Fahrradcomputer

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    • Fahrradcomputer

      Hallo ihr,

      bei meinem zukünftigen Fahrrad entwickelt sich so langsam etwas. Nur: In Sachen Zubehör bin ich ebenfalls noch auf einem veralteten Stand und informiere mich gerade auf der Garmin-Seite über aktuelle Fahrradcomputer.
      Mein technischer Wissensstand:
      Fahrradcomputer zeigen ein paar Grundfunktionen an und sind über einen kleinen Sensor an der Speiche mittels Kabel verbunden.

      Der scheinbar aktuelle Stand der Technik:
      Fahrradcomputer sind kabellos und zeigen neben den Grundfunktionen auch noch Pulsmesser, Trittfrequenzen, den eingelegten Gang an und sind gleichzeitig ein GPS-Gerät mit Trackaufzeichnung inkl. Touchdisplay.

      Ich gebe zu, dass mein Gesichtsausdruck gerade eben diesem hier entsprach -> :staun:

      Jetzt meine Frage. Kennt ihr euch mit diesen "Hochleistungs"-Radcomputern aus? Was ich mir nämlich wünsche, ist ein Radcomputer mit folgenden Funktionen:

      • Uhr
      • Geschwindigkeit
      • gefahrene km
      • Gesamt-km
      • Durchschnittsgeschwindigkeit
      • Kartenanzeige
      • Anzeige eines vorgegebenen Tracks (also wie ein Navi)
      • automatische Trackaufzeichnung
      • Zuverlässigkeit
      • wasserdicht
      • gerne mit Touchdisplay
      • eigenes Kartenmaterial (z.B. OSM)


      Und was ich da jetzt beschrieben habe, entspricht ja den Funktionen meines normalen Garmin-Handnavi. Da stellt sich natürlich die Frage, ob ein neues überhaupt herhalten muss oder ob eine vernünftige Halterung für mein altes Navi nicht auch ausreicht. Wo sind also die Unterschiede? Und wie sieht es mit dem Akku/der Batterie in einem Radcomputer aus, wenn es auch noch GPS-fähig ist?
    • Mit solchen Geräten habe ich mich auch seit Ewigkeiten nicht mehr beschäftigt. Dafür habe ich jetzt einfach mal im Netz etwas gesucht. Was ich dabei gefunden habe, waren vor allem diverse Geräte, die zwar deutlich mehr Funktionen haben als vor 20 Jahren (z.B. GPS-Empfang mit entsprechenden Auswertungsmöglichkeiten), aber eigentlich meist immer noch ein reines Zahlen-Display haben. Und dann gibt es ein paar wenige Geräte, die tatsächlich ein Grafik-Display mit Kartenanzeige haben. Letztere kommen in aller Regel aus dem Hause Garmin und sind somit quasi das fürs Radeln optimierte Gegenstück zu Deinem bisherigen Outdoor-GPS. Im Kern sollten die Geräte - je nach Preisklasse - im Grunde die gleiche Funktionalität bieten wie Dein altes Gerät. Nur sind sie halt ein paar Jahre jünger und enthalten damit sicher die eine oder andere Verbesserung. Und sie sind von der Form und im Detail der Funktionalität eben für das Fahrrad optimiert. Inwiefern sie auch eine längere Akkulaufzeit haben, konnte ich auf die Schnelle nicht herausfinden. Dazu müsste man sich den einen oder anderen Testbericht im Netz im Detail anschauen.

      Ich persönlich fahre - wenn überhaupt - auch mit meinem alten Outdoor-GPS am Lenker. Der Halter dazu ist im Handel recht günstig zu bekommen. Die wichtigsten Funkionen, nämlich die Anzeige der Position auf der Karte und das Mitschreiben des Tracks, sind auf dem Gerät absolut in Ordnung. Je nach Lichteinfall ist das Display im Ruhemodus manchmal etwas schwer zu lesen und wenn man das Gerät "aufweckt", saugt es natürlich wieder stärker am Akku. Auf längeren Touren (mehr als ein halber Tag) muss daher auf jeden Fall ein Satz Ersatzakkus mit. Ansonsten tut das Gerät brav seinen Dienst und ich sehe für mich auch keinen Anlass, wegen der paar eventuell besseren Features ein neues, fürs Fahrrad optimiertes Gerät zu kaufen. Aber diese Entscheidung muss natürlich jeder für sich treffen.
    • Ich danke dir.
      Du hast einen wesentlichen Punkt genannt, den ich zuvor gar nicht berücksichtigt hatte: Der Ruhemodus vom Gerät. Bei meinem Gerät bedeutet das, dass das Display komplett aus ist und nicht nur "schwer lesbar". Das ist natürlich eine Sache, die mich auf dem Rad massiv stören würde. Aber vorhin mal in die Einstellungen geschaut und festgestellt, dass sich der Ruhemodus komplett abstellen lässt. Damit wäre das vom Tisch.

      Nun ist es so, dass ich vorhin einen kleinen Spaziergang zum Wahllokal gemacht habe (hier war heute OB-Wahl) und mir einen Track dorthin zusammengebastelt hatte. Ich muss nämlich gestehen, dass ich mit meinem Oregon 450 noch nie einem Track gefolgt bin. Ich habe das Gerät bisher nur zur Aufzeichnung und zur Orientierung genutzt.
      Tja, und mein erster Eindruck der Trackverfolgung war miserabel. Ich konnte mir entweder nur die Karte anzeigen lassen oder den Reisecomputer mit Tacho etc. So etwas ist natürlich doof und auf dem Fahrrad völlig unpraktisch. Ich hatte mich längst daran gewöhnt, zwischen diesen beiden Bildansichten hin und her zu schalten, weil das beim Wandern ja nicht so ein Problem darstellt. Nur auf dem Rad hätte ich das gerne anders gewollt. Außerdem störte mich die genordete Kartenansicht (beim Wandern top, beim Track nachfahren auf dem Rad nicht wirklich tauglich). Also ging ich ein wenig enttäuscht wieder nach Hause, setzte mich erneut vor die Garminseite und plante schon eine größere Geldausgabe. Allerdings dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass unser Autonavi von Garmin und die Radcomputer von Garmin Funktionen haben, die unser Oregon nicht hat. Also befasste ich mich noch einmal mit den Einstellungen und siehe da: Ich bin mit meinem alten Oregon jetzt total glücklich. Ich habe Funktionen entdeckt, die ich noch gar nicht kannte, weil ich sie nie brauchte:
      Natürlich kann das Navi mehr als nur die genordete Karte anzeigen und natürlich kann ich mir auf die Kartenansicht so Sachen wie Geschwindigkeit, Kilometer und Durchschnittsgeschwindigkeit als zweite Ebene anzeigen lassen. Aber das habe ich alles nicht gewusst. Ich freue mich also gerade, als hätte mir heute jemand ein neues Gerät geschenkt :freu:
      Außerdem habe ich gerade mal die Sache mit den Akkus überflogen. In vielen Fällen scheinen diese fest verbaut zu sein und bieten eine Laufzeit von 8-10 Stunden. Da muss ich sagen, dass man da mit Wechselbatterien aber besser bedient ist.
      Das Einzige, was ich noch nett fände, wären visuelle Ankündigungen zum Abbiegen oder ähnliches. Halt so, wie man es aus dem Auto kennt. Hast du so etwas oder geht das bei diesen Geräten nicht (ich meine natürlich keine Sprachausgabe, sondern kleine visuelle Pfeile mit Meterangaben oder so)?

      Damit hat sich das Thema Fahrradtacho erstmal erledigt. Ich mache es so, wie du sagst und bestelle mir eine Halterung für das Oregon. Das sollte erstmal reichen. Nur gut möglich, dass meine bessere Hälfte in Sachen Fahrradtacho auch Ansprüche erhebt :floet: