Beiträge von AlexM

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    Wieder mal eine Frage, wo man sich gerade bewegt. Ich würde sagen: Je mehr Leute unterwegs sind, desto eher sind auch welche dabei, die Schabernack treiben, und desto weniger wird ein Signal ernst genommen. In weniger frequentierten Gegenden, oder auch dort, wo jeder sieht, dass es eher mal gefährlich wird, sind die Menschen deutlich sensibler.

    Die Signalfolge, die Jerome beschreibt, ist übrigens auch als alpines Notsignal bekannt. Jeder, der sich in (hoch)alpinem Gelände bewegt, sollte es kennen, und in jeder Berghütte (wenn sie nicht gerade ein Rummelplatz an einer Seilbahnstation ist) wird mit Aushängen darauf hingewiesen. Ebenso in etlichen Alpin-Reiseführern, auf Landkarten und auf "Beipackzetteln" von Ausrüstungsgegenständen. In den deutschen Mittelgebirgen dürften es hingegen die wenigsten kennen. Andererseits: Wenn jemand über längere Zeit im 10-Sekunden-Takt mit einminütigen Pausen dazwischen (Pfeif-)Signale von sich gibt, dürften auch die meisten "unbeleckten" Passanten merken, dass das nicht einfach ein Dummerjungenstreich ist.

    Auch wenn ich selbst bisher noch so gut wie nie eine Pfeife dabei hatte, fallen mir doch ein paar Argumente ein:

    • Die Pfeife funktioniert auch dann noch, wenn der Akku im Handy längst leer ist.
    • Auch heute noch haben die Handynetze Funklöcher. Gerade in den etwas einsameren Berggegenden.
    • Selbst wenn man es geschafft hat, per Handy einen Notruf mit Ortungs-Information abzusetzen: Nach 6 Jahren Geocaching bin ich immer noch überrascht, wie ungenau in manchen Gegenden (und je nach Wetter) das GPS-Signal sein kann. Da kann ein Rettungstrupp schon mal leicht am Ziel vorbei schießen. Die reine Handynetz-Ortung ist - gerade in Gebieten mit dünner Netzabdeckung - noch viel ungenauer und liegt manchmal kilometerweit daneben. Da ist eine Pfeife sicher nicht das schlechteste Mittel, einen suchenden Rettungstrupp auf sich aufmerksam zu machen.

    Auf den mitteleuropäischen "Wander-Autobahnen" kommt man im Notfall sicher auch gut ohne Pfeife aus - allein deshalb, weil man dort ständig anderen Leuten begegnet. Aber wenn man die ausgetretenen Pfade verlässt kann es auch ziemlich schnell ziemlich einsam werden.

    Tja, ich bin nun selbst alles andere als ein "Optik-Fetischist". Auf meinen Touren habe ich - wenn überhaupt - nur meine Hosentaschen-Kompaktkamera dabei, wobei ich die auch immer häufiger durch meine Handy-Kamera ersetze. Bei dem Bisschen Zoom, das diese Geräte haben, kann man sich eigentlich nichts wirklich nah heranholen. Wenn ich das Gefühl habe, es könnte sich lohnen, nehme ich gelegentlich dann noch mein Taschenfernglas (Werbegeschenk von meinem früheren Arbeitgeber) mit. Damit sieht man zumindest ein Bisschen weiter als mit bloßem (kurzsichtigem) Auge.
    Wenn ich mir vorstelle, ich hätte eine Kamera mit richtig gutem Teleobjektiv dabei, dann wüsste ich nicht, wofür ich noch ein separates Fernglas brauchen würde.

    Aber irgendwie sind es ohnehin mehr die grandiosen Gesamt-Landschaftsbilder, die mich faszinieren, und die wirken auf Fotos immer irgendwie mickrig, wenn man sie nicht gerade auf metergroßen Leinwänden abzieht bwz. projiziert. Detailaufnahmen sind bei mir ohnehin eher die Ausnahme.

    Das andere österreichisch-ungarische Dreiländereck, nämlich das zur Slowakei hin, hat einen völlig anderen Charakter. Allein schon von der Landschaft her, denn es ist hier so flach, wie man es als erstmaliger Besucher von Ungarn erwarten würde. Der Grenzstein selbst ist hier eher schlicht gehalten, dafür ist er von einem ganzen Skulpturenpark umgeben, der auf verschiedene Arten die Grenze thematisiert.

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    An dem Holzpfosten neben dem Grenzstein hängt übrigens ein kleines abgeschnittenes Stück Stacheldraht mit einem Band in den ungarischen Nationalfarben. Etwas ähnliches hatte ich auch am Dreiländereck Ungarn-Österreich-Slowenien gesehen. Offenbar gedenken die Ungarn damit ihrer Vorreiterrolle bei der Öffnung des Eisernen Vorhangs im Jahr 1989.

    Hier ein paar weitere Eindrücke:

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    Und auch hier wieder: Wanderwege in alle Richtungen. Sogar ein Jakobsweg führt hier vorbei:
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    (@Michael: Schon wieder zwei Bilder, die ums Verrecken nicht im Hochformat erscheinen wollen. Kannst Du Dir das mal ansehen? Danke!)

    Für den Weg hierher haben sich die Ungarn und Slowaken entschlossen, zwei Wege zu bauen - auf jeder Seite der Grenze einer:
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    Links Ungarn, rechts Slowakei.
    Neben den üblichen "Achtung, Grenze"-Schildern sieht man auf der slowakischen Seite auch noch die Tafeln eines Vogel-Lehrpfads. Leider liegen die meisten davon zerstört auf dem Boden.

    Hier ebenfalls noch die Karte:
    [map]48.006574, 17.160685[/map]

    Einen guten Kilometer nordöstlich vom Dreiländereck befindet sich noch der alte Landstraßen-Grenzübergang von Bratislava in Richtung Ungarn. Die Zollgebäude wurden seit dem Beitritt beider Länder zum Schengen-Raum dem Verfall preisgegeben.
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    Ein Auslöser dafür dürfte allerdings auch sein, dass direkt daneben inzwischen die neue Autobahn verläuft - mit einer ziemlich großen Zollabfertigungsanlage, die auch heute noch heftig "brummt".

    In den letzten Wochen konnte ich wieder ein paar Dreiländerecke besuchen. Hier ein einige Eindrücke vom Punkt zwischen Österreich, Slowenien und Ungarn:

    Der Dreiecks-Grenzstein wurde hier schon in den Jahren 1919/1920 aufgerichtet, nachdem in den Verträgen zum Ende des 1. Weltkrieges die Grenzen in der Region neu gezogen worden waren:

    Wie man im Hintergrund erkennen kann, gibt es rund um den Grenzstein allerhand Infrastruktur: Eine Würstchenbude auf der slowenischen Seite (nur sonntags geöffnet), diverse Picknickbänke in Ungarn und in Österreich, dazu einige Informationstafeln zu den Wanderwegen. Man muss nämlich dazu sagen, dass wir uns hier in einem sehr schönen Wandergebiet befinden. Die Gegend gehört zum grenzübergreifenden Naturpark Raab-Őrség-Goričko. Auf ungarischer Seite ist dieser Höhenzug sogar ein Nationalpark (Őrség).

    Interessant fand ich auch diese Infotafel hier. Den ungefähr gleichen Text fand ich auch auf zwei weiteren Tafeln in slowenischer und ungarischer Sprache:

    Hier noch die Karte dazu. Ich hatte mein Auto auf der österreichischen Seite am Straßenrand abgestellt und bin dann von dort aus die gut 100 Höhenmeter auf dem kürzesten Weg hinaufgewandert. Offizielle Parkplätze habe ich zumindest so nah am Dreiländereck nicht gesehen, aber wenn man mehr Muße für ein paar Schritte zu Fuß hat, findet man sicher auch einen schöneren Ort für sein Fahrzeug.

    [map]46.869155, 16.113387[/map]

    Und noch ein paar Kuriositäten:
    Der Geocache zu diesem Grenzpunkt trägt den Titel "West End". Wir befinden uns hier nämlich gleichzeitig am westlichsten Zipfel Ungarns.

    Und dann gibt es ein paar hundert Meter weiter noch andere Grenzsteine, die mich überrascht haben:

    Der Stein im Vordergrund sieht auch wie eine Art Dreiländerstein aus. Aber wir befinden uns hier "nur noch" zwischen Österreich und Slowenien. Trotzdem teilt sich hier die Grenzlinie auf. Ein Stück weiter hinten sieht man links vom Weg den nächsten slowenischen Grenzstein und gegenüber davon auf der rechten Seite einen österreichischen Grenzstein. Der Weg dazwischen ist offenbar eine Art Niemandsland - zumindest auf diesem Abschnitt. Zwischen dem vorderen Stein und dem Dreiländereck, das ich beim Fotografieren im Rücken hatte, liegt der Weg hingegen ganz in Slowenien.

    Wer nicht bis nach China reisen mag und sich dafür mit der halben Höhe zufrieden gibt, der kann das Feeling eines solchen Lifts auch in der Schweiz erleben. Der Lift auf die Hammetschwand bietet auch einmalige Ausblicke (Videos).

    Vom "weißen Drachen" (百龙 / Bailong) in China habe ich noch ein weiteres Video gefunden. Hier geht es nicht nur um den Lift selbst, sondern es wird ein ganzer Tag in diesem Nationalpark dokumentiert. Ein sehr schöner Eindruck von Tourismus in China, so wie ich ihn (anderswo im Land) auch erlebt habe:

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    Hier regnet es gerade und dass kann mir auch im Urlaub passieren. Ich habe zwar so einen "Not-Regenponcho", aber so einer, der vielleicht auch noch ein zweites Mal hält und nicht nur mich, sondern auch Rucksack und Fototasche mit einhüllt wäre auch nicht so verkehrt.. Hat da jemand vielleicht einen Tip? Die Dinger gehen ja Preislich auch recht hoch und die Rezensionen sind oft arg unterschiedlich. Von Ganz toll bis unbrauchbar. Weiß man nie, wem man glauben soll..

    Ein Poncho, der nur locker aufliegt und nicht ständig am darunterliegenden Material scheuert, sollte eigentlich mehr als zwei Regengüsse aushalten (wenn es nicht gerade so ein ultradünnes Ding ist, wie man es bei manchen Open-Air-Veranstaltungen bekommt). Um einen kleinen Rucksack mit trocken zu halten, ist so ein Poncho jedenfalls immer noch die einfachste und beste Lösung. Wenn Dein bisheriges Ding nicht mehr halten sollte, würde ich mir an Deiner Stelle einen einfachen Fahrradponcho besorgen. Der ist zwar zum Radeln nicht wirklich geeignet, aber als Regenschutz für einen Wanderer mit Rucksack richtig gut. Zumindest, solange man nicht in einem Gelände unterwegs ist, wo man die Hände zur Fortbewegung braucht. Aber in solchen Gegenden bewegst Du Dich ja offenbar eher selten.

    Ansonsten hatte ich auch mal eine Fahrrad-Regenjacke, die ein, zwei Nummern größer war und offenbar auch eher weit geschnitten. Jedenfalls passte da mein Rucksack auch mit drunter. Und die Jacke ließ sich - wie auch der Poncho - in einer umgestülpten Tasche kompakt verstauen.

    Und dann würde ich ganz unabhängig davon die besonders feuchtigkeitsempfindlichen Teile im Rucksack zusätzlich in kleine Plastiktüten packen. Einfach für den Fall, dass doch irgendwo Wasser hereinkommen sollte.

    Das größte Problem stellt daher jetzt die Trinkflasche dar. Und da bin ich jetzt am Grübeln, ob ich versuche irgendwo zwei kleine Flaschen Mineralwasser reinzudrücken, oder ob ich mir eine "Trinkflasche" oder ähnliches zulegen sollte. Bei meiner Recherche sind mir flaschen von 10 Euro untergekommen, die aber oft undicht sind, was in einer Fototasche eher nicht so gut ist.Eine Trinkflasche für 20 Euro finde ich dagegen auch ziemlich heftig, wenn im Grunde genommen auch ne gekaufte Plastikflasche das selbe tut.

    Wenn Du schon eine Trinkflasche kaufst, dann sollte die natürlich auch wirklich dicht sein, sonst ist sie ihr Geld nicht wert. Der Vorteil solcher Flaschen liegt darin, dass sie deutlich stabiler sind als die üblichen Plastikflaschen und durchaus den einen oder anderen Schlag verkraften, ohne dabei gleich kaputt zu gehen. Dieser Vorteil kommt vor allem im Hochgebirge zum Tragen, wo man hin und wieder schon mal mit dem Rucksack an einem Felsen anstößt. Ansonsten tut es im Prinzip auch eine einfache Plastikflasche.

    Was ich eigentlich auch ganz gut finden würde, wenn ich eine Flasche irgendwie am Gurt, oder an der Tasche mittels Karabiner oder ähnliches befestigen könnte (ach, was war die Koppeltasche bei der Bundeswehr doch so schön nützlich :D).Was ich aber in dieser Richtung gefunden habe, waren alles Flaschen, die am Schraubverschluss angehängt wurden. Also am Deckel. Und da kann ich mir wiederrum vorstellen, dass es ziemlich schnell passieren könnte, dass die Falsche - wenn sie denn hinten am Rucksack hin und herbaumelt - sich am Verschluss löst und irgendwann "weit hinter mir liegt".Deswegen einfach mal in die Runde gefragt, was ihr hier so benutzt.

    Ich habe grundsätzlich ein Problem damit, wenn etwas an meinem Rucksack allzu lose hin- und herbaumelt. Gerade ein so schweres Ding wie eine volle Wasserflasche. Nicht weil es sich lösen könnte, sondern weil der Rucksack damit instabil wird und vom baumelnden Teil "Schläge" abbekommt, was auf Dauer auch Kraft kostet. Aus meiner Sicht ist eine Schlaufe oder ein Karabiner an der Flasche höchstens dazu da, die Flasche zu sichern, für den Fall, dass sie mal aus der Außentasche des Rucksacks rutschen sollte.

    Eine Rucksack-Außentasche finde ich für meine Flasche immer noch am besten, weil man da an sein Getränk herankommt, ohne den ganzen Rucksack absetzen zu müssen. Eventuell nimmt man dafür auch eine kleinere Flasche, währen innen im Rucksack noch eine größere Flasche zum Nachfüllen ist (oder einfach eine zweite Flasche gleicher Größe). Wenn der Rucksack eher klein ist und keinen Platz für eine Flasche hat, kann man sich allenfalls mit einem Beckengurt behelfen, an dem ein Flaschenhalter befestigt ist. Sowas hat man vor einigen Jahren sehr oft gesehen - vor allem bei Joggern. Inzwischen eher seltener, aber finden sollte man sowas immer noch.

    Mit "Camelbags", also großen Wasserbeuteln im Rucksack habe ich persönlich noch keine Erfahrung gemacht. Der Vorteil von sowas ist sicher, dass man dabei einen Trinkschlauch bis an den Mund hat, also ganz ohne irgendwelche Armverrenkungen trinken kann. Daher ist sowas vor allem für Mountainbiker praktisch - auch wenn ich schon Wanderer mit solchen Dingern gesehen habe. Das Problem hierbei ist natürlich, dass diese Beutel, und vor allem die zugehörigen Mundstücke, nicht ganz so einfach zu reinigen sind.

    Eine andere Frage geht an die Fotografen hier. Bin nämlich am überlegen, wie ich die Bilderfrage kläre. Ob ich mir noch eine oder zwei SD-Karten kaufe, oder ob ich mein Uralt-Netbook mit Festplatte mitnehme oder ob es irgendwie so nen "Bildertank" gibt, wo man eine SD-Karte einsteckt und dann werden die Bilder darauf automatisch kopiert oder verschoben. Allerdings habe ich da schon drüber nachgedacht und meine Bedenken, dass man ja prinzipiell nicht wirklich weiß, ob die Bilder wirklich kopiert sind..Mit ner zweiten SD wäre man vermutlich besser dran?Bilder ist nicht so das Problem, aber sicherlich werde ich auch Videos machen wollen. Kenne mich ja :) OK.. Vielleicht plauschen wir mal drüber :D

    Hier bin ich mir nicht ganz schlüssig, was Du mit der Frage meinst: Geht es Dir um das, was du auf der Wanderung im Gepäck mitnimmst, oder meinst Du eher die Ausrüstung, die Du in Deine Ferien-Unterkunft mitnimmst? Auf der Tour selbst würde ich nur die eine oder andere zusätzliche SD-Karte mitnehmen. Die wiegen ja schließlich fast nichts und kosten auch nicht mehr die Welt. Ob Du dann in Deinem Zimmer ein Notebook mit zusätzlicher Festplatte oder sonstige Gerätschaften dabei hast, um die Daten gleich von den SD-Karten runterzuziehen, ist hochgradig Geschmackssache. Hängt natürlich auch davon ab, wieviel "Computerarbeit" Du Dir abends nach der Tour im Quartier noch zumuten willst. Meiner Erfahrung nach läuft einem dabei die Zeit nämlich recht schnell davon. Irgendwann will man ja auch im Urlaub irgendwann mal ins Bett kommen, um für den nächsten Tag fit zu sein. Alternativ kannst du die diversen SD-Karten am Ende des Urlaubs dann daheim auslesen.

    Oh ja, ich habe es schon ein paarmal erlebt, dass ein Navi auf einer frisch gebauten Neubaustrecke durchgedreht ist. Da will man laut Karte (und Navi-Route) eigentlich geradeaus in eine Ortschaft fahren, um darin dann irgendwann abzubiegen, und stattdessen ist "geradeaus" plötzlich die brandneue Umgehungsstraße, und um in den Ort zu kommen, hätte man links abbiegen müssen (wie sich nachträglich herausstellt...).

    Bei solchen Umleitungsstrecken im bestehenden Straßennetz ist das natürlich ähnlich, wenn einen das Navi ständig wieder auf die Autobahn lotsen will. Es gibt ja auch Navis mit Online-Verbindung, die wissen, dass da ein Stück Straße gesperrt ist, und das in ihre Routenberechnung mit einbeziehen. Aber das sind dann doch eher die wenigsten. Insofern ist der Hinweis "Navi aus!" wirklich nicht verkehrt.

    Ich vermute, das Blinklicht ist Pflicht, weil an dieser Stelle die Fußgänger mittels Ampel die Straße überqueren.

    Ähm, nein. Die Fußgänger haben hier keine Ampel. Die können die Aribonenstraße einfach so überqueren.
    Inwiefern die StVO hier wirklich ein Blinklicht vorschreibt, weiß ich nicht. Könnte mir aber vorstellen, dass es sich bei solchen Kreuzungen um einen Graubereich handelt, der nicht wirklich explizit geregelt ist. Da wird dann munter interpretiert, was in unterschiedlichen Städten durchaus zu unterschiedlichen Lösungen führt.

    Vermutlich ist in dieser Straße nicht ganz so viel Verkehr.

    So ist es. "Kraftfahrzeuge verboten / Anlieger frei". D.h. im Grunde fahren hier hauptsächlich Radler durch.

    Neulich ist mir in München eine ähnliche Kreuzung aufgefallen: Wo die Ottobrunner Straße in den Mittleren Ring einmündet, gibt es eine ziemlich große Kreuzung mit Ampeln aus allen drei Richtungen. In Verlängerung der Ottobrunner Straße gibt es dann noch die Aribonenstraße - eine kleine Anwohnerstraße, die den alten Dorfkern von Ramersdorf mit seiner Kirche und den alten Wirtshäusern erschließt. Wenn man aus der Aribonenstraße kommt, darf man auch nur rechts abbiegen. Hier gibt es aber keine Ampel und keinen grünen Pfeil, sondern ein ganz normales "Vorfahrt gewähren"-Schild, zusammen mit einem gelben Dauer-Blinker. Es geht also auch ohne immer rote Ampel.


    Im Bild sieht das dann so aus:


    Für die Ansicht aus den anderen Richtungen verweise ich mal auf Google Maps bzw. Streetview.

    Ja, das hat durchaus ein wenig gedauert.Wobei mir das im WLAN noch relativ egal war und ich das Handy während des Uploads einfach eine Weile auf dem Tisch abgelegt hatte und mich in der Zwischenzeit anders beschäftigt habe. Bei einer Mobilfunk-Verbindung wäre das wohl unerträglich langsam gewesen. Dass der Server noch etwas Zeit zum Skalieren gebraucht hat, ist da jedenfalls nicht ins Gewicht gefallen.

    Hallo Micha,

    habe es versucht. Obwohl die Datei nur 3,11 MB groß ist, bekomme ich immer noch die Meldung "Die Datei ist zu groß". Unter dem "Hochladen"-Button steht auch noch die Zeile: "Maximale Dateigröße: 3 MB" ?(

    Hmm - bei derselben Datei, die ich neulich hochgeladen hatte, bekomme ich jetzt die Fehlermeldung: "Datei ist zu groß".

    Hier also eine verkleinerte Version:

    und jetzt steht das Bild wieder aufrecht. Ob das etwas mit der Größe zu tun hatte...?