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  • Habt ihr den Begriff "Alpine Divorce" schon mal gehört? Übersetzt in etwa "alpine Scheidung" ist das ein unfassbares und trauriges Thema.

    Unter diesem relativ neuen Begriff versteht man das todbringende Verhalten männlicher Wanderer gegenüber ihrer weiblichen Begleitung. Vielleicht habt ihr von dem Fall gehört, als ein Mann seine deutlich unerfahrenere weibliche Begleitung im Januar 2025 am Großglockner zurückließ. Die genauen Umstände wurden mittlerweile gerichtlich aufgearbeitet und lassen sich in diesem Zeitschriftenartikel ganz gut nachlesen:

    Großglockner-Prozess: Zeugenaussagen, Kontroversen und Hintergründe
    Großglockner-Prozess im Detail: Zeugenaussagen, Kontroversen und Hintergründe im Detail beleuchtet.
    www.alpin.de

    Auf jeden Fall macht nun der Begriff "Alpine Divorce" die Runde und mehrere Frauen haben sich weltweit gemeldet, um von ähnlichen Erfahrungen zu berichten: Mann lässt sie bei einer Wanderung zurück bzw. zurückfallen und versucht, auf diese Weise Macht auszuüben. Das sind so Sachen, die man definitiv nicht nachvollziehen kann. Und weil ich mir das eben bis vor Kurzem überhaupt nicht vorstellen konnte, ist das für mich etwas ganz Neues. Mich schüttelt es, wenn ich daran denke, meine Frau bei einer Wanderung weit hinter mir oder überhaupt zurück zu lassen (mal davon abgesehen, dass sie beim Aufstieg meist vor mir ist).

  • mir ist der Begriff auch neu. Eine wirkliche Tragödie, aber da ich keine Ahnung vom Bergsteigen habe kann ich vieles nicht nachvollziehen.

    Mir sticht nur die Aussage bzgl. des Notrufs in`s Auge. Zu spät bzw. unterlassen- wenn man sich in einer Notsituation befindet sollte man unverzüglich Hilfe rufen. Auch auf die Gefahr hin das man die Situation doch noch selbst geregelt bekommt. Man weiss ja auch nicht was die beiden in dieser Situation evtl. besprochen haben.


    Mein Mann befand sich mit seiner Hochsee Angeltruppe vor Norwegen in einer Notsituation- Motorausfall auf hoher See und kein Handy dabei . Man rettete sich auf einen glitschigen Felsen und zündete eine Signalrakete. Die wurde gesehen und die Norweg. Seerettung alarmiert. Die Männer hatten zuvor lange versucht den Motor wieder zu starten. Man hatte wohl auch Sorge was so ein Rettungseinsatz an Kosten auslösen würde....... Alles gut gegangen und ich konnte Entwarnung wg der Kosten geben da mir bekannt war das es in Skandinavien kostenlos ist.

    Seither spende ich regelmässig für die Rettungsgesellschaft in D da sie sich so finanziert und die Männer ( gerade wieder in Norge) nehmen stets ihre Handys mit!

    Vaette…….. liten och grå , smyger in din vrå

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