WhatsApp, Threema und Co

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  • Zwei große Themen beherrschen diese Woche ja die Medien. Neben der Ukraine, bei der ich sehr auf den Ausgang gespannt bin, gab es in den letzten Tagen ja auch noch den 19-Millardendollar-Deal eines Herrn Zuckerberg.


    In den letzten Monaten habe ich zwei Bekannte bzw. Freunde enttäuschen müssen, als sie sich WhatsApp installierten und feststellten, dass ich dort nicht auftauche. Da ich bei Facebook, Google+ und Twitter bin, jedoch weniger aus privaten Gründen, wunderte sie das wohl, dass ich eben nicht jede Online-Sache mitmache. Aber ich habe damals und auch bis heute immer noch keinen plausiblen Grund gesehen, dass ich mich dort anmelden könnte.


    Wenn ich das doch richtig sehe, kann ich bei WhatsApp (oder alternativ bei Threema) bloß Nachrichten versenden. Und das auch nur, wenn der andere Kontakt ebenfalls die App installiert hat. Wo ist da also der Vorteil gegenüber einer SMS (die in den meisten Fällen mittlerweile als Flat dazugegeben wird)?
    Okay, man kann Anhänge mit versenden. Aber wir reden hier von einer App für's Smartphone. Das heißt, ich habe einen E-Mail-Client installiert und kann genauso einfach und schnell eine Mail mit Anhängen aller Art versenden. Hat zudem den Vorteil, dass ich als Empfänger entscheiden kann, ob ich die Mail öffne oder nicht. Dürfte entscheidend sein, wenn man mir Bilder oder Videos senden möchte und ich damit meine Datenflat belaste oder unter Umständen meine Roaminggebühren erhöhe. Soweit ich richtig informiert bin, kann ich Datenempfang bei Whatsapp nicht ablehnen.
    Wenn ich also gerade unterwegs bin und ein wenig meine verfügbaren Megabyte für den Rest des Monats im Auge behalten, kann es passieren, dass mir jemand auf meine "Kosten" ein lustiges Katzenvideo schickt, das mich gerade so richtig brennend interessiert?


    Von den Datenschutzgründen einfach mal abgesehen und kurz gesagt bzw. gefragt: Kennt ihr einen plausiblen Grund, WhatsApp (Threema) zu nutzen und/oder kann es auf Reisen hilfreich sein? Bin ich vielleicht auch einfach nur falsch informiert, was die Bedienbarkeit und den Nutzen angeht? :huh:

  • Soweit ich weiß, liegen bei WhatsApp die Anhänge auf dem Server und werden erst durch explizites Anklicken heruntergeladen. Insofern kann man sich da schon aussuchen, wann man den Datentraffic auslöst. Auf diese Art kann man eine einmal hochgeladene Datei auch mit mehreren Leuten teilen, indem man nur noch den Link verschickt, anstatt an jeden Empfänger eine Nachricht mit dickem Anhang zu versenden. Aber das können andere Dienste wie Dropbox & Co. genauso.


    Ansonsten liegt der Unterschied zur E-Mail eigentlich nur in der Darstellung der Nachrichten. Bei WhatsApp hat man sich an den üblichen SMS-Anwendungen orientiert, d.h. man sieht innerhalb einer Unterhaltung alle (meist kurzen) Beiträge direkt untereinander stehen, während man bei den meisten E-Mail-Clients zwischen den (oft längeren) Nachrichten per Pfeiltasten hin- und herblättern muss. Daher gibt es bei Mails noch die Gewohnheit, die bisherigen Nachrichten beim Antworten zu zitieren, was bei SMS und WhatsApp überhaupt nicht üblich ist. Im Grunde war es das aber auch schon.

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