Habt ihr den Begriff "Alpine Divorce" schon mal gehört? Übersetzt in etwa "alpine Scheidung" ist das ein unfassbares und trauriges Thema.
Unter diesem relativ neuen Begriff versteht man das todbringende Verhalten männlicher Wanderer gegenüber ihrer weiblichen Begleitung. Vielleicht habt ihr von dem Fall gehört, als ein Mann seine deutlich unerfahrenere weibliche Begleitung im Januar 2025 am Großglockner zurückließ. Die genauen Umstände wurden mittlerweile gerichtlich aufgearbeitet und lassen sich in diesem Zeitschriftenartikel ganz gut nachlesen:
Auf jeden Fall macht nun der Begriff "Alpine Divorce" die Runde und mehrere Frauen haben sich weltweit gemeldet, um von ähnlichen Erfahrungen zu berichten: Mann lässt sie bei einer Wanderung zurück bzw. zurückfallen und versucht, auf diese Weise Macht auszuüben. Das sind so Sachen, die man definitiv nicht nachvollziehen kann. Und weil ich mir das eben bis vor Kurzem überhaupt nicht vorstellen konnte, ist das für mich etwas ganz Neues. Mich schüttelt es, wenn ich daran denke, meine Frau bei einer Wanderung weit hinter mir oder überhaupt zurück zu lassen (mal davon abgesehen, dass sie beim Aufstieg meist vor mir ist).