Beiträge von Uwe Wolff

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    Wir fahren zwar seit einem guten Jahr einen Ford, doch der Aufbau hat den Ausschlag für den Kauf und nicht das Basisfahrzeug gegeben. Da der "neue" ebenso wie sein Vorgänger (ein Fiat) als Gebrauchter zu uns kam. Zu den Wahlkriterien gehörte der Chassis-Hersteller jedenfalls nicht, eher so was wie Motorleistung (war uns für die Berge wichtig) und Verbrauch (schließlich ist die Urlaubskasse nicht unendlich groß).

    Beides ist toll. Und da die gesamte Familie zum Glück so denkt, gehen die Touren in bzw. durch die Berge genauso wie ans Meer. Wobei bei uns egal ist, ob es die Ostsee, Nordsee, Atlantik oder das Mittelmeer ist.
    Am tollsten sind meist die Touren, wo beides verbunden werden kann. Wobei auch nur ein paar Tage insbesondere im Winter an der Ostsee (ist für uns am nächsten) super erholsam sind und den Kopf so richtig frei machen können.

    Ich finde die Klassifizierung nach Nord- oder Südtyp auch schwierig. Wir haben vor 3 Jahren drei Wochen im Sommer in Schweden Urlaub gehabt und in dieser Zeit die heißeste Region in Europa erwischt. Bei 35°C im Schatten waren die zahlreichen Seen sehr willkommen. Freunde, die sich zur gleichen Zeit in Südfrankreich aufhielten, erzählten von viel Regen und kühlen Temperaturen um die 20°C.
    Die "Komfortzone" so um die 25°C kann ich gut nachvollziehen. Im Sommer gehen daher die Routen eher in den Norden, dafür im Herbst sehr gern mit dem Womo in den Süden nach Italien oder Südfrankreich. Dann ist es dort auch nicht so voll, die Preise normal und Baden im Mittelmeer geht auch noch.

    Als Berufstägige mit Kindern planen wir schon recht früh das Urlaubsjahr. Der "große" Urlaub im Sommer geht nach Schottland. Da ist die Fähre für An- und Abreise schon gebucht und die Tour grob geplant. Die "verlängerten Wochenenden" haben wir zum Teil schon für Süd-Schweden (Freunde besuchen), Lausitz (u.a. 50. Geburtstag eines Freundes) verplant. Im Herbst geht es wieder nach Süd-Frankreich (Teil der Familie lebt in Gruissan), wobei hier 3-4 Tage dort unten und der Rest für immer andere Routen des Hin- und Rückwegs gewählt werden.

    Bisher waren wir nur auf Arran und Islay. Sie gefiehlen uns so gut, dass wir beide Inseln auch in diesem Jahr wieder ansteuern wollen.


    Arran gilt zwar als DIE Insel für die Glasgower (an den Wochenenden und Feiertagen daher auch voller als unter der Woche) und hat eine dementsprechende Infrastruktur inkl. Golfplatz, Whisky-Destille und diversen Wellness-"Hotels", verfügt aber auch über eine wunderbares Naturschutzgebiet inkl. toller Küstenabschnitte, einerm Berg und dem Machrie Moor mit mehreren Steinkreis. Die Bezeichnung von Arran als Schottland im Kleinen fanden wir tatsächlich als zutreffend. Als Wanderer und Fotograf bekommst du hier viel geboten.


    Islay ist unserer Lieblings-Insel und ohne die Kinder würden wir vermutlich mehr als nur 3 bis 4 Tage bleiben. Als Whisky-Fans haben wir auf Islay alle acht noch existierende Destillen besucht und die Insel über mehrere Tage erkundet. In den diversen Buchten lassen sich wunderbar Vögel beobachten und beim letzen Mal waren unsere Kids begeistert als sie einen Seeadler eine längere Zeit beobachten konnten. Es gab immer wieder überraschende Motive sobald wir um eine Ecke bogen oder der über einen Hügel gingen. Die Kombination zwischen Komfort mit guter Infrastruktur und einsamer Landschaft machte den Aufenthalt auch als Familie sehr angenehm.


    Bei mehr als den 3 Wochen, die uns auf Grund unserer Berufstätigkeit und den Schulferien der Kinder zur Verfügung stehen, würden wir sicherlich auch die übrigen Hebriden erkunden. Wir sind gespannt wie du dich entscheidest und wohin dich die Reise bringen wird.

    Der Beitrag von globetruck hat mich auf die Idee gebracht, dass für euch vielleicht die lokalen "Stellplatzführer" aus Schweden von interesse sind.


    Uns sind bei unseren diversen Schwedenaufenthalten bisher zwei begegnet, die bei auch mit geringen Schwedisch-Kenntnissen dank der Symbole und Karten gut nutzbar sind.


    Das erste Heft ist als Beilage der Zeitschrift Husbil & Husvagn ( http://www.husbilhusvagn.se ; zuletzt Ausgabe 6/2014 mit 385 Stellplätzen für 99,-kr) zu bekommen. Über die Webseite läßt sich das Heft auch noch bestellen. Es müßte irgendwann im Mai letzten Jahres rausgekommen sein.


    Das zweite Heft ist der Campingkatalogen der Zeitschrift husvagn & camping. 2014 enthielt dieser
    253 Stellplätze, 291 Rastplätze (auf denen nicht übernachtet werden sollte) und 512 Camping-Plätze. Der Katalog wird von jahr zu Jahr umfangreicher. In der Ausgabe von 2012 waren es "nur" 191 Stellplätze. Diese Heft gabe es meist so rund um Ostern im Zeitschriftenhandel oder über die Webseite der Zeitschrift und kostete 2014 79,90 kr. Die Stellplätze lassen sich übrigens auch über die Webseite und der dortigen Karte aufrufen.


    Bei beiden gibt es natürlich Überschneidungen, so dass vermutlich nicht beide Hefte nötig sind. Wer der schwedischen Sprache nur in geringen Maße mächtig ist (ggf. mittels Wörterbuch) den würde ich daher eher den Campingkatalogen empfehlen, falls doch mal keine Netz zur verfügung steht.

    Super Tipp mit dem Stellplatzführer. So ein Heft kennen wir auch aus Schweden. (Da mache ich wohl besser einen extra Beitrag dazu :zwink: )
    Übrigens ist zur Vorbereitung der Tour und/oder wenn der Wohnort etwas weiter von Frankreich wegliegt dieser auch über die Webseite von amazon.fr (und bestimmt auch anderen Online-Händlern) zu beziehen. Neben dem "Le Guide National des AIRES DE SERVICES Camping-Cars" gibt es auch noch den "Le guide officiel des aires de services camping-car" mit mehr Stellplätzen auch außerhalb von Frankreich. Ab Februar müssten dann auch die 2015er Versionen verfügbar sein.


    :freu:


    Ist euch so ein Heft eigentlich auch für GB begegnet?

    Ich kann die Pro-Mobil-App sehr empfehlen. Die Kommentare der anderen Nutzer sind meist hilfreich und die Infos daher oft neuer als in den gedruckten Fassungen. Nur Off-Line geht es leider nicht, so dass ggf. im Ausland Roaming-Gebüren anfallen und mal schnell Unterwegs je nach Netzabdeckung nicht so einfach ist. Daher befindet sich bei uns zusätzlich immmer noch die "Bibel" der Stellplatzführer mit auf Reisen.
    http://www.dieweltenbummler.de/Forum/images/smilies/dk.gif


    Für die Suche nach günstigem Treibstoff nutzen wir gerne die Spritzpreise-App vom ADAC


    Für Schweden können wir "Rast&Camp" empfehlen. Hier sind Parkplätze (für Picknick), Stellplätze und Campingplätze für WoMo-Fahrer zu finden. Die Beschreibungen sind knapp und die Übersetzung ins deutsche mit einen Übersetzungstool sehr lustig, schwedisch Kenntnisse sind da zu empfehlen.


    Die diversen Reiseführer von tripwolf finde ich auch sehr gut, selbst die kostenlose lite Version hat schöne Tipps für Ziele.


    Für die im Sommer geplante Reise nach Schottland habe ich die App von "Visit Scotland" auf das Smartphone geladen und bin schon fleißig dabei mögliche Ziele in My Trip einzupflegen.

    Hallo, wir planen im Sommer mit unseren Mädels (7 und 9) nach Schottland zu fahren. Als wir vor 5 Jahren schon mal da waren, waren sie noch zu klein um entsprechendes Mitspracherecht an den Zielen zu haben. Wir hätten gerne daher noch ein paar Tipps, was sich auch für die Mädels interessant sein könnt. Geplant sind auf jeden Fall der Besuch von Loch Ness und Urquhart Castle sowie von New Lanark. An Tour haben wir vor mittels CalMac über Arran und Islay nach Oban zu fahren und dann entlang der Bahnstrecke (Herry Potter läßt grüßen) von Fort William nach Mallaig weiter nach Sky. Von dort soll dann Loch Ness und da wir nur 3 Wochen Zeit haben der Rückweg nach New Castle mit kleiner Ziwschenstationen geplant. Um Edinburg und Glasgow wollten wir dabei einen Bogen machen. Wenn Euch also noch was einfällt, was sich in die Tour einbauen lässt ...http://www.dieweltenbummler.de/Forum/images/smilies/ay.gif