Wieder ein Roadtrip durch die USA

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  • Ich war hier sehr lange ruhig, was einen guten Grund hatte: Ich war zwei Monate am Stück unterwegs und genoss einfach mal den nächsten Roadtrip durch die USA.

    Nun wird es hier nach und nach Bilder geben und parallel dazu werde ich in den nächsten Wochen wieder einen Reisebericht schreiben. Aber hier eine sehr kleine und kurze Zusammenfassung:

    Die Einreise lief absolut problemlos und so schnell wie noch nie. Vom Verlassen des Schiffs (natürlich wieder An- und Abreise mit der Queen Mary 2) bis zum Taxi vergingen keine 15 Minuten. Einer der Gründe war allerdings, dass wir unser Gepäck selber vom Schiff trugen. So darf man sofort von Bord und man muss eben nicht im Terminal auf seine Koffer warten. Und da wir offenbar die einzigen Menschen auf dieser Welt sind, die vier Koffer, zwei Rucksäcke und zwei Taschen als Handgepäck bezeichnen, konnten wir an allen anderen Passagieren vorbei und waren die ersten beim Grenzbeamten. Dieser fragte nur, wo wir übernachten würden und das war es dann auch schon. Ich bekam den Pass sofort wieder und meine Frau musste ein Minütchen länger warten, da sie ihre Fingerabdrücke abgeben musste. Ihr Reisepass war neu. Mein Reisepass war schon beim letzten Mal in den USA.

    Insgesamt fuhren wir in sechseinhalb Wochen USA 16.000 km. Wie üblich nahmen wir uns einen Mietwagen am JFK in New York. Die Stadt verließen wir noch am selben Tag. Wir wollten nicht in die Feierlichkeiten des 4. Juli geraten und haben New York nun auch schon sehr oft besucht. Wir verschoben den Stadtrundgang daher auf das Ende der Reise.

    Zwei Tage später nahmen wir uns in Pittsburgh einen anderen Mietwagen. Das war von vornherein geplant. Der Mietwagen, den wir uns wünschten, ist in New York mittlerweile unbezahlbar geworden, während er in Pittsburgh zum ganz normalen Preis angeboten wird. Also buchten wir einen Mietwagen One-Way von NYC nach Pittsburgh und dort einen Mietwagen ebenfalls One-Way, den wir dann sechs Wochen später in New York abgeben würden.

    Unser Hauptanliegen auf dieser Reise waren die Feierlichkeiten zum 100. Jubiläum der Route 66. Wir waren ja schon vier Jahre zuvor auf der Route 66 und sahen schon damals erste Vorbereitungen auf den runden Geburtstag, was uns dazu brachte, diese Tour noch einmal erleben zu wollen. Absolut gemütlich fuhren wir also von Chicago durch die vielen kleinen Ortschaften entlang der Mother Road bis Santa Monica an der Pazifikküste. Und unsere Wünsche und Hoffnungen wurden mehr als erfüllt. Wir wurden kein bisschen enttäuscht und freuten uns, dass an der Route 66 so viel gefeiert und der Geburtstag regelrecht zelebriert wurde.

    Von Los Angeles steuerten wir den Wagen entlang des Pacific Coast Highways nach Norden. Ab hier wurde die Reise für uns etwas entspannter. Denn auf der Route 66 hielten wir extrem oft an, manchmal schon nach wenigen hundert Metern, um Bilder zu machen oder um etwas anderes zu besichtigen. Auf Dauer ist so etwas sehr anstrengend. An der Küste konnten wir einfach mal die Landschaft an uns vorüberziehen lassen.

    Gleichzeitig war die Pazifikküste natürlich wieder der am weitesten entfernte Punkt dieser Reise. Von dort aus sollte es wieder gen Osten gehen. Hier versuchten wir den Weg zwischen "kennen wir schon" und "ist neu für uns" einzuschlagen. Wir haben bewusst manche Sachen noch einmal besucht, so zum Beispiel den gesamten Highway 50 in Nevada, der als einsamster Highway der USA bezeichnet wird. Diesen hatten wir ja schon 2016 gemacht, aber das ist eben auch schon wieder zehn Jahre her. Dafür gab es dann so Sachen wie den Pinnacle Nationalpark in Kalifornien, den Mesa Verde Nationalpark und den Great Sand Dunes Nationalpark in Colorado neu dazu.

    Wie hier in Deutschland war es auf der gesamten Reise heiß und trocken. Wir hatten einen Regenguss inklusive Tornadowarnung vor Chicago und das war es dann. Danach folgte Trockenheit und Hitze. Für Fotos war das super, weil wir gefühlt nur blauen Himmel hatten. Aber fürs Unterwegssein war es dann doch irgendwann anstrengend und auch neu für uns. Unsere anderen USA-Roadtrips fanden sonst immer im September/Oktober statt. Anfangs dachten wir sogar, diese Jahreszeit sei ein Fehler gewesen, weil auch die Tierwelt sich im Schatten schonte und kaum zu erblicken war. Aber dieses Gefühl legte sich nachher.

    Den Hitzerekord erlebten wir natürlich im Grand Canyon, wo bei unserer Ankunft das Thermometer 123 Grad Fahrenheit anzeigte, also 50 Grad Celsius. Und die waren wirklich extrem unangenehm. Mir taten in dieser Hitze tatsächlich die Hände weh bzw. die Haut auf den Händen.

    Ansonsten sind wir aber sehr verschont geblieben und hatten extrem viel Glück. Zwischenzeitlich dachten wir sogar, dass wir eine Schneise der Zerstörung in den USA hinterlassen. Denn kurz nachdem wir irgendwo waren, gab es eine Flashflood oder ein Wildfire. So ist zum Beispiel dieses legendäre und historische Schild auf der Route 66 drei Tage nach diesem Foto von einem Sturm weggerissen und zerstört worden (mittlerweile wieder aufgebaut).

    Darüber hinaus ist Big Sur als Teil des Pacific Coast Highways derzeit wegen der dortigen Brände gesperrt. Im Zion Nationalpark gab es gestern eine Flashflood und letzte Woche einen Erdrutsch. Von der Flash Flood im Grand Canyon mit aktuell zwei Toten und noch weiteren Vermissten habt ihr sicher schon gelesen, stand sogar gestern noch in der Tagesschau. Alles Orte, an denen wir in den vergangenen Wochen waren und uns eines schönen Wetters erfreuten.


    So, ich schmeiße jetzt einfach mal ein paar fast unkommentierte Bilder hier hin. Aber es wird natürlich noch viel mehr geben. Bei knapp 25.000 Aufnahmen, die ich am Wochenende gespeichert und sortiert habe, werde ich sicherlich was zum Posten finden. Und da wir ja auch an uns schon bekannten Orten waren, haben wir auch Bilder für den "Früher-Heute"-Vergleichsthread gemacht ;)


    Und los geht's:

    Das bekannte Britannia-Restaurant auf der Queen Mary 2



    Feierlichkeiten am Vorabend des 4. Juli in Strasburg, Pennsylvania.



    Parade am Tag darauf.


    Historisch nicht korrekt, aber sei's drum. Das Schild hat man in diesem Jahr aufgestellt, damit man auf der Route 66 nun von Pier zu Pier reisen kann.



    Unser erster Muffler Man auf dieser Reise, noch im Großraum Chicago.


    Und danach folgen zahlreiche dieser 66-Embleme in beinahe jedem Ort.


    Soweit erstmal. Mehr Bilder gibt es demnächst, versprochen.

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    Transparenzhinweis:

    In einer ersten Version schrieb ich, dass wir ab dem Pazifik nach Westen fuhren. Das wäre natürlich Quatsch und viel zu nass. Ich habe den Fehler korrigiert und bitte um Entschuldigung, falls ich jemandes Gefühle verletzt habe. ;)

  • Zu den 66er-Ziffern mache ich nochmal was einiges. Daher jetzt erstmal weiter auf der Route 66:

    Historische Brücke aus dem Jahr 1926 links und die heutige Straße rechts.


    Ehemaliger Straßenverlauf der zu einem Radweg umgestaltet wurde.


    In Atlanta, Illinois, gibt es mittlerweile ein Muffler Man-Museum.


    Capitol von Illinois in Springfield.


    Hier lebte Abraham Lincoln.


    Eines von zahlreichen Museen entlang der Strecke, hier in Litchtfield.


    Der Old Chain of Rock-Bridge bei St. Louis, die den Mississippi überspannt, statteten wir auch wieder einen Besuch ab. Am Westufer gibt es mittlerweile einen kleinen Park mit Picknickplatz. Der wurde erst vor zwei Jahren fertiggestellt:


    Stonehenge in Rolla, Missouri

  • Der Neon Sign Park ist eine Reminiszenz an die einstige Beleuchtung und besteht aus originalen, historischen Neon-Werbetafeln.


    Wandbemalung in Springfield, Missouri. Auf dem Parkplatz stand früher ein Hotel. In eben diesem Hotel wurde einst die Route 66 beschlossen.


    In Joplin gibt es jede Menge 3D-Kunst auf dem Asphalt.


    Neben den 66er-Schildern hat man auch zahlreiche Portale aufgestellt, durch die man für ein Foto fahren kann. An einem Portal standen wir sogar im "Stau". Hier war es mal leer und zu sehen ist unser Chevrolet Suburban.


    Mal wieder ein Muffler Man, dieses Mal in Kansas.


    Eine der wenigen historischen Brücken, über die man noch fahren kann.


    In Miami, Oklahoma, hatten wir die Möglichkeit, dieses historische Theater von innen zu besichtigen. Leider parkte der Truck dort so unglücklich.



  • Auf der Route 66 gab es auch Fußgängertunnel, weil der Verkehr damals so groß war und die Menschen sonst keine Chance hatten, zu Fuß die Straße zu überqueren:



    Weiter ging die Reise zum Totempfahlpark und zum legendären blauen Wal:


    Das dazugehörige moderne Besucherzentrum wurde erst im Frühjahr 2026 fertiggestellt und erinnert mit dem Neonpfeil ebenfalls an die Zeiten des letzten Jahrhunderts.


    Den Muffler Man Cosmic Curios besuchten wir auch schon im Jahr 2022. Seit damals hat er aber eine Freundin auf der anderen Seite der Tankstelle bekommen:



  • Und dann gibt es auch noch neue Picknickplätze, die man an oder sogar auf der alten Route 66 eingerichtet hat:


    Hier steht man auf dem alten Teilstück der Straße, die jetzt ein Rastplatz ist. Man sieht vorne die zwei parkenden Autos. Der Pick-Up links fährt auf dem modernen Straßenstück.


    Ebenfalls ganz neu und erst seit diesem Jahr ist der geografische Mittelpunkt der "Route 66 in Oklahoma". Ich habe das extra in Anführungszeichen gesetzt. Denn der Mittelpunkt der gesamten Route 66 befindet sich weiterhin in Adrian, Texas. Das hier ist der Mittelpunkt des Oklahoma-Teilstücks. Der Bundesstaat ist ein wenig stolz darauf, noch die meisten vorhandenen Meilen der alten Straße zu besitzen, die man befahren kann. Ich glaube, es waren über 500 Meilen.




    Round Barn, das runde Farmhaus ist auch eine der Attraktionen entlang der Strecke. Hier von innen:

    Das Untergeschoss:

  • In Oklahoma City schauten wir uns die Gedenkstätte für den Bombenanschlag 1995 auf das FBI-Gebäude an.


    Und wir spazierten ein wenig durch die Stadt, genauer gesagt durch Bricktown:

    Das Gewässer führt zum riesigen Denkmal für den Land Run. Auf dem Bild sieht man nur einen sehr kleinen Teil davon.

    Wegelagerer, Raubritter oder einfach nur Geier warteten auf dem weiteren Weg auf der Route 66 auf uns:


    Beeindruckend auch diese Brücke mit ihren zahlreichen Stahlbögen. Hier habe ich auch mal die Drohne ausgepackt:


    Apropos Drohne. Hier ist noch eine Aufnahme von der Route 66, wo ein Teil der Straße zum oben erwähnten Radweg umgestaltet wurde. Die linke Fahrbahn ist der Radweg und der rechte Teil ist eine nun zweispurige Straße:

  • Hier kann man es ein wenig besser sehen. Das Häuschen dort ist ein Picknickplatz für die Radfahrer und links unten erkennt man sogar eine Trinkwasserstation und eine Reparaturstation für die Radler.

    Und wo wir noch bei den Drohnenaufnahmen sind. Hier die Staatsgrenze zwischen Kansas und Missouri:


    So weiter geht es mit der brandneuen Major Tom-Statue in der Space City Weatherford:


    Das historische Conoco-Building war einer der ersten Fotostopps in Texas:

    Das riesige Kreuz besichtigen wir auch:


    Und zum ersten Mal waren wir in einer Buc-Ees's-Tankstelle. Riesig und mit Maskottchen. Die Anzahl der Zapfsäulen lag im dreistelligen Bereich und das Geschäft bestand aus Souvenirladen, Imbiss, Getränkestation und noch mehr:

    Im berühmten Big Texan wagten wir uns nicht an die Herausforderung, das riesige Steak zu essen. Wir bestellten normale Speisen:

    Die Käferranch in Amarillo ist umgezogen. Vor vier Jahren verrottete sie ein wenig vor der Stadt. Nun hat man die VW-Käfer zentraler eingegraben:

    Aber sie sind ohnehin nur abgekupfert von der Idee der Cadillac-Ranch:

  • Zahlreiche Museen gibt es zwischendurch. Manche sind einfach eine kuriose Sammlung von Gegenständen. Aber alle Betreiber, oft Familien, sind absolut liebenswert und freundlich:

    Auch wenn wir es schon kannten, aber der Mittelpunkt der Route 66 in Adrian, Texas, durfte natürlich nicht fehlen.

    Es folgt New Mexico mit uns bekannten Souvenirshops und Motels:


    Das hier war wiederum neu:

    Außerdem stoppten wir in Santa Fe und warfen einen Blick auf das dortige Capitol von New Mexico. Es ist eines der wenigen, das keine Kuppel auf dem Dach besitzt:

    Und wir betraten das älteste Haus der USA:

    Kennt jemand das Roadmovie "Born to be wild"? Wurde hier gedreht (unter anderem), in Madrid, New Mexico:

  • Später ging es nach Albuquerque:



    Am westlichen Stadtrand gibt es ein ganz neues Besucherzentrum, das wegen seiner Kosten umstritten ist:


    Auf dem Grundstück befindet sich wieder eine Art Neon Sign-Park:



    Und nicht zu vergessen: Man hat sich für die 100-Jahrfeier überall herausgeputzt.


    Und dann kommt Gallup. Schon zwei Mal in der Stadt genächtigt, aber nie im legendären Hotel El Rancho. Dieses Mal war es soweit. Und es gibt keine moderne Schlüsselkarte:

    Die Lobby:

    und von der anderen Seite:

  • Wir genossen den Abend auf dem Balkon:


    Es folgte Arizona, wo wir durch den Petrified Forest Nationalpark fuhren. Allerdings war das schon unser vierter Besuch dort, deswegen machten wir schnell. Ein Stopp am Denkmal für die Route 66, die nämlich genau durch den Park führte, legten wir dennoch ein:

    Auch das Wigwam-Motel schauten wir uns an, aber ohne dort zu übernachten:



    Oh, und wieder ein Portal:

    Auf dem Weg nach Westen trifft man immer wieder auf Schilder, die einen Hasen zeigen mit der entsprechenden Meilenangaben. Irgendwann kommt man dann zu eben diesem Hasen:

    Wie schon weiter oben geschrieben: Das Schild ist einige Jahrzehnte alt. Doch drei Tage nach diesem Foto hielt es einem Sturm nicht mehr stand. Mittlerweile ist es aber wieder repariert worden. Die Aufregung bei den Besitzern und Route 66-Fans war allerdings groß.

    Dieses Thema ist an vielen Orten präsent:

    Die Flagge hing mal am Pentagon, aber vermutlich nicht am 9-11, sonst hätte das dort wohl auch gestanden.

    In Winslow, Arizona, geht es um diese besondere Ecke:


    Na, wer weiß, worum es hier geht?

  • Ganz genau. In "Take it easy" von den Eagles wird die eine Ecke bzw. ein Corner in Winslow besungen.

    Mit dem Lied im Ohr reisen wir also weiter und zwar legen wir bei Flagstaff einen Abstecher ein. Nördlich der Route 66 erreicht man den Grand Canyon. Wir übernachteten dieses Mal direkt im Grand Canyon Village am South Rim, nur wenige Meter vom Einstieg in den Bright Angel Trail, der geradewegs nach unten führt.

    Am frühen Morgen machten wir uns auf den Weg, ein drittes Mal in den Grand Canyon hinabzusteigen:

    Die Bewohner des Tals kamen uns schon am Einstieg entgegen.

    Und dann ging es hinab.

    Immer tiefer und tiefer.

    Ein Blick zurück. Dort müssen wir am Nachmittag wieder hinauf.


    Doch morgens um halb zehn hatten wir schon fast 28 Grad Celsius im Havasupai Gardens. Dabei handelt es sich um eine kleine Oase, die als wichtiger Zwischenstopp dient und ungefähr auf halber Strecke zwischen "oben" und dem Colorado River liegt. Da wir recht früh unten und noch richtig fit waren, wagten wir es, noch ein Stück weiter hinab zu gehen.


    Doch die Warnungen werden deutlicher und der Colorado River ist noch ein ziemliches Stück entfernt. Außerdem befindet man sich unterhalb von Havasupai Gardens im Inner Canyon. Es wird also noch deutlich wärmer.

    Daher beendeten wir die Tour an dem Serpentinenweg links im Bild. Den hätten wir später ja auch wieder hinauf gemusst, zusammen mit all dem, was wir schon hinter uns hatten. Deswegen zogen wir die Reißleine und machten kehrt. Wir waren ein drittes Mal im Inner Canyon, aber verzichteten auf den Colorado River. Wir wollten uns nicht übernehmen. Und das war eine gute Entscheidung, denn der folgende Aufstieg wurde dann, wie erwartet, anstrengend genug.

  • Am folgenden Tag fuhren wir zur Route 66 zurück und folgten ihr wieder gen Westen.



    Angel Delgadillo, hier als Pappfigur, war einst Friseur und wurde zum Initiator, die historische Route 66 wieder zu beleben. Ich freue mich sehr für ihn, dass er den 100. Geburtstag der Route 66 miterleben konnte, denn er selbst ist mittlerweile auch schon 99 Jahre alt.


    Und immer wieder die Fotostopps.

    Der Hackberry General Store darf natürlich nicht fehlen.



    Für das folgende Bild standen wir wirklich im Stau. Zahlreiche Autofahrer wollten sich hier fotografieren lassen und warteten geduldig rechts außerhalb des Bildes und daher nicht sichtbar.


    Die berühmte Toilette auf dem Weg zum Sitgreave Pass:


  • Der Sitgreaves Pass. Amerikanische Touristen sind immer ganz begeistert und finden diesen Pass "awesome" und absolut aufregend. Ich habe jetzt, beim zweiten Mal, wieder etwas darüber lächeln müssen. Er ist kurvig, ja. Aber im Vergleich zu europäischen Pässen ist er irgendwie - niedlich.


    Gleich dahinter folgt die Goldgräberstadt Oatman mit den vielen, wild lebenden Eseln:








  • In San Bernadino treffen wir auf die erste McDonald's-Filiale der Welt - heute nicht mehr in Betrieb.

    Danach folgt nochmal ein Wigwam-Motel in eher schäbiger Umgebung.


    Und fortan reisen wir durch die Städte und Vororte von Los Angeles. Wie nehmen uns die Zeit, ganz gemütlich zu fahren und nicht die Autobahn zu benutzen. Auch in diesem Moloch wollen wir der Route 66, so gut es eben noch geht, treu bleiben. Gerade jetzt zum Schluss fänden wir es schade, einfach nur dröge zum Endpunkt in Santa Monica zu fahren.

    Aber wirklich viel zu sehen gibt es eben nicht mehr und so kommen wir dann innerstädtisch irgendwann am Pazifik an:




    Nach etwas mehr als zwei Wochen war es das dann mit der Route 66. Etwas traurig, aber auch glücklich, dass wir diese Strecke nun zum zweiten Mal fahren durften, steuern wir unseren Mietwagen nun nach Norden. Wir hatten beschlossen, auf Los Angeles zu verzichten und dort nicht zu übernachten. Aber spannend fanden wir trotzdem das, was wir im Vorbeifahren sehen konnten. Dieser kleine Fiffi hier kämpfte sich zum Beispiel über den Bürgersteig und lieferte irgendwas aus. Leider sahen wir diese Roboterlieferanten nur in Los Angeles und somit in keiner anderen Stadt:

    Den Cybertruck von Tesla sahen wir hingegen immer wieder mal. Am Anfang wirkt er tatsächlich ein wenig futuristisch. Irgendwann gewöhnt man sich an den Anblick. Einmal sahen wir ihn sogar in einem hübschen Bordeaux-Rot. Aber die Farbe änderte nichts an der sonstigen Optik ;)

  • Hackberry General Store - ich überlegte schon wo an der Route wir waren 😀. Die Katze schlief auf Klamotten im Store und ich dachte zuerst das sie ausgestopft wäre ….welch ein Schreck für uns beide 😳

    Vaette…….. liten och grå , smyger in din vrå

  • Das glaube ich wohl. Die Katze sollte das aber wohl gewohnt sein, dass die Kunden sich erschrecken bzw. an die Ware wollen ^^


    Hier noch ein paar weitere Bilder. Die Reise ging ja weiter, irgendwie müssen wir ja wieder zurück. Wie also schon geschrieben, fuhren wir nordwärts und zwar auf dem Pacific Coast Highway:





    Zum Morro Rock:




    Das da im Vordergrund sind keine Steine, sondern Seeotter, die auf dem Rücken schwimmen und die Sonne genießen:


    Kleinere Spaziergänge machten wir an der Küste:

    Und wir besuchten die Seeelefanten-Kolonie:

  • Die Bixby-Bridge darf nicht fehlen.


    Und auch nicht der Küstenabschnitt am 17-Mile-Drive.

    An diesem kleinen Strand verabschieden wir uns vom Pazifik. Nun geht es wieder nach Osten.

    Wobei wir hier dachten, die Niederlande oder Dänemark sind optisch nicht weit entfernt:


    Ab jetzt fuhren wir wieder landeinwärts und besuchten neue sowie bekannte Sehenswürdigkeiten. Neu war für uns der Pinnacles-Nationalpark:

    Eine wunderschöne, kleine Wanderung unternahmen wir irgendwie zwischen diesen Felsen:


    Und über Treppen hinauf:

    Oben erwartete uns dann dieser kleine Stausee:

    mit Aussicht:

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