Dann heißt es vormerken. Vielleicht feiern wir ja in zehn Jahren wieder ![]()
Beiträge von Michael Moll
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Am 16. Juli 2016 eröffneten wir unseren Wohnmobilstellplatz. Nur sechs Wochen später gingen wir auf Hochzeitsreise und waren erstmal für zwei Monate in den USA verschwunden. Das darf man keinem Existenzgründer erzählen.
Genau zehn Jahre später war es etwas anders: Am 16. Juli 2026 waren wir wieder für zwei Monate in den USA unterwegs und grüßten den Stellplatz vom Grand Canyon aus. Gefeiert wurde nach unserer Rückkehr und zwar am vergangenen Samstag.
Schon im März verkündeten wir unsere Feierpläne und relativ schnell waren die wenigen Plätze, die wir haben, vergeben. Eine Parzelle blieb ohnehin frei und zwar als eine Art Eventfläche und Platz für ein Zusammentreffen.
Schon am Freitagabend überraschten wir unsere Gäste mit einem süßen Dankeschön sowie einem Reiseführer über das Münsterland. Am Samstagmorgen folgte die nächste Überraschung: Auf jeder Trittstufe lag morgens eine Brötchentüte.
Nachdem wir die Brötchen leise verteilten (wir wollten ja niemanden wecken), ging es an die Dekoration des Platzes. Zahlreiche heliumgefüllte Ballons, ein Pavillon für das Buffet und mehrere Konstruktionen, an denen Vergleichsbilder von früher hingen wurden von uns aufgestellt. Das Buffet und der Pavillon kamen vom Caterer, Backwaren besorgten wir und den Grill bediente ein ganz liebes befreundetes Wohnmobilpärchen.
Um 12 Uhr hielten wir eine kleine Ansprache und begannen mit der ersten Tombola. Denn jeder, der sich auf dem Platz befand, erhielt von uns ein selbst gestaltetes Rubbellos. Natürlich zogen wir nicht einfach nur Nummern, sondern geografische Begriffe (ihr wisst ja, wie ich bin). Zu gewinnen gab es Buchpakete, Freinächte, Spiele, Campingzubehör, Gutscheine von der örtlichen Gastronomie sowie von verschiedenen Einzelhändlern aus Nordkirchen. Wir führten aber nicht nur eine Verlosung durch, sondern jede volle Stunde eine und zwar fünf insgesamt.
Stellenweise hatten meine Frau, meine Mutter und ich den Eindruck, wir rocken da gerade die Bude. Die umstehenden Übernachtungsgäste und Besucher aus dem Ort und der Umgebung hatten sichtlich ihren Spaß. Manch einer gewann doppelt, andere hatten einfach nur Spaß an der Sache. Die Bürgermeisterin war auch privat anwesend, also ohne Rede, und war eine von vielen Besuchern, die im Laufe des Tages zu uns kam.
Nach 17 Uhr bauten wir so langsam den Pavillon ab und kümmerten uns um den Aufbau für einen Reisevortrag. Als Leinwand diente bei bestem Wetter die Rückwand unseres Wohnmobils und so zeigten wir ein wenig die Highlights aus meinen skandinavischen Vorträgen (DK, S, FIN, NO).
Alles in allem hatten wir viel Spaß. Es herrschte super Stimmung und wir freuten uns über den guten Zulauf und über zahlreiche Geschenke, die uns gemacht wurden. Hier ein paar Eindrücke:
Ach ja, einen Pressespiegel mit sämtlichen Zeitungsartikeln, die über den Bau unseres Stellplatzes berichten, haben wir auch noch an unser Fasshaus gepinnt.
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Es gab natürlich noch viel mehr sehen. Und zurück fuhren wir logischerweise wieder mit der Queen Mary 2:
Leinen los:
Die Brücke hatten wir gerade schon in einem früheren Beitrag:
Afternoon Tea:
Quiz Time bzw. Trivia in der Carinthia Lounge:
Irgendwo dahinten ist New York:
Und irgendwann sind wir plötzlich nach einer Woche in Southampton und legen schon wieder ab:
Eine der letzten Aufnahmen vom Heck der Aida Perla bevor sie in der letzten Woche in Le Havre vom Wind gegen die Kaimauer gedrückt wurde.
Wir bleiben auf der Mary und lauschen den Klängen beim Afternoon Tea im Queens Room:
Mit leckeren Speisen im Britannia-Restaurant geht diese Reise nun zu Ende.
Wie schon angekündigt, werde ich immer wieder mal ein paar Sachen im Detail vorstellen. Das war es so ein wenig als Inhaltsangabe für die zweimonatige Tour.
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Endlich auch mal das Titanic-Denkmal gesehen:
Mal wieder an dieser Lady gestanden:
Und auch diese Tür am WTC besucht:
Das Grafitti stammt vom 13. September 2001 und wurde von den Behörden erstellt, um dieses Gebiet als gefährliche Zone zu markieren. Der gesamte sichtbare Bereich ist also aus der Zeit vor dem 11. September. Wenn wir uns umdrehen, blicken wir auf den neugebauten, modernen Bereich:
Und auch an dieser Brücke sieht man auf den dunklen Elementen Kratzer, Risse und Löcher, die durch die Einstürze verursacht wurden:
Niedlich war dieses Museum:
Es hat immer nur ein paar Stunden in der Woche geöffnet und zeigt wechselnde Ausstellungen. Dieses Mal ging es um Gestein. Eigentlich ist das Museum ein ehemaliger Frachtaufzug.
In der St. Patricks Cathedral treffen wir wieder auf Franziska Xaviera Cabrini, die wir schon weiter oben hatten. Sie ist auf dem Gemälde die dunkel gekleidete Dame in der Bildmitte:
Interessant ist auch dieses Denkmal am Battery Park. Man schaue genau hin, denn jetzt ist nur eine Hand zu sehen. Bei Ebbe bzw. Niedrigwasser ist auch der Kopf und der Oberkörper der ertrinkenden Person zu sehen. Es dient als Erinnerung an die Seefahrer der Handelsmarine und im Speziellen an den Untergang der SS Muskogee, die von den Deutschen im Jahr 1942 versenkt wurde.
Es existiert ein Foto von diesem Ereignis, das als Inspiration für die Skulptur diente. Dieses Foto wurde von Kapitän Reinhard Hardegen gemacht, der im Jahr 2018 im Alter von 105 Jahren verstarb.
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In Madison, Wisconsin, warfen wir abends einen Blick auf das Capitol:
Spätestens ab hier war eigentlich fast nur noch Rückfahrt nach New York angesagt. Wir passierten Chicago, wo wir schon einige Wochen zuvor die Reise auf der Route 66 begannen und steuerten unseren Wagen zum Lake Erie:
Das war allerdings nur eine kurze Zwischenstation. Gleiches gilt für den Cuyahoga Valley Nationalpark, der ohnehin nicht sehr groß ist:
Ausgerechnet am letzten Fahrtag, nur noch knapp 100 Meilen bis New York hatten wir dann schließlich noch eine Reifenpanne auf der Interstate:
Aber alles lief gut und uns konnte geholfen werden. In Brooklyn hatten wir für vier Nächte ein Hotel und besichtigen am selben Abend noch den dortigen Friedhof:
Hier liegen so Berühmtheiten wie Morse begraben:
Und dann gibt es natürlich noch andere Bilder aus New York:
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Weiter geht's mit der Reisevorstellung. Denn mit Mount Rushmore war die Tour ja noch nicht zu Ende. Wir düsten von Rapid City nach Wall und schauten uns dort auf Empfehlung das Shoppingcenter an, in dem sich viele kleine Souvenirläden befinden:
Von dort ist es nur ein Katzensprung zum Badlands Nationalpark, der noch neu für uns ist, obwohl wir schon einst auf der nahegelegenen Autobahn reisten:
Zum Abschluss besuchten wir noch eine Art Präriehundfarm.
Auch der Corn Palace wurde uns empfohlen und ist einen Stopp wert. Die Außenwände werden mit Maiskolben alljährlich neu gestaltet:
Eigentlich ist es aber eine Multifunktionshalle und wir mussten schmunzeln, als wir reingingen und eigentlich eine Art Theater oder Sportstätte erwarteten. Aber da kein Termin anstand, wurde die eigentliche Veranstaltungsfläche als Souvenirladen genutzt:
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Heute handelt es sich um einen State Park, doch früher (noch bis 2007) war die unterirdische, atombombensichere Station stets mit zwei Soldaten besetzt. Bei einer kurzen Führung schauten wir uns den Bunker an:
Den Devils Tower kannten wir schon, wollten wir uns aber gerne nochmal ansehen und auch wieder umrunden:
Süß ist immer wieder am Fuße des Bergs die Kolonie Präriehunde.
Von dort ist es nur ein Katzensprung bis Rapid City, wo im Zentrum an jeder Ecke eine Präsidentenstatue steht. Ich hatte darüber schon mal einen Blog-Beitrag geschrieben und auch hier im Forum was gepostet. Seitdem gab es aber drei neue Präsidenten. Biden fehlt im Stadtbild weiterhin, dafür besuchten wir aber diese beiden Personen:
Tja, der steht auch da.
Am Rande von Rapid City gibt es dann noch einen Blick nach Norwegen. Denn dort steht eine Stabkirche:
Und außerhalb wartet natürlich das berühmte Mount Rushmore. Mein Wunsch war es, am Abend mal wieder an der abendlichen Zeremonie teilzunehmen: