drei Besatzungszonen aufeinanderstießen. Wie würde man das heute nennen? Drei-Besatzungszonen-Eck?

      Zu sehen gibt es nicht besonders viel, abgesehen von dem Picknicktisch, dem alten Grenzstein und diesem Schild:


      Um den Punkt zu erreichen, muss man einige hundert Meter zu Fuß zurücklegen. Von der Bundesstraße aus ist er ausgeschildert:


      Außerdem habe ich das Dreiländereck gerade in meine Dreiländereck-Sammlung auf meinem Blog aufgenommen.

      Hier natürlich noch ein Blick auf die Karte:
    • Heute fand sich in der Süddeutschen Zeitung ein Artikel über eine mir bislang unbekannte Mikronation, die vor genau 200 Jahren entstanden ist und immerhin ein Jahrhundert lang existiert hat. Die Rede ist von Neutral-Moresnet, einem kleinen Landstrich zwischen dem damaligen Preußen und den Niederlanden (bzw. dem späteren Belgien). In dieser Gegend lag eine wichtige Zinkerz-Mine, über die sich die beiden Anrainerstaaten beim Ziehen der neuen Grenzen im Wiener Kongress 1815/1816 nicht einigen konnten. Also wurde das Gebiet neutral. Und dies blieb über ein Jahrhundert lang so, bis 1919, nach dem 1. Weltkrieg, die Grenzen erneut verschoben wurden und das vormals neutrale Gebiet Belgien zugeschlagen wurde.

      Auch interessant: Die Grenze von Neutral-Moresnet reichte bis an den Vaalserberg, der heute noch das Dreiländereck zwischen Belgien, Deutschland und den Niederlanden bildet. Damals war er also sogar ein Vierländereck, worauf auf niederländischer Seite auch heute noch ein Straßenname (Viergrenzenweg) hinweist.

      Und: Es gab Anfang des 20. Jahrhunderts Bestrebungen, Esperanto zur offiziellen Landessprache von Neutral-Moresnet zu machen. Durchgesetzt hat sich dieses Vorhaben allerdings nicht.

      Zu Neutral-Moresnet gibt es natürlich eine Wikipedia-Seite: de.wikipedia.org/wiki/Neutral-Moresnet
      Weiterhin habe ich auf Youtube ein paar Filme dazu gefunden. Die sind zwar hauptsächlich auf Niederländisch, aber da die darin interviewten Personen meist Deutsch oder Limburger Dialekt sprechen, kann man (zumindest als Rheinländer) ganz gut verstehen, worum es geht. Hier eines davon:





      Achtung: Wer heute nach "Moresnet" auf einer Karte sucht, der findet die Ortschaften Moresnet, Moresnet-Chapelle und Neu-Moresnet, die aber alle drei nie zu Neutral-Moresnet gehört haben. Die einzige Ortschaft in diesem Gebiet hieß damals Altenberg oder Vieille-Montagne und hört heute auf den Namen Kelmis oder La Calamine.
    • Oh, da wusste ich ja endlich mal etwas vor dir ;)
      Moresnet kannte ich bereits. Habe gerade nochmal nachgeschaut, weil ich dachte, ich hätte mal mehr darüber geschrieben. Es war aber bloß ein Nebensatz in meinem Vaalser-Berg-Dreiländereck-Blogbeitrag. Und auch in meinem Jakobsweg/Belgien-Buch habe ich dem Thema ein paar Zeilen gewidmet, weil ich die Geschichte einfach interessant fand.

      Übrigens, in diesem Thread werde ich demnächst auch wieder aktiv. Habe da aus den USA auch ein bisschen was mitgebracht ;)
    • Michael Moll schrieb:


      Moresnet kannte ich bereits. Habe gerade nochmal nachgeschaut, weil ich dachte, ich hätte mal mehr darüber geschrieben. Es war aber bloß ein Nebensatz in meinem Vaalser-Berg-Dreiländereck-Blogbeitrag. Und auch in meinem Jakobsweg/Belgien-Buch habe ich dem Thema ein paar Zeilen gewidmet, weil ich die Geschichte einfach interessant fand.
      OK. Ich hatte mich schon gewundert, dass Du bisher nicht ausführlich über dieses Fleckchen Erde geschrieben hattest, denn Du hast Dich ja oft genug im hohen Venn herumgetrieben, und dass Du den Vaalserberg kanntest, wusste ich auch. Ist ja alles nicht so weit vom Ruhrgebiet entfernt. Nur dieser eine Nebensatz in Deinem Blog war mit nicht aufgefallen.

      Dann bin ich mal gespannt, was du alles aus der "neuen Welt" mitgebracht hast...
    • AlexM schrieb:

      Dann bin ich mal gespannt, was du alles aus der "neuen Welt" mitgebracht hast...
      Dann machen wir das doch mal direkt, wo wir sowieso gerade beim Thema Vierländereck sind und ich gestern ein paar Bilder vom Monument Valley zeigte. Denn vor dem Monument Valley hielten wir noch am Four Corners an. An diesen Vierländerpunkt stoßen die Bundesstaaten Utah, Arizona, Colorado und New Mexico an. Betrieben wird er von Navajos, was bedeutet, dass man hier Eintritt zahlen muss:


      In jedem Bundesstaat befindet sich eine Reihe von Souvenirhändlern, bei denen man Schmuck und andere Kunsthandwerks-Produkte der Navajos erstehen kann.


      Hier die Markierung des Vierländerecks. Es gibt übrigens Schilder, die darauf hinweisen, dass man nur drei Fotos machen darf. Hat aber niemanden interessiert. So voll ist es dann dort auch wieder nicht.


      Nochmal die Markierung ganz nah.


      Und hier stehe ich in vier Bundesstaaten gleichzeitig. Die Schuhe sind übrigens billige 15 Dollar-Treter von Walmart und halten erstaunlich lange. Als ich sie zum ersten Mal an hatte, fühlte ich mich wie Neil Armstrong auf dem Mond. Die Sohle war extrem weich und federte total. Na ja, Amerikaner halt - alles soft...


      Ganz drollig fand ich den Hinweis auf weitere Parkplätze im nächsten Bundesstaat. Aber wie gesagt, so voll war es nicht und so ewig lange bleibt man dort auch nicht. Drumherum ist ja eigentlich nur Wüste.

      Hier noch die Karte:

      In der Sat-Ansicht sieht man deutlich die Dächer der Andenkenshops. Die Zufahrt erfolgt aus New Mexico im Südosten. Dort sieht man auch das kleine Kassenhäuschen auf der Zufahrtsstraße (in der Nähe von dem Haus mit dem weißen Dach).

      So, weitere geografische Besonderheiten folgen noch ;)
    • Guck mal an, das Vierländereck sieht genauso aus wie im Film - Vacation de.wikipedia.org/wiki/Vacation…93_Wir_sind_die_Griswolds -
      darin gibt es eine Szene genau an diesem Ort, naja, die die schlechten Kritiken rechtfertigt, aber sorry, meine präpubertären Söhne finden das lustig. ;) Und ich frag @Michael Moll jetzt nichts Indiskretes... :D
      Blog: ombidombi.de

      Wer Schmetterlinge lachen hört,
      der weiß, wie Wolken schmecken...
    • Ups, ich habe mich gerade zum schämen in den Keller meines Hauses begeben, das mit zu den westlichsten Häusern Deutschlands gehört.
      Sicher kenn' ich den Dreiländerpunkt, sicher kenn' ich auch Moresnet, vom Namen her, und unzählige Male auch schon durchgefahren, aber das war es dann auch.
      Also schämen ...
      ... und danach dann regelmäig hier im Forum Weltenbummler herein schauen und meine Bildungsgutscheine endlich einlösen ...
      take a walk on the wildside

      sagt und grüßt
      ralf, der Ruri-Wessi
    • Lin schrieb:

      Guck mal an, das Vierländereck sieht genauso aus wie im Film - Vacation de.wikipedia.org/wiki/Vacation…93_Wir_sind_die_Griswolds -
      Du kennst ja Filme ;)
      Die Griswolds kannte ich noch von früher, aber von dieser Neuauflage wusste ich nichts. Nachdem du mich ja nun neugierig gemacht hast (du hast es auch drauf, die Spannung zu steigern), habe ich gegoogelt und gefunden:


      Meine Güte, man darf gar nicht darüber nachdenken, auf was für Ideen die Leute in Hollywood kommen. Und ich? Ich mache dort solche harmlosen Sachen: