Das andere österreichisch-ungarische Dreiländereck, nämlich das zur Slowakei hin, hat einen völlig anderen Charakter. Allein schon von der Landschaft her, denn es ist hier so flach, wie man es als erstmaliger Besucher von Ungarn erwarten würde. Der Grenzstein selbst ist hier eher schlicht gehalten, dafür ist er von einem ganzen Skulpturenpark umgeben, der auf verschiedene Arten die Grenze thematisiert.
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An dem Holzpfosten neben dem Grenzstein hängt übrigens ein kleines abgeschnittenes Stück Stacheldraht mit einem Band in den ungarischen Nationalfarben. Etwas ähnliches hatte ich auch am Dreiländereck Ungarn-Österreich-Slowenien gesehen. Offenbar gedenken die Ungarn damit ihrer Vorreiterrolle bei der Öffnung des Eisernen Vorhangs im Jahr 1989.
Hier ein paar weitere Eindrücke:
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Und auch hier wieder: Wanderwege in alle Richtungen. Sogar ein Jakobsweg führt hier vorbei:
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(@Michael: Schon wieder zwei Bilder, die ums Verrecken nicht im Hochformat erscheinen wollen. Kannst Du Dir das mal ansehen? Danke!)
Für den Weg hierher haben sich die Ungarn und Slowaken entschlossen, zwei Wege zu bauen - auf jeder Seite der Grenze einer:
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Links Ungarn, rechts Slowakei.
Neben den üblichen "Achtung, Grenze"-Schildern sieht man auf der slowakischen Seite auch noch die Tafeln eines Vogel-Lehrpfads. Leider liegen die meisten davon zerstört auf dem Boden.
Hier ebenfalls noch die Karte:
[map]48.006574, 17.160685[/map]
Einen guten Kilometer nordöstlich vom Dreiländereck befindet sich noch der alte Landstraßen-Grenzübergang von Bratislava in Richtung Ungarn. Die Zollgebäude wurden seit dem Beitritt beider Länder zum Schengen-Raum dem Verfall preisgegeben.
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Ein Auslöser dafür dürfte allerdings auch sein, dass direkt daneben inzwischen die neue Autobahn verläuft - mit einer ziemlich großen Zollabfertigungsanlage, die auch heute noch heftig "brummt".