Geografische Besonderheiten

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    • RE: Geografische Besonderheiten

      Die Vennbahn habe ich weiter oben schon erwähnt. Nun habe ich da mal ein paar Bilder gemacht. Die Geschichte der Trasse will ich jetzt nicht weiter ausführen. Drollig ist aber auf jeden Fall, dass die Vennbahn belgisches Hoheitsgebiet ist und mitten durch Deutschland führt.
      Die Bahn selbst fährt zwar nicht mehr, aber die Trasse existiert noch. Und auf eben diesem schmalen Streifen Belgien hat man nun einen Radweg eingerichtet.

      Hier mal ein paar Bilder, die bei Kalterherberg entstanden sind:


      Richtung "belgisches Festland" kann man auf einer Draisine Richtung Hohes Venn fahren.


      Hier liegt das belgische Mutterland hinter. Rechts und links der Trasse ist Deutschland, der Asphhaltstreifen gehört zu Belgien.


      An einem Picknickplatz wird die Geschichte erklärt. Wobei die Grafik so natürlich völlig falsch ist. Als es noch Grenzkontrollen gab, gab es keine Radfahrer auf der Strecke. Und der Radweg läuft nicht durch Belgien, sondern ist Belgien.


      Ruitzhof ist ein Weiler, der durch die Vennbahn zu einer Exklave wird. Ich bin mit dem Auto mal komplett bis zum Ende gefahren. Schön da, sehr abgelegen und eben kurios, dass man komplett von Belgien eingeschlossen ist.


      Eines der wenigen sichtbaren Hinweise darauf, dass dort eine Grenze verläuft.

      Hier mal der Standort, wo ich die Bilder gemacht habe:



      Im Westen kann man den Weiler Ruitzhof sehen. Nach Süden fährt die Draisine. Übrigens endet hier auch das Google Streetview-Auto, das Belgien erfasst hat.
    • RE: Geografische Besonderheiten

      Wo ich doch gerade etwas über den Greenwich-Tunnel geschrieben habe:
      Viel bekannter ist ja dort der Nullmeridian. Muss ich erwähnen, dass ich den unbedingt besuchen wollte? Dummerweise befindet der sich aber dort am Observatorium. Und das wiederum kann nur gegen Eintritt besichtigt werden. Soweit ich weiß, wären es 7 Pfund gewesen. Gut, die hätte ich noch bezahlt, aber ich habe auch die Warteschlange gesehen, vor der ein Schild stand: Ab hier 90 Minuten Wartezeit.
      Damit hatte sich das Thema für mich erledigt. Vielleicht irgendein anderes Mal morgens um 9 oder so. Also habe ich mich mit einer Nullmeridian-Markierung außerhalb des Areals begnügt. Ist deutlich älter und verwitterter, aber tat für ein Foto auch sein Zweck.


      Mir ist schon vor Ort aufgefallen, dass mein GPS gar nicht 0.00000 anzeigte. Später habe ich bei Wikipedia gelesen, dass er bei der Satellitenverortung sowieso einige Meter abweicht.

      Wie auch immer, ein paar Tage später war ich in Newhaven an der Südküste. Da gibt es nicht wirklich etwas besonders zu sehen und die Küste gefiel mir dort sowieso nicht so ganz. Aber immerhin gibt es dort auch eine Markierung für den Nullmeridian.


      Und auch hier muss man sich ungefähr 100 Meter von der Säule Richtung Osten begeben, damit das GPS tatsächlich einen Nullmeridian anzeigt. Ich habe zwei Screenshots gemacht. Einmal von "Null Grad Ost" und einmal von "Null Grad West" Unten links im Rechteck zu sehen:


      Die Säule in Newhaven befindet sich exakt hier:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Michael Moll ()

    • RE: Geografische Besonderheiten

      Zum Thema geografische Besonderheiten passt wohl auch der Videobeitrag der Tagesschau:

      http://www.tagesschau.de/videoblog/in_wien_faengt_der_balkan_an/eu-aussengrenze-kroatien100.html

      Zusammenfassung:
      Die Marulica ist eine Straße, die zugleich Grenze zwischen Bosnien und Kroatien ist, also seit Mitte des Jahres EU-Außengrenze. Was also weiter oben im Fall von Kerkrade eigentlich eine eher skurrile Sache ist, ist für die Bewohner von Metkovic in Kroatien überhaupt nicht lustig.
    • RE: Geografische Besonderheiten

      Zu diesem Thema fällt mir ein: Die ehemalige Haupt-Bahnlinie zwischen Zagreb und Split führt über weite Strecken durch das Tal der Una, die einen guten Teil der Grenze zwischen Kroatien und Bosnien-Herzegowina bildet. Da die Bahn natürlich immer mal wieder die Talseite wechselt, wurde sie mit dem Zerfall Jugoslawiens außer Betrieb gesetzt und durch eine andere bestehende Linie ersetzt, die einen Bogen um bosnisches Territorium macht und bis heute nicht elektrifiziert ist. Wenn man von dieser heutigen Linie kommend in die Stadt Knin einfährt, erkennt man noch die Oberleitungsmasten der ehemaligen Hauptlinie - auch wenn daran heute keine Drähte mehr hängen.

      (leider habe ich während meiner Bahnfahrt keine Fotos von der Strecke gemacht. Aber schön ist es dort.)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von AlexM ()

    • RE: Geografische Besonderheiten

      Und hier nochmal ein Beitrag zum Thema Dreiländerecke:
      So wie man einen geografischen Mittelpunkt nicht nur für ein ganzes Land berechnen kann, sondern auch für eine Region/Provinz bzw. ein Bundesland, gibt es innerhalb eines Landes natürlich auch diverse Dreiländerecke (oder eben "Drei-Regionen-Ecke"). Zwei davon habe ich dieses Jahr in Frankreich gesehen.

      Und zwar gibt es im Süden des Landes zwei Kreuze, die als "Croix des 3 Evèques" also übersetzt etwa: "Drei-Bischofs-Kreuze" bezeichnet werden. Hier treffen seit dem frühen Mittelalter die Territorien von drei Bistümern aufeinander. Deren Grenzen decken sich (zumindest hier) auch heute noch weitgehend mit den heutigen Départements. Die Positionierung der Kreuze wird zwar nicht dem Anspruch moderner Landvermessung gerecht, aber als grobe Näherung sind sie schon mal ganz gut.

      Wo dieses Kreuz hier steht, mitten im Aubrac, soll im Jahr 590 (nein, da fehlt keine vierte Ziffer...) ein Konzil der Bischöfe von Mende, Rodez und Clermont(-Ferrand) sozusagen auf "neutralem Territorium" stattgefunden haben. Heute treffen sich hier die Départements Lozère, Aveyron und Cantal, und somit die Regionen Languedoc-Roussillon, Midi-Pyrénées und Auvergne:



      Und dann gibt es noch dieses Kreuz hier, das ziemlich verloren "mitten in der Pampa" des Causse Noir steht und den Punkt zwischen den drei Départements Lozère, Gard und Aveyron bildet. Eine Geschichte ist mir zu diesem Punkt nicht bekannt.


    • RE: Geografische Besonderheiten

      Die Dreiländer-Ecke sind notiert. Werden aber sicher nicht die einzigen in Frankreich sein. Wenn ich mal ganz viel Zeit habe, dann werde ich solche Dreiländerecke (also von Regionen oder Provinzen/Bundesländern etc.) heraussuchen und eine schöne Liste erstellen.
      Ich kann da sogar auch noch zwei oder drei Dreiländerecke aus Deutschland ergänzen, die ich noch nicht erwähnt hatte und auch - glaube ich - gar nicht auf meiner Webseite sind (muss ich mir merken, wieder was zu tun ;) ). Ich suche mal die Bilder raus.

      Aber eine ganz andere Sache zum Thema geografische Besonderheiten:
      Ich habe gestern etwas über die Deutsche Alpenstraße nachgelesen, weil ich die wahrscheinlich noch in diesem Jahr befahren werde. Und eben diese Deutschen Alpenstraße endet im Osten mit der Roßfeldhöhenringstraße. Diese wiederum hat eigentlich überhaupt keine Bedeutung und verbindet auch nicht wirklich Orte miteinander.

      Das kann man auch ganz gut auf der [url=https://maps.google.com/maps?q=47.626037,13.092141&ll=47.636246,13.062401&spn=0.091149,0.178871&t=m&z=13]Karte[/url] sehen (weil man es besser erkennt, verlinke ich, anstatt die Karte hier einzubetten)

      Die Roßfeldhöhenringstraße verläuft also nur einmal im Kreis. Allerdings berührt sie dabei österreichischen Boden, weshalb es laut Wiki-Artikel eine Genehmigung der Österreicher benötigte, die Straße zu bauen. Außerdem ist sie mautpflichtig, da es sich um eine Privatstraße handelt. Dafür hat sie aber auch eine eigene Webseite.
    • RE: Geografische Besonderheiten


      Kennst du den Bahnhof von Bayerisch Eisenstein? Ich war vor vielen Jahren mal dort, aber da hatte mich so etwas leider noch nicht sonderlich interessiert (wie ich mich darüber heute ärgere... na egal, muss ich halt irgendwann wieder hin). Dabei bin ich damals sogar dort in die Waldbahn eingestiegen.

      Ja, da bin ich vor ca. 15 Jahren auch mal mit der Bahn hin, um dann auf der tschechischen Seite eine Woche Urlaub zu verbringen. Das war noch vor dem EU-Beitritt Tschechiens, so dass ich mich ziemlich gewundert habe, dass man hier fast ohne Kontrollen über die Grenze kommt. Dass der Bahnhof direkt auf der Grenze steht, hatte ich da schon mitbekommen, aber ich glaube nicht, dass ich davon Fotos gemacht habe.


      Nun war ich da. Zum zweiten Mal.
      Habe ich mir also den Bahnhof dieses Mal bewusst mit dem Hintergrund, dass es sich um einen Grenzbahnhof handelt, angeschaut.

      Hier ein paar Bilder:


      Tschechischer Zug auf tschechischer Seite


      Irgendwie niedlich


      Der Hinterausgang. Keine Ahnung, wofür die Hinweise auf deutscher Seite stehen.


      Grenzschild mit Stein


      Grenzstein vor dem Gebäude. Laut dem Ausdruck auf dem Stein soll im kommenden Sommer die Replik eines historischen Grenzsteines aufgestellt werden.


      Tschechisches Grenzschild


      Grenzstein


      Regental-Radweg und tschechischer Radweg


      Grenzbahnhof von vorne.

      Ein paar weitere Bilder habe ich vorhin auch in meinem Blog hochgeladen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Michael Moll ()

    • RE: Geografische Besonderheiten

      Michael Moll schrieb:


      Ich habe gestern etwas über die Deutsche Alpenstraße nachgelesen, weil ich die wahrscheinlich noch in diesem Jahr befahren werde. Und eben diese Deutschen Alpenstraße endet im Osten mit der Roßfeldhöhenringstraße. Diese wiederum hat eigentlich überhaupt keine Bedeutung und verbindet auch nicht wirklich Orte miteinander.

      Das kann man auch ganz gut auf der [url=https://maps.google.com/maps?q=47.626037,13.092141&ll=47.636246,13.062401&spn=0.091149,0.178871&t=m&z=13]Karte[/url] sehen (weil man es besser erkennt, verlinke ich, anstatt die Karte hier einzubetten)

      Die Roßfeldhöhenringstraße verläuft also nur einmal im Kreis. Allerdings berührt sie dabei österreichischen Boden, weshalb es laut Wiki-Artikel eine Genehmigung der Österreicher benötigte, die Straße zu bauen. Außerdem ist sie mautpflichtig, da es sich um eine Privatstraße handelt. Dafür hat sie aber auch eine eigene Webseite.

      War knapp mit der Angabe, dass ich die Straße noch bis Jahresende befahren würde, denn ich war an Silvester dort oben. Es war herrliches Wetter und ich hatte sogar kurzzeitig darüber nachgedacht, dort oben die Nacht zu verbringen.
      Die Fahrt hinauf kostet 5 Euro für ein Auto inkl. Fahrer. Jede weitere Person kostet 2 Euro. Als Gegenleistung erhält man dafür eine einwandfrei gereinigte Straße und oben in über 1.500 Metern Höhe eine fantastische Aussicht. Hier ein paar Bilder:

      In der Mitte ist die Salzach in Salzburg zu erkennen, dementsprechend ist der linke Bildrand Deutschland.


      Rechts geht es nach Österreich hinab und links nach Deutschland


      Ausblick nach Österreich


      Selbsterklärend ;)


      Der Panoramaweg verläuft exakt auf der Grenze


      Deswegen stolpert man u.U. über die Grenzsteine. Von der einen Seite Österreich...


      ...und von der anderen die deutsche Seite.

      In meinem Blog habe ich auch einen kleinen Reisebericht inkl. Photospere und einem Video gepostet (das Photosphere-Bild lässt sich leider nicht hier im Forum einbinden).
    • RE: Geografische Besonderheiten

      Na, so ein Zufall. Da habe ich mich doch gerade mit der Holzbrücke von Rapperswil befasst und fahre mit Streetview über den Damm im Zürichsee, als ich zufälligerweise einen Dreiländerstein entdecke:

      https://maps.google.de/maps?q=47.224076,8.816042&hl=de&ll=47.219915,8.808636&spn=0.000971,0.001463&num=1&t=h&z=20

      Da stehen also drei Fahnenmaste und eine Markierung für die Kantone St. Gallen, Schwyz und Zürich.
    • RE: Geografische Besonderheiten

      Jo, die Stelle kenne ich :cool: . Bin schließlich früher oft genug über den Seedamm gefahren - egal ob mit dem Auto oder mit der Bahn. Die drei Fahnenmasten sind ja auch schwer zu übersehen. Die Masten tragen natürlich die Flaggen der drei Kantone, die sich hier treffen.
      Mit dem Rad bin ich seinerzeit nur einmal über den Damm gefahren. Auch wenn der Holzsteg ein Stück abseits der Straße verläuft - danach muss man einfach ein ziemlich langes Stück direkt neben dieser Straße fahren - die innerhalb der Schweiz zur "Spitzengruppe" in Sachen Verkehrsaufkommen gehört. Das fand ich dann nicht mehr sonderlich lustig. Halte Dich zu Berufsverkehrszeiten auf jeden Fall von dieser Straße fern!
    • RE: Geografische Besonderheiten

      Mir ist jetzt noch ein anderer "innerschweizerischer" Dreiländerpunkt aufgefallen, und zwar der Punkt, an dem die Kantone Zürich, Thurgau und St. Gallen aufeinander treffen. Der Punkt liegt auf einem Kamm des Tössberglandes, einen Steinwurf von der nächsten Straße entfernt, und ist auch mit einem Stein markiert. Wenn man schon mal hier ist, kann ich auch einen Aufstieg zum Gipfel des Hörnli empfehlen.

      Daneben gibt es natürlich noch weitere solcher Punkte - besonders da die Schwiezer Kantonsgrenzen ziemlich ausgefranst sind und diverse En- und Exklaven bilden. Viele sind daher auch gar nicht markiert, bzw. sind gar nicht so einfach zu erreichen, weil sie im Hochgebirge oder mitten auf einem See oder in einem Fluss liegen.
    • RE: Geografische Besonderheiten

      Tereska schrieb:


      Ich habe heute zufällig auch so etwas entdeckt. Im polnischen Bydgoszcz gibt es eine Markierung für den 18. Längengrad
      https://maps.google.de/maps?hl=de&ll=53.122949,17.997576&spn=0.002881,0.008256&t=h&z=18&layer=c&cbll=53.122949,17.997576&panoid=_M1i_A_3Kl0ICUuHjr3pKQ&cbp=12,241.72,,0,7.54


      ... und einige Kilometer weiter südlich, außerhalb der Stadt, findet man im Wald eine wunderschöne Konfluenzpunkt-Markierung (N53° E18°)
    • RE: Geografische Besonderheiten

      Ich glaube, diese geografische Besonderheit hatten wir noch nicht (wenn man sie denn als solche zählen kann). Aber durch den Thread mit den Schiffshebewerken ist mir das Bild wieder eingefallen. Es zeigt eine Straße im Ruhrgebiet, die auf der einen Seite zur Stadt Waltrop und auf der anderen Seite zur Stadt Datteln gehört.
      Ist jetzt nicht sooo spektakulär, aber trotzdem eine Erwähnung wert :zwink:


      Beide Städte gehören aber zum Kreis Recklinghausen.

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    • RE: Geografische Besonderheiten

      So, heute mal einen Ausflug nach Dinxperlo gemacht. Ist ähnlich drollig wie Kerkrade.
      Eine der Straßen von Dinxperlo grenzt also genau an den Bocholter Stadtteil Suderwick auf deutscher Seite. Hier die Bilder:


      Niederländische Haltestelle. Im Hintergrund sieht man auf der anderen Straßenseite die deutsche Haltestelle.


      Wer abbiegt, verlässt das Land. :D


      Im Ort gibt es ein Grenzmuseum, das heute leider geschlossen hatte.


      Zweisprachiger Hinweis an der niederländischen Polizeiwache. Die Wache ist auch mit einem deutschen Polizisten aus Bocholt besetzt. Hatte aber heute auch zu. :D


      Außerhalb der Ortschaft befindet sich noch ein Denkmal an die ehemalige Grenze. Rechts sieht man die Grenze. Neben mir befindet sich noch der alte Schlagbaum. Auf der bemalten Sitzbank steht "Dinxperwick", also eine Kombination aus Dinxperlo und Suderwick. Genauso wie in Slubfurt.


      Dreht man sich um, sieht es so aus. Wer also nach Deutschland einreist, muss als erstes die Vorfahrt achten.

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    • RE: Geografische Besonderheiten


      Hier nochmal die Situation mit Schlagbaum. Deutlich zu erkennen ist die unterschiedliche Pflasterung auf deutscher und auf niederländischer Seite.


      Grenzüberschreitendes Seniorenheim. Rechts auf deutscher Seite, links in Holland. War ja neugierig, wie es innerhalb der Brücke aussieht, aber habe mich nicht getraut hineinzugehen :floet:


      Grenzüberschreitender Wanderweg mit einer Länge von 17 km.


      Rechts die deutsche Haltestelle, links ein niederländischer Supermarkt.


      Wenn man links abbiegt, verlässt man für wenige Meter das Land. In der Bildmitte (am niederländischen Ortsausgangsschild) sieht man eine Gedenktafel. Die steht dort, wo früher das Zollhäuschen war.


      Eigentlich steht das niederländische Ortsausgangsschild schon in Deutschland.


      Hier sieht man nochmal die selbe Kreuzung aus historischer Sicht mit besagtem Zollhäuschen.
    • AW: Geografische Besonderheiten

      Und ein weiteres Dreiländereck in meiner Sammlung. Ich verrate mal nicht, wo es ist, sondern zeige einfach mal Bilder. Vielleicht erkennt es ja jemand ;)

      [IMG]http://img.tapatalk.com/d/14/06/11/ujyqe7ub.jpg[/IMG]
      Der Blick nach Süden.

      [IMG]http://img.tapatalk.com/d/14/06/11/6ume2y6a.jpg[/IMG]
      Pingu habe ich 620 Höhenmeter hinauf geschleppt.

      [IMG]http://img.tapatalk.com/d/14/06/11/8azuvazy.jpg[/IMG]
      Gleichzeitig ist das Dreiländereck der einzige Ort in Europa, wo drei Sprachgruppen aufeinander treffen.

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    • RE: Geografische Besonderheiten

      So, ich will das mal aufklären. Und zwar handelt es sich um Dreiländereck von Slowenien, Österreich und Italien.

      Auf dem ersten Bild blickt man nach Süden in den Triglav-Nationalpark.
      Das Gebilde auf Bild 2 befindet sich bereits auf österreichischer Seite und wurde vor 1991 aufgestellt. Erst diese moderne Skulptur auf Bild 3 zeigt das heutige, richtige Dreiländereck. Die Bäume stehen auf italienischer Seite, hinten wieder der slowenische Nationalpark und ich stehe gerade in Österreich.

      Die weiteste Aussicht hat man aber in Richtung Österreich. Da hätte ich mal dieses Bild als Beispiel:

      Der Blick geht in Richtung Nordwest. Nummer 1 zeigt auf den Faaker See in 16 km Luftlinie. Die Spitze von Pfeil Nummer 2 zeigt exakt auf das Parkhotel in Pörtschach am Wörthersee (vermutlich nur als kleiner, weißer Pixel zu erkennen).
      Und die Nummer 3 ist auf dem herunterskalierten Bild leider nicht mehr zu erkennen. Selbst auf dem Original wird es schon sehr schwer. Aber es handelt sich um den Aussichtsturm am Pyramidenkogel. Luftlinie: ca. 34,5 km