Beiträge von AlexM

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    Blöde Sache das. Wir haben es ja im Grunde genauso vor zu machen. Aber wenn sich die Albaner da quer stellen... :rolleyes:

    Hat jemand eine Idee, wie man mit dieser Situation umgehen soll? Natürlich könnten wir einfach auf den Abschnitt im Kosovo verzichten, aber schöner wäre es schon, eine Rundwanderung zu machen, und nicht an der Grenze zum Kosovo umdrehen und den ganzen Weg wieder zurückggehen zu müssen.


    Eine Idee wäre, sich für genau diese eine Etappe einen albanischen Bergführer zu nehmen. Wenn der das Formular einreicht und sich selbst dabei als "group leader" einträgt, sollte das funktionieren (hoffe ich doch zumindest).

    Ergänzung:

    Sonnenbrille
    Sonnenhut
    Sonnencreme
    Wanderstöcke
    Reisewaschmittel
    Regenschirm (manche Alpen-Wanderer schwören darauf)
    Im alpinen Gelände (über 2000m): warmer Pullover/Fleece, Mütze, Handschuhe
    Plastiktüten (um den Rucksack-Inhalt halbwegs trocken zu halten)

    Soweit mal die fürs erste...


    Das wusste ich nicht. Kommt das in Europa öfter vor, dass es Duschen in Hauptbahnhöfen gibt?


    Ich war hier auch zum allerersten Mal in einer Bahnhofsdusche und habe mich auch erst bei der Vorbereitung auf die Tour dafür interessiert. Aber mir sind die Hinweisschilder schon in diversen Bahnhöfen und Flughäfen aufgefallen. Scheint ab einer bestimmten Größe des Bahnhofs zum Standard zu gehören. In Essen HBf gibt es übrigens auch eine Dusche...

    Für mich war es das auf jeden Fall wert, die 10 Zloty dafür ausgegeben zu haben. Denn hier hat man einfach mal 20 Minuten Privatsphäre, um sich zu duschen, frisch zu machen und sein Gepäck neu zu sortieren (danach geht einfach und ohne Vorwarnung die Tür auf...). Und wenn ich jetzt gerade lese, dass dasselbe in München ganze 7 Euro kostet, hätte ich die nach so einer Nacht-Busfahrt wohl auch gerne gezahlt.

    So, die Tour ist allmählich vorbei, und allmählilch sollte ich hier vielleicht noch ein wenig Feedback geben.
    Es war eine sehr schöne Tour, auch wenn sie gegen Ende (Vilnius, Warschau) ein wenig anstrengend wurde. Aber ich habe eine ganze Menge Eindrücke mitgenommen, und so hat sich die Reise für mich auch gelohnt.

    Hier mal ein paar Bilder von der Tour. Zu den einzelnen Städten schreibe ich in den Städte-Threads noch ein wenig mehr.

    Zunächst mal der Hinflug. Ich hatte mich schon gefreut, vom Fensterplatz aus die Aussicht zu genießen, aber während 90% des Fluges gab es da nur eine dichte Wolkendecke zu sehen. Mit einer Ausnahme:


    Hier sieht man die Insel Saaremaa vor der estnischen Küste.

    Dann ging es erstmal mit dem Bus ein Stück vom Flughafen Helsinki ins Hinterland:

    So flach, wie ich mir das Land vorgestellt hatte, ist es also gar nicht. Irgendwann ging die Autobahn dann sogar noch durch Tunnel...

    Zu Helsinki schreibe ich in einem separaten Beitrag noch etwas. Danach ging es mit der Fähre rüber nach Tallinn:

    Die Altstadt ist wirklich wunderschön und beeindruckend - allerdings auch sehr touristisch. Zu allem Überfluss war sie auch noch rappelvoll, als ich dort war, weil zu dieser Zeit gerade die "Altstadttage" (Vanalinna Päevad) stattfanden, die mit ihren hunderten von Kulturveranstaltungen nochmal massenweise Publikum anlockten. Nachdem das "Pflichtprogramm" vorbei war, habe ich mich dann auch in die Peripherie verzogen. Zu meiner Überraschung fand ich dann zwischen dem Jachthafen und dem Kloster Pirita das hier:

    Wer es nicht gleich erkennt: Hier kann man sein Elektroauto auftanken. Keine Ahnung, wie viele solcher Gefährte es in Estland gibt, aber einfach nur so aus Jux wird diese "Tanksäule" wohl nicht da stehen.

    Die nächste Etappe war die erste Fahrt mit einem der in diesem Thread angesprochenen Busse nach Riga. Über den Sitzabstand konnte ich mich nicht beklagen, und auch die Infrastruktur im Bus war in Ordnung:

    Es gab also tatsächlich ein WLAN im Bus, das auch fast während der ganzen Fahrt funktioniert hat. Ausname war ein kurzes stück hinter der lettischen Grenze, das wohl mobilfunktechnischn nicht ganz so gut erschlossen war.

    Dass ich mich in Riga von allen bereitsten Städten am wohlsten gefühlt habe, lag vielleicht auch daran, dass ich hier zwei Übernachtungen vor Ort hatte (Ankunft abends, Weiterfahrt am übernächsten Morgen). So konnte ich mich ausgeschlafen auf den Streifzug durch die Stadt begeben, hatte keine Sorge, mein Gepäck irgendwo unterbringen zu müssen, und konnte am Nachmittag auch mal für einen kurzen Mittagsschlaf ins Zimmer kommen.

    Der Bus-Komfort der letzten Etappe wurde auf der Weiterfahrt von Riga nach Vilnius noch übertroffen - obwohl es beides Busse von derselben Firma waren. Hier sah es aus der Passagier-Perspektive so aus:

    Hier gab es also tatsächlich ein Entertainment-System im Bus, wie ich es bisher nur von Langstreckenflugzeugen kannte. Man konnte sich Filme ansehen, Musik hören, Spiele spielen und ein paar mehr oder weniger nützliche Informationen abrufen. Das Smartphone hatte natürlich auch seinen gewohnten WLAN-Zugang.

    In Vilnius hatte ich nur ca. 10 Stunden Aufenthalt, weil meine nächste Übernachtung im Bus stattfinden sollte. Nach der Wechselstube (Tausch meiner übrig gebliebenen lettischen Lats gegen litauische Litas) suchte ich also erstmal nach einem Schließfach für mein Gepäck. Sowas war aber im ganzen Busbahnhof nicht zu finden. Statt dessen gab es am anderen Ende der Station noch den guten alten Gepäckaufbewahrungsschalter. Öffnungszeit bis 21 Uhr, d.h. ich musste über eine Stunde vor Abfahrt meines nächsten Busses schon mein Gepäck wieder rausholen, und diesen Termin durfte ich auf keinen Fall verpassen. Habe ich dann auch nicht, aber es war halt lästig.

    Die nächste Etappe, die Nacht-Busfahrt von Vilnius nach Warschau sah dann anders aus als die bisherigen. Hier habe ich nichts fotografiert, und im Grunde war das auch nicht nötig. Denn abgesehen von den hier ebenso vorhandenen Steckdosen und dem WLAN hatte ich hier wieder das gute alte Eurolines-Sardinenbüchsen-Gefühl. Offenbar gibt es die richtig komfortablen Busse nur auf den relativ kurzen Strecken (bis zu 4 Stunden Fahrtzeit), während auf den längeren Strecken (hier: 8 Stunden) die Leute mit ausreichend Geld wohl eher den Flieger nehmen, während der Bus eher die Billigreise-Klientel bedient. Dementsprechend war der eben auch eng bestuhlt.

    Ankunft in Warschau morgens um 5. Na gut, nach litauischer Zeitzone war es 6, aber so oder so war es verdammt früh. Erster Gang: zum Bankomat, zweiter Gang: zu den Duschen im Obergeschoss des Hauptbahnhofs. Diese empfingen mich mit der Aufschrift: Geöffnet ab 8 Uhr...
    Also erstmal über 2 Stunden Zeit totschlagen. Den größten Teil davon habe ich dann beim Starbucks verbracht. Eigentlich nicht die Art von Lokalen, die ich gern frequentiere, aber hier konnte man sitzen und es gab Frühstück (und Münzgeld für die Dusche). Nach Frühstück, Dusche und Einschließen des Gepäcks konnte ich dann endlich losziehen. Hier in Warschau hatte ich am wenigsten Zeit zur Verfügung, und ausgerechnet diese Stadt entpuppte sich als sie Stadt der langen Wege. Irgendwann am frühen Nachmittag musste ich meine Tour ("ein Ziel geht noch...") jäh abbrechen, zur nächsten Straßenbahnhaltestelle sprinten, schnell noch am Kiosk ein Ticket kaufen und in die Tram steigen. Zum Glück reichte mein Polnisch noch soweit, dass ich mich bei Mitfahrern vergewissern konnte, dass diese Bahn tatsächlich zum Bahnhof fuhr. Und so kam ich mit ausreichend Reserve wieder am Bahnhof an, konnte mein Gepäck holen und den Zug nach Berlin nehmen. Dort noch - in den letzten Strahlen der Abendsonne - schnell etwas gegessen, bevor dann der Nachtzug nach München losfuhr. Hier hatte ich mir den Luxus erlaubt, eine Einzelkabine im Schlafwagen zu buchen. Das war auch ganz gut so, denn das war der passende Ausgleich zur vorangegangenen Nacht. So gut habe ich wohl noch in keinem Zug geschlafen. Wirklich ausgeschlafen war ich zwar nicht, als ich am nächsten morgen daheim ankam, aber immerhin. Jetzt konnte ich mich wenigstens vom Urlaub erholen.

    Nochmal Danke an alle, die hier ihre Tipps weitergegeben haben. :)


    Ich habe damals für die GIZ das Projekt mit gestartet.


    Hui - mal jemand, der aus eigener Erfahrung mitreden kann :thumbup:. Herzlich willkommen :)


    Es ist schade, dass anscheinend weder Die Botschaften noch die zuständigen Ministerien die abgesprochenen Inhalte an ihre Mitarbeiter weiter kommunizieren.


    Ja, irgendwie schade. Aber andererseits gehört das wohl zur "Funktionsweise" anderer Länder, dass eben eine einfache Dienstanweisung nicht ausreicht, um eine ganze Behörde auf eine Neuerung einzustellen. Das wird wahrscheinlich auch noch ein paar Jahre dauern, bis sich solche neuen Prozesse eingeschliffen haben und alle relevanten Stellen darüber bescheidwissen.


    Ziel des Projektes damals vorrangig für die lokale Bevölkerung Einkommensmöglichkeiten zu schaffen, u.a. um deren Abwanderung in die Hauptstädte und ins Ausland zu stoppen. Das ist auch wirklich sehr gut gelungen. Daher also mein Appel: Lasst auch ein bissel Geld dort ;)


    Das finde ich absolut in Ordnung und unterstützenswert. Gerade was Übernachtung und Verpflegung angeht, bin ich gerne bereit, lokale Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen und dafür auch einen angemessenen Preis zu zahlen.


    Zielgruppe waren und sind Individualtouristen, aber auch als Individualreisenden kann man sich z. B. einen der Hiking Guides (vom DAV trainert) die auf der Webseite stehen buchen. Die kümmen sich dann auch um die Grenzübertrittsformalien oder um die Anreise oder sicher Unterstellmöglichkeiten für das Auto etc. Die Jungs und Mädels sprechen ale Deutsch oder Englisch und versuchen sich gerade ihre eigene Existenz aufzubauen.


    Hier wirds jetzt ein wenig schwieriger. Wenn ich eine Tour als Individualreise plane, dann habe ich eben gerade nicht vor, mich auf der gesamten Tour von einem Bergführer begleiten zu lassen. In den Alpen mache ich das ja auch nicht (solange es nicht gerade um Kletter- oder Gletschertouren geht).
    Sicher ist das der Service, an dem die Leute dort am meisten verdienen, weil es sie auch am längsten beschäftigt. Andererseits mag ich eben auch nicht für etwas zahlen, was ich nicht wirklich brauche. Ein interessanter Aspekt ist da sicher noch der Kontakt zur örtlichen Bevölkerung durch den Wanderführer. Aber deswegen eine Person gleich 10 Tage lang zu bezahlen...? Weiß nicht...

    Etwas anderes ist die Dienstleistung rund um die Grenzformalitäten. Sowas würde ich gerne abgeben - ähnlich wie man ja hier in D eine Visum-Agentur beauftragen kann, wenn man ein Visum für Russland oder China braucht. Bisher habe ich aber nicht das Gefühl, dass man sowas bekommt, ohne gleich einen Reisebegleiter für die gesamte Tour mit buchen zu müssen. Aber explizit gefragt haben wir dazu eigentlich auch noch keinen.


    generell gilt: viele sind da noch Tourismus unerfahren. Also: nett sein, tipps geben und angebrachte preise zahlen. Nicht zu viel, dass verdierbt auf dauer den Tourismus, nicht zu wenig, die müssen ja auch von was leben.


    Ja, dieses "Unverdorbene" ist definitiv ein Punkt, der mich in solchen noch "unentdeckten" Regionen reizt. Und natürlich liegt mir daran, dass es noch eine Weile so bleibt, wie es ist.

    Zitat

    Viele Grüße: und unbedingt hinfahren: es ist wirklich Traumhaft schön!! ;)


    Mach ich doch gerne. :S


    Hm... vielleicht werde ich hier meiner Flugangst untreu? :tja: Mal schauen..


    Es geschehen noch Zeichen und Wunder :D

    Habe mir die Strecke mal angesehen: Das ist wirklich nur ein "Hüpfer" rüber zur nächsten Insel. Die Karte zeigt hier den - deutlich längeren - Weg über die Fähre an.

    [route]Westray Airport (WRY)[/route]
    [route]Papa Westray Airport (PPW)[/route]


    Der Hinweis war also: Auf jeden Fall immer viel Flüssigkeit mitnehmen.


    Gut zu wissen. Ein guter Wasservorrat ist sowieso immer Pflicht. Was den Trail angeht, erinnere ich mich auch noch an Artikel im Netz, wonach die Quellen auch nicht immer so einfach zu finden sind. Also noch ein Grund, in den Unterkünften seine Reserven gut zu füllen.

    Irgendwie ist es schon drollig, dass auf der Karte die Rostocker Straße gleich neben der California Avenue zu sehen ist.


    Naja, "gleich daneben" ist relativ. Da liegt schon ein Stück Wald dazwischen. Und das eine ist eben ein Teil einer "normalen" Wohnsiedlung von KL, während letzteres eben zur Ami-Siedlung gehört.
    Gerade ist mir noch aufgefallen, dass jetzt die gesamte Siedlung auf der OpenStreetMap als Sperrgebiet markiert ist, während vor 20 Jahren nur ein winziger Teil für Normalsterbliche unzugänglich war. Die haben doch nicht etwa inzwischen das komplette Gebiet abgeriegelt :huh:


    Und ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster: Besteht eigentlich die Möglichkeit die Ramstein Air Base zu besichtigen? Gibt es so eine Art Tag der offenen Tür?


    Spontan hätte ich gesagt: Geht gar nicht. Aber dann hat mir Tante Google diese Seite gefunden. Es geht also doch. Allerdings nur für Gruppen ab 10 Personen.


    Ich verbinde damit immer das Unglück mit der Fliegerstaffel. Also gab es so etwas ja mal.


    Ich (unter anderem) auch. Das Unglück war relativ kurze Zeit, bevor ich in die Region gezogen bin. Ansonsten erinnere ich mich noch daran, dass die Einflugschneise nach Ramstein mitten über die Innenstadt von Kaiserslautern führt. Mit entsprechenden Konsequenzen für die Geräuschkulisse in der Stadt. Das merkt man besonders dann, wenn die Amerikaner im Mittleren Osten Krieg führen, weil dann ein großer Teil der Logistik über Ramstein läuft: alle 15 Minuten ein riesiger Transportflieger, rund um die Uhr...

    Ich dachte, ich könnte mich noch an die Position des Gedenksteins für das Flugschau-Unglück erinnern. Den Stein (so groß wie ein aufrecht stehendes Bettgestell) hatte ich damals zufällig gefunden. Leider habe ich ihn jetzt auf der Karte doch nicht mehr gefunden. :tja:


    HICOG steht dabei für High Commissioner of Germany. Laut diesem Wiki-Artikel gab es vier Siedlungen dieser Art in Deutschland.


    Welchen Wiki-Artikel meinst Du? Diesen hier? Der erwähnt allein vier Siedlungen in Bonn (wobei ich beim Stichwort "Ami-Siedlung Bonn" auch immer nur an die in Plittersdorf denke. Daneben kenne ich noch ein paar Amerikaner-Siedlungen in anderen Städten:

    Da wäre zunächst mal die Siedlung am Perlacher Forst in München. Dort waren Soldaten der US-Besatzungstruppen untergebracht. Heute wohnen keine Amerikaner mehr dort, und die Siedlung wird allmählich zum ganz normalen Wohngebiet. Da die Gegend für Münchener Verhältnisse sehr locker bebaut ist, wird laut über eine "Nachverdichtung" nachgedacht, d.h. es sollen zusätzliche Häuser gebaut werden. Damit geht der "amerikanische" Charakter natürlich mit der Zeit verloren.

    [map]48.091123,11.59476[/map]

    Daneben kenne ich noch die Vogelweh in Kaiserslautern. Hier gibt es immer noch ein rein amerikanisches Wohngebiet für die Kaiserslautern Military Community, das ebenfalls in den Wald hinein gebaut wurde..
    [map]49.435762,7.709055[/map]
    In der Nähe der Markierung auf der Karte (Washington Square) befindet sich ein abgesperrter Bereich, in dem die Soldaten "wie in den Staaten" einkaufen können, d.h. es gibt die dort üblichen Ladenketten mit typisch amerikanischen Produkten zu Preisen in US-Dollar. Daneben findet man entlang der B37 (Pariser Str.) reihenweise amerikanische Autohändler, bei denen man wohl auch als Einheimischer einen US-Wagen erstehen kann.
    Das eigentliche Wohngebiet liegt südlich davon. Auch hier sieht man im Luftbild sehr schön, wie großzügig hier mit dem Platz umgegangen wurde. Die Wohnblocks stehen immer noch quasi im Wald. Fotos von der Gegend habe ich leider keine, und auch auf Streetview ist die Stadt nicht erfasst. Ich erinnere mich aber noch daran, dass hier wirklich alles im amerikanischen Stil gehalten ist: Angefangen bei den Straßenamen über die Hausnummern (ziemlich große Ziffern und dazu noch eine vierstellige Nummer, die ein wenig an aufgesprühte Militär-Inventarnummern erinnert). Dann natürlich die Ami-Schlitten vor den Häusern. Und: Vor jedem Wohnblock standen diverse Kugelgrills herum - etwas, das in Deutschland damals (90er Jahre) noch überhaupt nicht üblich war.
    Schulen gibt es dort natürlich auch, und daneben noch weitere Infrastruktur, die sich aber zum Teil auch ziemlich über die Region verteilt.

    Ich denke, das ist noch ein Relikt aus früheren Zeiten, in denen das wirklich so üblich war. Ich kenne es auch noch von Jugendherbergen so, dass man früher in der Regel seine Bettwäsche selbst mitbringen musste. Da gab es ja dann als Minimalvariante den Jugendherbergsschlafsack, mit dem man vor allem als Rucksacktourist sein Gepäck klein halten konnte. Heutzutage ist dort die Bettwäsche aber in der Regel mit dabei.


    Weiß jemand, welcher Zusammenhang zwischen einer Wasserscheide und Hochwassergefahr besteht und warum? Oder gibt es gar keinen?
    Bei uns stand in der Zeitung, dass die Hochwassergefahr bei uns sehr gering ist, weil wir so nahe an der europäischen Wasserscheide wohnen. Hängt das wirklich irgendwie zusammen?

    Zusammenhänge gibt es da höchstens indirekt. Eine Wasserscheide - egal ob kontinentale oder untergeordnete Wasserscheide - heißt erstmal, dass man sich etwas höher befindet als das Umland und dass das Wasser so auf jeden Fall man anderswohin abfließt, und zwar in zwei Richtungen. Zudem befindet man sich hier an den Quellen der Wasserläufe und bekommt so kein Hochwasser von weiter flussaufwärts liegenden Gegenden ab.

    Im Gegenzug kann es natürlich - je nach Topographie - dazu kommen, dass Regenwolken gerne mal am Höhenzug der Wasserscheide hängen bleiben. Das sorgt dann für eine größere Regenmenge und evtl. auch für (eher lokale) Überschwemmungen. Die größere Gefahr in solchen Lagen sind aber meistens eher Erdrutsche.

    Sagen wir mal: es ist eine durchaus gängige Option, dass man seine Bettwäsche selbst mitbringt. Die zweite hat die Dame ebenfalls angesprochen, nämlich unter dem Stichwort "mitbestellen". Im Klartext: Man zahlt einen Aufpreis dafür, dass der Vermieter die Bettwäsche stellt. Ich denke mal, die "all inclusive"-Lösung gibt es auch. Habe allerdings keinen Überblick, welche Option wie häufig anzutreffen ist. Als Kind war ich mit meinen Eltern oft in Ferienwohnungen in Frankreich, wo es meiner Erinnerung nach in der Regel Bettwäsche "vom Haus" gab. Ob wir die separat zahlen mussten, kann ich allerdings nicht mehr sagen.

    Eine ähnliche Wahlmöglichkeit gibt es oft auch bezüglich der Endreinigung. Dabei geht es um einen deutlich höheren Aufwand bzw. Aufpreis als bei der Bettwäsche.

    Zwei Theorien:
    Entweder ist das für fußlahme Wohnmobilisten gedacht, die sich die zwei Stufen beim Ein- und Aussteigen ins Wohnmobil sparen wollen.
    Oder es wurde dabei eher an die unwirtlicheren Gebiete Australiens gedacht, in denen man lieber etwas Abstand zu den Krokodilen und Skorpionen hält. Wobei: Zum Aufbauen des Balkons muss man ja auch erstmal aussteigen... :tja:

    Zitat

    eigentlich besteht dort Halteverbot

    Am Flughafen Zürich gibt es für Planespotter sogar einen Parkplatz und eine Verpflegungsstation:

    [map]47.484816,8.528599[/map]

    Ein offizieller Radweg führt dort auch vorbei.


    Hm, und genau dieselbe Mail erhielt ich nun auch von der Tourismus-Organisation Plav.

    Hmm... Damit sind wir genauso schlau wie vorher. Scheint ein Standardtext zu sein, um den örtlichen Veranstaltern zu etwas Kundschaft zu verhelfen. So zumindest mein Eindruck.

    Zitat

    Übrigens wollte ich gestern etwas Gutes tun und in einem kleinen Landkartenhaus hier in der Region die Karte bestellen. Man soll ja solche kleinen Läden unterstützen. Aber das ging voll daneben. Erst verlegt die Dame Montenegro nach Griechenland und dann empfahl sie mir nach langer Suche, die Karte besser bei Amazon zu bestellen. Das hätte ich natürlich auch gleich machen können, aber wie gesagt: Ich dachte, es tut so einem Lädchen auch mal gut, Geld zu verdienen.

    Ja, so mache ich das auch gerne. In diesem Fall habe ich dann direkt beim Verlag bestellt. Die haben einen niedlich kleinen Webshop und nicht so ein Riesending wie Amazon. Der Link steht weiter oben im Thread.


    Der hier war einfach: 27767, nur bei D musste ich raten.

    Mein Ergebnis: 32301 Punkte :D. Bei Punkt D lag ich nur 8 Meter daneben, was in den Weiten des wilden Westens quasi nichts ist. :cool:
    Aber ich merke schon: Wenn man viiiiiel Zeit hat, dann kriegt man irgendwann alle Punkte raus, denn irgendwo nach soundsovielen Meilen findet sich immer ein entzifferbares Schild. Was das Spiel deutlich interessanter machen dürfte, wäre eine Art Zeitbonus. Dann würde man nicht so viel Zeit dabei verlieren und könnte auch mit schneller Intuition ordentlich punkten.

    Den zweiten Link ("Challenge") sehe ich auf meinem PC übrigens gar nicht. Vermute mal, die Bildschirmauflösung ist zu gering. Im Büro auf dem großen Schirm war er da. Aber da möchte ich es mit dem Spielen dann doch nicht übertreiben.