Grundsätzliche Erfahrungen beim Reisen mit Tieren

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    • Grundsätzliche Erfahrungen beim Reisen mit Tieren

      Ich selber habe kein Haustier, aber mich würde mal interessieren, wie andere mit einem Tier verreisen. Besonders interessieren mich dabei Touren mit einem mittelgroßen Hund und was macht ihr, wenn ihr mal eine größere Reise plant, die vielleicht etwas weiter weg führen soll (USA, Asien etc.)?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Michael Moll ()

    • RE: Grundsätzliche Erfahrungen

      Meine Freundin und ich haben auch kein Haustier. Das würde weder dem Tier noch uns nützen. Entweder sind wir arbeiten oder verreist. Und manchmal fliegen wir auch mal spontan übers Wochenende weg, das könnten wir dann natürlich nicht mehr.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Michael Moll () aus folgendem Grund: Dieser Beitrag wurde von einem anderen Benutzer geschrieben und im Rahmen einer Softwareänderung versehentlich dem falschen User zugeordnet.

    • RE: Grundsätzliche Erfahrungen

      Also, wir haben einen großen Hund (Berner-Sennen-Mix), der Autofahren liebt - zum Glück. So ist es uns möglich, einen "KurzTouren" mit ihm zu machen. Man trifft ja eine Entscheidung, wenn man ein Tier zu sich holt. Wir verzichten lieber auf lange weite Reisen (Flugreisen usw.) und machen Tagesausflüge oder Kurzurlaube - das geht auch mit Hund gut.
    • RE: Grundsätzliche Erfahrungen

      Sabsy1004 schrieb:


      Man trifft ja eine Entscheidung, wenn man ein Tier zu sich holt. Wir verzichten lieber auf lange weite Reisen (Flugreisen usw.) und machen Tagesausflüge oder Kurzurlaube - das geht auch mit Hund gut.

      Eben das ist bei uns genauso. Gerne hätten wir einen Hund, aber wir täten uns und dem Hund keinen Gefallen, wenn wir ja gleichzeitig darüber nachdenken, mal wieder mit einem Frachtschiff zu fahren.
    • RE: Grundsätzliche Erfahrungen

      Vor 5 Jahren mit der Anschaffung des ersten Hundes kamen auch bei uns die Überlegungen zu den Urlaubsplanungen. Wir hatten uns aber schon vorgenommen nach Kanada zu reisen. Ohne Hund kam eine Urlaubsreise nicht in Frage und so wurde das Vorhaben vor 4 Jahren in die Tat umgesetzt. Der Hund musste aufgrund seiner Größe in den Frachtraum. Seit sie klein war hat unsere Nelly ihre Autofahrten in der Frachtbox verbracht, so dass es keine Besonderheit für sie war. Vor dem Flug habe ich ihr homöopathische Mittel zur Beruhigung gegeben ( die ich besser genommen hätte!). Sie hat den Flug bestens überstanden und ist auch gleich wieder in ihre Box gegangen. Wir verbrachten 4 wunderbare Wochen mit ihr in Kanada. Ich glaube eine Trennung von uns wäre für sie weitaus schlimmer gewesen als der Flug, da sie sehr personenbezogen ist. Das Jahr darauf sind wir auf Sardinien gewesen (ohne Homöopathie und völlig problemlos). Ich glaube eine lange Autofahrt in Hitze wäre viel stressiger für den Hund. Ende dieses Jahr ist wieder ein Flug geplant. In den letzten Jahren haben wir auch mehrfach einwöchige Radtouren mit ihr gemacht. Sie ist sehr sportlich und läuft viele km. Zwischendurch kommt sie in einen Hundeanhänger. Übernachtet wird auf Zeltplätzen. Man kann also auch mit Hund viele schöne Reisen machen und muss nicht zwangsläufig verzichten. Leider wird im Internet oft Negatives von Leuten geäussert, die entweder selbst keine Hunde haben oder Deutschland im Urlaub nicht verlassen. Das hat mich damals stark verunsichert. Vielleicht kann ich hiermit einigen ihre Ängste nehmen. Fürs nächste Jahr plane ich 2 Monate mit Rad alleine mit dem Hund und Zelt. Vielleicht hat jemand Tipps für mich. Am liebsten wäre mir eine Rundtour von ca.2300km
    • RE: Grundsätzliche Erfahrungen

      Das ist auf jeden Fall interessant und gut zu wissen.
      ich habe da jetzt auch noch mal drüber nachgedacht. Bei mir kommen zwei Probleme gleichzeitig:
      1. Ich fliege grundsätzlich nicht und ein Hund ist auf einem Frachtschiff verboten. Das würde bedeuten, ich müsste jemanden beauftragen, während der Frachtschiffreise auf meinen Hund aufzupassen und ihn dann in den Flieger zu setzen, wenn ich am Zielort angekommen bin.
      2. Es passt beruflich einfach nicht. Ich habe das wieder am Wochenende gemerkt, als ich für Fotoarbeiten am Mittelrhein unterwegs war. Ich muss gewisse Sehenswürdigkeiten besichtigen, ob ich will oder nicht. Da wäre der Hund immer ein Hindernis. Privat kann man immer auf einen Museumsbesuch verzichten oder der Partner wartet so lange draußen mit dem Hund. Aber das funktioniert in meinem Fall eben nicht. Ein anderes Beispiel wäre das Hohe Venn, in dem ich im letzten Jahr etliche Kilometer wandernd zurück gelegt habe. Manche der dortigen Wanderwege befinden sich in speziellen Schutzzonen und sind daher für Hunde verboten. Wäre also auch nicht gegangen. Daher wird das Thema Hund für mich lange Zeit nur ein Thema bleiben... :(
    • RE: Grundsätzliche Erfahrungen

      Deine Argumente kann ich sehr gut verstehen. Wir haben es uns damals auch nicht leicht gemacht und ein halbes Jahr überlegt, ob ein Hund in unser Leben passt. Wir haben es bis heute nicht bereut, sie gibt uns viel mehr, als der Verzicht, den wir unbestritten teilweise haben (z. B. Restaurantbesuche im Ausland, spontaner Museumsbesuch, ausgiebige Shoppingtouren)? Aber damit kann ich mich sehr gut abfinden:D ........toll diese smileys!
    • RE: Grundsätzliche Erfahrungen

      Hallöchen, zusammen!

      Eine Freundin von uns hat ein Haus in der Toskana. Sie ist Katzenbesitzerin und während ihrer Aufenthalte in der Toskana sieht eine Nachbarin nach den Katzen, die alle Freigang haben, also auch an Garten und Nachbarschaft gewöhnt sind und ihr Leben frei gestalten :tja:

      Nun wurde bei einem Kater die Diagnose Diabetes gestellt und er brauchte alle 12 Stunden seine Insulinspritze (mit mehrfachem Blutzuckermessen zwischendurch).

      Dieser Kater hat es genossen, mit meiner Freundin in die Toskana zu fliegen. Er liebte seinen Kennel und hat jeden Flug ohne Probleme und Medikamente super überstanden. Wahrscheinlich auch, weil er ja der "Auserwählte" :rose: von den 5 Katern war, der mitreisen durfte.

      Er hat den Aufenthalt als "Platzhirsch" genossen und freute sich regelrecht, wenn meine Freundin den Kennel aus dem Keller holte. :freu:

      Das nur zu dem Gerücht, dass Katzen nicht gerne reisen.

      Als Fazit kann ich nur sagen: es kommt auf die Persönlichkeit des Tieres an, ob und wieviel man dem Tier "zumutet" und was es gewöhnt ist.

      Liebe Grüße
      Sabsy
    • RE: Grundsätzliche Erfahrungen

      Sabsy1004 schrieb:

      Er liebte seinen Kennel ...


      Mensch, als Nichttierhalter muss einem doch so was erklärt werden -> google.de/search?hl=de&q=kenne…ei=c2LpT-L0FYap4gTZ57WtDg
      :D

      Aber interessanter Bericht. Ich war auch im Glauben, dass eine Katze wie ein alter Baum ist, den man am besten nicht umpflanzt. :angel:
    • RE: Grundsätzliche Erfahrungen

      Michael Moll schrieb:


      Das ist auf jeden Fall interessant und gut zu wissen.
      ich habe da jetzt auch noch mal drüber nachgedacht. Bei mir kommen zwei Probleme gleichzeitig:
      1. Ich fliege grundsätzlich nicht und ein Hund ist auf einem Frachtschiff verboten. Das würde bedeuten, ich müsste jemanden beauftragen, während der Frachtschiffreise auf meinen Hund aufzupassen und ihn dann in den Flieger zu setzen, wenn ich am Zielort angekommen bin.

      Ich habe seit 14 Jahren Hund und wenn solche Reisen anstanden, hab ich sie zuhause gelassen...

      2. Es passt beruflich einfach nicht. Ich habe das wieder am Wochenende gemerkt, als ich für Fotoarbeiten am Mittelrhein unterwegs war. Ich muss gewisse Sehenswürdigkeiten besichtigen, ob ich will oder nicht. Da wäre der Hund immer ein Hindernis. Privat kann man immer auf einen Museumsbesuch verzichten oder der Partner wartet so lange draußen mit dem Hund. Aber das funktioniert in meinem Fall eben nicht.

      Hund wartet dann brav im Wohnmobil :zwink:
      Ein anderes Beispiel wäre das Hohe Venn, in dem ich im letzten Jahr etliche Kilometer wandernd zurück gelegt habe. Manche der dortigen Wanderwege befinden sich in speziellen Schutzzonen und sind daher für Hunde verboten. Wäre also auch nicht gegangen. Daher wird das Thema Hund für mich lange Zeit nur ein Thema bleiben... :(

      Mein Hund ist Hunderte von Kilometern mit mir gewandert. Wo man meinen Hund nicht will, da bin ich (und meine Touristenknete) eben auch nicht, da bin ich extrem konsequent ... - zum Wandern gibt es wunderbare und extrem hundefreundliche Ecken.
      [img]https://lh4.googleusercontent.com/-4KcCdWM4WJg/UX1dyCBmFSI/AAAAAAAAB5E/khliTeJ8TyM/s720/IMG_1898.JPG[/img]
    • RE: Grundsätzliche Erfahrungen

      Jerome schrieb:


      Michael Moll schrieb:


      Das ist auf jeden Fall interessant und gut zu wissen.
      ich habe da jetzt auch noch mal drüber nachgedacht. Bei mir kommen zwei Probleme gleichzeitig:
      1. Ich fliege grundsätzlich nicht und ein Hund ist auf einem Frachtschiff verboten. Das würde bedeuten, ich müsste jemanden beauftragen, während der Frachtschiffreise auf meinen Hund aufzupassen und ihn dann in den Flieger zu setzen, wenn ich am Zielort angekommen bin.

      Ich habe seit 14 Jahren Hund und wenn solche Reisen anstanden, hab ich sie zuhause gelassen...


      Hm, ne. Wenn ich eine Frachtschiffreise mache, dann soll sich das ja auch lohnen. Heißt: 3-4 Wochen auf See, anschließend noch 2-3 Monate vor Ort und dann wieder zurück mit dem Schiff. Das ist ja auch nichts für den Hund, wenn man fast ein halbes Jahr weg ist.


      Jerome schrieb:


      Mein Hund ist Hunderte von Kilometern mit mir gewandert.

      Wie viele Kilometer kannst du ihm an einem Tag zutrauen?

      Jerome schrieb:


      Wo man meinen Hund nicht will, da bin ich (und meine Touristenknete) eben auch nicht, da bin ich extrem konsequent ... - zum Wandern gibt es wunderbare und extrem hundefreundliche Ecken.

      Grundsätzliche Zustimmung, aber mit Ausnahmen, wie zum Beispiel eben im Hohen Venn. Da würde ich nicht drauf verzichten wollen und kann halt auch verstehen, dass Hunde dort besser nicht sein sollten. Wie gesagt, es gibt ja auch Abschnitte, die noch nicht mal vom Menschen betreten werden dürfen. Dann guckt man halt eben nur von außen.
    • RE: Grundsätzliche Erfahrungen

      Michael Moll schrieb:



      Jerome schrieb:


      Mein Hund ist Hunderte von Kilometern mit mir gewandert.

      Wie viele Kilometer kannst du ihm an einem Tag zutrauen?


      Das kommt auf die Hunderasse an. Meine schaffte am Tag in rauem Gelände problemlos 15-20 km, was für mich mit Rucksack und vollem Gepäck ohnehin die Obergrenze von Vergnügen darstellt. Als Wanderer sollte man sich halt Hunde aussuchen, denen Langstrecken und gesunde Knochen im Blut liegen, wie z.B. Dalmatiner oder Borderterrier usw.