Bahnhöfe der Transsibirischen Eisenbahn

    • Asien

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    • RE: Bahnhöfe der Transsibirischen Eisenbahn

      Siping heißt die nächste Ortschaft, die mich jetzt beim Nachlesen etwas erschreckt: 3,3 Millionen Einwohner leben dort. Ein Blick auf die Karte lässt einen aber wundern, da die Stadt recht klein aussieht.
      Hier hat man übrigens nur rund 5 Minuten Aufenthalt. Na ja, der Zug fährt ja auch deutlich schneller als in Russland. Irgendwie geht es in China hektischer zu.








      Im Übrigen stimmen in weiten Teilen Chinas die Satellitenbilder nicht mit dem Kartenmaterial überein. Ich habe jetzt die Koordinate vom Bahnhof in der Satellitenansicht gewählt.

      7.947 Kilometer, Fahrzeit ca. 133 Stunden 30 min.

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    • RE: Bahnhöfe der Transsibirischen Eisenbahn

      Shenyang ist der letzte Halt, bei dem Zeit blieb, ein Foto zu machen. Man sieht es ja schon an der Qualität - es war dunkel. Damit ging dann auch der letzte Abend in der Transsib seinem Ende entgegen. Am nächsten Morgen um 6 Uhr Ortszeit hat der Zug den Hauptbahnhof von Peking erreicht. Die Bahnhöfe der Rückfahrt stelle ich beim nächsten Mal vor.





      8.133 Kilometer, Fahrzeit ca. 135 Stunden 45 min.

      Bis Peking wurden es dann insgesamt:

      8.999 Kilometer, Fahrzeit 142 Stunden 47 Minuten

      Und mehr Informationen zu der Reise gibt es natürlich auf meiner Homepage: dieweltenbummler.de/transsibirische-eisenbahn

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    • RE: Bahnhöfe der Transsibirischen Eisenbahn

      Michael Moll schrieb:


      Siping heißt die nächste Ortschaft, die mich jetzt beim Nachlesen etwas erschreckt: 3,3 Millionen Einwohner leben dort. Ein Blick auf die Karte lässt einen aber wundern, da die Stadt recht klein aussieht.


      Das wundert mich inzwischen nicht mehr. Die chinesische Definition von "Stadt" ist nämlich eine andere als bei uns in Europa. Zu einer bezirksfreien Stadt (oder: Stadt auf Bezirksebene) in China wird das gesamte Territorium gezählt, das von dieser Stadt aus verwaltet wird. Und das ist eben ein recht großer Bezirk. Das ist ungefähr so als würde man in Deutschland die Einwohnerzahl von München mit 4,4 Millionen angeben. Das ist die Anzahl von Menschen, die im Bezirk Oberbayern leben - also in dem Gebiet zwischen Ingolstadt, Garmisch-Partenkirchen und Berchtesgaden.

      Auf der Wikipedia-Seite zu 四平 (Sìpíng) findet man eine Liste der Kreise von Sìpíng: Darunter sind zwei "Stadtbezirke", die die eigentliche Stadt Sìpíng (im "deutschen" Sinne) bilden dürften, ein paar Landkreise sowie zwei weitere Städte, von denen eine tatsächlich eine Millionenstadt ist.

      So ähnlich habe ich das auch in 桂林 (Guìlín) in Südchina erlebt: Nach offiziellen Angaben hat die Stadt fast 5 Millionen Einwohner. Zur Stadt zählen aber auch sehr ländliche Gebiete, die mehrere Autostunden von der eigentlichen Stadt entfernt sind. Laut einem Einheimischen kommt man innerhalb der Kernstadt innerhalb von 20 Minuten überallhin. Und dass will bei dem dichten Verkehr dort etwas heißen.

      Anderes Beispiel: Die flächengrößte Stadt der Welt, 重庆 (Chóngqìng) umfasst ein Territorium, das größer ist als Bayern. Die Kernstadt nimmt aber auch hier nur einen Bruchteil davon ein.

      Alles also eine Frage der Definition...
    • RE: Bahnhöfe der Transsibirischen Eisenbahn

      Danke, ich hatte mir zwar schon gedacht, dass es "irgendwo den einen oder anderen Vorort" noch geben mag, aber dass es dann solche Ausmaße hat, das wusste ich nicht.
      Ich muss auch gestehen, dass ich bei der flächenmäßig größten Stadt der Welt irgendwie immer noch bei Kiruna war bzw. dachte, dass Kiruna eine australische Stadt abgelöst hat oder von einer australischen Stadt abgelöst wurde. Also wieder etwas dazu gelernt.
    • RE: Bahnhöfe der Transsibirischen Eisenbahn

      Passt vielleicht ganz gut hier hinein. Habe nämlich gerade einen kleinen Blog-Beitrag darüber geschrieben, wie man so seine Zeit in der Transsibirischen Eisenbahn verbringen kann:

      10 Dinge als Freizeitaktivität in der Transsibirischen Eisenbahn.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Michael Moll ()