Midges in Schottland

    • Großbritannien

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    • Midges in Schottland

      Hallo. Kann mir jemand von seinen Erfahrung mit den Midges erzählen? Reichen die normalen Mückennetze im Wohnmobil, oder müssen wir da noch aufrüsten? Bringen elektrische Fallen etwas? Gibt es wirksame Lotionen oder Sprays? Lieben Dank schon jetzt. Gruß Lena
    • Wir sind gerade auf der Fähre und sind vor 30 Minuten in Newcastle losgefahren
      Waren jetzt seit 14.6. unterwegs inkl. Highlands... Midges hatten wir wenige, haben halt das WoMo zugelassen
      Im Gelände selbst haben Sie schon gezwickt... Wenn regen war hatten wir eh Ruhe und bei tollem Wetter war Wind so hatten wir Glück!!
      Vielleicht können andere mehr Tipps dazu geben...!
      Grüße aus Nürnberg sagen Anke & Winni
      dieSchbreits
    • Ich mache es mir heute mal einfach und kopiere die Textstellen aus meinem Reisebericht hier hinein. Ich hatte auf zwei Touren durch Schottland jeweils ein Mal ein Erlebnis mit den Biestern:

      Reise 2013:
      Diese Midges sind eine wahre Plage und ich hatte ganz vergessen, dass es sie gibt. Hier am Knockan Crag trafen wir das erste Mal auf sie. Sie sind klein, verdammt klein und können unglaublich pieksen.

      Trotzdem, wir ließen uns die Wanderung nicht nehmen und gingen den kleinen Aufstieg hinauf und in einiger Höhe parallel zur Straße, um später wieder zum Parkplatz zurück zu gehen. Interessanterweise waren die Plagegeister nur am Parkplatz und in den unteren Lagen vorhanden. Oben auf dem Wanderweg hatten wir keine Probleme.
      Wir überlegten kurz, ob wir die Nacht hier verbringen wollten. Wir wären vermutlich nicht die einzigen gewesen. Ein deutsches Wohnmobil stand auch schon dort und erweckte nicht den Eindruck, dass es heute noch weg fahren würde. Doch irgendwie war es uns hier zu rummelig. Vielleicht waren wir auch mittlerweile die vielen ruhigen Übernachtungen schon so dermaßen gewohnt, dass wir bereits bei nur einem vorbeifahrenden Auto aufgeschreckt würden.

      Wir entschieden uns, noch ein Stückchen weiterzufahren. Denn unser nächstes Ziel hieß Stac Pollaidh. Dieser markante Berg soll wohl sehenswert und ein kleines Wandergebiet sein. Und Wandern täte uns mal langsam gut, da wir nun eine Woche fast nur gefahren sind. Das macht uns zwar nichts aus, aber ab und zu mal ein wenig Abwechslung schadet ja nicht.

      Am Parkplatz von Stac Pollaidh stand bereits ein Wohnwagen mit niederländischem Kennzeichen. Da es regnete, blieben wir im Auto und schnappten uns unsere Abendlektüre. In den letzten Tagen kamen wir kaum zum Lesen und holten nun einiges nach. Irgendwann ließ der Regen nach. Das hatte allerdings zur Folge, dass die Midges wieder auftauchten. Erst waren es nur wenige, die durch sämtliche Ritzen des Wohnmobils den Innenraum erreichten. Und ich versuchte, sie mit meiner Leselektüre zu bekämpfen. Doch das war eine reine Sisyphus-Arbeit. Je weniger es regnete, umso mehr wurden es. Mittlerweile sahen wir auch, dass weiter unten an einem See ein Zelt stand und sich dort einige Jugendlichen aufhielten. Einer von ihnen hatte ein dichtes Mückennetz um den Kopf gebunden. Diese jungen Leute waren nicht zu beneiden.

      Irgendwann schauten wir uns im Wohnmobil mal genauer um und stellten fest, dass die Viecher schon in hundertfacher Ausfertigung das Innere des Wohnmobils erreicht hatten. Wie gesagt, sie sind sehr klein. Deutlich kleiner als unsere gewöhnlichen Mücken. Und wir hatten nichts geöffnet. Als ich nach kurzer Zeit aus dem Fenster sah, bemerkte ich, dass der Holländer völlig hektisch seine Campingstühle und Schuhe in den Wohnwagen warf, sich vorne ins Auto setzte und panikartig den Parkplatz verließ. Uns hat er noch kurz gewunken und dann war er weg.

      Wir schauten uns verdutzt an und kontrollierten noch einmal die Midges-Anzahl, bis wir uns ebenso entschlossen, den Platz wieder zu verlassen. Ich hatte irgendwo in Erinnerung, dass Midges keinen Regen und keinen Wind mögen. Diese Angabe schien, zumindest auf den Regen bezogen, zu stimmen. Denn als der Regen aufhörte, tauchten die Midges plötzlich in Massen auf. Regen kann ich nicht herbei zaubern. Aber mit dem Wind ließ sich vielleicht etwas machen. Denn wir waren nur zehn Kilometer Luftlinie vom Meer entfernt. Und am Meer weht schon mal eher ein laues Lüftchen. Also, Sachen gepackt, den Sitz wieder in Fahrposition gedreht und schon ging es an die Küste. Dort fanden wir zum Glück schnell einen kleinen, einsam gelegenen Parkplatz und warteten kurz ab. Einige Midges waren noch da. Aber das waren wahrscheinlich die, die wir vom Stac Pollaidh mitbrachten. Wie entließen sie in ihre Freiheit und wer nicht wollte, hat die Zeitung aus nächster Nähe kennen gelernt. Es war so mückenfrei, dass wir sogar noch einen kleinen Abendspaziergang am Strand machen konnten. Dabei wurde uns bewusst, wie viel man noch an einem Abend erleben kann, obwohl man schon viele Stunden vorher darüber nachdachte, den Tag zu Ende gehen zu lassen. Und sowohl der Parkplatz am Knockan Crag als auch der Parkplatz am Stac Pollaidh waren bei Weitem nicht so schön wie dieser Platz direkt an der Küste. So gesehen müssen wir den Midges sogar noch dankbar sein.



      Reise 2015:
      Midges hatten wir ja bereits auf unserer letzten Reise 2013 mit dem Wohnmobil durch Schottland kennen lernen müssen. Dieses Mal waren wir noch weitgehend verschont geblieben. Aber es deutete sich an, dass sich das nun ändern könnte. Diese kleinen, bissigen Biester flogen nicht nur in Scharen um unser Wohnmobil herum, sondern haben es auch von innen zu erobern versucht. Wie schon damals besiedelten sie mit Vorliebe die schwarzen Fensterdichtungen der Fahrerhaustüren. Und wie schon damals befürchtete ich jetzt auch wieder, dass wir der Sache nicht Herr werden würden. Noch war es nicht ganz so spät. Wir hätten noch weiter fahren können.

      Aber wir wussten nicht, was uns erwarten würde. Ob noch ein weiterer Parkplatz käme und ob dort nicht dasselbe Problem bestehen würde. Wir beschlossen, die jetzt vorhandenen Midges zu eliminieren und zu schauen, ob noch weitere durch irgendwelche Belüftungen ins Wohnmobil kämen. Doch dem war nicht so. Wir waren überrascht. Nachdem wir alle vorhandenen Viecher töteten, sahen wir durch die Scheiben noch ganz viele draußen umherschwirren, aber keines kam mehr zu uns hinein. Das würde uns reichen. Damit könnten wir leben. Wir beobachteten natürlich zeitgleich die ankommenden Pkws. Es war nämlich jedes Mal das gleiche Spiel. Die Insassen stiegen aus, wollten gerade die Aussicht auf den Strand genießen, als sie plötzlich von den Midges angegriffen wurden und wild um sich schlugen. Die heldenhaftesten hielten es einige Minuten aus, doch letztendlich waren alle wieder sehr schnell in ihren Autos verschwunden und fuhren weiter.

      Irgendwann im Laufe des Abends bemerkte ich, dass draußen ebenfalls keine Midges mehr zu sehen waren. Wir wollten das zunächst nicht so recht glauben, doch ich wagte es noch einmal, nach draußen zu gehen und siehe da, es waren tatsächlich keine der Bestien mehr anwesend. Sehr kurios, es wirkte so, als wäre der gesamte Schwarm komplett weitergezogen. Um das mal vorweg zu nehmen: Es war auf dieser Reise unsere einzige nennenswerte Begegnung mit den Midges. Wir sollten keine mehr sehen.

      Und hier mal ein Bild zum Größenvergleich:
    • Oh, nette kleine Tierchen.
      :D
      Also, wir haben unsere Bikes in Schottland "Dank der Midges" noch nie so schnell auf unseren Trailer geladen, in kompletter Motorradkluft. Wir haben uns nicht getraut sie auszuziehen, noch nicht einmal den Helm abgesetzt.
      Und du glaubst garnicht wie schnelle diese kleinen Flieger im Wagen sind, du erkennst sie dann an der hellen Decke bzw. den klitzkleinen schwarzen Punkten.

      Aber wir hatten auch keine vier Wochen ständigen Besuch von diesen Midges, war total unterschiedlich. Aber wir haben un s an sie gewöhnt. Schlimmer finde ich da schon "unsere" Mücken, zumal du sie auch im Dunkeln, beim einschlafen, noch zusätzlich hörst.
      take a walk on the wildside

      sagt und grüßt
      ralf, der Ruri-Wessi
    • Hallo,
      dann will ich auch darüber berichten. Also zuerst es gibt Hutnetze die sie fernhalten aber sie sind kleiner als 1 mm und damit müssen nicht einmal die Flügel anlegen um durch herkömmliche Fliegennetze zukommen. Sie kommen überall herrein Durch die kleinsten Ritzen.
      Sie sind weniger nach strengen Wintern zu gange. Irgendwann ab Mai konmmen sie und sind sehr Wind empfindlich. Wir haben sie von Mai bis Mitte Juli genassen aber auch noch im August Spetember gib es sie. Sie waren bis her mehr an der Westseite und im Hochland im Osten weniger bis garnicht.
      Was kann man dagegen tun außer zu flüchten....
      Es gibt ein gutes aber giftiges Mittel Smidge in Apotheken oder ähnlichen Geschäften zu kaufen. Uns zugiftig aber gut. Dann gibt es von AVON Skin so soft.... ein Pflegemittel für die Haut. Meist nur in Midges-Gebieten in guten Hotels (AVON wie Tupper Hausvertrieb) Ist nicht schädlich aber pafümiert und riecht (stinkt) heftigst...aber wirk gegen diese Midges. Nur Bett und Laken riechen lange nach...
      Unsere Mittel waren nicht erfolgreich.
      Zum Schluß Whiskey hilft natürlich auch sehr gut;=)).
      Es gab/gibt auch einen Homepage über Midges midges-forecast.uk dort gab es 2014 iInfos über das aufkommen.
      Los sind wir diese Dinge geworden nachdem wir sie getötet haben!!! Aber wie... sie sind so klein und hielten sich meist auf schwarzen Hintergrund auf. Mit einem Lappen größer als eine Hand und der sehr feucht war meist mehr als 7 auf einen Streich. Lappen hell dann hat man auch etwas von seinem Erfolg.
      Ach ja Midges können hier sein und 10km weiter nicht mehr. Und Moor ist sscheinbar ihr Lebensraum aber auch in Dörfen ist man nicht verschont.

      smidgeup.com/midges/midge-season/
      Gruß Hans