Bilder von der Photokina

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  • Was macht man an einem regnerischen Sonntag?
    Man fährt nach Köln auf die Photokina. Ich war noch nie auf dieser Messe und wollte mir das dieses Mal nicht entgehen lassen.
    Hier also ein paar Bilder und Infos. Die Bilder sind allerdings mit dem Handy aufgenommen. Denn anders als gefühlte 99% der Besucher hatte ich ausgerechnet auf dieser Messe keine Lust, meine Kamera mitzuschleppen :-)



    Regen auf der A3



    Der erste Eindruck: Die haben Humor. An einem der Parkplätze hat man gleich das benachbarte Haus mit Parkflächen markiert. Die Auslastung war allerdings nicht so hoch. Könnte an dem Gefälle gelegen haben.



    Großer Globus mit zig Bildern im Eingangsbereich.



    Und auch auf dem Boden unzählige Bilder



    Über diese Treppen kommt man dann in den Hauptgang, von wo aus die Zugänge zu den Messehallen abzweigen.



    Gleich in der ersten Halle wurde ich von Google begrüßt, die auch einen Stand dort hatten. Hintergrund war aber nicht die Suchmaschine, sondern GoogleMaps und vor allen Dingen die Aufnahmen von Streetview. Witzig: Man hatte die Gelegenheit, ein Smartphone in einem kleinen Pappkarton als Einheit für Virtual Reality zu benutzen. Zu sehen gab es dann Streetview-Aufnahmen, so als würde man selber auf der Straße stehen. Hat man sich umgedreht, so drehte man sich auch in dieser virtuellen Umgebung.



    Der Boden vom Google-Stand.



    Gleich nebenan gab es einen Stand, der sich ebenfalls mit Virtual Realitiy befasste. Allerdings etwas hochpreisiger und nicht in einem Pappkarton :-) Hier befinde ich mich gerade in einem Flugzeug und schaue aus der Pilotenkanzel. War ganz nett.

  • Auch den nächsten Stand fand ich schon mal ganz interessant, allerdings gab es dort keine Neuigkeiten für mich, weil ich die Kamera schon besitze. Der Hersteller der GoPro war auch anwesend:

    Aber interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass es mittlerweile eine Vielzahl von Herstellern gibt, die mit einer Actioncam glänzen.
    Besonders erstaunlich fand ich zum Beispiel den Polaroid-Cube. So winzig und einfach - aber funktionierte recht gut. Überhaupt fand ich es erstaunlich, auf den Namen Polaroid zu treffen. Und es gibt tatsächlich digitale Kameras, in die man zehn kleine Bildvorlagen einlegt und die dann belichtet werden. Ist ja ein netter Gag, aber benutzt doch keiner ernsthaft, oder?



    Das Social Media-Team von der Photokina hatte vermutlich auch eine Menge zu tun.



    Immer wieder gab es nette Lounges und weitläufige Stände.



    Und vielfältig waren nicht nur die Bilder, sondern auch die Herkunftsländer. Es war sehr international und auf manchen Bühnen standen Redner, die auf Englisch ihre Produkte vorstellten. Außerdem war natürlich bei den Herstellern diverser Zubehöre der asiatische Markt unverkennbar. Kurios: Sie drückten einem sofort ein Prospekt in die Hand, obwohl man nur mal neugierig einen Blick auf ihren Stand geworfen hatte. An einem Stand war ich in der zweiten Reihe und hatte plötzlich eine sündhaft teure Kamera mit einem riesigen Stabilisator in der Hand.



    Zur Photokina gehören nicht nur Kameras, sondern auch die Möglichkeiten, was man mit einem Bild alles anstellen kann. Daher waren auch zahlreiche Hersteller von diversen Druck-Anfertigungen vor Ort.



    Die namhaften Kamera-Hersteller waren natürlich alle nicht zu übersehen. Hier hatte Sony einen großen Teil einer Messehalle belegt.



    Nikon, aber auch Canon, waren schon deshalb nicht zu übersehen, weil bereits die Treppen und Rolltreppen in die entsprechenden Hallen mit dem Namen gepflastert waren.
    Apropos Canon: Dort erhielt man beim Betreten der Halle einen sogenannten Live Pass. Er ist scheckkartengroß und hatte eine ID. Mit dieser ID kann man sich auf der Webseite registrieren und dort eine Zusammenfassung seines Besuchs in der Canon-Halle erhalten. Dafür muss man diesen Live Pass eben immer am entsprechenden Info-Schalter auf dem Canon-Stand einmal vor ein Gerät halten. Laut Hostessen, die jedem überraschten (und manchmal verzweifelten) Besucher die Funktionsweise erläuterten, würde man durch den Live Pass auf Prospektmaterial verzichten. Das heißt, alle Infos bei Canon gibt es nur noch virtuell.



    Bei Tamron habe ich mal einen Blick durch das 150-600er-Objektiv geworfen. Schwer. Und auch nicht meine Preisklasse - schade...



  • Auch der Stand von Samsung war extrem groß. Einige der dortigen Damen hatten keine andere Aufgabe, als einfach nur zu schaukeln oder mit einem Fächer zu wedeln, damit die Besucher ein Fotomotiv zum Testen der Kameras haben.


    Beeindruckend fand ich bei Samsung übrigens die NX1.Das Drehrädchen sah etwas einfach aus. Aber die Serienaufnahmen waren wirklich klasse und auch das Menü auf dem Touchdisplay machte einen netten Eindruck. Allerdings kenne ich keine Vergleichskameras in dieser Preisklasse und ich bin auch zum ersten Mal auf eine DSLM gestoßen. Hatte mich noch nie damit befasst, hat mir aber schon ganz gut gefallen. Weiß aber noch nicht, ob so etwas in Zukunft für mich Sinn macht.



    Tja, und in zwei Jahren findet die nächste Photokina statt. Mal schauen, werde vielleicht wieder hingehen. Hat mir auf jeden Fall gut gefallen.

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